Hallo Leute,
mir ist das Funktionsprinzip von diesem Erzeugnis nicht klar:
MfG hjs
Hallo Leute,
mir ist das Funktionsprinzip von diesem Erzeugnis nicht klar:
MfG hjs
Ich würde mal tippen, daß der schwarze Schwimmer magnetisch ist und in derr Stange ein Gegenstück, das auf einem Linearpotentiometer gleitet.
Meine 2€ct,
Josef
Aber beim erstbesten Schlagloch könnte der Kontakt abreißen. Denn man kann nur sehr kleine Kräfte übertragen, sonst geht der Schwimmer unter.
MfG hjs
Am 17.05.2026 um 17:03 schrieb Hans-Juergen Schneider:
Reed Kontakt.
->
Am 17.05.26 um 18:37 schrieb Matthias Meyser:
Interessant. Mit Magnet im Schwimmer - durch ein Stahlrohr hindurch?
Dann wäre; mangels Detailangabe; anzunehmen das es mehrere Widerstände im Rohr gäbe und der Schwimmer durch den Enthaltenen Magneten jeweils einen davon per Reedkontakt auf den Ausgang schaltet. Entweder im Bereich 240 bis 33 Ohm oder von 10 bis 190 Ohm. Offenbar die zwei üblichen Bereiche oder? Dann müßten je nach Füllstand diverse Diskrete Wiederstands-Werte am Ausgang meßbar sein. Das sollte mit Ohmmeter am Ausgang und verschieben des Schwimmers erkennbar sein.
Wenn das anders liefe (Linearpotentiometer?) müßte es im Rohr einen mit dem Magnet mitlaufenden Schlitten geben der auf einem Linear-poti knopf sitzt. Das dürfte Mechanisch anfälliger sein. Aber bei Tankanzeigen wird die Anzeige doch m.E. eh bedämpft - oder über die Zeit integriert - so das die Anzeigenadel keine hektischen Sprünge macht. Da machen diskrete Schritte (Reed) dann auch keine großen Hopser vermute ich.
Gibt es so was kontaktlos nicht auch mit Hall-sensoren die evtl. einen linearen Anzeigewert liefern?
Bye/ /Kay
Ich würde eher annehmen das Innenleben mit dem Linear-poti wäre anfälliger für Abrisse von Betätiger/Mitnehmer zu Poti. Der Schwimmer kann sich doch auf dem Rohr frei bewegen, nur ob das Innenleben dem so schnell folgen könnte hielte ich für fraglich.
Und, das ganze dann auch noch durch ein Stahlrohr hindurch. Ist das nicht schon etwas anachronistisch? Die nebenan genannte Reed Methode mag keine linearen Werte liefern könnte aber Stabiler sein.
Tankanzeigen sind eh träge und sollen nicht mit jedem Schlagloch springen.
Außer du hättest einen 100 Liter Tank und einen Diesel der über 10 Liter/Minute weg säuft. Da macht die Nadel dann in 10 Minuten einen Vollausschlag ;-)
Bye/ /Kay
MfG JRD
Am 17.05.26 um 20:06 schrieb Rafael Deliano:
Bin überrascht das zu hören.
Bye/ /Kay
Drum geht manches Edelstahlgeschirr nicht am Indu*tionsherd. Heute wird meist extra eine Einlage aus Weicheisen reingetan.
/ralph
Ja, das ist das Teil. 10 mm Schrittweite ist nicht ganz so berauschend. Aber für Reedkontakte eben machbar. Damit ist meine Frage beantwortet.
Kleine Story am Rande: Man nehme ein nicht magnetisierbares Rohr z.B. Edelstahl, Kupfer, Alu... und werfe oben einen kleinen Magneten rein.
MfG hjs
Es gibt zwar auch magnetischen "Edelstahl"[0], aber meist sind diese Legierungen eher nichtmagnetisch (unpassende Kristallstruktur durch vergleichsweise hohen Nickelanteil).
Man liest sich, Alex. [0] Ein Begriff, der, wie es so schön heisst, ein "weites Feld" abdeckt.
Klappt mit Kupfer noch am Eindruckvollsten ;-)
Man liest sich, Alex.
Hallo Alexander,
Du schriebst am Mon, 18 May 2026 22:41:33 +0200:
Neodymium magnet in FAT copper pipe
Das ist so ein ähnlicher Effekt wie der umkippende Koffer, in dem ein schweres Schwungrad läuft.
Mir ist schon klar das man z.b. U-boote nicht mehr aus Holz baut, die aber dennoch gern aus amagnetischen Stahl sein sollten (denn Plastik taugt dafür auch nicht)...
... doch, ja: wenn man den Rahmen für "Magnetisch" weiter zieht ist IMO sowieso beinahe jedes Material irgendwie magnetisierbar. Die meisten haben nur ein zu großes Problem mit Remanenz und der Koerzitivität. Sprich, die halten die (Um-)Magnetisierung nicht lange.
Wenn du sagst das Nickel (als relativ unedler Stoff) den Stahl nichtmagnetisch macht dann nehm ich das mal ungeprüft so hin. Vermute aber das es die Magnetisierbarkeit nur unter eine Gewisse schwelle senkt. Was dann wohl die allg. Gezogene Grenzlinie darstellt zu "nicht magnetisch". ;) Ein Weites Feld.
Die Sorten Edelstahl die ich so kenne oder benutzte waren halt alle Magnetisierbar. Daher meine Überraschung.
Bye/ /Kay
Uns hat man eingebimst, daß Edelstahl und rsotfreier Stahl zwei grundverschiedene Dinge sind, wenn auch mit Überschneidungen.
Der Effekt vielleicht, aber die Ursache sind doch Wirbelströme iirc.
Josef
Ja, hier (Fachkunde Werkstoffe) ähnlich. Und die Praxis hat hier bei uns (Salzhaltige Luft) gezeigt das beide AUCH Rosten können. Alu auch, aber da hört es von allein auf wenn die Schicht intakt bleibt. Sieht (bei Außenlampen z.b.) nur echt unschön aus wenn der Lack drüber ab bröckelt.
Eine Frage des Kleineren Übels. Weißliche Schicht oder bräunliche.
Eine Tankgeberhülse aus dem Material sollte also in Öl länger halten - wenn er immer möglichst voll ist. Wie das bei Benzin u.a. aussieht weiß ich grad nicht.
Andererseits würde der Hersteller wohl keine Ersatzteile verkaufen wenn sich der Magnetschwimmer nicht irgendwann an der Rost-schicht fest fressen würde. ;) Alu dürfte dort keine Option sein.
Bye/ /Kay
Ja, nur wird das umgangsprachlich halt gerne in den selben Topf geworfen.
Und auch "rostfreier Stahl" ist eher relativ zu sehen - kommt immer auf die vorgesehene Einsatzumgebung (es gibt u.a. "rostfrei" und "rostfrei in Salzwasser") sowie die konkrete Verwendung an (wenn sich nach der Bearbeitung des Werkstücks die Chromoxid-Schicht nicht formen kann weil man halt direkt nach dem Schleifen das Werkstück ins Salzwasser wirft, dann ist das halt doof).
Man liest sich, Alex.
Man kann auch Titan dafür hernehmen (siehe Russische Alfa-Klasse), aber die Tatsache, das dass selbst dem sonst für nicht gerade für exzessive Sparsamkeit bekanntem US Militär zu teuer[0] war sagt einiges.
Grobst vereinfacht: Rostfreier Stahl hat drei Kristallstrukturen, je nachdem ist er magnetisch oder nicht. Ein hinreichend hoher Nickelanteil in der Schmelze führt zur nichtmagnetischen Variante. Geeignete Materialbearbeitung kann die Kristallstruktur ebenfalls ändern.
Kurze Übersicht hier:
Nope. Hier im Haus ist einiges an Edelstahl[1] verbaut. Supermagnete halten da an manchen Teilen sehr gut und an anderen gar nicht, das scheint da - aufgrund der gewählten Stahlsorten - sehr binär zu sein.
Wie gesagt, kommt auf die Details der Schmelze an und wie das Material dann bearbeitet wurde (u.a. Kaltwalzen).
Man liest sich, Alex.
[0] Man _kann_ Titan ohne Schutzgas schweissen. Sofern man anschliessend das Werkstück nicht weiter belastet ... [1] Jaja, ich weiss.
Nicht nur beim Stahl. Ich erinnern mich mit Schmunzeln an die "stainless mushrooms", die es mal bei NXP in der Kantine gab ;-)
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