Ich kenne nur ein kürzeres Leben bei Lötungen. Habe mal auf einem Fernmeldeturm eine faule Verbindung aufgeschnitten. 15 bis 20 Jahre alt, von eisigem Winter bis zu heißen Sommern alles vertreten, RG-214, Kupplung, von beiden Seiten N-Stecker, der eine war am Mittelpin gelötet, der andere gecrimpt, dann das Ganze mit selbstvulkanisierendem Band eingewickelt und voll der Witterung ausgesetzt. Die Lötung war die Fehlstelle, war nur noch Gebrösel, der Rest war wie neu, Kabel, Kupplung, Crimpung, alles top. Neuen Stecker drangecrimpt, SWR/TDR-Messung ohne negativen Befund, also alles wieder schön sauber eingewickelt, Problem erledigt. Die Rechnung war vermutlich vierstellig (lange Anfahrt, zwei Mann, viel Zeit vertan, bis man endlich am Ort des Geschehens war, schlecht zugängliche Stelle, Personensicherung/Arbeitsschutz nur aufwendig machbar) und wäre unnötig gewesen, hätte man gleich ordentlich gearbeitet.
Danach hatte eine Behörde, die damals die Stecker selber montiert hat, wieder die gewünschte Funkreichweite :-)
-ras