Man kann die 'Erneurbaren' einfach nicht einplanen und muß daher konventionelle Kraftwerke bereithalten für den gesamten Strombedarf der Nation.
Die 'Erneuerbaren' tragen also überhaupt nichts bei zur Stromversorgung, sondern stören die eher.
Und schon garnicht kann man diese Formen der Stromerzeugung benutzen, um Gebäude zu heizen, da man es gerne im Winter warm haben möchte in der Wohnung, auch wenn die Sonne nicht so scheint und wenn u.U. auch mal kein Wind weht.
Daher muß für die gesamte installierte Leistung an 'Erneuerbaren' noch einmal die gleiche Leistung in Form von Kraftwerken bereitgehalten werden, die auch bei Dunkelflaute Strom liefern.
Da aber konventionelle Kraftwerke sehr hohe fixe Kosten haben, erhöhen die 'Erneurbaren' die Stromkosten für Strom aus konventionellen Kraftwerken stark, da deren Strom ja nur in den Zeiten verkauft werden kann, wo die 'Erneurbaren' nichts liefern (was logischerweise weniger ist als 24/7).
TH
Didn't find your answer? Ask the community — no account required.
H
Hanno Foest
Am 02.08.23 um 08:11 schrieb Heinz Schmitz:
Nette Hypothese. Müßte man ja messen können.
In der Realität:
formatting link
"Die Zuverlässigkeit der Stromversorgung in Deutschland war im Jahr 2020 erneut sehr gut. Die bisher niedrigste Ausfallzeit des Jahres 2019 konnte im Jahr 2020 erneut unterboten werden."
formatting link
"Die durchschnittliche Unterbrechungsdauer je angeschlossenem Letztverbraucher stieg erstmalig seit 2017 wieder an und nahm im Vergleich zum Vorjahr um 1,97 Minuten auf 12,7 Minuten zu. Einen merklichen Anteil am Anstieg der Störungen auf der Mittelspannung hatte u.a. ein Vorfall in einem Umspannwerk, der durch einen gasbefüllten metallbeschichteten Ballon ausgelöst wurde. Der Anstieg in der Niederspannung ist unter anderem auf ein Hochwasserereignis zurückzuführen."
==> Wenn nicht gerade der Klimawandel die Leitungen wegspült, wird die Stromversorgung mit steigendem Anteil Erneuerbarer immer zuverlässiger.
Hanno
C
Christoph Müller
Am 02.08.2023 um 08:11 schrieb Heinz Schmitz:
Wir HABEN mehr als AUSREICHEND Energiespeicher. Die Diskussion sollte sich also eher darum drehen, WIE wir sie nutzbar machen. Mit ASTROHS sollte das Problem leicht zu lösen sein.
C
Christoph Müller
Am 02.08.2023 um 08:44 schrieb Thomas Heger:
Man muss sich schon ziemlich dumm anstellen, wenn man diese Sichtweise wirklich ernsthaft vertreten will. Konventionelle Kraftwerke werfen 60% ihrer Energie durch Kühltürme und Gewässer einfach weg. Diese Wärme fehlt den Heizungen. Und du meinst ernsthaft, dass es da nichts zu Verbessern gäbe?
Ob die Sonne scheint oder der Wind weht, kann man nach deiner Auffassung also unmöglich im Voraus einschätzen. Dass es morgen wieder hell wird, kann man demnach nicht wissen. Und Wind abschätzen, geht dann natürlich auch nicht. Und weil die Sonne so ungleichmäßig scheint, kann sich aufgrund der schlechten Planbarkeit auch keine Biomasse bilden. Anders ausgedrückt: Es gibt uns überhaupt nicht. Jedenfalls nicht als Teil der Biologie, die mit Sonnenenergie angetrieben wird.
Die Heizung im Haus kann man auch nur betreiben, wenn man schon Tage und Wochen im Voraus weiß, wann es draußen wie warm sein wird. Man braucht schließlich Planungssicherheit.
Interessanterweise ist es aber tatsächlich so, dass eine normale Heizung überhaupt nicht richtig in die Zukunft schaut. Sie arbeitet mit Thermostaten. Im einfachsten Fall mit Zweipunktreglern. Ist die Bude zu warm, wird die Heizung abgeschaltet. Ist es zu kalt, wird sie eingeschaltet. Ganz ohne großen Zukunftsplan. Funktioniert trotzdem. So ähnlich kann man es mit der Stromproduktion auch machen. Mit flinken kleinen Anlagen, die ihre Abwärme dort abliefern, wo sie gebraucht wird und nicht in Kühltürmen oder Gewässern. Solche Stromerzeuger kann man auch mit regenerativen Energiespeichern (=Brennstoffe) betreiben.
Du solltest dich wirklich mal etwas genauer mit regenerativen Energien beschäftigen.
Das wäre mit stromproduzierenden Heizkessel nun wirklich kein Problem.
haben konventionelle Heizkessel auch. Großteils unabhängig davon, ob sie Strom produzieren können oder nicht. Diese Kosten werden mit Kraftwerken auf der Grünen Wiese VERDOPPELT, während man die Heizwärme nur EINMAL bekommt.
Du meinst also, dass wir besser fahren, wenn wir die nötige Energie verdoppeln und die ungenutzte Hälfte einfach nutzlos verplempern?
H
Hanno Foest
Am 02.08.23 um 07:36 schrieb stefan:
Stimmt schon, allerdings werden eher die Erneuerbaren ausgebremst.
formatting link
"Im Klartext bedeutet es, dass fossile und atomare Konzerne wie Vattenfall den Wettbewerbern in den Ausschreibungen die Projekte mit Dumpingangeboten wegschnappen. Steigen dann die Preise für die Anlagen, werden die Projekte gestoppt, die ein anderer wegen höheren Geboten nicht hätte stoppen müssen.
Nicht nur für Vattenfall eine hervorragende Möglichkeit, Stromerzeugung aus fossilen und atomaren Quellen vor der ungeliebten Konkurrenz der erneuerbaren Energien zu schützen."
Das ist zumindest deutlich besser nachvollziehbar, als die VT, die kernkraftgeilen Franzosen würden sich beim AKW-Ausbau irgendwie selber sabotieren (oder was auch immer du mit deinem Geraune sagen willst).
Hanno
H
Heinz Schmitz
Ja, für Briketts im Keller, für Öl im Tank, und für Gas in Kavernen, die man an Putin verkauft hat. Und für Strom? Wo, Wie, Was?
Grüße, H.
H
Heinz Schmitz
Du bist wieder voll links neben der Spur. Deine "Argumente" gelten für den Fall, daß AUSSER den "Erneuerbaren" auch noch andere Energie- Quellen verfügbar sind. Die sollen aber immer weniger werden, bis auf Null. -> "Decarbonisierung". Ich plädiere stattdessen für Degrünisierung und Delinkisierung :-).
Grüße, H.
H
Heinz Schmitz
Und wer bremst die aus? Rot-Grün ist doch an der Regierung.
Aber diese femininen Gurus sagen:
formatting link
"17.04.2023 Wo Atomstrom für Rohrverstopfung sorgt: Grüne verblüffen mit physikalischen Sensationen"
Grüße, H.
PS Ich will grüne Politik, nicht eine von diesen Grünen gemachte Politik.
H
Hanno Foest
Am 02.08.23 um 15:31 schrieb Heinz Schmitz:
Demnach ist deine Aussage falsch, daß "das Problem umso realer wird, je höher der Anteil von Flatterstrom an unserer Versorgung ist"? Die Formulierung suggeriert ja eine gewisse Proportionalität - aber alles, was man messen kann, zeigt eine gegenläufige Proportionalität zur behaupteten. Das erinnert schon sehr an die von Heger behauptete "growing earth", die man auch nicht messen kann, bzw. lediglich das Gegenteil.
Oder meintest du mit "Flatterstrom" den unzuverlässigen französischen Atomstrom? Das würde schon eher Sinn ergeben: Je weniger wir den Franzosen aufhelfen müssen, desto mehr Reserven haben wir. Da aber die Reserven derzeit bereits satt sind, glaube ich nicht, daß des einen sichtbaren Unterschied ergibt.
Hanno
H
Hanno Foest
Am 02.08.23 um 15:44 schrieb Heinz Schmitz:
Steht doch da. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Und gelb. Das sind die, die dauernd zeigen, daß der Markt bei sowas nicht funktioniert.
[braune Hetze entsorgt]
Hanno
G
Guido Grohmann
Hanno Foest schrieb:
Aha. Braune Hetze. So hätte ich jetzt Anne Will, also die Taklkshow, und auch diese Grün*innen nicht eingeschätzt. Wieder was gelernt. Ist das Morgenmagazin jetzt auch braune Hetze?
Guido
R
Rolf Bombach
stefan schrieb:
Das ist letztendlich nicht versicherbar, von einem Gewissen Schaden an. Wie auch Erdbeben. Von einer gewissen Grösse des Schadenereignisses an macht eine Versicherung auch keinen Sinn mehr.
formatting link
R
Rolf Bombach
stefan schrieb:
Was willst du mit dem dir eigenen Whataboutism sagen?
In jedem Land gibt es Kernkraftgegner. Auch in der Schweiz greifen die gelegentlich zu Sprengstoff. Das Kernkraftwerk Kaiseraugst wurde schliesslich angesichts fallender Strompreise von den Investoren aufgegeben. Die sind öfter hier identisch mit Parlamentariern.
Es gibt wohl auch in jedem Land Kernkraftbefürworter. Und?
R
Rolf Bombach
Heinz Schmitz schrieb:
Wie oft wurdest du schon für wie lange von Klimaklebern aufgehalten? Hast du schon mal konkret real richtig RL einen kleben gesehen? Oder kennst du das Phänomen nur aus der BLÖD-Zeitung?
R
Rolf Bombach
stefan schrieb:
Bruhaha. Die Google-KI übertrifft sich selbst und zeigte mir vor dem Clip eine lange Reklame für so Voltbox-Stromsparstecker mit grüner(!) LED und sonst nix. Kaufen sie jetzt, sparen sie <Hand mit 2 cm dickem Stapel Banknoten>.
Das Ganteför-Geschwafel, das aus Rosinenpickerei, Sachunkenntnis und Volksbelehrung à la "2294 Megawatt sind 2,294 Gigawatt. Das ist jetzt eine Leistung und keine Kilowattstunden...." schenke ich mir mal.
R
Rolf Bombach
Thomas Heger schrieb:
Nunja, im Winter ist es auch kalt und windig. In München war es auch schon -30 °C. -20 °C kommt selbst in heutigen Wintern durchaus vor. Das erklärt dann auch die Leichenberge, die ich auf den Balkonen sehe. In La Brevine, Neuenburger Jura, ist es im Winter öfter mal
-40 °, wobei ich gerade vergessen habe, ob das °C oder °F waren.
A
Axel Berger
Ich kenne es tatsöchlich auch nur aus der Presse, in meinem Fall allerdings der Taz. Zählt das, und wenn ja, auf welcher Seite Deines Gegensatzes?
H
Hanno Foest
Am 02.08.23 um 18:47 schrieb Guido Grohmann:
AfD TV ist für dich keine braune Hetze? Wieder was gelernt. (Nein, eigentlich nicht, ich hatte dich schon vorher genau so eingeschätzt)
Hanno
C
Christoph Müller
Wir haben jede Menge Möglichkeiten. Am leichtesten Verständlich sollte z.B. Holz sein. Etwas schwerer Verständlich wird's mit Biogas. Die Power-to-X-Dinge verstehen nicht Wenige dann schon überhaupt nicht mehr. Erklärt man dann auch noch, dass mit solchen Treibstoffen NICHT DIE KOMPLETTE ENERGIEVERSORGUNG bewerkstelligt werden muss, dann verstehen so Manche wirklich nur noch "Bahnhof". Ich probier's trotzdem mal in der Hoffnung, dass wenigstens das Eine oder Andere verstehen wird.
Wenn z.B. 80% der Energieversorgung direkt mit Sonnen- und Windenergie bedient werden, dann braucht man nicht 100% Energie aus Brennstoffen (=Energiespeicher) holen. Dann reichen nämlich 20%, um auf 100% zu kommen. Es geht hier um Energie und nicht um Leistung. Wer das nicht verstanden hat, wird auch den Rest meines Postings nicht verstehen.
Wenn 80% der Energieversorgung direkt mit Sonnen- und Windenergie erledigt wird, dann muss man davon aus gehen, dass es öfters vorkommt, dass "zu viel" elektrische Leistung geerntet wird. Dass also mehr Leistung in Form von Strom erzeugt als gebraucht wird. Ein GUTES Managementsystem sorgt dann dafür, dass die mit Sonne oder Wind angetriebenen Stromerzeuger NICHT ABGESCHALTET werden, sondern dass mit der "übrigen" Energie sinnvolle Dinge erledigt werden. Sinnvoll könnte in solchen Zeiten z.B. sein, energieintensive Produkte herzustellen, die man leicht auf Lager legen kann. Was alles besonders geeignet ist, kann man vor Ort am Besten entscheiden. Auf dem Land wird z.B. noch viel mit Ölheizungen geheizt. Mit "Überschuss-"Strom kann man z.B. aus Strom + Kohlenstoff (gewonnen z.B. aus dem CO2 der Luft) + H2 (z.B. aus Wasser abgespalten) eHeizöl produzieren, das man gleich in den eigenen Öltank laufen lässt. Das kann man dann in der Heizperiode zum Heizen verwenden. Idealerweise in Kombination mit einem stromproduzierenden Heizkessel. Andere können dann mit diesem Strom z.B. Wärmepumpen betreiben. Dann hat auch Habeck, was er will. Der will sie aber während Dunkelflauten mit Kraftwerken antreiben, die 60% ihrer Energie via Kühlturm und Gewässer wegwerfen müssen. Das könnte in kalten Extremwetterlagen, wie sie alle paar Jahrzehnte auftreten, zu Massensterben auch in so reichen Ländern wie Deutschland führen. Weshalb ich das so sehe, möchte ich hier aber aus Gründen des Schreibaufwands nicht breit treten.
A
Alexander Schreiber
Insbesondere die Sparvorschläge für Privatpersonen haben für ausgiebige Heiterkeit gesorgt: Keine DVDs mehr gucken, Streaming auf 720p reduzieren und dergleichen weiterer Unfug. Auch sehr lustig: "Stelle den Kühlschrank auf 7°C" - wenn der Blick auf diverse Lebensmittel sagt "bei maximal 4 Grad", ok wir sparen ein paar Watt beim Kühlschrank, werfen dafür mehr Lebensmittel weg.
SCNR, Alex.
Join the Discussion
Have something to add? Share your thoughts — no account required.
Didn't find your answer?
Ask the community — no account required
Report Content
You are reporting this content to the moderators. They will look at it
ASAP.