Katastrofale Ausbildung in den Elektronik-Berufen!!!
Jun 29, 2007 484 Replies
E
Eric Wick
Bei uns hat man Kräfte nach 55er Regelung nochmal wiedergeholt, die können dann schaffen. Beim Blick aus dem Fenster sieht man eine Schule wo die Partynasen um 7:45 im Gebüsch den Smirnoff kreisen lassen...... Über die 0.5% Rentenerhöhung können die Rentner wirklich glücklich sein und feiern. Sowas kann es bei derartigen Aussichten wohl zukünftig nicht mehr geben.
Zur Ausbildung gehen die Partynasen ja schon, aber eher um mit dem Azubilohn mehr Smirnoff kaufen zu können. Bin mal gespannt wie die kommende Welle der Tariflohnsenkungen sich auf die Qualität des deutschen Arbeitsmarkt auswirkt.
Bye Eric
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Ralph A. Schmid, dk5ras
Unser Vertriebler, der Asien beackert, steigt letztens in Japan aus dem Flieger - und hat Netz!! Des Rätsels Lösung, er hatte kurz zuvor ein neues Gerät gekauft, welches auch UMTS kann, und das gibt es dort in den Ballungsräumen, kompatibel zu unserem UMTS, und mit roaming. Er wollte dann wissen, ob das dann auch in Korea klappt - laut Internet schon. Damit wird diese Region endlich auch für europäische Endgeräte erschlossen...er sah es mit einem lachenden und einem weinenden Auge..."jetzt hat man da auch nicht mehr seine Ruhe...aber ich muß ja keinem erzählen, daß ich da jetzt auch erreichbar bin".
R
Ralph A. Schmid, dk5ras
So?? Dann schau Dir mal die Absolventen an, die Anfang der 90er in den neuen Bundesländern abgeschlossen haben. Da gibt es viele, die mit Englisch nix am Hut hatten, weil sie einfach zu Schulzeiten Russisch als Hauptfach pauken mußten. Mein Abteilungsleiter fällt auch in das Raster, bzw. er hat noch zu DDR-Zeiten abgeschlossen, aber er hat sich eben bemüht und ist am Ball geblieben; viele andere aber hielten das nicht für nötig.
Ralph.
O
Oliver Bartels
Wird es ;-) Auch gegen den erbitterten Widerstand der Qual der Comm-unication. Weil es besser ist ;-)
Schau' einfach mal nach, was z.B. selbst von den USA im Irak eingesetzt wurde und wie sich die Lobbyisten der Qual der Comm-unication darüber beim Kongress aufgeregt haben, die Antwort der Militärs war wohl sinngemäß: Wir brauchen etwas, das sicher funktioniert ;-)
Im Ausland auch telefonieren können, oder ein "ich hab stets den neuesten Gimick" iphone benutzen ;-)
Gründe: a) Man möchte gerne ein Nav-System, welches auch für sicherheitskritische Anwendungen (Flugsicherung) zulässig ist. Dazu zählt Redundanz (eben Galileo _und_ GPS) ebenso wie, dass man den Daumen auf dem Lieferanten hat. Dies ist bei DoD nicht der Fall.
b) Es wird viel besser sein ;-) U.a. kommen deutlich genauere Uhren (H-Maser) aus der schönen Schweiz zum Einsatz, es wird mehr als nur ein Funkband genutzt, damit können frequenzabhängige Laufzeitunterschiede ausgebügelt werden, was beim GPS nur mit dem militärischen System möglich ist, es wird einen Rückkanal z.B. für Notrufe geben usw.
Wettbewerb belebt das Geschäft, auch wenn man ganz klar sagen muss, dass das Galileo Projekt von interessierter Stelle auch aus dem Land, in dem Du lebst, _kräftig_ hintertrieben wurde. Dazu zählen auch teilweise die jüngsten Probleme, manche Insulaner machen halt gerne, was ihnen der große Bruder vorbetet ;-/
Es gab einen netten Auftrag für das Nachfolgesystem :-)
Das finanzielle haben wir geregelt, zu ganz exakten Messungen hat die Zeit noch nicht gereicht (ich durfte nebenbei den Backhaul für ein komplettes Funknetz aufbauen), aber das Ding ist definitiv gut, auch wenn noch ein ganz bisserl Ausgangsspannung bei Last fehlt. Es ist nicht vergessen und da ich gute Produkte zu würdigen weiß, wird es demnächst eine nicht-finanzielle Zusendung an den Erbauer geben. Für eine Fete sind die Distanzen wohl zu groß.
Am Sun, 01 Jul 2007 09:50:08 +0200 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
Mit Abi kam man dann aber immer noch auf 6 Jahre Englisch oder Französisch.
In der normalen POS war das allerdings freiwillig, wie es an der EOS war weiss ich nicht.
Da liegt der Hase im Pfeffer.
Lutz
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
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H
Henning Paul
Eric Wick schrieb:
Eliteschule mit Rechtsanwalts- oder Arztkindern? Woanders reicht es doch nur für Zaranoff, Borisov & Co.
Gruß Henning
henning paul home: http://home.arcor.de/henning.paul
PM: henningpaul@gmx.de , ICQ: 111044613
R
Ralph A. Schmid, dk5ras
Nach sechs Jahren Englisch kommt man laaaangsam an den Punkt, wo man sich ansatzweise mit Muttersprachlern über Trivialitäten unterhalten kann. Was Dolles is' das noch nicht.
L
Lutz Schulze
Am Sun, 01 Jul 2007 12:39:03 +0200 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
Jetzt übertreibst du ein wenig, aber ich kenne eure Unterrichtsmethoden nicht. Wir hatten damals (so um 1977 -79) wie in Russisch auch immer Fernsehsendungen dazu, so schlecht war das nicht.
Es ging eben auch um das lesen und verstehen von Spezifikationen. Das ist etwas völlig anderes als ein Gespräch, schon weil man da nicht verstandenes in aller Ruhe noch einmal nachlesen kann.
Lutz
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Ralph A. Schmid, dk5ras
ja, freilich, das war ja nur nochmals zur VErdeutlichung. Dennoch ist es mit den Englischkenntnissen in Deutschland eben oftmals nicht sehr weit her...andere Länder in Europa sind da weiter.
M
Marcus Woletz
Hallo Ralph,
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
ist
standenes
Zahlen verf=FCgbar oder eigenes Weltbild? Na ja, Du hast vielleicht Recht= : In GB wird wohl noch besser Englisch gesprochen als in DE ;-) F=FCr IT w=FCrde ich jetzt aber nicht meine Hand ins Feuer legen, und f=FC= r FR schon gar nicht!
ciao
Marcus
G
Guido Grohmann
Marcus Woletz schrieb:
n.
n.
Ich derzeit schon.
Nur sagt das eben gerade aus, da=DF du auf diesem Gebiet z.B. mir sehr=20 weit voraus bist. Wobei ich auch kein E-Techniker bin, sondern in meinem =
Studium nur 2 Jahre Elektrotechnik Grundlagen hatte. Was neben=20 Interesse, einer handvoll Schaltpl=E4ne und (Lehr/Sach)B=FCcher zum Thema= =20 Fernsehtechnik dazu langt, den TV selber wieder flott zu machen.=20 Notfalls mit Hilfe Anderer. Also sieh den TV nur als Beispiel J=F6rgs.=20 Aktuelle Ger=E4te kan man eh ohne Unterlagen auch mit noch soviel=20 elektronischem Sachverstand nicht reparieren.
Guido
G
Guido Grohmann
Lutz Schulze schrieb:
in.
sisch.
Bei letzterem liegt der Hund begraben. Englisch kann man heutzutage viel =
=F6fter brauchen als eine gewisse tote Sprache. ;) Viele Leute brauchten =
in ihren Berufen kein Englisch, und tun sich dementsprechend schwer, es=20 Jahre nach der Schulzeit zu lernen.
r
Obwohl das freiwillig war, ist mir aus meiner eigenen Schulzeit kein=20 Fall bekannt, da=DF jemand Englisch nicht mitgemacht hat.
Guido
L
Lutz Schulze
Am Sun, 01 Jul 2007 18:07:49 +0200 schrieb Guido Grohmann:
In der POS gab es das schon, bei uns etwa 50% der Klasse.
Allerdings war auch die Schule innerhalb der Stadt ziemlich unterdurchschnittlich (bin in der 7. Klasse durch Umzug dorthin gewechselt). Ja, so was gab es damals auch und hing wie heute mit dem sozialen Umfeld in der Gegend zusammen.
Lutz
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
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J
Joerg
Hallo Gerrit,
Klar gibt es hier auch Business Handys mit Business Monatsplan. Aber das kostet erheblich mehr als mein Virgin $5/Monat Plan, der mir vollends reicht. Brauche ich mal mehr, zahle ich ein wenig ein. Keep it simple :-)
Ja, auch dann glaube ich kaum, dass es abgeschaltet wird. Von hier aus beobachten wir lediglich die Non-Chalance bezueglich der Terrorbedrohung mit einem Unwohlsein, aber dies wird nach den juengsten Anschlaegen in Glasgow (hoffentlich) anders.
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com
J
Joerg
Hallo Oliver,
Geht auch bei uns, wenn man die teureren Geraete kauft. Auch bei Euch kosten Tri-Band Geraete satt GEld, so wie hier.
Ich kenne mich mit diesen Standards nicht besonders aus, kann es nur als Benutzer sagen: Das US System funktioniert.
Ok, kann ich verstehen. Wenn denn die Gelder da sind und nicht mit "Lieblingsprojekten" verprasst werden. Die Gefahr ist immer, dass nur die ganz grossen an die Fresstoepfe herankommen und da sind wir uns wohl beide einig, dass dies meist nicht das Patentrezept zu einer schnellen und kostenguenstigen Loesung ist.
Lassen wir hoffen, dass es nicht, ahem, wie Euer Mautsystem wird. Da musste ja auch ums Verplatzen ein "invented here" her, wo man solche Systeme mit jahrelangem "track record" bei uns von der Stange haette kaufen koennen. Das war IMHO ein klassischer Fall von NIH.
Das ist immer der beste Lohn.
Och Leute, was sind denn ein paar hundert Meilen? Aber nicht-finanzielle Zusendungen sind immer sehr schoen, auch was den WAF dabei angeht.
Gruesse, Joerg
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J
Joerg
Hallo Guido,
In diesem Fall war das ein simpler Ueberspannungsschaden. Diode und Kondensator abgefackelt, eine Leiterbahn in Wohlgefallen aufgeloest. Big deal. Was mich erstaunte, war das kategorische Ablehnen selbst der Oeffnung der Rueckwand. Man kann doch wenigstens mal nachsehen. Selbst ein Schaltbild war da. Ganz ehrlich, einen Ingenieur, der den Pepp nicht aufbringt, koennte ich als Angestellten nicht brauchen.
Aber es ist hier in USA nicht anders. Auch hier verstehen junge Spunde meine Module Specs nicht, waehrend aeltere Ingenieure (auch fachfremde) damit kein Problem haben. Die jungen koennen oft nicht einmal loeten, geschweige denn einen Stereo oder Fernseher reparieren. Ersteres waere bei mir beim Vorstellungsgespraech fuer einen HW Ingenieur das sofortige Aus. Ohne wenn und aber.
Gruesse, Joerg
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A
Axel Berger
*Ralph A. Schmid, dk5ras* wrote on Sun, 07-07-01 12:39:
Nicht wenn man im dritten Jahr als Quartaner anfängt Kinderbücher im Original zu lesen und Kinderprogramme auf BFBS zu hören und ein Jahr später dann gute Romane für Erwachsene. Radio empfangen kann jeder, jetzt sogar als Streams, und englische Bücher sind im Gegensatz zu damals, wo ich zugegebenermaßen wirklich Glück mit dem Elternhaus hatte, jetzt auch mühelos und billig überall zu finden. Ich hatte zwar in der Schule mehr als sechs Jahre Englisch, aber nach weniger als sechs Jahren habe ich da nichts mehr gelernt.
J
Joerg
Hallo Marcus,
Zahlen gibt es vermutlich, habe ich aber nicht zur Hand. Ich kann jedoch aus langjaehriger Erfahrung sagen, dass es mit Ingenieuren aus NL, N, S, DK, B und SF leichter geht als mit D, CH und A. Wobei die jungen Leute aus deutschsprachigen Laendern meist recht gut in Englisch zurechtkommen. Bei aelteren Ingenieuren sieht das leider oft nicht gut aus, doch gerade das sind die Experten, deren Wissen man beim Meeting oder bei der Telekonferenz braucht. Ich springe gerne als Vermittler ein, bin aber nicht immer da und oft gibt es niemand anders, der Deutsch kann. Mit Spanien ist das z.B. nicht so ein Problem, weil bei uns (Westen der USA) viele Spanisch koennen. Wenn es auch kein astreines Castellano ist.
Asien geht uebrigens viel leichter. Der Wortschatz ist da, fast jeder kann Englisch (oder meint es zu koennen ...) und die Leute haben keine Hemmungen. Nur die Aussprache ist oft so grauslich, dass es nur Leute verstehen, die mit Ingenieuren von dort schon lange zusammengearbeitet haben.
Hier will ich aber keineswegs eine Schuld zuschieben. In Deutschland werden zum Beispiel so gut wie alle US Filme synchronisiert, waehrend sich das in kleineren Maerkten wie NL nicht rentiert, in N oder DK schon gar nicht. Daher sind diese Leute oft von Kind an mit Englisch vertraut, weil Hoss Cartright, Barnie und andere Englisch parlieren. Wir haben den gleichen Effekt mit Suedamerika. Die US Filme laufen in Spanisch und so koennen z.B. viele Mexikaner hier kein gescheites Englisch, obwohl sie hier leben. Das geht soweit, dass die Abteilung im Baumarkt, wo ich etwa Rohre kaufe nun "Plumbing - Plomeria" heisst. Eigentlich traurig, jedenfalls fuer deren Kinder.
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com
R
Robin Wenninger
Hi,
Joerg schrieb:
ich studiere im Moment Elektro- und Informationstechnik und auch in diesem Studiengang gibts es einige - vorwiegend Gymnasiasten - die nicht Löten können.
Der Punkt ist aber, wo sollten sie das auch gelernt haben? Vielleicht sollte man die Leute einfach mal ne Woche ein paar schöne Schaltungen basteln lassen und wenns nur auf Basis eines fertigen Schaltplans ist, damit sie mal in Kontakt mit der Materie kommen.
Denn IMHO ist es schon bissi komisch dass an einer FH fröhlich Diodenformeln/-kennlinien/-wasauchimmer in der Vorlesung heruntergebetet werden, der Dozent aber nicht in der Lage ist einfach mal kurz allen so eine "komische" Diode zu zeigen (die Leute sind irgenwann mal Ing. und erkennen das Bauteil nicht) oder mal ein Wort drüber zu verlieren dass das Ding in der einen Richtung leitet und in der Anderen sperrt.
Nachher können die Leute zwar all die tollen Formeln, aber was das Teil eigentlich MACHT ist unbekannt. Die Profs. scheinen etwas abgehoben zu sein und fangen gleich ein paar Vorlesungen nach den Grundladen an.
Kann man verlangen dass die Leute mit fachlichem Vorwissen an die Lehranstalt kommen? Es gibt durchaus Leute die interessiert an der Thematik sind, früher aber nie wirklich in Kontakt damit kamen (nicht alle Eltern erlauben ihren Jünglingen den kaputten Radio zu schlachten).
Die Leute sind nicht zwangsläufig doof oder desinteressiert - man hat sie nur bisher nicht angeschuppst...man zeigt ihnen nicht wie cool es eigentlich sein kann seine eigenen Ideen in die Tat umzusetzen und DAS ist der eigentliche Grund warum es sich lohnt sich mit Systemtheorie und anderen ekeligen Dingen herumzuschlagen - Kreativ mit Technik (natürlich gibt es auch Studdies die nichtmal das reizt, die können gerne auf BWL umsteigen).
rw
J
Joerg
Hallo Robin,
Was sehr traurig ist. Ich kann mich von damals an keinen erinnern, der das nicht konnte.
Das ist doch heute einfacher denn je. Man kann feine Sachen wie CD40106 fuer einige Groschen bekommen, wo ich noch laessig vier Mark fuer einen stromfressenden 7414 hinblaettern musste. So ziemlich das ganze Taschengeld der Woche und selbst dann konnte der noch aus suspekter Quelle sein. Also haben wir massiv ausgeschlachtet und schon dabei lernt man viel.
Es braucht aber schon etwas Eigeninitiative. Und gerade die ist es, nach der wir bei Vorstellungsgespraechen suchen.
Dann sollte mal jemand mit den Eltern reden. Ausserdem gibt es Clubs usw. Ich bin z.B. als ganz junger Spund, war noch nicht mal 15, einem Funkamateurclub beigetreten.
Selbst anschubsen muss man koennen. Das ist kein Scherz. Wie will man denn sonst spaeter als Ingenieur ueberleben? Da kaut einem niemand mehr etwas vor, die anderen haben schon selbst genug zu tun. Ich war ausserdem fast immer in der Situation, der einzige Analogspezi zu sein. Dann gibt es schlicht niemanden, der einem vor Ort helfen koennte.
Gruesse, Joerg
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