Wärmepumpen-Wahnsinn (2026 Update)

May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies

Hi NG



als Ingenieur bin ich persönlich mit gewissen Grundkenntnissen der Thermodynamik ausgestattet worden.



Was mir aber nicht einleuchtet, das wäre die Frage, wie Personen, die nicht mal minimlae Grundlagen v on irgendwas in der Art besitzen politische Entscheidungen von enormer Tragweite treffen, die auf thermodynamischen Grundlagen basieren.



Ich hatte kürzlich ein Gespräch mit einem Bekannten, wo es um die neuen gesetzlichen Regelungen geht, wie in Zukunft Wohnungen zu beheizen seien.



Dabei soll wohl vorgeschrieben werden, dass 60% der Energie aus erneuerbaren Quellen stammen müsse.



Gemeint mit 'dabei' war die Raumheizung und der sonstige Energieverbrauch in Wohnungen (inkl. Häuser o.ä.).



Ich hatte angemerkt, dass überhaupt nicht genug Strom dafür zur Verfügung stehen würde und falls doch, die vorhandenen Stromleitungen in den Gebäuden die Last nicht aufnehmen könnten.



Es ging speziell um die üblichen Gasetagen-Kombithermen, welche wohl zwangsweise ersetzt werden sollen - anscheinend durch Wärmepumpen.



Allerdings erzeugen Kombithermen auch warmes Wasser und zwar mit etwa 18 kW Leistung. Um nun eine Wärmepumpe mit der Möglichkeit der Warmwassererzeugung zu betreiben, muß diese offensichtlich 18kW Äquivalent in Form der Erwärmung von Wasser von z.B. 5°C auf z.B. 50° C ermöglichen.



Bei Luft-Luft-Wärmepumpen gibt es da ein Problem, wenn z.B. -10°C draußen herrscht, da dann enorme Mengen an Luft benötigt werden, die man auf z.B. -50°C abkühlen müßte um z.B. zu duschen oder das Geschirr zu spülen.



Ohne jetzt auf Wirkungsgrade (die natürlich furchtbar wären in dem Beispiel) oder Entropiefragen einzugehen, wird die schlichte Verfügbarkeit von ausreichend abkühlbarer Luft ein Problem.



Außerdem bedeutet so eine Leistung natürlich, dass die Anlage entsprechend dimensioniert sein muß (etwa 18 kW Warmwasser + 18 kW Heizung).



Das geht natürlich alles, wenn Geld keine Rolle spielt.



Was aber, wenn Geld doch eine Rolle spielt?



Dann kann die Wärmepumpe überhaupt nicht so groß dimensioniert werden und die Warmwasserversorgung muß elektrisch erfolgen.



Dann entsteht aber ein anderes Problem:



die elektrische Leistung muß im Niederspannungsnetz in die Wohnungen transportiert werden!



Wenn wir nun eine elektrische Leistung der angeschlossenen Geräte im Bereich 30 kW pro Wohnung haben, dann gibt es schon bei rel. wenig Wohnungen je Gebäude (vielleicht ab 40-50) Probleme mit den Leitungen, da natürlich auch bei gleichzeitiger Benutzung aller Druchlauferhitzer die Leitungen nicht schmelzen dürfen.


40*30kW sind aber 1,2 MW in einem mittleren Mietshaus, was armdicke Steigeleitungen erfordert.

Außerdem sind so hohe Ströme gefährlich, da schon kleinste Widerstände in Klemmen oder Leitungen sofort enorme Wärme abgeben würden.



Außerdem erzeugen starke Ströme auch starke Magnetfelder und auch da sollte man vorsichtig sein, wenn man hunderte von Ampere durch die Leitungen jagt.



Aber das größte aller Probleme ist die Bereitstellung der gigantischen Strommengen 24/7, da 'Erneuerbare' dafür grundsätzlich ungeeignet sind.



Das liegt natürlich daran, dass 24/7 mindestens die maximal abfragbare Last bereitstehen muß und die Sonne nun mal Nachts nicht scheint und auch der Wind nicht immer weht.


TH


Thomas Heger schrieb am 06.05.2023 :

Habecks “grüne Mafia” (Habeck der Womanizer weiblicher Wähler)

Mai 5, 2023 Habecks “grüne Mafia”:

*US-Oligarch diktiert die deutsche Klima- und Energiewende*

Nachdem in den letzten Tagen das neofeudale Netzwerk ans Licht kam, das Staatssekretär Patrick Graichen mit Billigung seines Chefs Robert Habeck im und um das Wirtschaftsministerium eta- bliert hat, geraten nun zunehmend auch die milliardenschwe- ren Hintermänner in den Fokus, die den grünen Klimawahn aus dem Hintergrund finanzieren.

Einer davon ist – wie in den letzten Tagen multimedial bekannt geworden – der US-Investor Hal Harvey, der seit Jahrzehnten die Öko-Diktatur vorbereitet, für die er nun bei den deut- schen Grünen besonders willige Vollstrecker gefunden hat. Die „Zeit“ bezeichnete Harvey sogar als „mächtigsten Grünen der Welt“. Laut eigenen Angaben ist er bereits seit den 80er- Jahren ein entschiedener Gegner von Öl, das er größte Gefahr für das Klima und den Weltfrieden ausgemacht hat. (...)

Seine Umtriebe beschränkt Harvey jedoch nicht auf die USA, son- dern pumpt seit Jahren auch Unsummen nach Europa – unter ande- rem für die Gründung der Klimapropanda-Organisation „Agora Energiewende“, als deren Chef Graichen vor drei Jahren ver- kündet hatte: „Es geht darum, und nichts anderes ist es letzten Endes, unsere Wirtschafts- & Industriegesellschaft komplett umzubauen.“ Mit Harveys Geld wurde auch die „Stiftung Klimaneutralität“ gegründet, die ähnliche Ziele proklamiert.

*Staatsstreichartige Planungen*

Damit war das Netzwerk geschaffen, dessen Wahnvorstellungen die Grünen an der Regierung nun umsetzen. Dass es sich dabei geradezu um staatsstreichartige Planungen handelt, hatte Bern- hard Lorentz, der Beiratsvorsitzende der Stiftung Klimaneu- tralität, der auch sonst auf das Engste mit Graichen und dem ganzen Klimastiftungsmoloch verbunden ist, einst in aller Deutlichkeit erklärt:

Erst Studien erstellen, dann in die Politik übersetzen, und dann Mitarbeiter der Think Tanks „am besten im Ministerium platzieren“.

Genau dies ist mit der Installierung von Graichen und seinem Familien- und Bekanntenfilz, aber auch vieler Lobbyisten der „Großen Transformation“ direkt in den wirtschaftlichen Unter- gang und die Massenverarmung zugunsten des Klimas nun gelun- gen, wobei der Kinderbuchautor Habeck als Türöffner diente.

Harveys Geldquellen sprudeln dann auch immer weiter: Allein

2022 ließ er der „Agora Energiewende“ insgesamt 7,5 Millionen Euro über seine diversen Stiftungen zukommen. Das sind die Kräfte, die hinter der ökosozialistischen Hölle stehen, die Habeck, Graichen und ihre zahllosen Gesinnungs- genossen in Politik, Wirtschaft und Medien auf Kosten von Abermillionen Bundesbürgern errichten wollen. (TPL) mehr:
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Es gab schon immer die Erkenntnis, dass Fachleute die Details kennen, aber nichts entscheiden dürfen, wogegen Vorstände ... :-).

Es ist das grundsätzliche Problem der Grünen, dass nicht mal der Ansatz eines Gesamtkonzeptes erkennbar ist. Die machen das rein emotional. Dazu sollten wir besonders vorsichtig sein, wenn wir zeitlich unter Druck gesetzt werden: "Nur noch ein Artikel da, greifen Sie zu!"

Ein Kinderbuchautor ist eben auf ein bestimmtes Publikum fokussiert.

Grüße, H.

PS Außerdem sind Deutsche nur zu zwei Prozent am Gesamt-CO2-Ausstoß beteiligt. Wenn sich jeder von uns um 50 Prozent einschränkt, wird der nur um ein Prozent geringer. Eine "Vorbild"-Funktion dürfte auch schon daran scheitern, dass uns niemand etwas nachmachen wollen wird, das zu mehr Unbequemlichkeit führt.

Auch auf ein schnelles Ende der Legislaturperiode zu hoffen, erscheint nicht hilfreich. Keine der nächsten Regierungen wird den Wahnsinn und den Ruin der Bevölkerung rückgängig machen. Auch kein Söder und kein Merz.

Klaus

Hi Thomas,

Wie wäre es, diese Kenntnisse auch rational einzusetzen?

Etagenheizungen mit 18 kW? Eine 18 kW Therme heitzt mein unsaniertes Haus anno 1976 mit 250 m² und langweilt sich schon damit.

Wozu das denn? Nur weil Du irgendeine übermotorisierte Etagenheizung mit

18 kW Spitzenleistung kennst, muss das nicht sein, um das Warmwasser zu stemmen. Laut thermondo ist für das Warmwasser bei 45 °C ca 1,65 bis 2,2 kWh pro Tag nötig. Du darfst auch gerne weniger Wasser auf 60 °C heizen ud vor Ort Kaltwasser zumischen, das tut der Bilanz wenig.

Um dieses Wasser zu erwärmen, hast Du mit einem Speicher doch den ganzen Tag lang Zeit, wenn es drauf ankommt. Mit 100 W Heizstab pro Person bist Du also schon dabei. OK, das war jetzt eine Minimalabschätzung, zeigt aber den Unsinn, den Du da oben verbreitest. Klar, als Durchlauferhitzer sieht das anders aus. Da brauchts Spontanleistung. Die Wohnanlage, in der mein Vater wohnte, ha auch in jeder Wohnung elektrische Durchlauferhitzer, ohne dass es je zu den von Dir beschriebenen Problemen gekommen wäre. Und das sind viele kleine Wohneinheiten, es dürften an die 50 sein.

Sicher! Es wird bitterkalt werden in Deutschland.

Hirn einschalten, statt Polemisierung.

Davon wird man weit entfernt sein. Das kann man mit wenig Nachdenken auch rechnen, zumindest mit gutem Willen. Der scheint bei Dir aber gerade ideologisch wenig verfügbar zu sein.

Auch da wäre ein wenig weniger Polemik und dafür ein bisschen Rechnen hilfreich. Bei mir liegen die Leitungen sehr dicht nebeneinander und spannen nur sehr wenig Fläche auf. Die Magnetfelder dürften sich also bereit in wenigen cm Entfernung der Leitung gegenseitig aufgehoben haben.

Marte

Es sieht allerdings leider so aus, als ob die Grünen mehr rechten als rechnen, was Polemik geradezu herausfordert, denn es ist das Geld der Steuerzahler, das da verbraten wird.

Wenn Windkraftler für nicht erzeugten/abgenommenen Strom entschädigt werden müssen, PV-Anlagen in ihrer Spitzenleistung kastriert werden, und bei E-Autos über "netzdienliches" Laden geredet wird, müßte man sich doch wundern, wenn für die Totalausrüstung des Landes mit Wärmepumpen Leistung und Netz verfügbar wären.

Ganz abgesehen von der fraglichen Verfügbarkeit von Wärmepumpen und Installateuren.

Die Erreichung des vorgegebenen Anteils von 65 % "erneuerbarer" Energie ist dabei ebenso unsicher wie das ganze Vorhaben, denn das wird man jeweils nur im Nachhinein feststellen können. Gab es genug Sonne für meine heizungs-unterstützende PV-Anlage? Konnte der Kraftwerksmann genügend "grünen" Strom zum Beimischen einkaufen?

Wird man bestraft, wenn man die 65 Prozent nicht erreicht hat, so wie Gerhard Schöder jetzt im Nachhinein sein Büro abgenommen wird?

Leider redet keiner über Netzausbau (zu teuer?) oder Speicher (wie?). Damit fällt die ganze "erneuerbare" Fantasterei in sich zusammen. Denn es zeigt sich dann, das die "Erneuerbaren" wie Segelsschiffe sind: Nicht Du bestimmst die Reise, sondern Wind und Wetter.

Grüße, H.

PS Ich will grüne Politik, keine von diesen Grünen gemachte Politik.

Ab hier wird es zusehends ziemlich unglaubwürdig.

Man muß ja /klotzen/, weil in mehrere NGs gepostet?

Meine Etagenheizung (für 132 qm) - Buderus Logamax plus GB172-14 - hat 14 kW Dauerleistung.

Das steht auf dem Typenschild als auch auf Klebezetteln von Handwerkern.

Am 06.05.23 um 11:00 schrieb Helmut Schellong:

Und das auch nur wegen Warmwasser, oder? Ansonsten würden 5kW auch reichen. Aber so kleine Gasbrenner gibt es gar nicht. Und wenn man aus dem Urlaub heim kommt, und die ganze Wohnung auf einmal heizen will, macht das mit 5kW auch keinen Spaß.

Marcel

Am 06.05.23 um 07:23 schrieb Thomas Heger:

Zwangsweise ersetzt wird gar nicht.

Wärmepumpe ganz ohne Speicher wird sowieso nichts.

Das packen die sowieso nicht. Bei dem Temperaturunterschied sind das praktisch nur elektrische Heizer.

Naja, Luft gibt es genug. Interessant ist eher welcher Lärm dabei entsteht, und ob der Nachbar das Gerät dann stilllegen lässt, weil man mitten in der Nacht vor der Schicht los legt.

Kein Mensch baut einen Durchlauferhitzer mit einer Wärmepumpe.

Exakt. Oder halt mit einem kleinen Speicher, so wie bei jeder klassischen Heizung auch. Allerdings muss man auch da aufpassen, dass dieser in vernünftiger Zeit wieder aufgeheizt werden kann. Die meisten Heizungsanlagen für kleine Häuser sind danach dimensioniert. Zum heizen selbst eines nicht besonders gedämmten Hauses braucht man auch im tiefsten Winter keine 15kW, eher die Hälfte.

Die meisten Hausanschlüsse haben mit 25kW kein Problem. Es ist ja nicht wie beim E-Auto Stundenlang, sondern nur einige Minuten. Kurzum, es ziehen nicht alle gleichzeitig.

Die Gesamtauslegung der Stromnetze ist allerdings für alles zusammen, was wir da vor haben, noch nicht geeignet. Da machen mir aber die E-Autos deutlich mehr sorgen als die Wärmepumpen. Es ist einfach beliebig dumm, ausgerechnet bei der Mobilität mit Strom zu hantieren, wo sich selber doch so schlecht speichern lässt. Brennstoffzelle (nicht notwendigerweise H2) + E-Motor würde durchaus ähnliches Fahrgefühl und Rekuperation bieten. Die Abwärme würde zudem den doppelten Verbrauch von E-Autos im Winter vermeiden. Wenn man dem Fahrzeug dann noch ein Absorber-Kühlaggregat verpasst, hat man sogar die Klima im Sommer ohne Mehrverbrauch.

Die laufen nicht gleichzeitig. Es gab auch früher schon größere Wohneinheiten, wo in jeder Wohnung ein DL war.

Wenn alle wirklich gleichzeitig duschen, war auch schon früher die Panzersicherung weg. Alleine ich habe das nie erlebt. Wir haben früher in so einem Häuserblock gewohnt.

Das schrottige Installationen irgendwann abbrennen, ist nicht neu. Dafür reicht auch eine kürzere Lastspitze.

Das interessiert keine Sau. Hauptsache die paar Mikrowatt vom _sichtbaren_ Handymast kommen nicht an. Und Röhrenmonitore die das entlarven würden, gibt es auch nicht mehr.

So groß ist die absolute Strommenge nicht, gleichwohl nicht vernachlässigbar. Eine Umstellung auf 100% E-Auto wäre schlimmer. Außerdem zieht sich das ob der Lebenserwartung einer Heizungsanlage von

25 Jahren über eben diesen Zeitraum. Also erst in 25 Jahren muss das Stromnetz es packen.

Deswegen kommen wir in absehbarer Zeit nicht auf >90% erneuerbar im Strom.

Aber das alles ändert nicht daran, dass die Heizung bezogen auf Privathaushalte tatsächlich der erste Punkt ist, an dem man zum Energiesparen ansetzen sollte. Erstens ist das der größte Posten, zweitens ist es mit aktueller Technik i.d.R. möglich und auch weitgehend skalierbar. Im Gegensatz dazu hat beispielsweise das Glühlampenverbot für die Umwelt so gut wie gar nichts gebracht. Da wo es wirklich weh tut, sind schon seit über 50 Jahren energiesparende Lampen im Einsatz. Und die 5% Energie für Beleuchtung auf 2% zu reduzieren ist einfach Peanuts. Das war reine Lobbyarbeit. E-Autos sind aktuell auch noch nicht skalierbar. Die Dinger ergeben flächendeckend erst Sinn, wenn sie vollautonom fahren, und man nicht mit einer auf der Erde nicht verfügbaren Kupfermenge ein Kabel zu jedem Parkplatz legen muss. Vom Stand-By Verbrauch der Ladesäulen mal ganz abgesehen. Was schon eher etwas gebracht hat, war die Stand-By Richtlinie für Elektrogeräte. Da gab es einige Drucker oder Stereoanlagen, die 24/7

20-30W gefressen haben. Und 5W war eher der Schnitt. Das skaliert mit der stetig steigenden Zahl der Geräte läppert sich erheblich. Durchlauferhitzer hat man, wenn überhaupt, nur einen, Stand-By-Verbraucher mittlerweile eher 20.

Marcel

Am Sat, 6 May 2023 11:43:18 +0200 schrieb Marcel Mueller:

Das wird nicht so sein das man reinsteckt und gezapft wird.

17:30 und das Stromnetz klappt zusammen, das wird nicht passieren. Im Prinzip wird man elektrische Energie dezentral speichern. Das geht natürlich mit einem Wirkungsgrad einher, aber eine Kröte muss man futtern. Wenn etwas stark schwankend nachgefragt wird, aber eine gleichmässige Versorgung erwartet wird, brauch man mehr oder weniger lokale Speicher. Egal ob Bier oder Strom ;-)

Am Sat, 06 May 2023 07:23:08 +0200 schrieb Thomas Heger:

2 davon aus de.sci

Ah, na denn weisst Du ja bestimmt gut bescheid.

Du bist also als Ing nicht in der Lage, dir mal ein Datenblatt dieser Geräte herzukriegen. Nicht sehr interessant. Und das obwohl der theoretisch denkbare Wirkungsgrad deiner unbedarften Annahmen mit

COP_max_carnot(-50°C,50°C)=3,23

immer noch so hoch wäre, daß Lesen vor Sabbeln nun wirklich geboten wäre.

Gruss

Jan Bruns

Es ist eine Etagenheizung mit 14 kW. Die macht warmes Wasser für die Warmwasser-Versorgung (400L), für die Fußbodenheizung und für die Heizkörper und Unterflurheizung.

Am Sat, 06 May 2023 08:17:11 +0200 schrieb Heinz Schmitz:

Im Detail ist es aber eigentlich eher so, daß die im Vgl. zu vielen anderen Parteien etwas befreiter von festgefahrenen Vorstellungen bei den fürs Aufdröseln der Zusammenhänge zuständigen Stellen Erkundigungen einziehen, und dann entsprechend handeln. Daß letzteres nicht immer populär ist, versteht sich dabei von selbst.

Kurz nach der BT-Wahl schätzte noch eine Abgeordnete aus Nds. ihre eigene auf Holzverfeuerung basierende Heizung als absolut vorbildlich ein...

Gruss

Jan Bruns

Am 06.05.2023 um 08:26 schrieb klaus reile:

In D hat schon einmal eine Ideologie in den Untergang geführt. Steht uns das jetzt wieder bevor? Es heißt ja immer das Geschichte sich nicht wiederholt aber weiß die Geschichte das auch? Hütet euch vor der grünen Ideologie!

Marcel Mueller schrieb:

Du solltest dir vielleicht mal die aktuelle Berichterstattung in den Medien zu Gemüte führen. Selbstverständlich wird zwangsweise ersetzt. Bereits ab nächstem Jahr wird die freie Wahl der Heizung gesetzlich massiv beschränkt. Da wird natürlich zwangsweise ersetzt, wenn Gas- oder Ölheizungen verboten sind

ACK

Das ist in der Tat ein weiteres Problem. Die Arbeitszahl ist beim höchsten Wärmebedarf am schlechtesten. Damit steigt der Strombedarf zu solchen Zeiten überproportional zum Wärmebedarf

Es ist für jemanden, der Milliarden an Steuergeldern in Wärmepumpenheizungen verplant, zweifellos ein Leichtes, in diesem Zusammenhang die Lärmgrenzwerte passend zu erhöhen. Dieser Eingriff wäre bei weitem geringer, als der Eingriff in das Eigentum durch das Verbot der aktuell gebräuchlichen Heizungen. Davon abgesehen hört man die Außengeräte kaum. Ich war selber überrascht, wie leise diese Teile arbeiten, wenn ich letzten Winter durch die hiesigen neuen Baugebiete schlenderte. Man hört sie von der Straße aus praktisch nicht. Und zu Winters Zeiten haben die Nachbarn die Fenster gemeinhin geschlossen, was die Belästigung durch eventuelle Geräusche weiter senkt. Außerdem ist kaum zu erwarten, dass der Nachbar, welcher über kurz oder lang ja selber eine Wärmepumpe wird betreiben müssen, auf die Idee kommt, deshalb einen Streit vom Zaun zu brechen

Das sehe ich etwas anders. Heizen muss man dann, wenn es kalt ist. E-Autos zu laden kann zeitlich weitgehend auf weniger lastintensive Zeiten schieben.

ACK

Ja, man kann es beliebig aufwändig gestalten. Wenn man die Nutzung anderer Technologien verbietet, dann klappt das schon...

"nicht vernachlässigbar" ist gut! Die erforderliche Strommenge steigt auf ein mehrfaches des aktuellen Bedarfs, wenn man die Gebäudeheizung (per Wärmepumpe) elektrifiziert

Meine PV-Anlagen laufen jetzt bereits 18 bzw. 12 Jahre. Schon damals, als ich die erste aufs Dach schraubte, hieß es, dass es ohne Speicher nicht ginge, wenn man "Erneuerbare" wirklich nutzen wolle. Leider sind alle Speicherprojekte seither an der Auffindung eines Exemplars des (wie könnte es anders sein) vom Aussterben bedrohten rot-grün-gestreiften Breitschwanzlurches oder der blaugrauen Kakaoschnecke - oder so ähnlich

- oder aber an Bürgerinitiativen gescheitert, deren Iniatoren und Förderer nicht selten das Logo des "BUND" oder der "DIH" auf ihren Flyern haben.

Es müsste dann nur noch bezahlbar sein. Die Kosten sinken ja nicht dadurch, dass man "großzügige Förderung" staatlicherseits gewährt. Der Staat hat, auch wenn mancher das nicht glauben mag, kein anderes Geld als das des Steuerzahlers zur Verfügung. Und er kann es nur einmal ausgeben

Nicht alles, was man nicht auf Anhieb versteht oder aus anderen Gründen nicht gutheißen mag, muss das Werk böser Lobbyisten sein :->

Die Automatisierung des Fahrzeugs hat mit der Energiequelle für den Antrieb nichts zu tun

Wozu sollte das gut sein? Wenn man schon elektrische Heizungen vorschreibt, für deren Betrieb die Leitungen vielfach ohnehin verstärkt werden müssen, kann man auch gleich noch eine Wallbox für jedes Haus bzw. jede Wohnung vorschreiben. Dann sind alle versorgt

Meine Wallbox hat einen Standby-Verbrauch unter einem Watt (der Zwischenzähler davor zeigt im Standby, Auto also ausgesteckt, keine messbare Wirkleistung, allerdings verursacht sie einige Watt Blindleistung). Der Standby-Verbrauch ist insoweit nun wirklich kein bemerkenswertes Problem

Es gibt bei weitem mehr Steckernetzteile als Stereoanlagen oder Drucker. Diese Netzteile auf minimalste Verluste zu bringen, haben die zumeist chinesischen Hersteller schon ganz ohne EU, ganz ohne hiesige Ideologen und Lobbyisten angegangen und geschafft, alldieweil jedes überflüssige Milliwatt neben thermischen Problemen vor allem auch die Herstellungskosten unnötig steigert

MfG Rupert

Ab 8kW sollten zu haben sein

Wenn man geplantermassen aus dem Urlaub kommt, dann sagt man der Heizung vorher halt, dass und wann man in seine wohlig warme Bude zurückkehren möchte. Oder man kann sie gar fernbedienen...

Wenn da ein 400Liter-Speicher dran hängt, dann ist die Therme mit 14kW für nur eine Wohnung deutlich überdimensioniert. Zwar beherrschen heutzutage Gasbrenner zumeist modulierenden Betrieb mit deutlich reduzierter Leistung, aber dabei geht immer noch unnötig viel Wärme durch den Kamin bzw. das Abgasrohr verloren

MfG Rupert

Am Sat, 06 May 2023 11:43:04 +0200 schrieb Marcel Mueller:

Nunja, hier (für eine 50qm Whg.) sind ich glaube 8kW installiert. Das reicht für Warmwasser-quasidurchlauferhitzung. An sehr kalten Tagen ist das zum Heizen manchmal knapp.

Allerdings nicht wg. der Feuerungsleistung, als vielmehr bedingt durch irgendwelche mysteriösen, anscheinend fest im Gerät einprogrammierte Mindest-Abschaltintervalle (die aber nur Raumwärme betreffen, beim Warmwasser macht sich das Ding nix draus, schnell zwischen Betriebszuständen zu wechseln).

Gruss

Jan Bruns

Noch viel mehr sollte man sich vor den Leuten in 8 nehmen, die diese Ideologie vertreten. Die sind unser aller Ruin.

Klaus

[...]

'400L' ist eine falsche Notiz! Das Etikett am Wasserspeicher weist 157L/5,7L 25kW aus.

Ich empfinde 14 kW für eine gegenüber dem Standard doppelt so große Wohnung nicht überdimensioniert. Zumal am Warmwasserspeicher bereits 25 kW vermerkt sind.

Diese Heizungs-Familie hat die Mitglieder -14, -20, -24, -24K.

14 kW ist hier die kleinste Leistung.

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