izung

May 16, 2023 Last reply: 1 year ago 2790 Replies

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Komisch, die Aktienkurse von Versicherungsgesellschaften steigen üblicherweise nach solchen Ereignissen. Ich würde mal vermuten, dass die durch die massive kostenlose Werbung in den Nachrichten massiv profitieren.

Würden keine Häuser mehr durch Naturereignisse zerstört werden, würden die betreffenden Versicherungen pleite gehen weil dann niemand mehr sein Haus gegen solche Risiken versichern würde.

Das wird in vielen Fällen so sein und ist auch berechtigt, denn eine Versicherung ist keine soziale Einrichtung sondern ein Geschäft das Risiken absichert und sich das dann bezahlen lässt. Und das funktioniert nur, wenn Risiko und Prämie in einem passenden Verhältnis zueinander stehen.

Am 17.08.2023 um 08:44 schrieb Thomas Heger:

Seine Doktortitel ändern aber wenig an seinen Äußerungen und daran, dass er aussieht und spricht wie die nächste Idealbesetzung für den James Bond Gegner, der immer eine weiße Katze streichelt, während er unliebsame Mitarbeiter*innen in ein Haifischbecken plumpsen läßt.

TH

Die linke Friiiiiiedaaaaaa Ciesla friiiiiedaaaate:

Wie kommst Du auf dieses friiiiedaaaaaliche Brett?

Ich schrieb, dass Du die Entsorgungskosten auf die insgesamt während der Betriebszeit produzierte Leistung beziehen mußt, wenn es korrekt sein soll. Was es aber natürlich bei Linken nie sein muss. Da kostet alles ja nur so wenig wie es kosten darf, und die Löhne sind so hoch, wie sie sein müssen.

Wenn Ihr Linken, Grinken, und Sozen Euch nicht dauernd bei Euren Wählern anschleimen wolltet und damit den ganzen Markt durchein- ander bringen würdet, hätten wir heute auch genug Fotovoltaik-Her- steller, Lehrer, Ärzte, Handwerker, Krankenpfleger, etc.

Wenn das 49-Euro-Ticket noch lange bleibt, werden wir bald auch keine Bahnmitarbeiter, Schienen, und Lokomotiven mehr haben,

Grüße, H.

Am 02.09.2023 um 02:06 schrieb Carla Schneider:

"Konkurrenzfähigkeit" ist so eine Sache. Man müsste der Fairness halber auch gleiche Rahmenbedingungen voraussetzen. Diese sind aber alles Andere als einfach herzustellen. Ein Versuch ist z.B. das Lieferkettengesetz. Wenn es in China nur lasche Anforderungen an Umwelt, Menschenrechte, Löhne, Arbeitsbedingungen, Renten- und Krankenversicherung usw. gibt, dann ist es einfach, die hiesigen Preise zu unterbieten. Dann passieren aber halt auch Dinge, die wir hier sicher nicht haben wollen. Um solch üble Rahmenbedingungen NICHT zu haben, sind unsere Eltern, Großeltern, Ur- und Urur-Großeltern auf die Straße gegangen, wurden verhaftet, teilweise auch umgebracht, ...

Wenn wir hier Nachweise für eine mit hiesigen Verhältnissen vergleichbare Sozialstruktur verlangen würden, wäre der Preisvorteil der chinesischen Produkte ziemlich dahin.

Wenn wir die Einhaltung der Menschenrechte, sozialen und umweltmäßigen Standards einfordern würden, würde die importierte Ware ähnlich viel kosten wie hierzulande produzierte.

Der Differenzbetrag könnte z.B. vom Zoll vom Käufer eingefordert und auf Sonderkonto eingezahlt werden. Der ausländische Lieferant bekommt diesen Differenzbetrag ausbezahlt, wenn er die Einhaltung der Standards nachgewiesen hat. Wenn nicht, wird das Geld dem Fiskus übergeben. Der Lieferant kann dann zuschauen, wohin "sein" Geld fließt. Würde er seine Arbeiter ordentlich bezahlen und die ganzen Standards einhalten, ginge das Geld über SEINE Buchhaltung.

Christoph Müller schrieb:

Fallende Preise sind nur über Innovation erreichbar. Und genau in diesem Punkt fehlt mir der Nachweis in Europa. Mir schien, dass ein Haufen Geld durchaus in Grundlagenforschung gesteckt wurde (was instantan erst mal gar nichts nützt und langfristig auch nicht, wenn nichts umgesetzt wird) und auch viel in Produktion, allerdings mit "bewährter Industriequalität", d.h. in überteuerte veraltete Anlagen. Beispiel Polysilizium-Zellen usw., Gräzel-Zelle, 30 Jahre Entwicklung und 100 Mio (?) Kosten für nix. Usw.

Böse Zungen behaupten, dass eine grosse Einnahmequelle das nicht- bezahlen von Steuern und ein grosser Ausgabenpunkt Bestechungs- Gelder sind. Die man dann von den Steuern abzieht. Also generell bei Grosskotzernen.

Heinz Schmitz schrieb:

So was ist in der Privatwirtschaft undenkbar.

Thomas Prufer schrieb:

Kaum. Helium ist geruchlos.

Am 02.09.2023 um 09:07 schrieb Thomas Heger:

Sieh hier:

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hier zum Vergleich Herr Schwab:

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Der würde doch richtig super passen!

TH

Nenne bitte einen privatwirtschaftlichen Laden, in dem man Dein Geld abgreift, ohne eine Gegenleistung anzubieten, und in dem Du nicht "Nein" sagen kannst.

Grüße, H.

Jein. Was zählt, ist, was ich zahle.

Aber für deine Bezugsgrösse: Das Kernkraftwerk Gösgen in <hab's vergessen>

produziert Strom für 4.3 Rp/kWh. Rückbau- und Endlagerkosten (soweit absehbar) sind da inkludiert.

Politiker nehmen sich aber nicht selber das Geld weg. Die Kernkraftwerke hier gehören mehrheistmässig der öffentlichen Hand, den Kantonen vorallem.

Was sind Berufspolitiker?

Am 03.09.2023 um 12:12 schrieb Rolf Bombach:

Leute,. deren erlernte Hauptqualifikation darin besteht, andere aus dem Weg zu räumen.

Hallo Heinz,

Du schriebst am Sun, 03 Sep 2023 10:23:01 +0200:

Telekommunikation.

Am 03.09.2023 um 00:39 schrieb Rolf Bombach:

Normalerweise sorgt die Aussicht auf niedrigere Preise für Kaufzurückhaltung und damit für Produktstau bei den Herstellern, die ihr Zeug vom Hof haben wollen. Mit niedrigeren Preisen kriegen sie es vom Hof. Aber die Erlöse und Gewinne leiden natürlich darunter. Deshalb ist eine Deflation nicht sonderlich beliebt.

Fallende Preise über Innovationen ist eine etwas langfristigere Angelegenheit. Denn damit ergeben sich dann wirklich strukturelle Veränderungen, wie man aktuell im Automobilbau recht schön beobachten kann. Die ganze Branche muss sich mit der E-Mobilität neu erfinden. Zulieferer bieten mittlerweile komplette Achsen mitsamt Motor und Getriebe an. Oder auch gleich ganzes Chassis mitsamt Batteriepack, Fahrwerk, Lenkung und Antrieb. Die Autohersteller brauchen nur noch ihre Kisten dran zu schrauben. Deshalb entstehen aktuell auch ständig neue Autohersteller. Irgendwann wird sich der Markt auch wieder beruhigen. Dann kommt es zum Verdrängungswettbewerb, den nur wenige Hersteller als Automobillieferant überleben werden. Wer sich jetzt nicht auf die Hinterbeine stellt, hat schlechte Karten.

Im Patentamt gibt es massenhaft gute Ideen zu sehen. Grade mal 3% landen NICHT in irgendwelchen Schubladen, sondern werden tatsächlich realisiert.

Uns fehlt es also nicht an guten Ideen. Uns fehlt es an der Umsetzung der guten Ideen.

Es gibt da ein Problem mit den Geldanlagen. Das Geld muss üblicherweise SICHER angelegt werden. Sicher bedeutet aber halt "Bewährtes" und das ist genau das Gegenteil von Innovation. Es gab halt zu viele schwarze Schafe in der Branche. Deshalb wurden entsprechende Gesetze und Verwaltungsvorschriften ausgearbeitet.

In nach meiner Meinung sinnvollere Entwicklungen wird gleichzeitig aber rein garnichts investiert. Wahrscheinlich bin ich einfach ein Spinner. Schließlich, so sagen nicht Wenige, setzt sich das Bessere immer ganz von alleine durch.

Am 03.09.2023 um 21:55 schrieb Sieghard Schicktanz:

Das ist Unfug.

Niemand zwingt dich, ein Telefon zu kaufen oder für einen Telefonanschluss, den du nicht willst und nicht nutzt, zu bezahlen (es sei denn, du warst so blöd, einen Vertrag zu unterschreiben).

Und wenn du ein Telefon besitzen willst, hast du die Auswahl zwischen einer Vielzahl von Anbietern und die Möglichkeit, entsprechend deinem Bedarf einen billigeren oder teureren Anbieter zu wählen.

Am 31.08.2023 um 21:18 schrieb Rolf Bombach:

Die meisten zweiteilligen Klimaanlagen kann man umschalten auf Heizbetrieb.

Glücklicherweise ist bei der Wärmepumpe der Taupunkt auch außen.

Trotzdem sibd Klimaanlage und Wärmepumpe eigentlich das gleiche und man kann auch zweiteillige Klimaanlagen gut als Wärmepumpe benutzen, wenn man die so reglen kann, das innen geheizt und außen gekühlt wird.

Andererseits hat dein Vorredner schon unrecht mit seiner Stromberechnung, da die Wärmepumpe/Klimaanlage natürlich nicht soviel Strom benötigt wie der Wärmestrom ausmacht, sondern nur etwa ein Drittel bis ein Fünftel davon .

Nein, denn auch gute Planung kann die Anforderungen an die außen liegenden Wärmetauscher nicht beseitigen, nämlich dass die Wärmetauscher Luft zum Abkühlen brauchen und in der Nähe der Inneneinheit angebracht werden müssen.

Luft-Luft-Klimaanlagen im Wärmepumpen-Betrieb eignen sich also tatsächlich zum Heizen und sind sogar u.U. effektiv.

Das Problem ist aber, dass dieser Typ Wärmepumpe nur einen Raum beheizen kann und man deshalb für jedes Zimmer auch eine Außeneinheit an die Fassade schrauben muß.

TH

Es ist keine Gegenleistung, Dir eine Kommunikationsmöglichkeit zur Verfügung zu stellen? Und man zwingt Dich, sie zu bezahlen, ohne Dir was dafür zu geben?

Grüße, H.

PS Natürlich kann man darüber streiten, ob die Gegenleistung angemessen groß ist. Aber diese Latte hat der rot-grüne Verein schon extrem tief gehängt, zuletzt mit dem 49-Euro-Ticket. Wer alles möglichst kostenlos haben will, darf sich natürlich nicht wundern, wenn es weniger wird.

Das wuerde bedeuten dass der Import aus China verboten waere oder mit Schutzzoellen belegt. Es ging damals aber gar nicht darum die Solarindustrie in Deutschland zu foerdern sondern darum den Preis fuer Solarzellen zu senken, egal woher die kommen, damit in Deutschland moeglichst viele Solaranlagen installiert werden. Dass die aus China kommen ist insofern positiv weil sie dann auch in China eingesetzt werden.

Oder der Produktionsabfall wird gut sichtbar aufgeständert. In Ländern mit regierungstreuer Presse sollte man nicht alles glauben.

Nein. Man kann in etwa abschätzen, welche fehlenden Leistungen die günstigen Preise ermöglichen. Wir können uns hinstellen und fordern, dass diese Leistungen aber zu erbringen sind. Der Differenzbetrag zwischen Real- und "Müsste"-Preis kann auf ein Sonderkonto eingezahlt werden. Dieses Geld können die Lieferanten abholen, wenn es eben in die geforderten Leistungen (z.B. Kranken- und Rentenkasse) eingezahlt wird. Unterbleibt das, wird das Geld eben nach einer gewissen Frist eingesackt. Das hätte zur Folge, dass im Anbieterland die Sozialstandards sehr schnell den unseren entsprechen werden und die Verhältnisse vergleichbarer werden.

Man hätte gleichzeitig auch eine richtige Solarindustrie mit vielen Arbeitsplätzen aufbauen können. Dann wären jetzt vielleicht sogar noch mehr PV-Anlagen realisiert als das heute der Fall ist. Das Verhältnis zu China wäre vielleicht auch ein Besseres, weil dann dort die Sozialstandards ebenfalls massiv verbessert worden wären.

Wenn sich die Leute aufgrund höherer Sozialstandardas mehr leisten können, dann können und werden sie auch mehr in PV investieren.

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