izung

May 16, 2023 Last reply: 1 year ago 2790 Replies

Der Gesamtaufwand wird unterschätzt. Der Elektrolyseur alleine nützt ja nichts. Es braucht Gasreinigungsanlagen, da man ein Übersprechen der O2- und H2-Kanäle hat. Das kann man zwar katalytisch entfernen, dann ist aber das Produktgas noch feuchter. Also Gastrockner, Kompressoren, Tanks und Medienanbindung. Das läppert sich. Der Teufel liegt im Detail. So wie ich es mitgekriegt habe, hat es am PSI zwei Jahre gedauert, bis man einen dichten Sauerstofftank hingekriegt hatte. Bis dahin mehrere mal Tank füllen und wieder ablassen... Ach ja, Frostschutzheizung für das Kühlwasser haben wir mittlerweile auch gekriegt.

Thomas Heger schrieb:

Wird seit 100 Jahren grossindustriell problemarm genutzt. Das diffundiert nirgends nennenswert durch, von bizarren Ausnahmen, die dir schon öfters genannt wurden, mal abgesehen. Kohlenstoffarmer Stahl ist dennoch zu empfehlen.

Die Dichte von H2 ist aussergewöhnlich tief. Daher ist die Energie- dichte ebenfalls tief, was allerdings ein Vorteil ist. Wasserstoff hat gleich viel Mol pro Liter wie Methan.

Ja, eventuell, man weiss ja nie. Man könnte auch nachsehen, für welche Synthesen Wasserstoff seit rund einem Jahrhundert genutzt wird. So von Ammoniak über Kohlenwasserstoffe aller Art (Sasol) bis hin zur Verwendung in der Metallurgie.

snipped-for-privacy@xyz.invalid (die untadelige Monnemer Totaldurchblickerin und 'Nazi'-Profilerin Erika Ciesla, die gern mal Buchstaben tauscht:

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snipped-for-privacy@mid.individual.net%3E>

AKA 'plonky tonk woman' oder 'Schnatterliese' froente ihrem Hobby:

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...solange wir so bloed sind, zu tun, was unsere transantlantischen Freunde uns vorschreiben.

Liebe Erika <bit.ly/3kh0LnU>, es tut mir SOOO leid, boese Woerter gegen Dich im Usenet benutzt zu haben:

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Jetzt bin ich aber gelaeutert, moechte Dich jedoch trotzdem weiterhin freundlich bitten, Deine Verleumdung gelegentlich mal zu widerrufen:

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Thomas Heger schrieb:

Wasserstoff hat einige Gefahrenpunkte: Die Zündenergie ist sehr tief und Katalysatoren können die Gasphase zünden¹. Und an Katalysatoren (das kann irgend ein Metallschnipsel im Haushalt sein) können wegen der extremen Lewis-Zahl überadiabatische Temperaturen entstehen.

Vorteil ist, dass er sich sehr schnell verteilt und im Haus keine Gas- Seen (Propan etc.) entstehen.

Dass bei H2 im Haushalt mehr Explosionen auftreten würden, ist eine Behauptung ohne Evidenz. Natürlich ist es gefährlich, mit grossen Mengen an flüssigem Wasserstoff in offenen Behältern zu hantieren. Siehe Francis Simon, Tieftemperaturphysiker, der Opfer eines unfrei- willigen Aprilscherzes geworden war. Aber das wäre bei Methan auch der Fall.

¹ Das ist bei Methan nicht der Fall. Methan zündet generell sehr schwer, IIRC ist die Oktanzahl 160 oder so was.

Christoph Müller schrieb:

Gibt es Zahlen zu dieser persönlichen Meinung?

Siegfrid Breuer schrieb:

Du meinst also, eine persönliche Fehde legitimiere dich, in asozialer Weise substantiell das deutsche Usenet anonym zuzumüllen? Es stehen dir die Mittel und Wege des freiheitlichen demokratischen Rechtsstaats zur Verfügung, dies ausserusenettisch zu klären.

Christoph Müller schrieb:

CO2 aus der Luft scheint weniger Energie zu benötigen, als ich befürchtet habe. Der Energiefresser ist eher CO2 + 4 H2 --> 2 H2O + CH4 irgendwie geht die Hälfte des H2 drauf, den Sauerstoff zu reduzieren.

Marte Schwarz schrieb:

Die Fusionskraftwerkentwickler habe nie so was gesagt. Es war von Anfang an klar, wie lange das *mindestens* dauern wird. Da wurde IIRC nie ein Datum vor 2020 genannt. Das erste halbe Jahrhundert war der Fortschritt schneller als Moores Law, wird gern vergessen. Zeitverzögerung durch politisches Versagen war nicht eingeplant und kann man daher der Entwickung/den Entwicklern nicht anlasten.

Es ist aber vom Kow-How her sowie auch von den Rohstoffen ein Skalierungsproblem. Die meisten Verfahren setzen auf Lithium, was ja andere wohl auch gern haben wollen. Ein Ausweg wäre die Isotopentrennung, was bei leichten Elementen ein Leichtes ist.

Das ist jetzt nicht einfach meine Meinung, sondern die der Fusionsforscher und Kraftwerksentwickler. Ich stütze mich da etwa auf die Vorträge von Prof. Minh Quang Tran. Der ist/war Projektleiter bei DEMO, vormals ITER.

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Klaus H. schrieb:

Daher wird die Elektrizität nicht zum Heizen, sondern zum Betrieb von Wärmepumpen eingesetzt. Das ist eine umweltfreundliche Heizmethode. Nicht jeder hat Zugang zu Solarwärme.

Hanno Foest schrieb:

Eins der Themen ist die Stromverknappung. Und genau solche Ereignisse sind da das Problem. Sie synchronisieren sozusagen den Betrieb der Wärmepumpen, und diese sind dann stetig in Betrieb, da der COP zusammenbricht.

Im Jahresdurchschnitt scheinen ja alle Länder in Europa Stromexporteure zu sein, wie auch immer das möglich ist.

Klaus H. schrieb:

Ich hätte mich jetzt auch wahnsinnig gewundert, wenn du zur Abwechslung mal einen konstruktiven Vorschlag gehabt hättest.

Von der Chemie verstehe ich nichts. Ich vermute aber, wenn man nur einen kleinen Puffer braucht und fast sofort in Methanol umwandelt -- drucklos, harmlos, leicht zu lagern, kleines Volumen -- dann sinken die Anforderungen deutlich. Kann falsch sein.

Hallo Christoph,

Du schriebst am Mon, 29 May 2023 10:40:07 +0200:

Zumindest einer Speicherung, die die Spitzen weitgehend ausgleichen kann.

Pumpspeicher, möglichst direkt an den Windparks, hätten den entsprechenden Vorteil, daß der Strom direkt ins (dafür entsprechend auszubauende) Stromnetz eingespeist werden könnte, und hätten zudem einen mehrfach besseren Wirkungsgrad. Und da die Windparks, "off shore" zumindest, sowieso keine bessere Nutzung der (Wasser-) Flächen zulassen. wäre es kein Problem, diese Flächen dementsprechend zu nutzen. Kapazitätrn von

1 bis 2GWh/km² (30 bis 50m Wassertiefe) sollten für den Zweck doch schon ausreichen. Angesichts des Platzbedarfs dieser Anlagen von hunderten von km² und dementsprechend hohen möglichen Kapazitäten evtl. sogar für deutlich längere Zeiträume. Es wäre halt nur nötig, daß die Techniker die Möglichkeit nutzten, das Prinzip des Pumpspeichers im Gebirge umzudrehen und ins Meer zu verlagern - also _aus_pumpen zum Speichern und wieder einlafen lassen zum Rückgewinnen. Wasser ist dort genug verfügbar.

Hallo Christoph,

Du schriebst am Mon, 29 May 2023 09:43:00 +0200:

Wenn Du soviel Angst vor den wasserstoffproduzierenden Mikroorganismen hast, warum verlegst Du Dich eigentlich nicht ganz auf methanproduzierende? Die gibt's schon, und der Wasserstoff müßte nichtmal zu Methan umgesetzt werden.

Am 29.05.2023 um 16:25 schrieb Rolf Bombach:

Für Methan existiert die Infrastruktur als Erdgasnetz seit vielen Jahrzehnten. Zusätzliche Infrastrukturkosten wären im Vergleich zu H2 nahe Null anzusiedeln.

Man braucht zu den Windrädern weder eine Wasserleitung noch eine CO2-Pipeline. Beides lässt sich aus der Luft gewinnen, was nicht sagt, dass deshalb entsprechende Leitungen vielleicht doch verlegt werden. Muss man eben abwägen, was die Infrastruktur kostet und was die Technik. Zu den Technikkosten kann ich aktuell noch nicht viel sagen, weil sie erst am Anfang steht und ich die nötigen Details nicht kenne. Chemiker zusammen mit Verfahrenstechnikern sind da wahrscheinlich die bessere Adresse.

Am 29.05.2023 um 17:12 schrieb Rolf Bombach:

Die Energie kann ja nicht einfach verschwinden. Wo ist sie, wenn das CH4-Molekül fertig ist? Ist sie im CH4, wäre das eine feine Sache.

Wäre sie Wärme, muss man aufpassen, WO man die Produktion arbeiten lässt. Dort sollte man mit der anfallenden Wärme was anfangen können, damit sie nicht als Verlust gezählt werden muss.

Weil man Wärme nicht überall gleichmäßig braucht, sollte die Technik möglichst in großen Stückzahlen produziert werden, damit die Stückpreise der Anlagen niedrig sind und damit der Druck, möglichst viele Vollbenutzungsstunden fahren zu müssen, entfällt. Denn dann wird man immer nur die Anlagen laufen lassen, die mit der anfallenden "Ab"wärme auch noch Sinnvolles anfangen können.

snipped-for-privacy@invalid.invalid (Rolf Bombach) schrieb:

Aber ja! Es ist wichtig, alle darauf hinzuweisen, mit was fuer einem kriminellen Dreckstueck sie es bei Erika Ciesla zu tun haben. Und fuer die, die das schon wissen, und keines Hinweises beduerfen, baue ich ja gleichlautende Textteile ein, auf die man hervorragend filtern kann.

Dafuer muesste ich aber diese Verleumderbratze fuer voll nehmen. Ich finde, es reicht, wenn sie immer wieder vorgefuehrt wird.

Am 30.05.23 um 01:02 schrieb Siegfrid Breuer:

Und das machst du dadurch, daß du zeigst, was für ein asoziales Dreckstück du bist, indem du das Usenet vollmüllst? Na ja, jeder so, wie er kann.

Hanno

snipped-for-privacy@tigress.com (Hanno Foest) schrieb:

Das mit dem Filtern kannste nich? Und ueberhaupt:

|Im Usenet und auch bei anderen Internet-Diensten gibt es |grundsaetzlich *keine* *Zensur* (ich kann nicht einschraenken, was |andere Leute lesen oder schreiben wollen), aber viele wirkungsvolle |Mechansimen zum *Selbstschutz* (ich kann fuer meinen eigenen Bereich |bestimmen, was ich zu lesen bekomme und was nicht und wohin ich etwas |sende, oder ich kann einen Provider waehlen, der eine solche Auswahl |fuer mich macht). |

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Oder moechte.

Am 30.05.23 um 01:44 schrieb Siegfrid Breuer:

Ich hab nicht vor, mir die Welt schönzufiltern.

Und ueberhaupt:

[...]

"Zu diesen Schutzmechanismen gehoeren auch Filter, die sogenannten Spam (d.h. eine unzumutbar grosse Anzahl von Kopien des gleichen Textes) im Usenet und in der E-Mail loeschen. Auch dabei handelt es sich nicht um Zensur, diese Filter gehen nur von technischen Notwendigkeiten (Anzahl der Kopien, Dateigroesse) aus und *nicht* vom Inhalt."

Na ja, wenn die Rechtsausleger sich unbedingt als asozial produzieren möchten, soll mir das auch recht sein. Niemand auf der Welt ist unnütz: Er kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen.

Hanno

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