izung

May 16, 2023 Last reply: 1 year ago 2790 Replies

Am 29.05.2023 um 17:24 schrieb Rolf Bombach:

Deine Logik erschließt sich mir nicht.

Wenn man Strom benützt um eine Wärmepumpe zu betreiben und die zum Heizen, dann benutzt man Strom zum Heizen.

TH

Am 01.06.2023 um 07:18 schrieb Ivy Mike:

Meine Befürchtung ist, dass Habeck die ostdeutschen und schwäbischen Häuslebauer in Schaaren der AFD in die Arme treibt.

Also, lieber Herr Habeck (falls Sie dies lesen sollten)

NIEMAND !!!! nimmt einem Schwaben sein Häusle weg!

Sie werden das auch nicht schaffen!!!

Da bereits der Versuch 'strafbar' ist und Habeck den aber bereits unternommen habt, kann die Partei 'Die Grünen' nicht mehr viel machen als sich tausendfach bussfertig zu entschuldigen und sich unter zahlreichen Verbeugungen auf den Rückwärtsgang zu begeben.

Sollten die das allerdings nicht tun, dann wird es zu MASSEN von Proteswählern bei den nächsten Landtagswahlen kommen, von denen die meisten bei der AFd landen werden.

Und das werden die 'Grünen' kaum gut finden.

(Außerdem ziehen die Schwaben mit Mistgabeln und Helebarden nach Berlin!)

TH

Am 02.06.2023 um 07:45 schrieb Thomas Heger:

Dicke Leitungen kosten aber mehr Geld als dünne. Damit stellt sich die Frage, ob das Geld vielleicht in anderen Projekten mehr Nutzen bringen könnte. Z.B., indem man in die Masten der großen Windräder CH4-Generatoren einbaut und dieses Gas in eine naheligende Erdgasleitung einspeist.

Mit ASTROHS wäre das alles der gleiche Sums. Damit könnten ALLE nach eigenem Gusto optimieren. Kommt es in der Gegend öfters zu sehr billigem Strom, dann könnte das den Einen oder Anderen dazu veranlassen, daraus Heizöl zu produzieren und dieses in seinen bereits vorhandenen Öltank zu leiten. Für die Industrie wäre das natürlich ein Signal, entsprechende Ausrüstung in größeren Stückzahlen zu niedrigen Stückkosten auf den Markt zu bringen. Ähnlich ging's mit Methan, Äthan, Propan, Butan, Pentan, ... Wieder andere werden mit billigem (also "überschüssigem") Strom vielleicht Futtermittel trocknen oder die Produktion stromintensiver Produkte vorziehen. Fehlt Strom, wird er teuer, weshalb man gerne auf Energiespeicher (z.B. Brennstoffe) zurückgreifen wird. Dann wird wegen der Gewinnaussichten Strom eben vorübergehend thermisch produziert. Bevorzugt natürlich dort, wo man auch die dabei anfallende "Ab"wärme gut gebrauchen kann. Darauf kann man ähnlich vielschichtig reagieren wie auf Überschussstrom. Die Politik braucht da keine großen Kopfstände zu machen

Weil die Leute draußen grundsätzlich als viel zu blöde gesehen, um sinnvoll auf Angebot und Nachfrage reagieren zu können. Da möchten sie schon lieber selber "in die Tasten greifen" und das dumme Volk entsprechend windeln. Die einzig Schlauen, die wissen, was zu tun ist, sind natürlich nur die Netzbetreiber. Oder?

Mit ASTROHS steigt in solchen Fällen halt der Strompreis so weit, bis die WRMs jede grade verzichtbare Last abschalten und Stromerzeuger einschalten. Da braucht's keinen weltfremden Außenstehenden, der einem seine Maschinerie ein- und ausschaltet und alles mit großem Wasserkopf verwalten will/muss.

Das Problem ist, dass die Netzbtreiber i.d.R. keinen blassen Schimmer davon haben, was draußen im Feld grade abgeht. Die sehen einfach, dass dem Netz nun Überlastung droht und schalten deshalb aus der Ferne ganz einfach irgendwelche Verbraucher ab. Dafür braucht's natürlich entsprechende Verträge und Büroratie. Warum einfach, wenn's doch auch kompliziert und mit großem Aufwand geht?

Oder zu klug, um für winzige Leckerchen jederzeit Männchen zu machen. Meine in der Summe größten Verbraucher sind bei 250 W Mittelwert für alles die Rechner und das Licht, gefolgt von Kühlschrank und Router. Auf der Leistungsseite habe ich nicht viel wegen Gas und Zentralheizung, aber bei anderen sind es Herd und Duschen. Beides möchte ich dann nutzen, wenn ich es möchte und bin mit wenigen Pfennigen kaum zu beeinflussen.

Bleibt allein die Waschmaschine. Die läuft nicht jeden Tag und braucht, wenn, nur eine kWh pro Vollwaschgang. Die läuft, wenn es mir gerade paßt, und für weniger als zehn Cent werde ich mir da garantiert keine Gedanken machen und keine Lästigkeit in Kauf nehmen.

Was sofort und wegen der Trägheit problemlos ginge wäre das Verschieben der Wärmepumpe. Das sind für das ganze Zwölffamlienhaus im Jahresmittel gerade mal 3 kW und wird ohnehin bereits gemacht und mit einem geringfügig besseren Preis vergütet.

Sie schalten genu die ab, für der der Abnehmer das vertraglich vereinbart hat, also Wärempume und Fahrzeugladen. Für Fahrzeuge gint es m.W. einen Override, falls es bald bereit sein muß, natürlich dann für einen kleinen Aufpreis.

Aber weniger, als wenn man NUR Strom benutzen würde.

Grüße, H.

Das würden sie den lokalen WertReaktionsModulen (WRMs) überlassen. Deren Job ist die Maximierung des lokalen Kontostands und Komforts.

könntest auch ein Mini- oder Mikro-BHKW (stromproduzierender Heizkessel) betreiben. Mit ASTROHS würdest du den alten Kessel einfach gegen einen stromproduzierenden austauschen. Spätestens dann, wenn der alte mit rumzicken anfängt und du das ASTROHS-Prinzip verstanden hast.

Wo siehst du da ein Problem? Mit ASTROHS wird nichts aus der Ferne in Diktatorenmanier ab- und angeschaltet. DU wirst Herr deiner Gerätschaften bleiben und auch frei darüber befinden können, was du nun betreiben willst oder nicht.

Viele Menschen haben Waschmaschinen. Kleinvieh macht auch Mist.

Wo ist das Problem? Es steht dir auch mit ASTROHS jederzeit frei, deine Waschmaschine laufen zu lassen oder eben nicht. Aber wenn du willst, kannst du deine Waschmaschine auch mit deinem WRM verbinden. Dieses sollte wissen, ob die Maschinen einen Warmwasseranschluss hat oder nicht, ob es einen Warmwasserspeicher im Haus gibt oder nicht, wie groß dieser ggf. ist und wie sein aktueller Ladezustand grade ist. Verhaltensgewohnheiten wird das WRM im Lauf der Zeit von selber bemerken. Du sagst dann dem WRM nur noch, bis wann die Wäsche fertig sein soll. Das WRM sucht dann den optimalen Zeitraum aus, in dem die Maschine optimalerweise betrieben wird.

Muss das WRM halt wissen.

Die drei kW sind aber am Ende zu Niedertemperaturwärme degradiert. Damit kannst du keinen Computer betreiben, kein Licht machen und auch kein e-Auto antreiben. Irgendwoher muss der Strom auch während kalter Tage und Dunkelflaute kommen. Mit ASTROHS käme er wohl überwiegend aus stromproduzierenden Heizkesseln, die mit regenerativen Energien befeuert werden. Geheizt wird dort mit der Abwärme der Stromproduktion. Speziell dann, wenn der Strom grade knapp und damit teuer ist.

hab' ich doch auch geschrieben. Hast du leider gelöscht. Das halte ich für sinnlose Gängelung und überflüssige Bürokratie.

Manchmal hat man's aber auch mal eilig. Dann steht du da mit leerem Akku im Auto. Mit ASTROHS würde deine Wallbox den aktuellen Strompreis anzeigen. Dann kannst du entscheiden, ob du sofort laden willst oder ob das WRMs das Laden auf günstigere Zeiten legt. Wenn noch Platz im Warmwasserspeicher ist oder sonst irgendwas zu Heizen ist, dann wird das WRM bei "sofort" auch den lokalen Stromerzeuger starten, sofern das unter dem Strich günstigeren Fahren ermöglicht.

Damit musst du aber damit rechnen, dass die Abwärme verloren ist, weil sie durch irgendwelche Kühltürme in die Luft geblasen oder zum sinnlosen Aufheizen von Gewässern verwendet wird.

Am 02.06.2023 um 06:29 schrieb stefan:

Beweis durch Behauptung?

Am 02.06.23 um 07:38 schrieb Heinz Schmitz:

Oh, ein Verschwörungs-Heger-Fan :) Glaubst du nur an die geheime Weltdiktatur der Illuminaten, oder auch an die wachsende Erde? Erzähl mal.

Hanno

Hi Thomas,

Du willst es nicht verstehen, dann lohnt die Diskussion mit Dir nicht. Du kannst es immer noch nicht verstehen: Es ist vergebens, mit Dir weiter zu diskutieren.

Ein letztesmal: Mit WP heizt man bei COP 4 nur 1/4 mit Strom, die anderen 3/4 kommen aus der Umgebungswärme und werden CO2-neutral sein. nur das eine Viertel ist CO2-belastet. Je nach Stromgenerierung ist der Strom CO2-neutral oder teilweiise mit C im Footprint. Bei Kohleverstromung mehr, bei H2 weniger...

Ab jetzt bin ich mit dem Thema raus.

Marte

Am 02.06.2023 um 13:50 schrieb Michael S.:

Wenn du ein Gas komprimierst wird es wärmer und es wird Wärme an die Umgebung abgegeben. Wenn es wieder expandiert wird es kälter und nimmt Energie aus der Umgebung auf. Beides setzt ein Temperaturgefälle vorraus und beides hat Verluste zur Folge.

Das ganze hängt natürlich noch davon ab, wie schnell die Erwärmung und Abkühlung ablaufen. Da hilft dann aber eher eine thermische Isolation als ein guter Temperaturaustausch mit der Umgebung.

Vor allem entsteht die Wärme im Inneren des Volumens. Wärmeleitung in Gasen ist notorisch schlecht und der Übergan Gas-Wäremtauscher ebenso. Ein Grund, warum die realisierten Arbeitszahlen von Wärempumpen so weit vom Carnotoptimum wegbleiben -- trotz sehr großen getriebenen Aufwands.

Das bei Dir nach wie vor weder Anschaffungs- noch Betriebskosten noch sonsitgen Aufwand hat. Es gab das hier in der Gruppe schon etliche Modellrechnungen mit dem absolut unvermeidbaren Minimalaufwand.

Gar nicht. Ich habe nur begründet warum weder ich noch sonst jemand die angepriesenen Ersparnisse nutzen kann oder will. Da, wo es Sinn ergibt, wird es weitgehend schon gemacht. Das Riesenpotential ist ganbz einfach nicht da.

Eben deshalb habe ich den Verbrauch meiner Waschmaschione zu meinem Geamtverbrauch ins Verhältnis gesetzt. Das skaliert unverändert ohne die scheinbar großen absoluten Zahlen, mit denen man Innumeriker so wunderbar beeindrucken kann. Sinn solcher Propaganda ist, unbewußt den Gesamtverbrauch alles deutschen Waschmaschinen mit dem Gesamtverbrauch eines Einzelhaushaltszu vergleichen. Du darfst gern den Mist weniger Hühner auf einer großen Wiese einsammeln gehen.

Hab ich nicht, kann ich gar nicht. Ich hab's nur nicht vollständig wiederholt. Machst Du dieses komplette Nachplappern im persönlichen Gespräch auch?

Ich nicht. Ich möchte nicht, daß mitten im Bearbeiten noch ungespeicherter Texttreile der Rechner ausfällt. Ich möchte auch keinen Ausfall des Durchlaufrhitzers unter der Dusche. Der massenhaftge Kauf von USV und der resultierende Riesenaufwand beim Tauch verschlissener Akkus wäre weder Ersparnis noch Umweltschutz.

Nö. Es passiert das, was gerade Du immer propagierst. Es wird stattdessen ein anderer abgeschaltet.

Hallo stefan,

Du schriebst am Fri, 2 Jun 2023 17:59:12 +0200:

["Tiefseedruckspeicher"]

Doch, das funktioniert schon. Aber die möglichen Kapazitäten sind relativ zum nötigen Aufwand eher unbefriedigend.

Adiabatische gegenüber isothermer Prozessführung. Solange da keine Energie aus einem Wärmestrom mittels Temperaturgefalle extrahiert werden soll, sind die AFAIK gleichwertig und verlustfrei. Die Verluste entstehen durch Auftreten von Wärmeströmen, was für den adiabatischen Prozess bedeutet, daß es keine Abkühlung oder Erwärmung der Endzustände geben darf, und für den isothermen Prozess, daß keine Erwärmung und keine Abkühlung während der Zustandsübergänge. Damit müßte der adibatische Prozess "unendlich schnell" ablaufen, also gerade nicht speichern, und der isotherme "unendlich langsam", also keine Energie umsetzen. Beides für den intendierten Zweck relativ nutzlos.

Siehe auch Verbrennungskraftmaschine, Dampfmotor und dergl.

Es geht um ganz normale Hausautomatisierung. Dort holt sich das WRM die nötigen Daten. Typischerweise sollte das WRM nur ein Stück Software sein, das im Hauscomputer läuft. Wenn es um Stückzahlen geht (dafür sollte ASTROHS sorgen), dann kann dieses Modul z.B. standardmäßig beim Kauf eines stromproduzierenden Heizkessels mitgeliefert werden. Wer keine Hausautomatisierung hat, muss natürlich auf den den Betrieb eines WRM verzichten. Die aber kommt sowieso unabhängig von ASTROHS.

Google meint zum Stichwort "Hausautomatisierung": Ungefähr 229.000 Ergebnisse Zu "Smart Home": Ungefähr 5.310.000.000 Ergebnisse

Es tut sich also was im Markt. Egal, ob mit oder ohne ASTROHS. Kommt einfach drauf an, was wir Anwender daraus machen. Die Bandbreite reicht vom Überwachungsstaat bis zum Inselbetrieb.

Es wird ja auch niemand zu irgendwas gezwungen. Soll jeder nach seiner Facon glücklich werden.

In Industriebetrieben. Kleinvieh macht aber auch Mist. Nicht zu knapp. Wie viel % unserer Energie geht an private Haushalte? Vernachlässigbar?

Warum sollen dann private Haushalte überhaupt Energie sparen? Wenn doch das Potenzial gar so klein ist.

Natürlich kannst du das. Nicht vom Server. Aber in deiner Antwort.

Warum sollte das so sein? Die Gefahr ist dann am Größten, wenn man Fernabschaltung erlaubt. Pech, wenn der Computer dann an der falschen Steckdose eingesteckt war.

Dann solltest du keinen Vertrag mit Fernabschaltung unterschreiben. Mit ASTROHS gibt's sowas gar nicht.

Darum geht's auch gar nicht. Mit ASTROHS floatet ganz einfach der Strompreis in Abhängigkeit von Angebot und Nachfrage. Wenn's dumm läuft, musst du halt für deinen Strom auch mal etwas tiefer in die Tasche greifen. Oder halt selbst welchen machen. Am Besten dann auch noch zum hohen Preis verkaufen und auch noch mit der entstehenden Abwärme Sinnvolles heizen.

WER sitzt in deinem Modell am Schalthebel? Der ferne Stromversorger, der keine Ahnung von dem hat, was bei dir aktuell los ist oder ein WRM, das lokal vor Ort arbeitet und das sehr genau weiß, was grade Sache ist?

Nein. Auch so gut wie jede Wärmepumpe ist dafür ausgerüstet, Wallboxen sowieso. Gebrauch gemacht wurde von der Möglichkeit meines Wissens bisher nicht, aber den Preisvorteil gibt es jetzt schon.

Das *nicht heute bereits genutzte* Potential. Ein erheblicher Unterschied.

Du warst es, der einen anders geschalteten Anschluß für z.B. Wärempumpe und für z.B. Rechner eine "Gängelung und überflüssige Bürokratie" genannt hat. Wenn Du es machst ist das neue Schnittbrot, wenn andere es (schon vor Dir) machen, ist es Mist.

Der, den ich gegen entsprechende Gegenleistung damit beauftragt habe. Wenn das mein Regionalversorger ist und nicht Du, dann wirst Du damit leben müssen.

Doch hat er. Wenn Strom fließt, brauche ich den gerade, wenn keiner fließt, dann nicht. So viel mehr weiß Dein ach so tolles Modul auch nicht oder nur mit viel Zusatzaufwand, den ich erbringen müßte.

Am 02.06.2023 um 17:16 schrieb Marte Schwarz:

Ich hatte dich schon vorher verstanden.

Aber trotzdem ist es schlichte Logik, dass bei Heizen mit Wärmepumpen Strom verwendet wird.

Außer Strom wird zusätzlich noch Wärme aus der Umwelt genutzt, welche aber normalerweise keine Rechnungen schickt.

Eine Wärmepumpe ist eigentlich sowas ähnliches wie ein Kühlschrank.

Der Kühlschrank arbeitet nun mit Strom und erwärmt seine Umwelt während seiner Tätigkeit, indem er Milch, Obst und Gemüse darin abkühlt.

Trotzdem würde niemand sagen, ein Kühlschrank wäre eine Raumheizung, die mit Milch und Gemüse im Innern arbeitet (obwohl das stimmt).

...

TH

Ich fürchte die linke Diktatur, die Du so unverdrossen anstrebst. Die grüne Diktatur haben wir ja schon, und bald wird sie wohl ihr grünes Mäntelchen abwerfen und das ursprüngliche ROT vorzeigen.

Grüße, H.

Wärmepumpen produzieren nur minderwertige Niedertemperaturwärme. Damit kann man nur noch seine Bude heizen und Warmwasser produzieren. Sonst nichts. Man kann kein Licht leuchten lassen, weder Radio noch Fernseher oder Computer betreiben. Nicht mal kochen kann man damit. Dafür braucht man ziemlich viel Strom, der sehr universell verwendbar ist. Z.B. für die Metallbearbeitung, Kunststoffverarbeitung, kochen, braten, pumpen, trocknen, kühlen, leuchten, Daten übertragen und verarbeiten, messen, Elektrochemie, Motoren antreiben, ...

Wir täten gut daran, ERST mal zu schauen, wo wir Strom her bekommen. Und zwar auch dann, wenn's richtig kalt, dunkel und windstill ist. Tun wir das nicht, müssen wir in solchen Fällen mit Massensterben durch Erfrieren rechnen. Denn in solchen Fällen versagen auch Wärmepumpen ihren Dienst, weshalb dann nur noch Heizwiderstände für Wärme sorgen können. Diese brauchen aber schon bei gleicher Temperaturdifferenz rund dreimal so viel Strom wie Wärmepumpen. Wir reden aber von deutlich größeren Temperaturdifferenzen, die dann zu bewältigen sind. Dann wird der Strombedarf auf bis zum 10-Fachen ansteigen. Dafür ist die Infrastruktur aber gar nicht ausgelegt und wird infolgedessen zusammenbrechen. Leitungen und Kraftwerkskapazitäten auf das 10-Fache überzudimensionieren wird man aus wirtschaftlichen Gründen aber nicht machen. Denn sowas kommt ja nur alle paar Jahrzehnte vor.

Preisvorteil ohne Gegenleistung? Wie sinnvoll ist das?

Weil du deine Gerätschaften erst mal anmelden musst und dafür auch noch gesonderten Vertrag brauchst. Statt einem Zähler hast du dann drei. Einen für normalen Haushaltsstrom. Einen zum Heizen während Hochtarif und einen zum Heizen während Niedertarif. Mit dem Heizstrom darfst du nichts Anderes tun als heizen.

Mit ASTROHS gäb's einen saldierenden und bewertenden Vorwärts-Rückwärts-Zähler (eine spezielle Form eines Smart-Meter). Was du mit dem Strom machst, ist dann deine Sache. Wenn du willst, kannst du damit auch eine Wärmepumpe betreiben oder einen Heizwiderstand. Du kannst aber auch Strom einspeisen. Meinetwegen auch aus einer Handkurbel. Oder eben - viel wahrscheinlicher - mit einem stromproduzierenden Heizkessel.

Der passt dann auch darauf aus, dass er dir nicht irgendwas in einem ungünstigen Moment abschaltet?

Ich werde kein Versorger.

Nein. Er weiß nicht, ob du grade Gäste hast und deshalb vielleicht mehr Strom brauchst. Du wirst ihm vermutlich auch nicht mitteilen, dass du grade in Urlaub verreist bist und deshalb weniger Strom brauchst.

Beispiel: Single-Haushalt (weil's am einfachsten ist). Morgens aufstehen, frühstücken, duschen und dann für 10 Stunden verschwinden. Du fährst mit dem Radl und kommst verschwitzt nach Hause und willst deshalb nochmal kurz duschen. Dann noch fernsehen, computern, Musik hören und ab ins Bett.

Ist-Szenario: Morgens nach dem Duschen meldet der Thermostat Wärmebedarf und heizt sofort wieder auf Nenntemperatur. Das ergibt die übliche hohe Temperaturdifferenz zur Umgebung mit entsprechenden Verlusten. Insbesondere, wenn die Zirkulation auch noch rund um die Uhr läuft.

Das Gleiche mit ASTROHS und WRM: WRM prüft, ob für die Morgentoilette genügend warmes Wasser im Speicher ist. Wenn ja - rechtzeitig Zirkulation einschalten. Wenn nein, prüfen, was der Bezugsstrom grade kostet und checken, was günstiger ist: elektrisch heizen oder mit Abwärme der Stromproduktion heizen. Meistens wird Abwärme die billigere Lösung sein, weil der Eigenbedarf wg. Kaffeemaschine, Toaster und Eierkocher ziemlich hoch sein wird. Die Abwärme geht dann in den Warmwasserspeicher, die nach dem Frühstück auch gleich genutzt wird. Weil jetzt 10 Stunden lang nicht viel los sein wird, wird die Zirkulationspumpe abgeschaltet und die Raumtemperatur darf bis zu einer gewissen Grenze fallen. Die nun zu niedrige Temperatur im Warmwasserspeicher BLEIBT erst mal zu niedrig. Stört ja niemanden, weil niemand da ist. Wenn jetzt aber ein besonders lukrativer Preis für den Strom bezahlt wird (z.B. weil eine Fabrik in der Nähe eine Sonderpruktion hoch fährt), DANN wird der stromproduzierende Heizkessel auch mal außer der Reihe angeworfen. Die Abwärme geht dann erst mal in den Warmwasserspeicher, der ggf. auch etwas über das normale Temperaturniveau hinaus aufgeheizt wird. Gleichzeitig kann ggf. auch die Wohnung (insbesondere das Badezimmer) aufgeheizt werden. Weil sich Viele ähnlich verhalten werden, wird man damit kurze Lastspitzen im Netz recht gut bedienen können. Wenn du nach 10 Stunden wieder daheim ankommst, merkst du von diesen Aktivitäten überhaupt nichts. Dazu müsstest du dir schon extra die Protokolle ansehen, was aber meistens zu langweilig sein dürfte. Also wirst du einfach ganz normal duschen, fernsehen, computern, Musik hören und ab ins Bett.

Am 03.06.23 um 08:50 schrieb Heinz Schmitz:

Ah, verstehe. Ist diese linke Diktatur, die ich anstrebe, gerade mit uns hier im Raum?

Hanno

Am 03.06.23 um 07:30 schrieb Thomas Heger:

Auch beim Heizen mit meiner recht konventionellen Heizung wird Strom verwendet. Das dürfte für so ziemlich jede automatische Heizung gelten.

Hanno

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