Am 30.05.23 um 22:15 schrieb Volker Bartheld:
Aber die BILD hat es doch gesagt! Da müssen jetzt alle gehirnamputierten Anti-Linken wie die Lemminge...
Hanno
Am 30.05.23 um 22:15 schrieb Volker Bartheld:
Aber die BILD hat es doch gesagt! Da müssen jetzt alle gehirnamputierten Anti-Linken wie die Lemminge...
Hanno
Sieghard Schicktanz schrieb:
Man könnte, wie ich mal staunend lesen durfte, auch einen Berg von einem Kilometer Durchmesser lossägen und damit einen riesigen Hydraulikzylinder basteln, der dann als Speicher für viele tausend GWh dienen könnte (vielleicht als Zubrot noch als Touristenattraktion zu vermarkten...) Auch das ist nach Ansicht einiger Phantasten althergebrachte Technik, primitive Hydraulik eben, und natürlich mit hohen Wirkungsgraden realisierbar :->
Möglicherweise gibt es ja auch in heutigen Entwicklungsabteilungen noch Leute, die rechnen können, auch wenn natürlich die wahren Koryphäen längst nur noch im Usenet ihre erstaunlichen Leistungen zum Besten geben können. Und möglicherweise kommen solche Leute dann unverständlicherweise zu der Erkenntnis, dass sich manche allzu phantastische Techniken nicht gegenüber anderen technologischen Ansätzen rechnen
Es bleibt halt leider die Frage, was nun wirklich "einfach" ist und was verglichen damit "hochkomplex und teuer" wäre. Manchmal sind die Ideen vom Küchentisch den Ideen aus den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen eben doch nicht gar so überlegen, wie manch Genie glauben mag.
MfG Rupert
Sieghard Schicktanz schrieb:
Das stimmt natürlich. Die Anlage steht und fällt mit den fälligen Subventionen und den weiteren gesetzlichen Privilegien wie der Abnahmepflicht.
MfG Rupert
Am 31.05.23 um 00:10 schrieb Rupert Haselbeck:
"Um das Projekt für das Konsortium rentabel zu machen, sagte die Regierung Cameron I ihm für 35 Jahre ab Inbetriebnahme eine garantierte Einspeisevergütung in Höhe von 92,5 Pfund/MWh plus einem jährlichen Inflationsausgleich auf Preisbasis 2012 zu (derzeit 107 Euro/MWh[28]). Zum Ende des Jahres 2022 würde die Einspeisevergütung 122,5 Pfund/MWh (derzeit 142 Euro/MWh[29])[30] entsprechen. Dies war vor Indexierung das Doppelte des durchschnittlichen englischen Strompreises 2013[31] und lag damals unterhalb der Einspeisevergütung für große Photovoltaik- und Offshore-Windkraftanlagen, jedoch oberhalb der von Onshore-Windkraftanlagen.[32] Zusätzlich wurde eine staatliche Kreditgarantie in Höhe von 10 Mrd. Pfund (11,8 Mrd. Euro) gewährt, um die Finanzierungskosten zu senken. Die Kernreaktoren sollten (laut damaliger Planung) 2023 ans Netz gehen und voraussichtlich 60 Jahre laufen.[33][34] Sollten die Kernreaktoren aufgrund ausschließlich politischer Umstände abgeschaltet werden müssen, werden die Betreiber für den entgangenen Ertragsausfall durch die Regierung finanziell entschädigt.[35] EU-Energiekommissar Günther Oettinger bezeichnete die Vergütungszusagen als „sowjetisch“.[36]
Am 30.05.2023 um 20:10 schrieb Rupert Haselbeck:
Alle Welt redet von Wasserstoff als den Energieträger der Zukunft. Dann wird davon geredet, dass man das Erdgasnetz ja auch mit sehr hohen H2-Anteilen betreiben kann. Die Rede ist z.B. von 50% H2 und mehr und dass das Diffusions- und Dichtungsproblem doch eigentlich längst gelöst wäre.
Ich frage mich dann, wie man dann eigentlich größere Mengen Methan transportieren kann. Wenn die Anteile ständig schwanken, könnte es mit Brennern durchaus Probleme geben. Schwankungen in den Anteilen können sich mit der Produktion von eMethan recht schnell ergeben.
Was sagen die angeschlossenen Gerätschaften dazu?
Am 31.05.23 um 00:00 schrieb Rupert Haselbeck:
Bergbau, Hydraulik und Mechanik sind in der Tat recht gut beackerte Gebiete. Daß es ab und zu mal notwendig ist, Neuland zu betreten, indem man eine Nummer größer baut als vorher, liegt in der Natur der Dinge. Für Reaktionäre ist es sicherlich Phantasterei, mal was neues zu machen, aber ob das jetzt konsensfähig ist, wage ich zu bezweifeln.
Die Greifswalder sind mit ihrer Schätzung, was es kosten würde, einen Prototypen eines (funktionsfähigen, energieproduzierenden) Fusionskraftwerks zu bauen, auf 20 Mrd. runter. Kann man sicherlich bezweifeln, aber das wären 0,66 Uniper-Rettung, oder 0,14 CumEx. Klingt nach vergleichsweise gut angelegtem Geld, selbst wenn es nichts wird, und "lediglich" die Technik für den nächsten Versuch voranbringt.
Hanno
Danke -- what he said.
Thomas Prufer
Dasselbe, was sie bei der damaligen Umstellung von Stadt- auf Erdgas gesagt haben: Neue Düsen rein und gut.
Bei "Allgasgeräten" den Schraubenzieher gezückt und umgestellt -- bei Herden üblich, die auch heute noch Erdgas, Propan, und Propan/Butan verbrennen.
Und: Ich hab oben verlinkt, wo es einen Versuch gibt, den H2-Gehalt schrittweise auf bis zu 30% zu erhöhen, bei bestehender Infrastruktur und natürlich unveränderten Geräten.
tl;dnr: nix sagen die.
Thomas Prufer
... wie bei den Kombithermen selbstverständlich...
(nur so am Rande, weil sonst kommt: wer dauernd duscht sitzt in einer kalten Wohnung!)
Thomas Prufer
Am 30.05.2023 um 12:35 schrieb Marte Schwarz:
Man benötigt mindestens einen (durchschnittlichen) cop-Wert deutlich über drei, bevor man anfangen kann über Wärmepumpen nachzudenken.
Darunter lohnen sich Wärmepumpen einfach nicht, da Strom idR mindestens dreimal teurer ist als normale Brennstoffe.
Und wenn sich eine Wärmepumpe nicht lohnt, warum sollte man sowas dann für teures Geld anschaffen?
Allerding erfordert ein cop>3 eine Wärmepumpe mit Fußbodenheizung oder eine Luft-Luft-Wärmepumpenheizung.
Ansonsten ist so ein cop Wert nicht erzielbar und man kann sich die Investition sparen.
...
TH
Ein knapper VW-Dieselskandal. Oder etwa 66 F-35, wie sie jetzt im Ringtausch wohl notwendig werden, je nachdem, welchen der offenbar sehr unterschiedlichen Verträge man schließt.
Fefe scheint irgendwie auf rund 300M€ für einen F-35 zu kommen, meine Quellen liegen irgendwie zwischen 80 und 240M€:
Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.
Sagt der ideologisch verdrehte, industriefeindliche Klimaverschwörer und Linksterrorist.
Volker
Am 29.05.23 um 09:43 Uhr Christoph Müller schrieb:
Ja.
Hä?
Da gibt es einen Katalysator, der das H₂ anregt mit dem CO₂ aus der Luft zu reagieren – das gibt CH₄ und jede Menge reinen Sauerstoff.
👋️😃️ ℰ𝓇𝒾𝓀𝒶 𝒞𝒾ℯ𝓈́𝓉𝒶
Am 29.05.23 um 09:44 Uhr Christoph Müller schrieb:
Denn dann müßten wir gar nichts anpassen, denn CH₄ ist eh der Hauptbestandteil des Erdgases, das kann man also ohne jede Nachbearbeitung direkt in das vorhandene Erdgasnetz einspeisen.
👋️😃️ ℰ𝓇𝒾𝓀𝒶 𝒞𝒾ℯ𝓈́𝓉𝒶
Am Wed, 31 May 2023 10:29:49 +0200 schrieb Erika Ciesla:
und es geht weiter
65 % sind zwei Drittel sind Arbeitszahl drei. Eine neue Wärempumpe ist ein neuer Verbraucher, der dazukommt. Wind ist im Winter dank Einspeisevorrang schon vollständig verbucht, andere erneuerbare auch. Zusätzlicher Mehrbedarf stammt zu 100 % aus fossilen Quellen.
Zudem sind die erneuerbaren ohnehin allesamt mehrfach verbucht. Der "Ökostrom" wird kaufmännisch herausgezogen und separat verkauft, z.B. ICE der Bahn und Zertifikate aus Island. Die übrigen Verbraucher mit "Normalstrom" rechnen aber ausnahmslos mit dem realen und tatsächlichen Strommix so wie auch die isländische Aluminiumproduktion aus Wasserkraft und Erdwärme.
Und dann kam 2022. Der Strom aus diesem Kraftwerk ist zuverlässig, planbar, wetterunabhängig und sicher gegen Versorgungs- und Preisexkursionen.
Früher, in ruhigen Zeiten, lag der für 24 Monate festgeschriebene Strompreis immer etwas oberhalb des variablen. Ich hab' ihn trotzdem genommen, auch jetzt gerade wieder. Das nimmt mir mögliche weitere leichte Senkungen, schützt mich aber vor starken Erhöhungen. Auch in anderen Bereichen zahlen viele Leute freiwillig Versicherungsprämien, die, wenn es nach Plan läuft, reiner Verlust belieben.
Die Strombörsenpreise sind immer noch niedriger.
Der Strom aus diesem Kraftwerk ist in erster Linie nichtexistent. Inbetriebnahme "frühestens Mitte 2027", aber wenn man die bisherigen Verzögerungen und Verzögerungsverzögerungen extrapoliert, eher 2030. Wenn überhaupt. Flamanville verzögert sich auch weiter.
Hanno
Am 31.05.2023 um 10:29 schrieb Erika Ciesla:
Hat mit der typisch menschlichen Gier im Zusammenhang mit den Fähigkeiten der Menschheit zu tun. Vgl.
Hast du dazu mal einen Link?
Am 31.05.2023 um 10:44 schrieb Ivy Mike:
Solche Doppelmembranen sind wesentlich harmloser als Mikroorganismen. Irgendwann sind solche Doppelmembranen kaputt. Dann hört damit auch die H2-Produktion auf. Ein Austrocknen der Erde würde ich mit solcher Technik jedenfalls nicht erwarten. Damit ist es kein Problem, mit der H2-Produktion aufzuhören, sobald sich damit Schwierigkeiten abzeichnen sollten.
Mit (Micro-)Organismen sieht die Sache ganz anders aus. Sie vermehren sich selbst ohne weiteres Zutun irgend eines Menschen. Denn wenn man BILLIGEN Wasserstoff haben will, dann dürfen nur WENIGE Menschen in das Geschehen eingebunden werden. Also wird man diese Organismen darauf hin trimmen, auch OHNE weiteres menschliches Zutun H2 zu produzieren. Sind solche Organismen erst mal in der Welt, wird es schwierig (teuer) bis unmöglich sein, sie wieder los zu werden. Sowas hat man - trotz wirklich riesiger Anstrengungen - grade mal mit dem Pocken-Erreger geschafft. Seit einigen Jahren versucht man, die Kinderlähmung los zu werden. Ist noch immer nicht gelungen. Diejenigen, die Organismen zur H2-Produktion schaffen, werden nicht nur zwei Varianten erzeugen, sondern eine ganze Palette davon. Die Geister, die ich rief, werd' ich nun nicht mehr los...
Was Frankreich mit dieser Technologie vergangenes Jahr eindrucksvoll bewiesen hat. Bezieht nicht sogar Frankreich teilweise die Brennstäbe aus Russland?
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