Ja stimmt. In der Übergangszeit ist auch der Wärembedarf klein. Das zeitliche Mitte der Arebitszahl sieht dann gut aus, es zählt aber derr über die abgegeben Wärme gemittelte Wert, i.e. Jahreserzeugung durch Jahrestromaufnahme.
Unser ziemlich optimaler Neubau mit Wasser aus bis zu 30 m Tiefe als Quelle sieht echte gemessene Jahresarbeitszahlen, die die Werbung für Altbauten mit Luft als Quelle verspricht. Die Wahrheit wird spürbar schlechter sein als die leeren Versprechungen. Wie viel schlechter kann ich noch nicht sagen, da fehlen die Werte. In bin in allem stets ganz gut damit gefahren, nie ein early adopter zu sein sondern erst einmal abzuwarten und zu beobachten. Ohne die Vorreiter gäbe es gar nichts neues, das stimmt natürlich auch, und deshalb bin ich denen durchaus dankbar. Ich mag mich aber nicht zwingen lassen, dazuzugehören.
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Hanno Foest
Am 27.05.23 um 17:34 schrieb Axel Berger:
Ich seh das Problem nicht. Die Jahresarbeitszahl ist
Wärme raus / Wärme rein (elektrisch)
übers Jahr. Die Zeiten, wo man viel Wärme braucht (wenn es kalt ist...) machen sich da offensichtlich stark bemerkbar. Wenn die Jahresarbeitszahl als Multiplikator für das, was du bezahlst (nämlich Wärme rein [elektrisch]), übers Jahr ok ist, kann es dir latte sein, wann genau sie wie groß ist.
Hanno
A
Axel Berger
Minimal andere Wortwahl aber dasselbe wie ich schrieb. Wenn man allerdings die wöchentlichen oder täglichen Arbeitszahlen über der Zeitachse aufträgt, dann mittelt das Auge über der Zeit und die kurzen Einbrüche scheinen weit unbedeutender als sie sind.
Man sieht dann nur den weit überwiegenden Zeitanteil mit hohen Werten.
Bevor ich irgendetwas glaube will ich gemessene Werte aus Altbauten mit Heizkörper und Luftquelle über zwei Winter sehen. Die gibt es noch nicht oder ich habe sie übersehen. Wärmepumpen als solche gibt es schon länger, aber ausschließlich im Neubau.
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Hanno Foest
Am 27.05.23 um 23:07 schrieb Axel Berger:
Deswegen macht man das ja auch nicht, sondern benutzt die Jahresarbeitszahl.
Hanno
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Rolf Bombach
Marte Schwarz schrieb:
Sorry, Quotingsalat.
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Rolf Bombach
Erika Ciesla schrieb:
Das ist schon klar. Allerdings empfiehlt es sich, zuerst mal die grüne Wasserstoffproduktion, oder Produktion von grünem Wasserstoff oder wie auch immer, etwa zu verzwanzigfachen (20). Das würde dann reichen, den von der Industrie bereits heute gebrauchten Wasserstoff zu liefern. Solange das nicht der Fall ist, fällt die Idee unter "Gackern über ungelegten Eiern".
Das ist das geringste Problem. Siemens behauptet, schon heute wasserstoffbetriebene Gasturbinen liefern zu können.
– oder wir
Das wird man erst machen, wenn man wirklich keine Idee mehr hat, überzähligen Wasserstoff zu verwenden. Schau einfach mal die Energiebilanz an.
Also ich steh da nicht im Wege.
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Rolf Bombach
Die normalen Elektrolyseure von Siemens, die es ab Stange gibt, sollten das abkönnen. Die Rampen sind nahezu so schnell, dass das als Primärregelung herhalten kann.
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Rolf Bombach
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Thomas Heger
Am 26.05.2023 um 17:51 schrieb Marte Schwarz:
H2-Gas ist ein unglaublich schwer handhabbares Gas. Es ist ausgesprochen leicht und diffundiert durch so ziemlich alles ausser Glas und Edelstahl hindurch.
Auch die Energiedichte ist nicht besonders groß. Dafür ist H2 explosiv, besonders wenn mit Sauerstoff gemischt.
Wenn man also irgendwas synthetisieren will, mit dem man heizen kann, dann wäre H2 keine sonderlich gute Wahl.
Aber evtl. kann man H2 bei der Synthese verwenden.
TH
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Thomas Heger
Am 27.05.2023 um 10:17 schrieb Klaus H.:
Derzeit belaufen sich die Umbaukosten für eine einzige Altbauwohnung auf den geforderten Standard wohl so um die 150.000€.
Das kann ein normaler Vermieter wahrscheinlich überhaupt nicht leisten. Und wollen wird er dergleichen schon garnicht, da nicht erkennbar ist, wie diese enormen Investitionen sich jemals amortisieren könnten.
Im Prinzip ist der gesetzlich geforderte Umbau nämlich keine Modernisierung, da mit keinem erkennbaren Vorteil für die Mieter verbunden.
Der Vermieter müßte also die Mieter überreden, freiwillig mehr Miete zu bezahlen, etwa weil sie ja was gutes für das 'Klima' täten.
Aber die meisten Mieter werden das nicht wollen und viele auch nicht können.
Wo aber bekommt der Vermieter nun das Geld her, um die Investitionskosten zu tilgen?
Ein Teil wird angeblich der Bund bezuschussen. Allerdings ist das überhaupt nicht sicher, da überhaupt nicht sicher ist, wo der Bund die nötigen Milliarden her haben will.
Von den Mieter kann der Vermieter eher wenig erwarten, wenn man von erbittertem und mit aller denkbaren Härte geführten Widerstand mal absieht.
Also: woher soll das viele Geld stammen, das die Vermieter da verbauen sollen?
Und warum sollte der Vermieter sowas überhaupt wollen, wenn er nichts dafür kriegt?
Eher werden die Vermieter doch ebenfalls ins Lager der Gegner wechseln und das Vorhaben nach Kräften sabotieren.
Assistiert werden sie dabei wahrscheinlich von großen Teilen der Politik, da viele Politiker die Steuereinnahmen sicherlich lieber anders verwenden würden als für Wärmepumpen und Fußbodenheizungen im Altbau, die keiner will.
Wer da was und wie sieht, dass werden wir am nächsten Wahlergebnis der 'Grünen' ablesen können. Und wahrscheinlich wird das vernichtend ausfallen und das beknackte GEG hat den größten Anteil an dem Debakel.
TH
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Thomas Prufer
Und wenn ich eine bestehende Gasheizung mit 65%-erneuerbarem-Energie-Biogas aus dem Grünen Gasvertragsangebot irgendwelcher Anbieter einfach so weiterbetreibe?
Strom gibt's ja auch in der X%-erneuerbar-Variante, so ab Steckdose.
Thomas Prufer
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Erika Ciesla
Aha!
Biogas!
Ja, auch gut.
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Marte Schwarz
Hi Axel,
Zum Beispiel in dem Endsechziger-Bungalow, in dem ich die erste Wärmepumopenheizung in den frühen 90ern gesehen hatte. Nein, Damals waren noch nicht 20 cm Styropor hip, die hätte der Bewohner auch niemals drauf gemacht. Aber auch keine Luft-WP und auch mit FBH. Die Nachtspeicherheizungen hatte er noch ein paar Jahre als Backup stehen lassen, wohl aber nie gebraucht. Mit den zusätzlichen oberirdischen Wärmetauscherflächen sah er das Risiko, dass er je mehr Wärmeenergie brauchen werde, als die WP liefern kann, als nicht mehr gegeben an. Ich war beim Abtransport der Nachtspeicherheizungen dabei.
Marte
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Marte Schwarz
Hi Thomas,
Durch ständige Wiederholung von solchem Unsinn wird das Ganze weder glaubwürdiger noch besser. Was soll dieser Unfug? Weder ist eine FBH gefordert noch eine WP mit Tiefenbohrung.
Marte
M
Marte Schwarz
Hi Rolf,
Mach doch deren Weltbild nicht immer mit solchen rationalen Argumenten kaputt. Die werden noch ganz verunsichert
Marte
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Erika Ciesla
Am 28.05.23 um 00:14 Uhr Rolf Bombach schrieb:
D’accord!
Ja. Aber wir sollen die Gaskraftwerke, aus genannten Gründen, bei der Energiewende ausnehmen – ich möchte nicht sehen daß wir die jetzt abreißen, nur um sie demnächst wieder aufzubauen.
Gaskraftwerke sind brauchbar, auch in Zukunft noch.
Ah! Das ist ja gut!
Läuft schon. Befindet sich aber noch im Labor – eine Anwendung findet derzeit nicht statt. Der Vorteil ist, daß man dieses Gas bedenkenlos in das bereits vorhandene Erdgasnetz einspeisen kann und die Verbraucher also nicht angepaßt werden müssen.
Die will ich vernachlässigen. Denn erstens beschaffe ich mir das konventionelle Erdgas, oder gar das „LNG“ (😨️), auch nicht zum Null– tarif, und zweitens verwende ich hier den Strom den man ansonsten ungenutzt wegwerfen täte. In diesem Kontext ist mir der Wirkungsgrad ziemlich wumpe, nur größer als Null muß er sein.
👋️😃️ ℰ𝓇𝒾𝓀𝒶 𝒞𝒾ℯ𝓈́𝓉𝒶
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Axel Berger
Danke. Wieder was gelernt. Dann ist es also eine Preisfrage, und damit eine des Material- und Energieaufwandes für die nackte Bereitstellung.
A
Axel Berger
Wenn irgendjemand irgendwo so etwas als Prototyp an einem Windpark realisiert hätte, um die Zuleitung und Netzanbinding nicht auf die Spitzen auslegen zu müssen, hätte ich ziemlich sicher davon gelesen. Die Idee als solche ist offensichtlich und naheliegend, die fehlende Umsetzung dürfte einen Grund haben.
D
DER GELAeUTERTE
snipped-for-privacy@xyz.invalid (die untadelige Monnemer Totaldurchblickerin und 'Nazi'-Profilerin Erika Ciesla, die gern mal Buchstaben tauscht:
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AKA 'plonky tonk woman' oder 'Schnatterliese' froente ihrem Hobby: