Hat jemand Erfahrung mit CD-Reparaturset (Maschine)

May 03, 2025 Last reply: 1 year ago 11 Replies

Bei Amazon-Links reicht

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<ASIN>, d. h. in Deinem Fall
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- der Rest ist Tracking und kann weg.

Zur Frage: Nein, mit dieser nicht. Bei anderen, weitestgehend baugleichen, die im Bekanntenkreis benutzt wurden, gab es ebenfalls das Problem mit den trochoidenförmigen Schleifspuren. Natürlich kann kann ich Fehlbedienung oder eine unzureichende Menge von Polierpaste nicht ausschließen.

Wenn CD/DVDs wegen Kratzern zu Abspielprobleme haben (die meisten Schäden sind rein ästhetischer Natur), dann rücke ich denen mit Displaypoliturpaste zu Leibe. Man kann problemlos auch entsprechende Lackpolitur für Autolacke nehmen, ob nun Polyacryl (Autolack) oder Polycarbonat (CD) spielt dabei keine große Rolle.

Braucht halt Ellenbogenschmalz, oder, bei schweren Fällen: Doppelseitiges Klebeband, einen Exzenterschleifer und Schleifvliese passender Körnung. Was für erblindeten Autoscheinwerfern gut ist (natürlich strengstens verboten), funktioniert auch bei CDs.

Vorreinigung mit Spülmittel und fließendem Wasser.

Volker

ACK: Und selbst Zahnpasta und ein altes T-Shirt geht oft ganz gut im Notfall. Dauert halt ein paar Minuten.

Ich würde auch folgendes zu bedenken geben:

  1. Wenn man sowas bei den eigenen CDs öfter braucht, weil man sie so oft zerkratzt, dann sollte man seinen Umgang mit CDs überdenken. Ich hab Kinder, die zu ihren CDs nicht immer liebevoll sind, aber auch da hilft Polieren nicht immer, weil sie die CDs oft auch brechen/mit kleinen Sprüngen versehen. Beim normalen Umgang mit CDs durch Erwachsene sind mechanische Kratzer aber selten.
  2. Wenn selbstgebrannte CDs/DVDs Probleme machen, dann sind sie meist nicht mechanischer Natur, sondern weil Farbstoffe ausbleichen o.ä. Da kannst du stundenlang polieren, das bringt nix.
  3. Es gibt auch spezielle Ausleseprogramme. die einzelne Blöcke wiederholt lesen, um Fehler besonders gründlich zu korrigieren.

/ralph

Yep, man muss schon sehr viele zerkratzte CDs/DVDs haben, damit sich so ein Aparillo lohnt. Bei Zahnpasta ist es aber wichtig, dass man welche mit hohem Abrieb nimmt, was heute gar nicht mehr so häufig ist. Falls der OP daran Interesse haben sollte, kann ich ihm gerne aus dem letzten Test der Stiftung Warentest die in dieser Hinsicht am schlechtesten (also für diesen Zweck die besten) heraussuchen. :)

-jw-

Am 04.05.25 um 00:22 schrieb Leo Baumann:

Ich habe schon von Gegenanzeigen gehört.

Primär sind sie eines: überflüssig.

- Polieren kann man auch selber. Das ist Zielgerichteter, nur da wo man es wirklich braucht. (Zahnpasta, und wenn das nicht reicht, Autopolitur)

- Die Maschinen können manchmal auch Kratzer in Fahrtrichtung erzeugen. Selber kann man das ganz gut vermeiden, wenn man immer nur radial reibt.

- Es bedarf schon ordentlicher Kratzer, damit CDs /deswegen/ nicht mehr lesbar sind. Das bekommen die Maschinen auch nicht unbedingt weg.

- Kritische Schäden an CDs entstehen an deren Oberseite. Dagegen hilft nichts. Bei DVD/BD entfällt dieser Punkt wegen das anderen Aufbaus.

- Bei DVDs hatte ich bisher ausschließlich Probleme, die eine andere Art der Reinigung erforderte: Ablagerungen an der Oberfläche. Vmtl. Weichmacher aus der Hülle, da es meist eine ganze Serie betraf. Da musste man chemisch ran.

- Prophylaktisch sollte man Silberscheiben auch nicht abschleifen. Dadurch ist der Zeitfaktor wenig relevant.

Marcel

Der umgekehrte Weg wäre doch IMHO viel sinnvoller, als die ganze Scheibe dünner zu schleifen: Die Kratzer mit einem aushärtenden Kunststoff auffüllen. Es müsste natürlich ein Lack sein, der den gleichen Brechnungsindex wie der vorhandene hat.

Weiß jemand, ob es das gibt oder hat selbst schon Experimente gemacht, vielleicht mit Plastik-70, um mal wieder ontopic zu werden ;-)

Martin

[Nachtrag]

Das allerbeste habe ich glatt übersehen:

Am 04.05.25 um 00:22 schrieb Leo Baumann:

In der Abbildung stellt der Hersteller/Anbieter gleich seine geballte /Inkompetenz/ zur Schau, indem die CD /verkehrt herum/ eingelegt wird.

Die Seite mit den Daten abzuschleifen, ist natürlich eine grandiose Idee. (Bei DVD/BD würde es nur die Beschriftung malträtieren.)

:-D

Marcel

Am 04.05.2025 um 00:22 schrieb Leo Baumann:

Danke - Ich versuch es nochmals mit *grober* Zahncreme.

Am 04.05.25 um 15:41 schrieb Marcel Mueller:

Neenee ... das Foto zeigt, wie schön die behandelte CD nach der _Entnahme_ aussieht.

Gruß

Gregor

Tatsächlich sterben auch die Laser oder die Servomechanik läuft schleichend aus dem Ruder. Letzteres befällt gerne den Marantz CD-67SE und Kollegen:

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Bei meinem Marantz lohnte sich die OP, den Dreck von Philips und LG habe ich hingegen der E-Tonne vom WSH überantwortet.

Volker

Bei Zahnpasta bin ich inzwischen Experte. TiO2 ist ja in Ungnade gefallen.

Jetzt Calciumcarbonat, Zellulosegummi, Kieselerde, Natriumbicarbonat. Wenn der Hersteller die Rezeptur nicht hinbringt, stell Dir das Putzergebnis mit der gelartige Paste ungefähr vor wie den Versuch, mit Götterspeise vom Kinderfasching die Beißerchen sauber zu bekommen.

Für CDs würde ich den Kram ohne Not nicht nehmen. Autopoliturpudding vom Baumarkt und fertig.

Volker

No Problemo. Winkelschleifer-Spin-Coating mit UV-Lack. Hat der OP, der nach einem elektrischen CD-Polierer für unter 50€ fragt, bestimmt maximal Spaß mit. ;-)

Volker

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