12 Volt Bordspannung auf 5 Volt reduzieren ?

Jun 01, 2006 43 Replies

Hi,



Für meinen PDA gibt es ein Zigarettenanzünder-Kabel, das 5 Volt bei 850ma liefert. Wie sieht die Schaltung zum Selbstbau aus ? Ein passendes Kabel _ohne_ Spannungsanpassung habe ich noch, würde es also gern modifizieren ;-) p.s: Wäre eine Versorgung des 5Volt-Gerätes mit 6 Volt oder 4,5Volt ohne Schäden möglich (Entsprechende Spannungswandler von 12 auf X Volt könnte ich anstatt Selbstbau einsetzen) Danke, Gruß Ralf


Ralf Pogorzelski schrieb am 01.06.2006 17:55:

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Die Ausgangsspannung kannst Du durch Wahl des passenden Reglers selbst festlegen. Die Differenz zur Eingangsspannung wird aber verheizt! Das sind bei Dir dann immerhin ca. 6 Watt, die als Wärme mit einem Kühlkörper weg müssen.

Das kommt _sehr_ auf das Gerät an. Wenn es schlecht ausgelegt ist, wird es evtl. mit 4,5 Volt nicht richtig arbeiten. Ich selbst lade meinen PDA aber auch mit 4,5 V, bislang ohne Probleme. Grundsätzlich denke ich, dass auch die 6 V nicht tödlich sind, zumal die Ausgangsspannung der Spannungsversorgungen nicht ganz stabil sind (gilt erst recht bei billig Schrott für KFZ).

Ich empfehle in diesem Leistungsbereich einen Schaltwandler, wie auch in all den Handyladekabeln.

Ich wäre vorsichtig, auch die Billigdinger sind oft erstaunlich genau eingeetellt und hinreichend stabil.

"Ralf Pogorzelski" schrieb im Newsbeitrag news:447f0def$0$4503$ snipped-for-privacy@newsread2.arcor-online.net...

Siehe de.sci.electronics FAQ:

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F.23. Das KFZ-Bordnetz ein klein wenig weiter hinten findest du einen Handyladeadapter als Schaltregler mit entsprechenden Hinweisen

Theoretisch sollte das gehen, der PDA wird LiIOn als Spannungsquelle haben und damit sowieso mit 2.5 bis 4.2V laufen und braucht die 5V nur damit er beim Laden des Akkus sich bis zu 0.8V Verlust erlauben kann, da aber diese umschaltbaren Spannungsadapter ganz grober Murks sind (nach Michael Koenig nur ein paar Dioden in Reihe um Spannungsabfall zu produzieren) gefaehrdest du mit diesem Billigramsch deinen PDA, ebsnso wie mit der Schaltung die Jan vorgeschlagen hat.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

"Jan Becker" schrieb im Newsbeitrag news:447f1234$0$4510$ snipped-for-privacy@newsread2.arcor-online.net...

Danke für die Tipps, ich probier?s mit einer verylowcost-Lösung von Pollin aus, der macht aus 10-30V , 6V/800ma für 95 Cent von Pollin ,

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Gruß Ralf

Das erinnert mich an diesen Feuerwehr-Aufkleber: "Überholen Sie ruhig, wir schneiden Sie schon raus!".

Aber war doch nett, daß Du mal einen PDA hattest, oder?

Sebastian

"Jan Becker"

Ist das wirklich so? Woher hast du diese Info?

Datenblatt? Dir ist die Funktionsweise eines Linearreglers _völlig_ unklar?

Falls Du es nicht glaubst, kannst Du Eingangs- und Ausgangsstrom eines

7805 bspw. ja mal messen und vergleichen. Dann braucht man nur noch das Ohmsche Gesetz. Ich hoffe, das beherrschst Du, nach Deinen Shuntberechnungen in Deiner Präsentation zweifle ich allerdings auch daran.

Gruß Henning

...That's the american way!

SCNR Henning ("If you cut all the corners, there is more time to play")

Sebastian Voitzsch schrieb:

ei

lk=F6rper

Pollin

wir

Nun, so schlecht sind diese Netzger=E4te sicher nicht. Man muss nur die Spannung anpassen. Das kann man meist auch innerhalb des Ger=E4ts durch Ver=E4nderung des Ausgangsspannungsteilers. Man sollte nur darauf achten, das das Netzger=E4t nicht wesentlich mehr Strom als das Originalnetzger=E4t liefert, da in dem PDA m=F6glicherweise keine zus=E4tzliche Strombegrenzung zum Schutz des LI-Akkus eingebaut ist. Als zus=E4tz- liche Sicherheitsmassnahme k=F6nnte man den Adapter w=E4hrend des Startens des Autos rausziehen, da gerade dann besonders hohe St=F6rspitzen im Bordnetz sind. Gruss Harald

In der Regel sind sie es schon, weil ihnen auch nur die geringsten Schutzmaßnahmen gegen die im Auto immer vorhandenen Störspitzen fehlen. Diese können bis +/-100V gehen. Das gilt umso mehr für Pollin-0,95ct-Teile.

Auch bei laufendem Motor gibt?s Störspitzen, z.B. von der Lichtmaschine, abfallenden Relais, der Zündung etc. Die Maßnahmen in der de.sci.electronics FAQ sind sicher nicht übertrieben. Mein Vater hat mal ein GPS mit dem beigelegten Adapterkabel betrieben - nach 4 Wochen war der Adapter kaputt (zum Glück nur der). Aufgeschraubt - der Schaltnetzteil-Controller war geplatzt, was für deutliche Überspannung spricht. Der Controller war bis 35V Vcc angegeben... Nachdem ich den Controller getauscht und die Schutzmaßnahmen der FAQ nachgerüstet habe, läuft das Adapterkabel einwandfrei - mittlerweile über 2 Jahre.

Sebastian

Sebastian Voitzsch schrieb:

n=2E

Teile.

Nun, es handelt sich da meist um Restposten von Teilen, die mal wesentlich teurer waren. Wobei der Preis leider heutzutage nicht immer ein Kriterium f=FCr die G=FCte der gekauften Waren darstellt. Ich gehe aber normalerweise schon davon aus, das ein Ger=E4t, welches in einen Zigarettenanz=FCndergeh=E4use eingebaut ist, wenigstens eine Entst=F6rdrossel enthalten sollte. Andererseits, Ausnahmen best=E4tigen da oft die Regel. Und auch irgendwelche teuren Originalnetzteile sind da nicht unbedingt besser als die Teile von Pollin...

e,

Das best=E4tigt ja eigentlich nur das von mir oben gesagte. Wenn man also sicher gehen will, muss man aufschrauben und nachsehen. Ganz unabh=E4ngig vom Preis des gekauften... Gruss Harald

Ralph A. Schmid, DK5RAS schrub:

Jou. So simpel gestrickt, dass es sich lohnt, eines zu Studienzwecken zu kaufen, zu schlachten und sich das Schaltbild in 5 Minuten rauszumalen; wenn man es denn schon partout selber nachbauen will ;)

Ansgar

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Ansgar Strickerschmidt schrieb:

Ja, und leider auch oft so simpel, das selbst die geringste St=F6rimpulsunterdr=FCckung "vergessen" wurde. Gruss Harald PS: Es gibt da =FCbrigens auch Schaltungen, die nur auf den ersten Blick "simpel" sind. z=2EB. die neueren umschaltbaren Steckernetzteilen. Sie enthalten einen Resonanzwandler mit manchmal ganz wenigen aktiven Bauelementen, funktionieren aber nur mit einem ganz speziell ausgelegtem Trafo, der einzeln nicht erh=E4ltlich ist

Harald Wilhelms schrub:

Na, wenn der Chip selber wiederum von Haus aus gut/resistent genug wäre (keine Ahnung ob's so ist...), würd's ja auch wieder passen.

Ansgar

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Harald Wilhelms schrieb:

ACK, aber so kompliziert ist die Dimensionierung des Trafos dann doch nicht.

Gruß Dieter

"Henning Paul"

Ich dachte immer das wären bereits Schaltregler. Dann kann man für die Spannungsregelung ja schon fast besser was anderes zusammenbauen.

Mit On-Chip-Spule für 1A?

Ja. LM2575 und Konsorten. Für 7V auf 5V bei 100mA lohnt sich der Aufwand allerdings noch nicht.

Gruß Henning

Henning Paul schrieb:

So etwas gibt es sogar auch mit einer =E4hnlichen Typbezeichnung. Das Geh=E4use ist nur wenig gr=F6sser als das des Standard 7805 und enth=E4lt ein beidseitig best=FCcktes Keramiksubtrat.. Es gab da mal vor kurzen eine Beschreibung in dieser NG. Leider habe ich mir den dort angegebenen Link nicht gemerkt. Gruss Harald

Diese vergossenenen pinkompatiblen DC/DC-Wandler kenne ich, aber das ist für mich eher eine Baugruppe als ein IC.

Gruß Henning

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