Jeder den Akku wechselnde Kfz-Mechaniker hatte bei mir einen kleinen Akku (z.B. 20 Ah) parallel geschaltet vor dem Abklemmen des Haupt-Akkus.
Andererseits hatte mein alter Akku beim Start mal vielleicht nur 3V, was unter der Funktionsschwelle liegt - also ein RESET. Ich mußte deswegen nur den Diebstahlcode des Informationscenters neu eingeben. Weitere Maßnahmen waren unnötig. Ich mußte auch keinen Arbeitsaufwand für Anlernen oder ähnlich bezahlen (Audi).
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Eric Bruecklmeier
Am 05.12.2022 um 20:58 schrieb Rolf Bombach:
Dort hats bei neueren Kisten auch noch weitere Sprengsätze, z.B. zum Aufrichten der Motorhaube...
Im Prinzip ja, aber bei einem großen Bleiakku brauchts da schon eine recht sportliche Trennfähigkeit.
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Eric Bruecklmeier
Ja
lassen...
Vergessen wird bei einem modernen Auto schwierig.
(Der Akku hat letzteres zweimal in sieben Jahren
Nach meinen Informationen: Teilweise Nein.
H
Holger Schieferdecker
Mein Auto stellt das Radio ab, wenn man den Zündschlüssel zieht. Man kann es dann zwar wieder einschalten, aber nach 5 Minuten oder so wird es von allein wieder abgeschaltet. Mit dem Licht ist es auch so, vergessen geht da nicht mehr. Finde ich aber ganz praktisch.
Was es beim eigenhändigen Batteriewechsel tun würde, weiß ich nicht, es ist noch die erste drin.
Holger
H
Helmut Schellong
Einfach mal für 30 Sekunden das Massekabel des Akkus abschrauben.
H
Hans-Peter Diettrich
Gab es Tamagotchis nicht schon mal billiger? :-]
DoDi
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Ralf Kiefer
Seit etlichen Jahren wird die Bordnetzspannung zu einem software-gesteuerten Sollwert geregelt. Insofern klingt das plausibel, denn auf der anderen Seite wird bei manchen Fahrzeugen im Langstreckenbetrieb die Bordnetzspannung auf rund 13,2V gesenkt, was Kraftstoff spart. Irgendeine der vielen Kfz-Steuerungen bilanziert dabei den Ladungszustand der Starterbatterie und paßt den Sollwert für den Lichtmaschinenregler an.
Aus früheren Zeiten: Fahrzeuge im Zustelldienst z.B. bei der Post hatten andere Lima-Regler als die üblichen Fahrzeuge der Baureihe, manchmal Behördenregler genannt. Die machten genau das: erhöhte Spannung im Bordnetz, damit die Batterie bei der typischen Betriebsart durchhält, also ein Dutzend Anlasserstarts und mehr pro Betriebsstunde.
Blöd war das für Unkundige, die solch einen VW-Bus bei den üblichen Auktionen nach Ausmusterung kauften, den als Campingbus umbauten und auf lange Reise gingen. Das hielt die Batterie doch nicht aus.
Gruß, Ralf
H
Holger Schieferdecker
Das Experiment verkneife ich mir lieber, nicht daß danach ein Werkstattbesuch fällig ist.
Holger
H
Helmut Schellong
Einen Überbrückungs-Akku parallel schalten, und _dann_ das Massekabel abklemmen.
H
Holger Schieferdecker
Damit weiß ich dann, daß es keine Probleme gibt, solange die Bordelektronik mit Spannung versorgt wird. Über das Verhalten bei abgeklemmter Batterie ohne Überbrückung sagt das nichts aus. Das war jedoch die Frage, aber das Experiment werde ich mir sparen.
Holger
H
Helmut Schellong
Ich habe da gescherzt. Mit Akku + Parallelakku kann nicht getestet werden, was passiert, wenn die Bordspannung fehlt, denn sie fehlt ja in keinem Fall.
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S
Sieghard Schicktanz
Hallo Helmut,
Du schriebst am Wed, 7 Dec 2022 14:10:23 +0100:
Was soll'n da nützen, beide Akkus parallel zu schalten und beide von der Masse zu trennen? Reicht doch schon, wenn der normal benutzte wegfällt...
(Nein, Helmut, Du mußt das NICHT AUCH NOCH kommentieren!)
H
Helmut Schellong
Die oben ausdrücklich gestellte Frage werde ich aber beantworten:
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Die Parallelschaltung eines Überbrückungsakkus wird in der Branche so vorgenommen, daß dieser außen an den Polklemmem (im Bild rechts) angeschlossen wird. Danach werden die inneren Teile der Polklemmen (im Bild links) von den Akkupolen abgezogen. Der Hauptakku kann nun ausgebaut werden, ohne daß das Bordnetz spannungslos wird.
Im aktuellen Kontext reicht es, den Minuspol abzuziehen. In einem anderen Posting habe ich jedoch bereits erklärt, daß dies das Bordnetz des Autos jedoch nicht spannungslos macht, die Aktion in dieser Hinsicht also sinnlos und ohne Effekt ist.
R
Rolf Bombach
Ich hab jetzt kein Datenblatt einer Batterie. Ist obige Steigung für eine oder für sechs Zellen?
Der Lima-Regler AD22181 hatte folgende Kennlinie: Eckpunkt: 13.35 Volt bei 40 °C. Darüber 11 mV Abnahme pro K für 12 V Akku. Darunter 35 mV Zunahme pro K für 12 V Akku. Der IC hat einen digitalen Eingang, um die Spannung bei 14.4 V (bei 10 °C erreicht) zu deckeln, damit im Winter die Scheinwerfer nicht durchbrennen.
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Rolf Bombach
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Es wird empfohlen, den Strom auf c/2 zu begrenzen, also 35 A bei 70 Ah Batterie. Siehe auch die Ladekurve auf Seite 5. Die entladene Batterie hat eine Spannung von 13 V trotz der 20 A Ladestrom. Du willst das also mit 14 V Spannungsbegrenzung irgendwie sicher begrenzen?
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Rolf Bombach
Eric Bruecklmeier schrieb:
Du meinst wegen drohender Bogenbildung? Die ist bei 12 V eher klein. Auch heute werden ja Sicherungen eingesetzt. Auch dürfte der Kurzschlussfall in z.B. einem Beleuchtungskreis keinen Strom verursachen, welcher irgendwie in Konkurrenz zum Akkuinnenwiderstand steht. Ob der Akku jetzt 200 A Kaltprüfstrom bringt oder 950 A. Frag mich nicht, wer letzteres braucht. Der Start-Stop-Porsche oder so was.
H
Helmut Schellong
Immer für eine. Eine Angabe für 6 Zellen wäre zumindest in der Industrie unsinnig, weil man Anlagen für 6, 12, 24, 48, ... Zellen, bis etwa 320V haben kann.
In der Industrie hatte ich einen Eckpunkt von 20°C oder 25°C. Es gab nur eine fixe Kompensationsspannung pro Zelle Blei-Akku für die Regelung. Diese war allerdings selbstverständlich einstellbar. Die _Voreinstellung_ ist -2mV/K.
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Eric Bruecklmeier
Am 12.12.2022 um 21:37 schrieb Rolf Bombach:
Ja, die heutigen Sicherungen trennen aber nicht direkt ab Batterie, die werden wohl kaum die Ströme beim Anwerfen eines 4l Diesels abkönnen. Die Idee des pyrotechnischen Trennschalters ist aber, daß die Karre ab Batterie spannungslos wird - natürlich erst nachdem diverse Helferlein ausgelöst haben, damit braucht das Kastel ein wenig Mindestfunktion mehr als eine Sicherung.
Bordelektrik besteht aber nicht nur aus Beleuchtungskreisen - siehe Oben.
Ich finde die Idee gar nicht so schlecht, aber man kann natürlich auch aus grundsätzlichen Überlegungen heraus jede neue Entwicklung ablehnen...
S
Stefan Wiens
Eine im Staplerbereich gängige Bauform:
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hat bei I_n 500A eine Breaking Capacity von 48V/3000A.
Allerdings (anders als der Link suggeriert) "NOT intended for automotive or truck applications"
Es gibt durchaus Fahrzeuge mit parallelgeschalteten Sicherungen.
E
Eric Bruecklmeier
Am 13.12.2022 um 10:56 schrieb Stefan Wiens:
[...]
Das ändert aber nichts an der Aufgabenstellung, bei einigen 100A Anlasserstrom nicht auszulösen und trotzdem in Falle eine Unfalls einen Brand zu verhindern.
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