Okeeh? In meiner Windows-VM unter KVM und Libvirt läuft das Wiso-Sparbuch wirklich ohne Zicken.
Naja, Elster Online ist noch eine Zwischenlösung zwischen Papier und Wiso-Sparbuch.
Grüße Marc
Okeeh? In meiner Windows-VM unter KVM und Libvirt läuft das Wiso-Sparbuch wirklich ohne Zicken.
Naja, Elster Online ist noch eine Zwischenlösung zwischen Papier und Wiso-Sparbuch.
Grüße Marc
Am Fri, 9 May 2025 10:33:48 +0200 schrieb Kay Martinen snipped-for-privacy@martinen.de:
Nun ja, die Kartuschen unseres Laserjet sind alle noch zu mindestens 80% voll, die schwarze und jüngste Kartusche kam 2023 rein, die älteste (Zyan) im Januar 2020. So viel drucken wir nicht mehr. Das zeigt mir der Webserver des Druckers, nicht der Druckertreiber.
Nun, HP ist immer mal wieder auch bei den Laserdruckern sehr unangenehm durch Firmwareupdates aufgefallen, mit denen Fremdtoner ausgesperrt wurde. Unserer hing noch nie am Internet und kann auch nicht raus.
Ich verstehe ja, dass der Drucker als solcher für HP vielleicht ein Verlustgeschäft ist und HP deswegen Kartuschen verkaufen will. Das bedeuet aber nicht, dass ich dem Geschäftsmodell "Verschenke den Rasierer, verdiene an den Klingen" etwas abgewinnen kann, wenn das solche Folgen hat.
Haha, Ja.
- Macrovision.
- CSS.
- Nagravision.
- Conax Chipset Pairing.
- HDCP.
- BD+ und AACS.
- EURion/Omron.
Immer wieder ein Vergnügen.
Auf der positiven Seite wäre zu vermelden, daß ich neulich erst die DK-170 meines Kyocera M2135d mit einem Tonerschaber - ein Centartikel von
Druckt wie am ersten Tag. Ich hätte jetzt noch drei von den E-Teilen abzugeben, die passen bei vielen anderen Kyceras auch.
Ach - und mein ESGE/Unold-Zauberstab tut auch wieder. Neue Dichtung an der Abtriebswelle (7€ von dein-ersatzteil.de), den ganzen Kram ordentlich gereinigt, poliert und ich kann wieder für die nächsten 20 Jahre Bärlauchpesto machen.
OK, so ein Antitampertorxbit braucht es, ist aber seit IFixit kein echtes Problem mehr.
Sehr befriedigend!
Volker
Der Vollständigkeit halber sollte ich zugeben, daß das Win7 war oder 8 - halt etwas, was ich noch so rumfliegen hatte und nicht irgendwelcher Aktivierungsspagate bedurfte. Das mag zur Endjahres-Eskalation beigetragen haben. Ich mag Windows eigentlich noch nicht mal mehr in der VirtualBox leiden, irgendwann hat man einfach genug von dem Dreck.
Volker
Wirklich Optimierungspotential hat meinereiner bei seiner Schweizer Steuererklärung eher nicht, die üblichen Abzüge (ausser ÖPNV-Ticket) sind mit den Pauschalen schon mehr als abgegolten.
Allerdings. Die erste Steuererklärung in der Schweiz war sehr überraschend, wie einfach das im "Standardfall"[0] ist im Gegensatz zur letzten in Deutschland. Und selbst seit der Brokerage-Account dazukam war ist das immer noch sehr einfach und selber in 1-2h[1] gemacht.
Man liest sich, Alex. [0] Einzige Einkommensquelle "angestellt bei $FIRMA", kein Grundbesitz, keine ausländischen Besitzungen (z.B. ererbtes Haus), keine sonstigen Komplikationen. [1] Ich lass mir halt Zeit.
Kein Problem, HP ist seit vielen Jahren auf der "nicht kaufen" Liste. Der letzte HP-Drucker hier war ein LaserJet 6L, der vor 10+ Jahren das Zeitliche gesegnet hat, nach IIRC 15 Jahren oder so Dienst.
SCNR, Alex.
In Schland: "The large print giveth, the small print taketh away." Deswegen brauchen sie so viel print.
Grüße, H.
Grundsätzlich oder nur die Druckersparte? Das von einem Kunden bereitgestellte HP Elitebook funktioniert hier an den USB-C-Dockingstations (insbesondere der von Lenovo) spürbar besser und zuverlässiger als meine eigenen Thinkpads.
Grüße Marc
Windows 7 wollte auch schon aktiviert werden; Windows 8 habe ich übersprungen. Aktuelle Software auf Windows 7 wird nicht mehr getestet, da würde ich auch etwas Ungemach erwarten.
Mit ordentlich Zähne zusammenbeißen geht Windows 11 in KVM/libvirt ganz anständig. Was mich echt nervt ist dass das meistbenutzte Windows
11 eine Massenspeicherperformance hat bei der man weint. Die anderen Windows-11-Installationen auf derselben Maschine sind eine Größenordnung schneller.Grüße Marc
Am 04.05.2025 um 09:39 schrieb Wolfgang Strobl:
Ich und Kollegen von mir haben gute Erfahrungen mit Harlander gemacht. Genaue Beschreibung des Gerätezustandes. Mehrere "Qualitätsklassen".
Mit der Steuertipps-Software und ansonsten ähnlichem Profil dauert das hier ca. 30 Minuten, vor allem, seit die Software letztes Jahr sagte, ich solle für mein Arbeitszimmer doch die Pauschale angeben, anstatt die ganzen anteiligen Kosten (Strom, Müll, Heizung, etc.).
-jw-
Overblocking passiert halt überall - wenn man zu restriktiv wird.
-->Trend der Zeit!
Das ist wohl ein "It depends". Manche sagten (zu mir, vor etlichen Jahren schon) das Proliant Server über Generation 5 oder 6 generell beliebiger Kernschrott seien der massiver mit eigener HW verdongelt sei
- und den man besser nicht kaufen solle. Zudem sollen die (Rack)Gehäuse klappriger sein und nicht mehr so stabil wie vorher. Ich habe nur G4 und G5 also kann ich das bis dahin nicht bestätigen.
Bei den Thinkpads frage ich mich ob der Verkauf der Sparte von IBM an Lenovo der Qualität dienlich war - oder der Interoperabilität er schadete. Ich las bisher eher durchwachsenes. Der Service soll gut sein, die Qualität aber auch schwanken.
Das Lenovo-Geräte aber; wie bestimmte HP-Drucker; ihre "Daten" verpetzt haben sollen war aber z.b. noch nicht zu hören/lesen. Wer/was ist da jetzt schlimmer?
Bye/ /Kay
Am 09.05.25 um 16:00 schrieb Wolfgang Strobl:
Ich sehe dieses Geschäftsmodell als eigentliches Problem an. Die wollten (Ein Hersteller nach dem anderen) offensichtlich erst mehr Drucker verkaufen und haben sich dann zu einer Verlagerung entschlossen. Drucker wurden billiger und Ramschiger, kamen mir mickerpatronen um mit Teuren Ersatzpatronen den Reibach zu machen. Was Dritt-hersteller erst Richtig auf den Plan rief und das Debakel um das Aussperren, Kriminalisieren und Verfolgen erst los trat.
Davor gab's auch schon andere Patronenhersteller, aber wohl noch keine Crypto-gesicherten Chips, Seriennummern o.a. Abfragen die ein Aussperren überhaupt erst ermöglichten. Der Technische "Fortschritt" tat also das seine dazu das es "funktionierte".
Und jetzt glauben offenbar alle das sie nicht mehr zurück könnten und Drucker wieder Teurer, aber mit Mehrwert und kostendeckender Marge verkaufen - und damit das Patronenproblem zu entschärfen. "Man" verdienst vermutlich noch zu gut daran, also kein Leidensdruck - außer bei den Kunden. Die Strategie würde nicht mehr funktionieren wenn die Kunden den Billigschrott nicht mehr kauften. Kein Drucker = Keine Patronen = Alle verlieren. Da sind wir noch nicht, aber der Punkt kommt vielleicht noch irgendwann.
"Der Markt regelt das" stimmt hier auch nicht. Die Strategie ist, nicht den Besten Service zu bieten - sondern den EINZIGEN.
Und Monopole sind Mist! Q.E.D.
Bye/ /Kay
Oder die andere Variante, die ich irgendwo mal gefunden habe: "Das Kleingedruckte zu lesen ist schlecht für die Augen. Das Kleingedruckte nicht zu lesen ist schlecht für den Geldbeutel."
Ich erinner mich noch an die "Einfache Steuerspartricks" Bücher im handlichen Telefonbuchformat im deutschen Buchhandel, ja.
Man liest sich, Alex.
Die Druckersparte steht auf der Sperrliste, aber sonst kaufe ich auch eher nichts von denen - aber eher weil die nichts passendes haben.
Also bei Laptops bin ich nach wie vor mit Thinkpads (sowohl private Geräte als auch vom Arbeitgeber bereitgestellte) sehr zufrieden. Die einzige Abweichung von "Alles Thinkpads" ist hier der GPD Pocket 2, weil der vom Formfaktor prima in die Umhängetasche passt.
Man liest sich, Alex.
Am Rande: Vor Jahren sah ich auf einer Messe einen Anbieter, der bunte Druckertinte verkaufte. Da gab's auch Druckköpfe oder Patroneneinsätze, die per Schlauch ihre Tinte aus der bis-zu-Literflasche neben dem Drucker nuckelte.
Ich fragte welche Marken man denn bevorzugen sollte, um sowas möglichst einfach zu machen, ohne Chip-reset, Dongel, Gummihandschuhe, volle Schwämme, usw.
Die Antwort war "Brother oder Epson"...
Thomas Prufer
Also da, wo AEG, Amazon, American Appareil, Apple, Bahlsen, Bayer, BMW, Bon Prix, der Cum-Ex-Bruderschaft, DFB, der DHL, IBM, Nikon, Nintendo, Siemens, Sony, dem TÜV, Varta, Volkswagen und fast alle Politikern/Parteien schon stehen? S. u.
Natürlich muß man die Finge von der ganzen kartellhaften, mafiösen, kriminellen Bande lassen und sich wieder in der digitalen Steinzeit verkriechen. Denn selbst geschenkt wäre noch zu teuer (beispielsweise der HP V1910-24G-PoE JE007A 24-Port Gigabit Ethernet Switch, den ich für extrem kleines Geld gebraucht/neuertig abgreifen konnte), denn schließlich geht es hier ums Prinzip.
Das mag sein. Aber Du willst Dich doch nicht mitschuldig an $irgendwas machen, oder?
Wer Spuren von Ironie findet, darf sie behalten.
Volker
Weil man am (virtuellen) Stammtisch recht gerne markige Entschlüsse wie "Mit dem Hersteller XYZ bin ich durch, nie wieder kaufe ich von dem ein einziges Produkt!" hört, habe ich mich mit dem Problem auseinandergesetzt, wie denn so ein Konsumverzicht wohl aussehen könnte.
Das Leben des konsequenten Boykottierers gestaltet sich recht schnell sehr überschaubar. Kostspielige Mitgliedschaft im ADAC fällt weg [1] [2], BMW kannst Du freilich auch nicht mehr fahren. Einerseits wegen Preistreiberei, andererseits wegen der Verbindung mit der wackeren Familie Quandt [3], der man - wenn schon nicht wegen ihrer nationalsozialistischen Geschichte, dann zumindest wegen der Parteispendenaffäre den Rücken kehren müßte. Klar nach Skion, Altana, Datacard, der Heel GmbH, Solarwatt, Gemalto und Nordex kräht kein Hahn, aber die Abkehr von der VARTA AG tut möglicherweise etwas mehr weh. Wer weiß schon, in welchem Kraftfahrzeug, Pedelec, Elektrorollator oder auf welchem Motherboard Batterien von denen werkeln? Den standesgemäßen Mercedes als fahrbaren Untersatz müssen wir uns verkneifen, wer würde sich denn auch moralisch mitschuldig an den Menschenrechtsverletzungen von Mercedes USA machen wollen?
Und dabei haben wir noch gar nicht mit dem hinlänglich bekannten Abgasskandal (aka. "Dieselgate") [4] angefangen, dem der ganze VAG-Konzern mit Audi, VW, Seat, Skoda und Lamborghini zum Opfer fällt und natürlich auch die anderen Hersteller, die sich bei der Schummelei nur etwas schlauer angestellt und diverse Schlupflöcher - wie etwa das unsägliche "Thermofenster" [5] - bis zum schmerzhaften Limit ausgenutzt haben. Z. B. Alfa Romeo, Fiat, Iveco, Jeep - und wieder mal Mercedes, aber auch Saubermann BMW [6], die irgendwo "versehentlich" ein falsches Motorsteuerungsgerät eingebaut hatten, auf dem eine Software lief, die für diesen Fahrzeugtyp gar nicht freigegeben war.
Passiert ja immer wieder, daß es eigentlich kostenpflichtige Extras in Software wie Kurvenlicht, Start-Stop-Automatik und andere Komfortfunktionen zufällig in die Brot-und-Butter-Modelle schaffen und dann zeitaufwendig zurückgerufen werden müssen.
Erinnert noch wer die Prüfstandserkennung bei der F650 oder 650X? Ich finde keine Belege mehr, daher muß es bei der Vermutung bleiben. [Ein aufmerksamer Leser reichte [28] ein, vielen Dank dafür. D. Red.] Dito bei Uber und deren halbgaren Totschlägern, die sie "autonome Fahrzeuge" nennen und die grenzenlose Arroganz, mit der man sich dort aufführt. Da verweise ich an Kollege Clemens Gleich
Klar, Elon Musk verdient in diesem Zusammenhang auch eine lobende Erwähnung, gängelt er doch seit Jahren mit monopolverdächtigen Maßnahmen seine Tesla- Kundschaft und drückt ihnen Softwareupdates auf, die bei DIY-Reparatur das Supercharger-Privileg entzieht [9] [10], natürlich wegen der Sicherheit. Nicht, daß da plötzlich eine Ladesäule abfackelt, weil man das eingedellte Heck ausgebeult oder ein Alternativersatzteil eingebaut hat.
Steilvorlage "Ladesäule": Wer noch einen Funken Respekt und Sicherheitsbewußtsein im Leibe trägt, für den sind Elektrofahrzeuge natürlich tabu. Zumindest dann, wenn man beabsichtigt, die Teile auch abseits der eigenen, mit regenerativem Solarstrom gefütterten Wallbox zu betreiben [11]. Das mit der Elektronik ist ohnehin ein recht heißes Eisen. Falls Kinderarbeit inakzeptabel wäre, müßte neuen Produkten, die Kobalt enthalten (Hauptlieferant die "Demokratische" Republik Kongo, in deren Minen Menschenrechtsverletzungen zum Alltag gehören) der Rücken gekehrt werden.
Problem dabei: Alles, was mit einem Lithium-Ionen-Akku angetrieben wird, ist betroffen.
Und das mit dem ElektronikMÜLL erst. Wer nicht will, daß sich afrikanische Kinder z. B. in Agbogbloshie um den aus Vorzeigedeutschland illegal eingeführten Elektroschrott "kümmern", d. h. das Zeugs gesundheitsgefährlich abfackeln, um an die Metalle zu kommen, wird es wohl bei Omas Röhrenradio belassen oder zumindest sein Telefunken Bajazzo Record 201 Transistorradio noch eine Weile weiterbetreiben müssen. Das hat immerhin ein Audiokassettenteil! Luxus!
Apple, Nokia, Dell, Hewlett Packard, Sony, Motorola und Sony Ericsson sind leider auch raus, weil sie Elektronikteile bei Foxconn einkaufen [13], wo die Bedingungen so schlecht sind, daß viele Mitarbeiter Selbstmord als denkbare Alternative zum Arbeitsleben vorziehen. IBM/Toshiba geht gar nicht mehr, eingedenks der unleidigen Geschichte mit den Festplatten, die wegen ihrer spektakulären Zuverlässigkeit damals nicht ganz zu Unrecht den Spitznamen "Deathstar" bekommen hatten.
Dann also nie mehr Toshiba. Aber bitte aufpassen beim Doktor, "Toshiba Medical Systems GmbH" heißt zwar jetzt "Canon Medical Systems Corporation", aber wir wollen bitte konsequent sein. Der Trick wurde durchschaut. Deren Technologie befindet sich übrigens auch auf Blutbeuteln, daher frühzeitig die Patientenverfügung anpassen.
MedTech ist sowieso ein einziger Sündenpfuhl. Besser um implantierbare Defibrillatoren mit Sprint-Fidelis-Elektrode einen großen Bogen machen [14], wenn man nicht auf Propofol steht und Sevofluran-Bonusmeilen sammeln möchte. Ach, besser gleich um das ganze Unternehmen Medtronic [15] und deren Portfolio mit u. A. Herzschrittmachern, implantierbaren Kardioverter-Defibrillatoren, Herzklappen, Insulinpumpen, Aortenstentgrafts, Koronarstents und Neurostimulatoren. Zumindest wer keine Lust hat, daß Scriptkiddies eine Android- App zusammenhacken, mit der andere Dich ins tödliche Insulinkoma schießen können. Den Big-Brother-Award 2018 hat sich der Hersteller mit dieser Schote, die bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht aus der Welt ist, redlich verdient.
Ob Samsung-Fanboys seit den spontanen Selbstentzündungen des Galaxy Note 7 ihrem Konzern noch die Stange halten, wage ich nicht einzuschätzen. Hoffentlich brauchen sie auch deren anderswo häufig verbaute LiPo-Akkus nicht (Samsung SDI), fahren keine "Kreatur Automobil" (Renault Samsung Motors), logieren im Burj Khalifa (Samsung C&T Corporation), schippern auf den Weltmeeren rum (Samsung Heavy Industries), glotzen in deren Displays (Samsung Electronics) oder beanspruchen Dienste der Samsung Life Insurance. Die Sparte Samsung Medical & Biologics lasse ich lieber außen vor, sonst muß ich noch ein Buch schreiben.
Vielleicht bist Du wenigstens seit dem Tönnies-Skandal Veganer (warum der Vegetarier allein nicht reicht erkläre ich später!) geworden, wo der Skandal eigentlich gar nicht mit SARS-CoV-2 zusammenhängt. Man könnte sich auf den Standpunkt stellen, daß die Niedriglohn-Selbstständigen sich freiwillig unter den erbärmlichsten Bedingungen der Knechtschaft hingegeben haben. Der wirkliche Skandal ist die himmelschreiende Tierquälerei, die mit Massentierhaltung und - schlachtung untrennbar zusammenhängt [17]. Nicht nur bei Tönnies. Und auch ohne die 21 Tochterfirmen, die Deutschlands größter Schweinefleischverarbeiter nach der Corona-Affäre flugs gründete ("Ein völlig normaler Vorgang in internationalen Konzernen!"), müßte man in Zukunft gewisse Skrupel beim knusprigen Schnitzel Wiener Art haben.
Vinzenz Murr und die anderen Protagonisten auf der Gammelfleisch-Bühne sind eher Nebendarsteller, aber vielleicht richten wir irgendwann einen kritischen Blick Richtung Großkonzerne wie Mondelez International (Toblerone, Daim, Milka), die Kraft Heinz Company (rote Soßen aber auch Philadelphia und Capri-Sonne), Danone (Milchprodukte, Evian und Volvic), PepsiCo und Nestlé (Nescafé, Maggi, San Pellegrino, Kitkat, Wagner und Herta). Da findet sich garantiert Dreck am Stecken. Meine Rechercheempfehlung lautet: Trinkwasser-Monopol in Südafrika. Auch das Material zum Melamin-Milchpulver liest sich spannend.
Die Qual der Wahl bei den Nahrungsmitteln wird glücklicherweise deutlich erleichtert, wenn man sich vergegenwärtigt, daß auch in Sachen "Gemüse" nicht mehr alles Gold ist, was glänzt [21] [22]. Was in Almería glänzt, ist meistens Plastik [23]. Deswegen lieber die Kartoffel und die Salatgurke im heimischen Garten ziehen und nicht die Flugmango, die - wäre sie ein Mensch - wegen der Bonusmeilen vermutlich einen Urlaubstrip in Mahhjoooaka gratis bekäme. Oh-oh. Reizthema "Tourismus". Umweltverschmutzung. Skandale über Skandale.
Prostitution von (natürlich minderjährigen) Heimkindern soll es da gegeben haben [24]. Seit Jahren - mindestens aber seit 2015 - sahen Behörden und Verantwortliche tatenlos zu. Paßt! Urlaub auf Balkonien ist sowieso viel gesünder. Da muß man auch keine unnötige Bekleidung tragen, die womöglich in Niedriglohnländern produziert wurde [25] [26], wo Kinder mit Pestiziden verseucht werden oder in Färbebottichen mit gesundheitsgefährlichen Chemikalien herumstampfen [27].
Wie lautet nun also mein Ratschlag? Es ist eigentlich ganz einfach: Selbstmord (umweltfreundliche Verfahren wären vorzuziehen, z. B. Strick, Sprung oder Stich), danach Recycling (aka. "Organspende"), sortenreine Kompostierung oder Endlagerung im Problemmüll, je nachdem wie ihr biologisch noch beinander seid.
In diesem Sinne: Viel Erfolg beim mündigen, moralisch einwandfreien und politisch korrekten Konsumverzicht!
Natürlich. Mit dem Code, den ich noch rumfliegen hatte und ganz ohne Spagat nutzen konnte.
Ja isso. Nur werde ich mich für die alljährlichen paar Stunden, die ich WISO nutze, ganz sicher nicht mit der Virtualisierung von irgendwelchem Windows-Dreck erniedrigen.
Erzähl mir bloß nichts. Denn dann muß ich wieder ein Win 11 Professional @work denken, wie ich dank einem Netzwerk-Reset aus der Domäne geflogen bin und die IT keine andere Option wußte, als die gesamte Maschine neu aufzusetzen. Das scheint eine Lotterie zu sein, denn nun gibts bei MSVS 2022 LTSE (oder wie auch immer das heißt) irgendwelche Out-of-Memory-Fehler bei IntelliSense, die Visual Assist Lizenz läßt sich nicht aktivieren, der Outlook-Kack sieht auf einmal ganz anders aus, mit seiner neuen, hocheffizienten GUI und natürlich muß ich ungefähr
1.000.017 mal diesen nun unabwendbaren Eskalationsdialog wegklicken.Schwamm drüber, TGIF und der Sonntag ist zu schön, um sich von solcher Enshittification in der Freizeit runterziehen zu lassen.
Volker
Warum fragst Du Dich das? Natürlich war das schädlich. Die eigentliche Frage sollte sein, welches potentielle Alternativen sind und ob die Enshittification unter den Fittichen von IBM nicht ganuso schnell fortgeschritten wäre. Und da liegen mir Antworten schon auf der Zunge.
Aber klar. Welcher generalüberholte (oder neue) Sony, Dell, HP, ASUS, Medion, Gigabyte, MSI, Omen, usw. würde denn Deine Empfehlung verdienen?
Weiß nicht. Meine Hoffnung mit einem Thinkpad und Ubuntu/Mint drauf wäre schon, daß die Spyware nicht tief im BIOS oder den Netzwerkstack verankert ist, sondern irgendwie im Betriebssystem, das man im Falle von Windows vollständig aus den Ritzen kratzen kann.
Und einen Registrierungszwang von Laptops als internetfähiges Gerät für terroristische Raubkopiermörder ähnlich wie bei SIM-Karten dürfte es hierzudeutschlands ja (noch) nicht geben.
Volker
Schau Dir mal an, was ein x-beliebiges Konsumprodukt (Krawallelektronik, Weißware, Kraftfahrzeug, ...) kostet, wenn Du es aus Ersatzteilen zusammenbaust. Dieses Geschäftsmodell mag vielleicht nicht ganz offensichtlich sein, ist aber im Grunde überall verbreitet.
Und natürlich gibt es deswegen hier wir da eine gewisse Schattenwirtschaft, es werden Toner- und Tintenpatronen nachgefüllt, Autentizitätschips nachgebaut und nagelneue Geräte geschlachtet und zu Ersatzteillagern umfunktioniert.
Mobility as a Service. Abomodelle in Auto, Office 365. Der Kunde will es so.
So schauts aus.
Volker
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