Joerg schrieb:
Wenn Kunden da sind und Nachfrage besteht. Haben die potentiellen Kunden selbst alle kein Geld, sieht es damit mau aus.
Holger
Joerg schrieb:
Wenn Kunden da sind und Nachfrage besteht. Haben die potentiellen Kunden selbst alle kein Geld, sieht es damit mau aus.
Holger
Und so sprach Joerg:
Sowas funktioniert auch nur in den Staaten. In keinem anderen mir bekannten Land sind so viele Privatleute so st****** faul, dass sie andere Leute (schlecht) dafür bezahlen, ihre Hobbys zu verrichten. Und das mit solcher Beständigkeit, dass die z.T. davon leben können...
Einen Hund zu halten, ist in den meisten Fällen ein Hobby.
Roland
Joerg schrieb am 20.02.2010 17:38: ...
Kann sein, dass man in Deutschland als Frisör dazu immer noch einen Meisterbrief benötigt
Es gibt wohl Sonder/Ausnahmeregelungen für "Altgesellen".
Thomas
Roland Ertelt schrieb:
eder gar
Ja, und um diese Sauerei nicht auch noch zu unterst=FCtzen, lehne ich=20 Geldgeschenke ab, um den Beschenkten die Dem=FCtigung einer Abgabe auf di= e=20 Geschenke zu ersparen. Stelle dir vor, wir beide gehen fein essen, ich=20 bezahle deine Rechnung. Und pl=F6tzlich erscheint der Gerichtsvollzieher =
und fordert von deinem Steak die H=E4lfte, obwohl wir diesen Kerl beide=20 nicht leiden m=F6gen...naja, mal als Beispiel dazu.
Holger
Für Linke ist erstaunlicherweise vieles einfach. Warum können sie aber dann nicht selbst ihr Geld verdienen? Denk Dir doch einfach mal ein Produkt aus und kalkuliere das bis zum Endverbraucher durch.
Und wegen der Arbeitsplätze: Sag doch mal, wo der Arbeitsplatz von Bill Gates war, bevor es Bill Gates gab.
Grüße, H.
Die Abgabe müssen sie ja ohnehin zahlen. Da sparst Du ihnen nichts.
David Kastrup schrieb:
Doch, schon. Ich bin wenigstens kein Teilnehmer an diesem Spiel.
Holger
Du spielst mit, wenn Du zahlst. Das vermutete Trinkgeld wird versteuert.
Die einzige Möglichkeit nicht teilzunehmen, ist es den Laden erst gar nicht zu betreten.
David Kastrup schrieb:
Naja, wir m=FCssen jetzt nicht zu Fundamentalisten werden. Die Forderung,= =20 da=DF Geschenke steuerfrei sein sollen, gebe ich ja auch dann nicht auf, =
wenn ich mir einmal pro Monat den Friseur leiste. ;-)
Gr=FC=DFe, Holger
Kunden muss man gewinnen. Musste ich auch, und muss es zu einen gewissen Grad auch heute noch :-)
LKW werden irgendwann alle in Mexiko oder sonstwo gebaut. High-Tech laesst sich in einer Ecke einer Halle starten, passiert in USA dauernd. Rund die Haelfte meiner Kunden sind so entstanden, manche neuen sind gerade on der Phase.
Scheint aber anders zu sein, sonst haetten sich Leute aus dieser NG um den Job hier im Post gerissen. Denn der ist recht lukrativ.
Papiere habe ich bisher nur fuer staatliche Genehmigungen wie etwa Visa gebraucht. Hat noch nie ein Kunde oder Arbeitgeber nach gefragt.
Ich muss aber meinen Lebensstandard nicht an der Hoehe meines Steuerbescheids messen :-)
Jeder muss Marketing lernen, nicht nur Selbststaendige. Man muss Kunden bzw. Interessenten gewinnen, die werden nicht auf einem Silberteller angereicht ;-)
Aehm, nein. Wenn Du Dir mit 70 bei einem Sturz die Huefte brichst, wirst Du darueber ganz anders denken. Es gibt viele Leute die danach nie mehr richtig laufen koennen, aber der Hund ist noch jung.
Deine "Forderung" hat nichts damit zu tun, daß Du das Versteuerungsspiel spielst, wenn Du in den Laden gehst. Es ist reine Heuchelei, wenn Du behauptest, daß Deine Nichttrinkgeldgabe dazu diene, dem Dienstleistenden die "Demütigung" des Fiskus zu ersparen. Der zahlt Steuern auf das nicht gegebene Trinkgeld.
Auswandern, hier ist das anders :-)
Joerg schrieb:
Die erste Frage: Kann ich das =FCberhaupt? Dann: Was mu=DF ich dazu lerne= n,=20 welche Erfahrungen brauche ich? Dann: Was rettet mich, wenn die=20 Seifenblase platzt? Dann: Wieso ausgerechnet die USA? W=E4re ich Jude und= =20 wollte mich mit High-Tech selbst=E4ndig machen, w=E4re ich bereits in=20 Israel, weil dort noch Goldgr=E4berstimmung herrscht, was die sogenannten= =20 Start-Ups betrifft. Die Amis sind da viel zu weit von weg. schlie=DFlich,= =20 am wichtigsten: Du kannst aus deiner Haut nicht raus, sondern bist und=20 bleibst gefangen in deiner eigenen Sozialisation. Je =E4lter du bist,=20 desto schwerer wird der Neuanfang f=FCr dich.
=20
Du *mu=DFt* deinen Job beherrschen, aus dem FF, das ist viel schwieriger =
als man denkt; besonders, wenn man nicht genau in diesem Job drinsteckt, =
den du hier annonciert hast.
=20
ng=20
=DFt=20
m=20
rt=20
nn=20
Trotzdem ist Flexibilit=E4t oft genug die einzige M=F6glichkeit zur=20 Einkommensoptimierung. Gehe immer da hin, wo man dich anst=E4ndig und fai= r=20 f=FCr das bezahlt, was du beruflich tust.
Holger
David Kastrup schrieb:
iel
Das ist keine Heuchelei, sondern ein vern=FCnftiges Vorgehen. Ich bin=20 nicht der Fiskus, und auf die Gesetze habe ich nur Einflu=DF, wenn ich mi= t=20 Politikern rede. Ich habe dir schon mal geschrieben, da=DF ich deine=20 fundamentalistischen "Alles-oder-Nichts"-Vorstellungen nicht teile. Im=20 Leben mu=DF man, anders als im Usenet, zu Kompromissen f=E4hig sein. Also= =20 Dienstleistung beanspruchen und bezahlen, aber eine =FCbertriebene=20 Besteuerung des Dienstleisters darf ich dennoch ablehnen, zumal ich auch =
sehe, da=DF gute Arbeit gut bezahlt werden mu=DF, und da=DF bei pers=F6nl= ichen=20 Dienstleistungen auch die Motivation des Dienstleisters wichtig ist.
Holger
Joerg schrieb:
=20
Es gibt einen Unterschied zwischen wollen und k=F6nnen. Wer Ware und=20 Dienstleistung will, aber nicht bezahlen kann, bei dem hilft auch kein=20 Marketing. Ohne Arme keine Kekse.
Wenn ich mir eine Schaltung zusammenfrickele und dabei tempor=E4r nicht=20 weiter wei=DF, k=F6nnte ich auf die Idee kommen und dich beauftragen.=20 Angenommen, du l=F6st mir Bastler mein Problem gegen Geld, und ich kann=20 dich dann nicht bezahlen, was w=E4re ich dann f=FCr Kunde aus deiner Sich= t?=20 Ein fauler Kunde. Da sind sicher auch dir die Kunden am liebsten, die=20 entweder bezahlen k=F6nnen und auch kommen, oder aber gleich wegbleiben. =
Bleiben wegen Geldflaute zu viele Kunden weg, kommst du finanziell in=20 Probleme, bist du eventuell selbst hilfebed=FCrftig bist.
Oder: Ein Schlaganfall macht dich zum Pflegefall. Du haust mitten in den =
USA, der rettende deutsche Sozialstaat ist Tausende von Meilen von dir=20 entfernst. Sp=E4testens dann wirst auch du sehen, da=DF deine Rechnung nu= r=20 aufgeht, wenn auch das gesellschaftliche Umfeld stimmt.
Holger
Bei uns sind sowohl Kunden da, als auch Kunden mit (normalem) Geld. Aber komischerweise niemand, der dafür noch die Arbeit machen will.
Mein Nachbar wollte kürzlich einem ihm empfohlenen Dachdecker einen Auftrag geben, dem ich mich sofort angeschlossen habe. Das war zusammen etwa ein Tag Arbeit. Aber nach der Besichtigung kam der Typ zum abgesprochenen Termin einfach nicht und meldete sich nicht mehr. (In den Todesanzeigen stand er nicht!).
Dauernd wird über das Älterwerden unserer Bürger geredet. Die Senioren werden permanent als gutbetucht angefeindet. Da sollte für Handwerker Arbeit in Hülle und Fülle zu finden sein. Aber was nicht zu finden ist, sind die Handwerker :-).
In kaum einer Bude steht noch ein Röhrenmonitor. Alle haben Flachbilder und die CRT-Geräte sind auffem Müll. Kein Geld?
Mit der Abwrackprämie sind haufenweise intakte Kfz verschrottet worden, obwohl die meisten Neuwagen dicke mehr gekostet haben als die Prämie. Kein Geld?
Wieviele Normalbürger haben gejammert, Geld bei Lehmann-Brothers und Konsorten verloren zu haben. Kein Geld? Ich sach mal: Keine attraktiven Angebote.
Warum kann man nur noch beim Chinesen, Griechen, etc Essen gehen, und das auch nur zwischen 12 und 14 Uhr und in wenigen Lokalen? Such mal ein "gutes" - preiswertes - Restaurant.
Früher machte man Urlaub im Schwarzwald, im Odenwald, im Sauerland, auf den ostfriesischen Inseln, im Allgäu - you name it. Heute ist Geld genug da, um sich in Blechbüchsen um die halbe Welt fliegen zu lassen. Es muß ja schon exotisches Terrain sein, um sich richtig mit seiner Alten zanken zu können :-). Kein Geld?
Na klar isset einfacher, den Bürgern per Gesetz dat Geld abzuknöpfen, als ihnen Angebote zu machen, für dieses freiwillich rausrücken. Besonders für Bildungsferne isset einfacher, auf linke Versprechen reinzufallen, als sich selber mal anzustrengen.
Grüße, H.
PS Ich vermute, daß der Steinschröder die Wahl mit dem Versprechen "Arbeit für alle" verloren hat. Weil es einfacher ist, einmal nicht zur Wahl zu gehen, als jeden Tag zur Arbeit :-).
Joergschrieb: "
Lass gut sein Jörg, er versteht dich einfach nicht.
Nicht alle Leute sind für selbständiges arbeiten geeignet. Man merkt das immer sofort, wenn zuerst alle Risiken und Unwägbarkeiten aufgezählt werden, mit denen man sich bis ins letzte Detail beschäftigt hat, die Vorteile aber nicht erkannt werden können. Das ist eine völlig andere Sichtweise des Lebens. Den meisten Leuten ist es, vermutlich durch ihre Sozialisation, nur möglich in Abhängigkeit zu arbeiten. Man muss sie ständig füttern, ihnen also genau sagen, was sie tun müssen und wie sie etwas tun müssen. Damit muss man sie auch, sicher nicht unangenehm für diejenigen, fast frei von Verantwortung machen (bei den Asiaten ist das wohl noch mehr ausgeprägt). Sie brauchen eine Aufgabe und man gibt ihnen eine Aufgabe. Selbständig heist nunmal die Chancen zu erkennen und zu nutzen. Die meisten der abhängig Beschäftigten wartet aber jeden Tag auf eine super Gelegenheit, wo sie aufspringen und sich dran hängen können, wie bei einem Lottogewinn. Kommt sie dann überaschend eines Tages, denken sie alle theoretisch möglichen Risiken durch und überlegen sich, dass morgen ja vielleicht eine noch besser Gelegenheit kommen könnte und lassen es sein. Irgendwann werden sie alt und finden sich mit ihrer Situation ab. Natürlich vergleichen sie sich dennoch täglich mit selbständig arbeitenden, die den gleichen Beruf gelernt haben und eine ähnliche Tätigkeit ausführen, aber dennoch mehr Geld verdienen, oder andere Vorteile der Selbständigkeit nutzen können, die ihnen für immer verwehrt bleiben. Das erzeugt dann eine Menge Frust. Letztendlich sind aber nicht andere daran Schuld, sondern es ist der Frust über sich selbst.
Dirk
Und so sprach Joerg:
Warum hab ich mit diesem Argument gerechnet...
Werden 70jährige Hundehalter mit Hüftschaden in den Staaten in Wohngebieten zusammengefasst? So als Invaliden-Ghetto? Kann ich mir nicht vorstellen.
Also bleibt als Mehrzahl der Auftraggeber nurmehr der übliche Faulpelz...
Roland
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