Die Spannung kannst du irgendwohin messen, solange es weit genug weg ist
*gg*
Korrekter ist es, zu sagen diese Kugel ist mit xy Coulomb geladen.
Die Feldstärke ist an einer kleinen Kugel größer als an der großen.
E=1/(4*Pi*epsilon_0) * Q/r wobei r der Radius der Kugel ist ... E= U/r wenn U die Spannung gegenüber unendlich ist.
lg Johannes
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G
Guido Grohmann
Joerg schrieb:
=20
=20
Bau doch selber an ... :-)
Guido
G
Guido Grohmann
horst-d.winzler schrieb:
-v bitte.
Guido
M
Martin
Am Mon, 20 Feb 2006 19:55:34 +0000 schrieb Guido Grohmann :
Der Anbau von Industriehanf/Faserhanf/Vogelhanf oder wie das "alkoholfreie" :-) Zeugs sonst noch genannt wird, wird doch sogar von der EU gefördert. Aber in USA soll es ja auch fast unmöglich sein, an Mohnsamen für einen Mohnstrudel zu kommen.
Martin
J
Joerg
Hallo Martin,
Mohnbroetchen koennen wir in Kalifornien kaufen. Allerdings sollte man sich vor einem Drogentest so etwas nicht reinziehen. Solche Tests sind hier Routine bei groesseren Firmen. Einmal musste auch der neue CEO mit. Oh, war der sauer. Aber entweder alle oder gar keiner.
Gruesse, Joerg
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H
Henning Paul
Eben. Die abschirmende Wirkung eines Faradayschen Käfigs besteht darin, Punkte eigentlich unterschiedlichen Potentials idealleitend zu verbinden und so das Potential auf einen gemeinsamen Wert zu "zwingen". Dadurch liegt das innere auf konstantem Potential, so daß kein Feld entstehen kann. Bei einer Kugel mit einer Punktladung im Ursprung zeigt sich das Feld völlig unbeeindruckt von der Anwesenheit der Kugelschale, da die Punkte gleichen Potentials sowieso konzentrische Kugelschalen bilden.
Anderes Beispiel: Wir stellen uns ein homogenes elektrisches Feld vor. In dieses Feld bringen wir rechtwinklig zu den Feldlinien eine idealleitende, unendlich ausgebreitete Platte ein. Was passiert mit dem Feld? Nichts. Durch die Influenz. Wir bringen eine zweite solche Platte ein in einem Abstand d von der ersten Platte. Passiert immer noch nichts, weil die Platten sowieso nur Punkte selben Potentials miteinander verbinden. Heißt aber auch, daß ein Potentialunterschied zwischen den beiden Platten besteht. Und zwar U=E*d. Wenn wir jetzt die Platten miteinander verbinden (das muß nicht idealleitend sein, mit Rücksicht auf die arme Energieerhaltung sollten wir das mit einem infinitesimal kleinen Widerstand tun), zwingen wir die Platten auf gleiches Potential. Der Zwischenraum zwischen den Platten wird feldfrei. Die influenzierten Ladungen unterschiedlichen Vorzeichens auf der Innenseite der Platten gleichen sich nämlich aus, die Platten werden dadurch (absolut gesehen) geladen. Wenn man die Platten nicht nur mit einem Draht verbindet, sondern mit einer kompletten Mantelfläche, dann funktioniert das ganze auch mit inhomogenen Feldern. Und fertig ist der "Faradaysche Käfig".
Gruß Henning
H
Henning Paul
Jein. Als allererstes: Ladungen erzeugen erst einmal nur Felder. Da die Spannung das Linienintegral zwischen den beiden Punkten über die elektrische Feldstärke ist (elektrostatischer Fall angenommen!), kommt es also darauf an, wie das Feld geformt ist, das die Ladung erzeugt. Das hängt also von der Geometrie ab. Diese Geometrie- und Materialeigenschaften (davon hängt das auch ab!) werden in der sogenannten Kapazität zusammengefasst. Die Kapazität zwischen einer Kugel und dem unendlich fernen Punkt läßt sich noch recht leicht ausrechnen, weil das Feld da einfach radialsymmetrisch zur Kugel und proportional 1/r ist. ("Greensche Funktion des freien Raumes".) Kugel zu Erde, würde man am besten mit der Näherung einer unendlich ausgebreiteten ebenen Erdoberfläche rechnen (das ist zulässig für kleine Kugeln und kleine Abstände zur Erdoberfläche). Dieses Problem kann man nämlich wieder zurückführen auf 2 entgegengesetzt geladene Kugeln im doppelten Abstand, weil sich in deren Mitte nämlich eine ebene Fläche gleichen Potentials befindet.
Gruß Henning(der damals in theoretischer Elektrotechnik die beste Klausur geschrieben hatte)
M
Matthias Melcher
Die heissen heutzutage ja auch "Gliedermassstab". Waren damals aber wohl zehn Zoll lang und nicht faltbar, daher Zollstock.
M
Michael Eggert
Hi..
^^^^^^ Nein, die _Schale_ liegt räumlich konstantem Potential.
Solange ich die Schale nicht angeschlossen oder Ladungen aufgebracht habe.
Ja.
Es hat sich nur Ladung von der einen zur anderen Platte verschoben, in der Summe ist hat sich die Ladung nicht verändert.
Bringst Du jedoch absolut eine Ladung auf beide Platten (mit Plastik- stab und Katzenfell, was weiß ich) wird sich zwar das Feld zwischen den Platten nicht ändern, wohl aber ihr Potential gegenüber Dir, Deiner Hauserde, Deiner Katze und Deinem RAM-Riegel (wenn Du ihn vorher zwischen die Platten gelegt hast, ändert sich mit dem Potentialänderung dort natürlich auch das Feld).
Für mich ist hier jetzt allerdings EOT, ich habe besseres zu tun als Dir auch weiterhin in jedem Posting zu erklären, daß Du Ladungen und Felder nicht gleichsetzen kannst.
Gruß, Michael.
A
Ansgar Strickerschmidt
Rafael Deliano schrub:
Andersrum gefragt: Wenn es eh wurscht ist, warum gibt es dann sogar noch den Unterschied zwischen "shielding"-(leitfähig, die silbrigen Verpackungen) und "dissipative"-(bei uns meistens rosafarben) Verpackungen?
Ansgar
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Henning Paul
Ja. Wenn im innern des Käfigs keine Ladungen vorhanden sind, ist das innere aber feldfrei und auf konstantem Potential.
Ja. Ist die Kugelschale mit betragsmäßig gleicher Ladung umgekehrten Vorzeichens im Vergleich zur Punktladung geladen, ist der Raum außerhalb der Schale feldfrei, weil sich die Felder außerhalb kompensieren (->
Kugelkondensator, Koaxleitung).
Richtig. Aber während die Platten vorher lediglich influenziert waren und in der Gesamtheit ungeladen, sind sie nun geladen - mit betragsmäßig gleichen aber vorzeichenmäßig entgegengesetzten Ladungen.
Bitte? Ich wollte Dich in Deiner Argumentation gegen Peter und Klaus nur unterstützen, daß Kugelkondensator und Faradayscher Käfig sich nicht gegenseitig ausschließen. Du hattest mir bis jetzt in diesem Thread noch gar nicht direkt geantwortet. Du scheinst mich zu verwechseln.
Gruß henning
R
Rafael Deliano
Die Titelzeile ist "RAM-Modul in Alufolie" von einem Endverbraucher der das Teil in einen PC-Laden zurückbringt und dort pseudotechnisch angequatscht wird. Es geht hier nicht um ESD in Industrie und was dort üblich ist.
MfG JRD
H
Horst Willingshofer
Ulrich Strate schrieb:
Einpacken der Module am ESD-tauglichen Arbeitsplatz zu Hause würde die Auszeit halbieren. Ob der großmäulige Verkäufer auch auf so einen Arbeitsplatz zurückgreifen kann ist eine andere Frage.
imho liegt die Wahrheit in der Mitte, heisst keiner hat komplett recht, weder Du noch der Verkäufer.
Wenn womöglich der Riegel elektrostatisch bereits aufgeladen ist, Du dann mit Alufolie kommst, tritt die Ladung ggf. schlagartig über und das wars. Umgekehrt ist´s genauso. Deshalb ist zum Zeitpunkt des Einpackens Alufolie schlecht. Da hat der Verkäufer recht. Ist das ganze unter definierten Bedingungen erfolgt (beide Dinge hatten identisches Potential) kann mit dem Riegel danach aus ESD-Sicht so gut wie nichts mehr passieren.
Grüße und tschüß Uwe
A
Ansgar Strickerschmidt
Henning Paul schrub:
Alter Streber. :)
Ansgar
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H
Henning Paul
"Beste Klausur" ist nur ein relativer Ausdruck. ;-)
Gruß Henning (80%, IIRC)
J
Joerg
Hallo Matthias,
^^^
Nee, dieses Neudeutsch. Kann ik mir nich dran jewoehnen.
Das erstaunliche ist, dass nur einer noch Zoll hat, was hier sehr praktisch ist. Die anderen haben auf beiden Seiten Zentimeter, was nicht viel Sinn macht. Leider verziehen sich die Dinger in den heissen Sommern hier so langsam.
Gruesse, Joerg
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H
Holger Bruns
Mhm. Könntest du mit den Meßwerten dieser amerikanischen Waagen denn überhaupt etwas anfangen? Ich bin mir doch ziemlich sicher, daß deine Nachbarn das Kilogramm noch nicht mal aus der Werbung kennen?
Holger
J
Joerg
Hallo Holger,
Stimmt, kenne sie nicht. Aber es ist einfach, Waagenanzeige durch 2.2 teilen und man hat Kilogramm. Ich hatte mal versehentlich einem Pellethaendler gesagt, das sei aber keine Tonne, die er da geliefert haette. Er sagte mir dann, dass es ja auch keine metrische Tonne sei, sondern eine nicht-metrische und das sind 2000 amerikanische Pfund. So'n Driss.
Gruesse, Joerg
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M
Michael Eggert
Hi..
Oopsa, sorry, hatte das nicht so recht mitgeschnitten.
Gruß, Michael.
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