Kommt drauf an, welchen Sabotageakt Du meinst und welchem politischen Lager Du angehörst.
Der Anschlag auf die Deutsche Bahn am 8. Oktober 2022, der inzwischen zum "vermeintlichen Anschlag" herabgestuft wurde und wo zwei Lichtleiterkabel koordiniert durchtrennt wurden, ist nun vermutlich ein versuchter Kabeldiebstahl. Diverse Terrorismusexperten vermutetenm Terrorismus, Sicherheitspolitiker verlangten Sicherheitskonzepte und die Innenministerin verlangte - natürlich - mehr Überwachung.
Zum mutmaßlichen Anschlag am 8.9.2023, bei dem es sich eigentlich um mehrere Anschläge handelt, sei zwischenzeitlich ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Dort heißt es: "In der Nacht des 7. September haben wir in Hamburg Verkehrsadern der kapitalistischen Infrastruktur sabotiert.". Warum diese Wirrköpfe nicht lieber die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland vom Internet abgeschnitten haben, weiß man natürlich nicht. Vermutlich ist es bei der DB leichter, den kompletten Verkehr lahmzulegen. Sieht man ja. Die legen sich ja sogar selbst lahm.
Und dann haben wir noch die Betriebsstörung am 7.9.2023. Da war der "Attentäter" ein 25-jähriger Baggerfahrer, der das Quertragwerk der Oberleitungen beschädigt hat. Natürlich ermittelt sofort die Bundespolizei wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, es gab viele Schwerverspätete, sogar unsere Außenministerin sei betroffen gewesen. Sie habe schließlich - bestimmt mit großem Widerwillen und deutlichen Schuldgefühlen mit dem Auto zu ihren wichtigen Terminen nach Berlin fahren müssen.
Der Verschwörungstheoretiker vermutet hinter der ganzen Geschichte natürlich einen perfiden Plan, ausgeheckt von Söder, Faeser, Wiese & Co, mit dem Ziel unter dem Deckmäntelchen der Terrorbekämpfung die Totalüberwachung weiterzutreiben.
Es geht doch nichts über gesunde Vorurteile.
Volker