Im Gegenteil: die Binärschnittstelle zum Linux-Kernel (in Form der syscalls)
*ist* stabil. Wenn Du alte, statisch gelinkte binaries hast, laufen die auch auf neuen Kerneln.
Das kann man mit Docker-Containern lösen - eben weil die Kernel-API stabil ist, kannst Du in einem Container ein System mit alter libc und alter Anwendung auf einem aktuellen Kernel benutzen.
Das machen wir gerne zur Entwicklung, wenn z.B. Qualcomm (man spricht das mit langem "a") zum Übersetzen der Sourcen eine alte openssl-Verion haben will, die es auf einem aktuellen System nicht mehr gibt.
cu Michael
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W
Wolfgang Strobl
Am Mon, 5 May 2025 17:43:51 +0200 schrieb Guido Grohmann snipped-for-privacy@gmx.de:
So habe ich das gemacht, allerdings wäre es mir zu teuer geworden, Rahmen fertigen zu lassen, dafür fehlt mir u.a. die dafür nötige Erfahrung. Ansonsten genau so: einen bzw. zwei Rahmen mit den gewünschten Maßen kaufen, dann die dazu und zu den eigenen Wünschen und zueinander passenden Komponenten auswählen, die für Anpassung und Montage nötigen Werkzeuge beschaffen, so noch nicht vorhanden und schließlich alles in der richtigen Reihenfolge kürzen, schmieren, zusammenbauen, justieren, entlüften und einstellen.
Das sowieso und dann besser, weil man nicht mit Überraschungen rechnen muss wie bei fertigen Rädern.
U.a., weil es im Vergleich zu fertigen Rädern teurer wird, man bekommt nicht die Konditionen, deren sich große Konfektionäre erfreuen. Zum Ausgleich bekommt man ein Fahrrad nach Wunsch, das man in der Form weder kaufen noch sich vom lokalen Handel bauen lassen kann. Gar nicht so verschieden von einem PC, den man aus den Einzelteilen zusammenbaut, nur etwas anspruchsvoller von der handwerklichen Seite.
Allerdings nicht zu vergleichen mit Laptops oder noch schlimmer, Mobiltelefonen. Die sind bestenfalls mit Mühe teilweise reparierbar, aber weder so modular noch so standardisiert, wie man das von vielen PC und vielen Fahrrädern kennt.
G
Gerrit Heitsch
Meine Erinnerung ist anders, stimmt aber wohl so.
Gerrit
G
Gerrit Heitsch
Also eine Version mit Sicherheitslücken?
Gerrit
M
Michael Schwingen
Andere Landesversionen. Mein X230 hatte eine nicht-deutsche EU-Tastatur mit Aufklebern (IIRC war das eine belgische oder niederländische). Mit Aufklebern also völlig OK (wenn man mit der Optik leben kann).
cu Michael
M
Michael Schwingen
Nicht alle. Wir hatten in der Firma Pool/Schulungslaptops von Lenovo, die wohl nie eine externe Tastatur gesehen haben. Ja, nach ein paar Jahren sieht man das den Tastaturen deutlich an.
Die Tastatur in meinem X230 hat auch deutlichen Glanz auf einigen Tasten.
Ich benutze meine Laptops eigentlich nur unterwegs und dann mit der eingebauten Tastatur. zu Hause habe ich einen festen Rechner mit richtiger Tastatur.
cu Michael
O
olaf
Okay, du solltest darueber weinen. :-D
Ich wuerde mir heute gewisslich nichts mehr unter 1TB kaufen.
Olaf
M
Michael Schwingen
Ja, aber auch die stört durch ihre Abwesenheit :-)
cu Michael
A
Alexander Schreiber
*prust*
Du kommst nicht viel rum, oder?
Die Laptops sehe ich bei uns im Büro sowohl mit externen Eingabegeräten und Displays als auch ohne im Einsatz. In Meetings sowie nur ohne externe Hardware. Und für die WFH Tage kommt das auch auf den persönlichen Geschmack an - mancher hat externe Eingabe-/Displayhardware dran, mancher nicht. Und mein Firmenlaptop kommt im Büro eigentlich nur zum Einsatz wenn meinereiner im Meeting ist oder vom Pager irgendwo unpassend (beim Essen, im Gym, ...) erwischt wurde - ansonsten lässt sich an der Workstation besser arbyten.
Und ja, nach 3-4 Jahren sieht man durchaus Abnutzungsspuren an der Tastatur.
Haha. Vielleicht bei Dir.
azerty nervt, DE_DE[0] ist nicht soviel besser. EN_US mit Compose und gut ist. Bevorzugte Variante seit 30+ Jahren.
Man liest sich, Alex. [0] Und von DE_CH fangen wir hier mal gar nicht an.
M
Michael Schwingen
Ja. Das ist in dem Fall aber relativ egal, weil das nur für irgendein build-tool benutzt wird, das nie mit Daten von aussen in Kontakt kommt, das landet nicht in der erzeugten Firmware.
Die Versionen von Kernel, Tools und Libraries, die in der Firmware landen, sind ein getrenntes Thema ;-)
cu Michael
G
Gerrit Heitsch
Build tool updaten. Alternativ den Hersteller davon hauen bis er es tut.
Gerrit
G
Guido Grohmann
Wolfgang Strobl schrieb:
Ich habe einen Thinkpad T60, 15". Der hatte ab Werk das gute 4:3 IPS-Display. Das Display hat ein LED-Backlight bekommen, das Board wurde gegen eines vom T61 getauscht, welches 8 GM RAM aufnehmen kann. Den T61 gabs in 15" 4:3 nicht, nur in 14,1" mit 4:3 Display oder 14,1 bzw. 15,4" mit miesen TN-Dtsplays und 16:10. Dazu kommt noch eine SSD und eine LTE-Karte, so wie eine HDD als Datengrab im Schacht für das CD-Laufwerk.
Man konnte schon bis vor einigen Jahren recht viel am Laptop basten. Und so ein alter Brocken wird einenm auch nicht geklaut. Mittlerweile kommt der aber auch an seine Grenzen.
Guido
W
Wolfgang Strobl
Am Mon, 5 May 2025 17:52:37 +0200 schrieb olaf snipped-for-privacy@criseis.ruhr.de>:
Nichts. Du hattest meine Frage "Baust du deine Fahrräder und deine PCs selber?" mit einem "Selbstverständlich!" beantwortet.
Das ist ungewöhnlich. Fahrräder sind ein Massenprodukt, von dem es in Deutschland einen Bestand gibt, der größer ist als die Anzahl der Einwohner, die dem Kindergartenalter entwachsen sind. Man kann sie in jeder Preislage und in sehr unterschiedlichen Varianten kaufen. Auch deswegen macht sich kaum jemand die Mühe (oder gönnt sich den Luxus), sich eigenhändig eines zu bauen. Daher meine Rückfrage, ob du gemeint hast, was du geschrieben hast.
Damit gehörst du zu einer Minderheit, die aus gutem Grund nicht den besten Ruf hat. Was alles an dieser Bemerkung falsch ist, erkläre ich dir gerne, aber nicht hier. Zwar gäbe es einige thematische Bezüge, die in de.sci.electronics passten - die beiden Fahrrräder, die ich 2023 gebaut habe, nutzen einige pfiffige elektronische Komponenten -, jedoch bezweifle ich, dass sich auf Basis eines derart dummen Spruches ein vernünftiger Teilthread abspalten lässt.
Warum sollte ich? Technik ist für mich Hilfsmittel, nicht Weltanschauung. Aber wenn es dich beruhigt: Ich hatte bereits einen vom Vorbesitzer vermurksten Motorradmotor auseinandergenommen, repariert und erfolgreich wieder zusammengebaut und benutzt, als du vermutlich noch deine Windeln angefeuchtet hast
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und habe mein letztes erst vor wenigen Tagen verkauft, weil ich in der Rente einfach keine Verwendung mehr dafür hatte und es nur noch aus Nostalgie hier im Wege herumstand.
Für so einen Ratschlag hätte ich niemanden zu fragen brauchen.
W
Wolfgang Strobl
Am 5 May 2025 17:36:15 GMT schrieb Michael Schwingen snipped-for-privacy@discworld.dascon.de>:
So recht kann ich mir das immer noch nicht vorstellen. Der zusätzliche große Akku hat, wenn er gesteckt ist also überhaupt keine Funktion, so lange der kleine Akku im CD-Schacht gesteckt ist? Wirkt ein wenig so, als sei nur entweder ein CD-Laufwerk im Schacht und ein großer Akku angesteckt oder nur Akku im Schacht vorgesehen und ansonsten nur eine Schutzschaltung zur Priorisierung vorhanden, die im Konflikt den im Schacht bevorzugt. Reine Spekulation ...
E
Eric Bruecklmeier
Am 05.05.2025 um 17:52 schrieb olaf:
[...]
YMMD! :-D
W
Wolfgang Strobl
Am Mon, 5 May 2025 22:51:50 +0200 schrieb Guido Grohmann snipped-for-privacy@gmx.de:
Bei allem Respekt für ein erfolgreiches solches Unterfangen, das ist nicht vergleichbar mit "selber bauen".
So lange man sich auf eine Modellreihe genau eines Herstellers beschränkt und i.W. die austauschbaren Komponenten verbaut, die dieser für die Konfektionierung unterschiedlicher Varianten einsetzt, dann ja. Das ist aber etwas anderes, als sich ein Gehäuse von Hersteller A, ein Netzteil von Hersteller B, ein Mainboard von Hersteller C, eine von mehreren CPUs von Hersteller D, RAM von Hersteller E und F, eine Grafikkarte von Hersteller G sowie zwei PCIe-Boards von Hersteller H und I zu kaufen, letztere, um mehr und schnellere Schnittstellen zur Verfügung zu haben.
Eine größere oder bessere SSD in den M2-Slot zu stecken oder RAM nachzurüsten halte ich nicht gerade für ein Beispiel von "selber bauen". Zugegeben, einen eher konventionellen PC oder ein entsprechendes Fahrrad aus einzeln beschafften Kompenenten zusammenzubauen ist heute auch nicht mehr besonders schwierig, wenn man sich auskennt und sich die Zeit für Recherchen nimmt, erfordert aber doch etwas mehr Wissen und Arbeit.
So ein großer Brocken ist aber nicht gerade praktisch, wenn man damit mobil sein möchte. Warum dann nicht eher einen Tower oder eines sonstwie gestaltete Systemeinheit, separate Tastatur und Maus und einen oder zwei Monitore und einen leichten Laptop? Besonders ergonomisch finde ich Laptops noch immer nicht, wenn es um stationäres Arbeiten geht. Aber ok, hier hat wohl jeder seine eigenen Präferenzen, die von den konkreten Umständen abhängen.
W
Wolfgang Strobl
Am 5 May 2025 18:43:12 GMT schrieb Michael Schwingen snipped-for-privacy@discworld.dascon.de>:
Ja, wenn die _nur_ die syscall-Schnittstelle nutzen. Für Blender könntest du vielleicht eine neuere glibc kompilieren.
Ja sicher. Oder einfach eine VM aufsetzen, in der Windows läuft und die dann unter Linux nutzen :-). Habe ich auch schon gemacht. Das sind aber alles Umgehungen und Notlösungen.
Geht auch rekursiv. Ich habe hier immer noch irgendwo eine VM rumliegen, in der ein Windows läuft, in der in einer DOSBox
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der CP/M-Emulator 22NICE von Sydex läuft, in dem dann ein Mastermind-Solver läuft, den ich 1982 geschrieben und compiliert hatte. :-)
Ich habe in einem Umfeld gearbeitet, in der diverse Virtualisierungslösungen verwendet wurden, als es Docker noch lange nicht gab. Es ist fraglos eine von vielen möglichen Lösungen für solche Probleme im Entwicklungsbereich.
Docker wurde jedoch viel zu oft unkritisch angepriesen und häufig auch dazu verwendet, schlampiges Arbeiten möglich zu machen. Eine Installation mit Terraform und Ansible eingermaßen reproduzierbar zu machen und _dann_ damit eine VM oder sonst einen Container zu erzeugen ist eine Sache. Auf eine wie immer virtuallisierte Instanz so lange einzuprügeln, bis die zufriedenstellend läuft und intern genutzt werden kann, ist eine andere Sache, aber IMHO nur vertretbar, wenn es dann dabei bleibt und man das Ergebnis - Container/VM - nicht als Lösung weiterverteilt.
Ob Docker heutzutage für das von mir geschilderte Szenario eine Alternative zu einer kompletten Virtualisierung wäre, kann ich nicht beurteilen, dafür bin ich zu lange aus dem Geschäft raus. In der Tendenz bietet letztere mehr Möglichkeiten.
W
Wolfgang Strobl
Am Sun, 4 May 2025 15:26:09 +0200 schrieb Marcel Mueller snipped-for-privacy@spamgourmet.org:
Nein, eher so wie ein Untoter, ein Zombie. Steigt ab und zu und unerwartet wieder aus dem Grab. Ab und zu nach einer nicht unterbrechbaren Bootschleife, wenn man lange genug wartet.
...
Einkalkulieren ja, sofort kaufen eher nicht.
Kommt also auf die konkreten Umstände an. Meine Erfahrung mit Austauschakkus sind durchwachsen. Wenn man Ersatzakkus für ältere Kameras erwirbt, kann es passieren, dass man für den doppelten Preis einen Akku bekommt, der kaum besser ist als ein schlechter, der ersetzt werden soll. Andererseits kenne ich sowohl vereinzelte Beispiele für Laptops als auch solche für Mobiltelefone und Tablets, bei denen uralte und durchaus genutzte Akkus immer noch fast wie neu funktionieren, also sowohl >90 % der ursprünglichen Kapazität haben als auch ihre Ladung über Wochen und Monate halten. Nützt eher wenig, wenn die betreffenden Geräte aus anderen Gründen obsolet sind.
Jedenfalls dann, wenn der Akku nicht nur mit Klebeband verklebt ist.
Merkwürdige Erwartungshaltungen unbedarfter Bewerter sind aber leicht zu erkennen. Ob sich allerdings diejenigen, die für Geld die Konkurrenz schlecht machen, die Mühe machen, elaborierte Reviews zu schreiben? Wohl eher nicht. Zugegeben, in Zeiten, in denen LLMs beliebigen Bullshit verfassen, der sich i.W. dadurch auszeichnet, plausibel zu klingen, läutet das vielleicht auch das Ende von Kundenbewertungen ein.
Das ist aber noch leichter zu faken. Ansonsten kein Einwand.
Die meisten Shops bieten zumindest in dem Bereich, den ich betrachtet habe (alte Lenovo-Laptops) die Geräte als Massenware an: "noch 8 Exemplare erhältlich". Da erfährt man nicht mehr als mit welcher groben Bewertung ("gut" oder "sehr gut") ein Gerät auf Lager genommen wurde.
... Danke für die Anmerkungen, das gibt mir immerhin einen weiteren Eindruck, wie das Geschäft läuft.
A
Axel Berger
Nein, natürlich nicht. Wenn der kleine leer wird, wird umgeschaltet. Aber eben erst dann. als hätte man nur einen von den großen billigen aber etliche von den kleinen teuren. Das ist einfach doof. Die Abhilfe war, den kleinen zu enriegeln und einen Zentimeter herauszuziehen. Dann kann man ihn zum Wechseln des großen einschieben. Die Umschaltung, auch beim plötzlichen Lösen des gerade aktiven Akku, funktioniert zuverlässig und lückenlos.
A
Axel Berger
Auch bei Deinem Desktop hast Du ein Mainboard mit einer bregrenzten Zahl steckbarer Erweiterungen. Dabei kannst Du unter Beibehaltung aller Peripherie auch das Mainboard wechseln. Das geht beim Laptop in der Regel so nicht. Guido hat aber gerade einen Platz weiter oben eine Ausnahme genannt.
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