er Laptops?

May 04, 2025 Last reply: 1 year ago 196 Replies

Am 04.05.25 um 09:39 schrieb Wolfgang Strobl:

So richtig Hardware tot? Das wäre hart.

Ack. Habe auf die Tour vor etlichen Jahren ein T530 mit FHD geschossen. Läuft immer noch. Tippe gerade dran.

Kann sein. Ich brauchte auch zwei Versuche. Der erste Händler hat mir nicht das bestellte, sondern ein besser ausgestattetes Gerät geschickt. Core i7, nVidia-Grafik statt i5 und Intel integrated. Da war selbst bei konservativsten Einstellungen und Windows nach spätesten 3½ Stunden der Akku leer. Er konnte gar nicht verstehen, dass ich das nicht wollte. Er hatte kein passendes. Der Akku war laut Daten auch schlechter als die versprochenen 80%, aber das war schon Nebensache. In zweiten Versuch hatte ich dann ein Gerät, wo der Akku ziemlich platt war. Zusammen mit einem neuen Akku kam das etwa auf denselben Preis. Das Gespann läuft noch immer. Der Akku hat mittlerweile aber nur noch ca.

70%. Aber das reicht immer noch um die 4-5 Stunden. Der äußerliche Erhaltungszustand war bei beiden gut. Das wäre mir aber auch weitgehend egal gewesen, wenn es funktioniert und nicht auseinander fällt.

Einen neuen Akku sollte man aber auf jeden Fall einkalkulieren. Selbst wenn der Originalakku noch einigermaßen geht, wird das nach ein paar Jahren nicht mehr der Fall sein. Insofern sind Geräte, bei denen er gleich platt ist, sogar von Vorteil. Das eiert man nicht erst mit einem Akku rum, der Jahrelang mit Standardeinstellungen misshandelt wurde. Damit kommen natürlich nur noch Geräte in Frage, bei denen man den mit dem Schraubendreher noch wechseln kann. Geräte mit verklebten Akkus sind wertlos, wenn sie älter werden.

Summa summarum: ist würde es wieder machen. Immerhin bin ich bestimmt schon 5 Jahre zufrieden damit.

Die Erwartungshaltungen der Bewerter sind auch oft sehr unterschiedlich. Das beschreibt natürlich keiner. Dadurch sind Bewertungen neben der hohen Fake-Quote wenig aussagekräftig.

Das einzige, was man einigermaßen heraus bekommt, ist die Qualität der organisatorischen Abwicklung. Das ist aber auch ein wichtiger Punkt für vertrauenswürdige Händler.

Ein weiterer Punkt ist ein detaillierte Artikelbeschreibung, incl. evtl. kleinerer Mängel. Das zeigt, dass sich mit dem individuellem Gerät auseinander gesetzt hat. Und zugleich macht es etliches zu zugesicherten Eigenschaften. OK, gute Artikelbeschreibungen und Amazon passt jetzt nicht zusammen. Ich kenne kaum einen Online-Shop, der im Schnitt schlechtere Beschreibungen hat. Falls die immer noch keine Schnittstelle für den Artikelstamm haben, wie vor einigen Jahren, als ich noch bei einem Lieferanten geschafft habe, ist das auch nicht verwunderlich. Aber es gibt ja auch andere Handelsplattformen, auch wenn ich mittlerweile einige Leute kenne, die das nicht mehr zu wissen scheinen. Vor allem gibt es auf Gebraucht-Hardware spezialisierte Läden.

Die Geräte aus Unternehmen sind oft ganz OK. Viel gelaufen vielleicht, aber wenn sie defekt wären, wären sie längst getauscht worden.

Allerdings kenne ich einige Unternehmen, die die Laptops primär an ihre Mitarbeiter verschachern. Auf die Tour bin ich damals für 30€ an ein L530 gekommen - das läuft auch immer noch in der Familie. Und ein Dell E6530 gab es ganz für lau, weil die Platte wegen Daten entfernt wurde -

20€ für eine SSD und gut. Da ist sogar noch der Originalakku drin. 3 Stunden im Garten überlebt der immer noch.

Allerdings will man manche Modelle aus Firmen nicht unbedingt haben. Die HPs, die wir derzeit haben, wollte ich nicht für geschenkt. Bildschirm selbst im Schatten unbenutzbar dunkel, Akku selbst im Neuzustand nach wenigen Stunden leer, einige waren auch schon nach 1½ Jahren platt, schlecht tauschbar sowieso, ein Haufen CPU-Kerne, die nichts können (Alder Lake) und eine eigene Casting-Show für die reichlichen BIOS-Bugs. Unsere Support-Leute hassen die Dinger auch, und die sind viel mehr unterwegs als ich. Vor allem achten Unternehmen natürlich nicht darauf, dass die Geräte mehr als 5 Jahre genutzt werden können, denn spätestens da fliegen sie sowieso raus. Deshalb guckt da z.B. keiner auf einen irgendwie wechselbaren Akku.

Demnächst werde ich mich wohl damit befassen müssen, wenn das T530 aufgibt. Dann werde ich mir wieder ein bestimmtes Modell nebst Ausstattung ausgucken und dann gezielt auf dem Gebrauchtmarkt danach suchen. Es sei denn es läuft mir zwischendurch schon wieder etwas brauchbares aus einer Firma zu.

In der aktuellen Situation würde ich gezielt nach Geräten ausschau halten, die von Win11 aussortiert werden. Das ist Linux nämlich sowas von egal und senkt den Preis erheblich.

Der von der Baustelle überlebt schon die paar Jahre nicht. ;-) Nein, aber im ernst, selbst viel genutzte Geräte werden in größeren Firmen gewartet. Wenn da irgendwas rumzickt, wird entweder das Teil oder da ganze Gerät getauscht. Daraus auf eine kürzere Restlebensdauer zu schließen ist gewagt.

Solche Informationen veralten schnell.

Ack. Und vor allem gibt es dann auch keine Erfahrungswerte auf dem Markt zu dem Modell an sich. Da ist unabhängig von Linux ja auch nicht immer alles Gold was glänzt.

Die Treibersituation hat sich aber auch gebessert. Die c't testet ja immer mal wieder Neugeräte auch mit Linux. Meist funktioniert es trotzdem, vor allem bei Business-Geräten. Aber eine Garantie dafür gibt es natürlich nicht.

Marcel

Am Sun, 4 May 2025 09:56:57 +0200 schrieb Jürgen Jänicke snipped-for-privacy@j-jaenicke.de:

Doch, kann es, wenn ein Update die Firmware verändert und dabei scheitert.

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Im konkreten Fall war der Laptop nach einem erzwungenen Updateversuch in einem Zustand, in dem das BIOS beim Bootversuch in eine Bootschleife gerät, die nicht einmal bis zur Initialisierung von Tastatur und Display kommt, lediglich die Festplatte klickt einmal und ein eingesteckter USB-Stick mit LED zeigt kurz einen Zugriff. M.a.W. nichts geht mehr.

Längeres Herumprobieren (Hard Reset, Lenovo-Mikroschalter ...) war auch erfolglos, bis auf die Erfahrung, dass manchmal nach solchem Herumprobieren und nach ein paar Stunden (oder Tagen) der Laptop dann doch wie gewohnt bootete. Das reichte, um die Sicherungen noch mal aufzufrischen, aber es erschwert weitere Diagnoseversuche immens. Wenn Ersatz beschafft ist _und_ ich überhaupt noch Lust habe, Zeit darauf zu verwenden, werde ich vielleicht die Platte ausbauen und schauen, ob das einen Einfluss hat. Ein bootfähiger Stick jedenfalls wird nicht zur Kenntnis genommen, wobei ich nicht erinnere und auch nicht nachschauen kann (s.o.), wo der in der Bootreihenfolge auftaucht.

Ich habe schon häufiger erfolgreich Akkus getauscht, auch fest eingebaute, sofern Ersatz beschaffbar war und der Hersteller nicht große Mühe darauf verwandt hat, den Austausch zu erschweren. Ein fieses Beispiel für so etwas ist das HP Probook, an dem ich hier tippe: bei diesem spezifischen Modell der Modellreihe ist ausnahmsweise die Tastatur nicht von oben zugänglich, sondern hinter Platte(n), Akku, Mainbord und dann einer eingeschweißten Plastikabdeckung verborgen. Bei YT ist ein Zerlegevideo zu finden, bei dem der Vorführer mit einem alten Lötkolben hantiert, der wie einer aussieht, mit dem ich als Schüler an einem Röhrenverstärker herumhantiert habe. Der war nötig, um die Plastikabdeckung zwischen Tastatur und Rest der Innereien zu lösen. Ein entsprechendes Zusammenbauvideo gibt's nicht und das ansonsten ausführliche Servicemanual von HP schweigt sich außer in Bezug auf die Abfolge (zuletzt die Tastatur) aus. Also liegt die schon beschaffte Tastatur im Schrank und bleibt da - kein Wunder, dass sie erstaunlich preiswert war. :-/ Auch hier: wenn ich Ersatz habe, probiere ich's, vielleicht.

Das kann ich für mich nicht bestätigen. Meine anspruchsvollste Anwendung ist ab und zu Blender, mit dem ich den großen, mit Debian oder Ubuntu betriebenen Tower beliebig lange beschäftigen kann, wenn ich nicht nur einzelne, niedrig aufgelöste 3D-Ansichten, sondern längere Animationen in brauchbarer Qualität rendern will. Sicher hätte ich da auch Windows verwenden können - Linux bietet jedoch mehr Möglichkeiten, wenn es darum geht, die Kiste remote zu bedienen oder mehr als eine Sache gleichzeitig damit zu machen. Auch der große 4K-Monitor ist nicht nur aufgrund seiner vielen Pixel besser, sondern auch aufgrund der besseren Farben.

Darum geht es aber nicht, sondern darum, in Zukunft von solchen unangenehmen Überraschungen nach Möglichkeit verschont zu bleiben.

Das hast du mißverstanden. Es geht nicht um Rechenleistung, sondern darum, ob die verbaute Hardware von den im aktuellen Linux-Kernel enthaltenen Gerätetreibern unterstützt wird. Also z.B. Touchpad, Energiemanagement, Lüftersteuerung, GPU, SD-Card, WLAN, Audio, Kamera, Fingerabdruckleser, Sleepmodes der CPU,....

Gewiss. Für die spezifische Verwendung ist Windows nicht erforderlich und auch nicht mehr erwünscht.

Am Sun, 4 May 2025 10:01:14 +0200 schrieb Olaf Schultz snipped-for-privacy@enhydralutris.de:

Danke, ich werde mich da umschauen und werde berichten.

Wie sieht es bei den genannten Modellen konkret mit Linux aus? Meine Frau möchte nach dem Ärger auf Mint umziehen, mit einem kleinen Acer, den ich 2013 gekauft hatte, kam sie damit gut zurecht. Leider ist der etwa zu klein, was das Display angeht ...

Ich hätte zumindest die Anforderung, dass Standby/Sleep funktioniert.

Gängige Druckertreiber für Canon oder HP wären auch nett gewesen.

Dass Bluetooth nicht ging war unschön, seinerzeit aber noch verschmerzbar.

Insgesamt ging auf diesem HP Notebook einfach nicht genug, weshalb der Versuch wieder aufgegeben wurde. Nochmal würde ich es nur mit einem explizit für Linux empfohlenen Notebook machen.

Am Sun, 4 May 2025 13:18:20 +0200 schrieb Eric Bruecklmeier snipped-for-privacy@5i7.de:

Bei meinem Probook gewiß nicht. Leider.

Am 04.05.25 um 09:39 schrieb Wolfgang Strobl:

Ich kaufe seit 20 Jahren immer wieder bai lapstore.de, Probleme (nur einmal) immer schnell gelöst.

Ab und an auch ebay bei Händlern, die Garantie geben.

Bei mir laufen ein X60 (Win7 mit Oszi-Software), ein X201 als Arbeitslaptop vor Ort, ein T460p, ein P50, ein X270.

Bis auf den X60 alle mit Mint. Alle ohne Probleme, bis auf manche Fingerabdrucksensoren, aber da forsche ich nicht lang, brauch ich nicht.

Oh, und ein MacBook Pro von 2009, auch mit Mint :-)

Meine Regel lautet:

- Nur mit Rückgabe und Garantie

- Nur Business-Modelle

- Nur Condition A+ oder besser

- Nur mit LAN-Buchse :-)

Damit fahre ich seit 20 Jahren gut und vor allem preiswert.

BTW: Mein A20p funktioniert immer noch.

Jörg

Am 04.05.25 um 15:29 schrieb Wolfgang Strobl:

Auf den oben läuft Mint in unterschiedlichsten Versionen;-)

Der X270 hatte es sogar geschafft IIRC zwei externe 2550x1440er (in Kette via USB-C auf einen, der schleift HDMI? durch) zu treiben...

Olaf

Am 04.05.2025 So. um 14:11 schrieb Heino Tiedemann:

Adope Photoshop kenne ich nicht für Linux, höchstens in einer Windows-Emulation. Das aktuelle Davinci-Resolve macht auch massive Probleme mit Linux. Und mal völlig abgesehen von der ewigen Frickelei bei Druckern und Scannern. Ja, wegen Raspberry und Co. da nutze ich Linux wegen der Bash- und Python Programmiererei. . .

J.J.

Am Sun, 4 May 2025 08:56:26 -0000 (UTC) schrieb Ralph Aichinger snipped-for-privacy@pi.h.or.at>:

Der kosmetische Zustand ist für den Verwendungszweck sekundär, insofern habe ich bei der Sichtung der Bewertungen primär auf Mängel wie ausgelutschte Akkus, Kratzer auf dem Display, kaputte Tasten, Überhitzung schon im Leerlauf, fehlende Netzteile usw. geachtet. Dass dann, wenn jemand aufgrund von solchen Mängeln auch noch lediglich kosmetische Mängel (Kratzer am Gehäuse) auflistet, um "Zustand hervorragend" zu kommentieren, kann ich verstehen.

Bei einer Firma vor Ort, die erst mal in Reichweite vorhanden sein müsste, habe ich kein vierzehntägiges Widerrufsrecht, welches mir schon etwas mehr Gelegenheit für eine intensive Prüfung gibt als die Prüfung im Laden um die Ecke. Nach meiner Erfahrung nehmen Geschäfte Geräte, die sie über den Ladentisch verkauft haben, nur sehr widerstrebend wieder zurück, vor allem, wenn das Zeug "wie gesehen" verkauft wird.

Man muß ja nicht verhandeln.

Möglich. Das Problem ist, dass man sich dabei auch sehr verschätzen kann, wenn man auf die meist unvollständigen Resultate vertraut. Und das kann teuer werden. Ein für 400 € erworbenes Altgerät, von dem einigermaßen bekannt ist, dass ein Kernel ohne separat vom Hersteller zu besorgende Treiber die ganze Palette an verbauter Hardware unterstützt, das ist immer noch für irgend etwas zu gebrauchen, wenn es verkratzt ist oder der Akku grenzwertig. Ein Neugerät für >1500 € hingegen, bei dem es Touchpad, Wifi, Energiemanagement, SDcard-Reader oder BT nicht tun, ist ein teures Ärgernis.

Genau die Beschränkung möchte ich vermeiden.

Ein kleiner Acer V5-171 aus 2013 läuft hier mit der jüngsten Ausgabe von MINT wie eine Eins und flotter als der zu ersetzenden Laptop. Mit der CPU ließe sich leben, mit den 4 GB auch, die Platte habe ich durch eine abgelegte größere SSD ersetzt, der Akku ist wie neu, nur das rechte Scharnier ist locker, ein von der Konstruktion verursachter Schaden, mit dem sich aber leben lässt. Nur sind 11.6", 1366 x 768 Pixel dann doch deutlich zu wenig, wenn Madame damit Email bearbeiten, Texte schreiben und im Web surfen möchte.

Abgesehen davon bin ich von HP-Laptops geheilt. Man kann da sein blaues Wunder erleben. Optisch identische Modelle mit ähnlichen Leistungsdagen sind manchmal intern sehr unterschiedlich aufgebaut. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass bei meinem Modell die Tastatur _nicht_ durch Lösen von ein paar Schrauben und Entfernen des Rahmens von oben entnommen werden kann (dazu gibt es reichlich Anleitungen), sondern praktisch gesehen überhaupt nicht, ohne mit viel Arbeit eine Zerstörung des Geräts zu riskieren. Die Tastatur an dem erwähnten, von einem Window-Update zerschossenen alten Lenovo-Laptop hatte ich hingegen vor Jahren schon mal schnell und einfach getauscht, nachdem ein Getränk sich über die Tastatur ergossen hatte, mit den zu erwartenden Folgen.

Insofern, danke für die Anregungen. Jedoch habe ich vieles davon schon weitgehend abgewogen. Mein Hauptproblem ist, eine Auswahl aus den vielen großen und kleinen Anbietern zu treffen, die mutmaßliche Leasinggeräte aufarbeiten (angeblich) und verkaufen.

Die sind bei Thinkpads üblicherweise relativ einfach austauschbar. Bei älteren Thinkpad-Modellen war der Akku generell nur von aussen angesteckt und damit trivial austauschbar, neuere (in den letzten Jahren) haben dann auch interne Akkus (zum Teil auch 2: 1x fest eingebaut und 1x extern angesteck) - aber auch die sind relativ einfach austauschbar. BTDT.

Du hast "Ich habe keine Ahnung" sehr lustig ausgedrückt.

Haha, nein. Der hier beruflich genutzte Thinkpad X1 Carbon Gen 9[2] kommt beim normalen Arbeiten durchaus schnell an seine Grenzen - ja, läuft nur mit Linux.

Nicht unbedingt. Der o.g. Arbeitslaptop kam ohne Windows und Windows- Lizenz.

Kommt immer drauf an, was man macht, aber in den letzten 10+ Jahren[0] ist mir "Ich brauche Windows" nicht passiert, weder beruflich noch privat. ;-)

Man liest sich, Alex. [0] Wenn ich das Garmin-Navi[1] ausnehme, dann eher 17+ Jahre. [1] Kartenaktualisierung _nur_ mit Windows. Also alten Laptop mit alter Windows-Version ausschliesslich für diesen Zweck vorgehalten. Irgendwann meine die Garmin Software "Ab jetzt nur noch mit aktuellem Windows" (Windows 7/10? Keine Ahnung). Da ich keine Lust hatte, nur dafür eine Windows-Lizenz zu kaufen und das Garmin-Navi auch nicht mehr so richtig wollte gingen dann Laptop und Navi zum Elektro- schrott Recycling und Navigation wurde auf TomTom/Google Maps unter Android umgestellt. [2] Seit zwei Jahren im Einsatz.

Das funktioniert erfahrungsgemäss bei Thinkpads ganz gut.

Vor einer Weile den schwarz/weiss Laserdrucker nach Hardwareausfall (Netzteil verreckt, nach IIRC 10 Jahren Dienst) durch einen Farblaser (OKI C650) ersetzt. Druckertreiber? Fehlanzeige, nicht nötig. Das Ding spricht IPP und ist für "driverless printing" ausgelegt. Also Auspacken, Strom und Ethernet anstecken, dem lokalen CUPS-Server sagen: "Hier, neuer Drucker, die Adresse, mach mal" und geht. Sehr angenehm.

Es hat seine Gründe, warum in "free Unix" (Linux, BSDs) Lager generell Thinkpads sehr stark im Einsatz sind.

Man liest sich, Alex.

Kauf halt was Vernünftiges. Der Farblaser hier (OKI C650) war: Auspacken, Strom & Ethernet anstecken, einschalten, CUPS sagen "Neuer Drucker, mach mal" und es funktioniert einfach. Der Scanner hier ist ein "CANON Canoscan

9000F" - mal kurz mit "scanimage -L" schauen und es tut mit den sane Tools. Der Tintenpisser (Epson XP-8605) hat sich etwas angestellt - drucken tut, aber die Qualität des Fotodrucks war lausig[0]. Ok, Turboprint etwas Geld gegeben, geht.

Man liest sich, Alex. [0] Leider keine Überraschung, bei Tintenstrahldruckern und Fotodruck kocht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen.

Also ehrlich gesagt, so toll finde ich das für den T480 meiner Tochter gerade nicht. Besser als nichts, und das ist, was man bei anderen oft bekommt, aber ich habe schon von Medion besseres gesehen.

Seltsam. Außer bei meinem Medion Tablet, und da war's auch nicht schwer, kenne ich Notebookakkus nur außen aufgesetzte. Ausnahme ist das T480 meiner Tochter, da sitzt ein zweiter innen.

Was mich bei IBM/Lenovo tierisch genervt hat: Sie haben außen einen großen Wechselakku, den man viel preiswerter als für andere Geräte nachkaufen kann. Dazu gibt es für recht viel Geld einen deutlich kleineren für den CD-Schacht. Tolle Sache. Man arbeitet auf dem großen Akku und hat, während man den gegen einen vollen wechselt, den kleinen zum unterbrechungsfreien Weitermachen. Und welcher Akku wird natürlich, wenn beide stecken, als erster geleert und was ist als fast einziges im Powermanagement *nicht* konfigurierbar? Burggraben ist viel zu milde, ohne Teer und Federn reicht es nicht.

Am Sun, 4 May 2025 12:02:26 +0200 schrieb olaf snipped-for-privacy@criseis.ruhr.de>:

Schön für ihn, aber Apple kommt mir nicht ins Haus, da habe ich Vorbehalte. Abgesehen ist dieser Laptop nicht für mich, ich habe nur die Wartung am Bein.

Ich bin als diplomierter Informatiker alter Schule, der in einem Forschungszentrum in der IT gearbeitet hat, nicht ganz unbeleckt. Etwas können heißt aber noch lange nicht, es auch machen zu wollen.

Meine Interessen liegen längst anderswo - wenn ich für dergleichen Zeit erübrigen wollte, würde ich meine Basteleien eher am anderen Ende der Skala wieder aufnehmen - Microcontroller, die gerade mal eine Handvoll Bytes RAM und wenige Kilobyte ROM bzw. Flash memory mitbringen, haben ein interessantes Potential für exotische Basteleien. Ansonsten schraube ich lieber an meinen Fahrrädern herum. Hier geht es um ein Gerät, das ohne einen custom kernel funktionieren soll.

Früher hat seine Programme auch auf Großrechnern bis fast aufs nackte Metall selbst geschrieben, kannte die Unterschiede zwischen ASM-F und ASM-H und korrigierte seine Programme mit der Duplizierfunktion des IBM-29-Lochers. War früher ganz normal.

Heute überlasse ich das Konfigurieren und Generieren von Binaries den Leuten, die den lieben langen Tag nichts anderes machen und aktuell gehaltene Erfahrung damit haben, jedenfalls dann, wenn es lediglich um den Gebrauchswert des Resultats geht.

Baust du deine Fahrräder und deine PCs selber? Ich schon, manchmal. Jeder Jeck ist anders, wie man hier sagt. :-)

Am Sun, 04 May 2025 12:10:14 +0200 schrieb Heinz Schmitz snipped-for-privacy@example.invalid:

Da habe ich noch ein paar herumliegen. Eine etwas aufwendigere Aktion nach einem unangekündigten und vor einem ausgefallenen Stromausfall habe hier

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aufgeschrieben.

...

Wenn etwas mit Stückzahlen im zweistelligen Bereich angeboten wird, kann man davon ausgehen, dass das Leasinggeräte sind, deren Vertrag z.B. deswegen nicht verlängert wird, weil die IT-Abteilung wie geplant das Deployment für eine neue Serie von neueren, ganz oder teilweise identischen Laptops umsetzen möchte.

Nee, das musst du in der Regel nicht bedenken. Firmen haben feste Leasingdauern wo sie dann das ganze Zeug tauschen. Glaub mir, alle in der Firma rollen dann mit den Augen weil dann erstmal drei Wochen aerger angesagt ist bis die ganze Spezialsoftware so laeuft die man braucht.

Olaf

Am Sun, 04 May 2025 12:58:21 +0200 schrieb Joerg Walther snipped-for-privacy@magenta.de:

Danke für den Bericht. Offenbar macht aber nicht jeder gute Erfahrungen, siehe z.B. hier

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Mein Eindruck verstärkt sich, dass es ein Gemengelage aus Zitronen und fast neuwertigen Geräten ist, die höchstens sichtkontrolliert, aber keinem Funktionstest unterzogen werden. Infolgedessen gibt es eine Mischung aus Berichten von begeisterten und enttäuschen Kunden. Der Funktionstest findet gewissermaßen beim Käufer statt.

Selbstverstaendlich! Mein PC-Gehause ist von 2000 oder so und da ist fast nix mehr von damals. :)

Aber der Anspruch das ein Linux einfach so zu 100% mit einem Laptop klarkommen muss ist etwas schraeg. Es gibt da immer mal ein paar kleine Besonderheiten. Das kann dir auch bei PCs passieren, wenn auch seltener. Als ich das letztemal die Hardware in meinm PC modernisiert habe ist damals der aktuellste AMD Ryzen reingekommen und da musste ich auch einen Kernel patchen weil z.b die Anzeige der Systemauslastung nicht funktioniert hat. Bei meinem Laptop kann man den Bildschirm um

180Grad nach hinten klappen und das Teil dann hochkannt als Tablett benutzen. Das musste ich KDE auch erstmal beibiegen weil es das nicht automagisch erkannt hat.

Olaf

Wo wir gerade von Akkus sprechen, kann jemand auf der Plattform vom Chinesenali einen vertrauenswürdigen Akkuhändler empfehlen?

Einfach das billigste zu nehmen hat sich hier erstaunlich oft sehr bewährt[1], aber gerade bei Akkus ist viel Müll unterwegs. Einfach blind etwas teures scheint mir noch weniger zielführend. Ich lege mir deshalb gern zuverlässige Händler in die Liste ud kaufe, was sie haben, dort, ohne genau auf den Preis zu sehen.

[1] 65 W PD USB Schnellader. Kann tatsächlich nur 5 V und nur maximal 4 A, also 20 W, verteilt auf mehrere parallel verbundene Ausgänge. Nicht im Ansatz das Versprochene, aber genau das, was ich brauche und gesucht habe und zu einem tollen recht unschlagbaren Preis.

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