LAN-WLAN Bridge vom Router

Jul 26, 2024 Last reply: 1 year ago 372 Replies

Ich fürchte, dass das eine banale Frage ist.



Ich habe 2 Router fürs Internet an meine PC's mit Ethernet (RJ-45)



Aus bestimmten Gründen habe ich den Provider gebeten, beide Router so zu schalten, dass sie kein WLAN ins Haus „strahlen” - da gehts ums Datensicherheit, nicht um Gesundheit ... :-)



Allerdings habe ich manchmal ein Problem beim Inbetriebnehmen von Geräten, auch Handies, die zum Aktivieren der SIM Karte anfangs ein WLAN voraussetzen bis der Datenverkehr über das SIM-Netz läuft.



Das war die Begründung, wofür ich ein Gerätchen bräuchte, das aus dem Router sein RJ-45 kurz einmal WLAN erzeugt ohne dass ich den Router ferngesteuert umstellen lassen muss.



Die Bridges, die das können, sind aber dafür gebaut (soweit ich die Datenblätter verstanden habe), dass sie an einen Drucker-RJ-45 oder ähnliche Geräte angesteckt werden aber nicht an einen Router zum Provider hin. Ich kann den Router nicht modifizieren, das muss mein A1 in Österreich tun und das nur für ein paar Minuten.



Amazon (mein Hauptlieferant von Schuhen bis Katzenfutter) hat solche Gerätchen von ca. 20 bis 200 Euro.



Ich hätte eine Alternative, nämlich in die nächste Stadt zu fahren aber ich habe kein Auto mehr und bräuchte ein Taxi dafür.



GL


Das nennt sich bei WLAN "Accesspoint". Viele WLAN-Repeater können auch als reiner Accesspoint arbeiten, wenn sie eine Ethernet-Buchse haben.

Der Übergang zum Router mit integriertem WLAN-Accesspoint ist fliessend, die Teile werden im Consumermarkt auch gerne als WLAN-Router bezeichnet, auch, wenn es eigentlich falsch ist - der WLAN-Traffic wird gebridget, nicht geroutet.

Das billigste, was ich bei Reichelt auf die Schnelle finde, ist ein TP-Link TL-WR840N für 17.99€ - der sollte es tun, ich habe aber keine Erfahrungen damit. Wenn Du auf Dauer mehr damit vorhast, dann schau' mal, welche Modelle für OpenWRT/Freifunk empfohlen werden, dann ist man nicht auf die Herstellerfirmware angewiesen.

Wenn gebraucht irgendwas aufzutreiben ist: die meisten Heimrouter mit WLAN kann man ans LAN stecken und als reinen Accesspoint missbrauchen - Bedingung ist, daß Du bei dem Teil den DHCP-Server deaktivieren kannst, sonst stört der Dein normales Netz. Fritzboxen lassen sich auch so konfigurieren, daß einer der Ethernet-Ports als Ethernet-WAN konfiguriert wird - wenn Du den dann an Dein normales Netz hängst, bekommst Du ein getrenntes, geroutetes (NAT) WLAN.

cu Michael

Am 26.07.2024 um 20:40 schrieb Franz Glaser:

Ein nahezu beliebiger WLAN Router oder WLAN Accesspoint mit einem LAN Port. Den LAN Port kannst du direkt mit einem PC oder mit einem switch deines LAN verbinden. Ich gehe davon aus, dass du keine VLAN verwendest?

WLAN Router haben oft einen DHCP Server, wenn die ihn mit deinem Switch verbindest, vorher prüfen, dass der zusätzliche DHCP Server des WLAN Routers/APs abschaltet ist. Dann ist alles in einem Netz, alles auch auf Schicht 2 geht. Kosten eher <20€, auf jeden Fall <30€ machbar. Auch ein WLAN Repeater mit LAN Port geht dafür, Accesspoint-Modus.

Die letzten einfach WLAN Router die ich verwendet habe, waren ASUS RT-N12: *Accesspoint* Modus wählen, LAN sind die gelben Buchesn. (IIRC konnte man dann auch die WAN Buche uad dei LAN Bridge schalten).

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Deine Anfrage ist hier off-topic. Es gibt spezialisierte Netzwerkgruppen.

Warum hast Du zwei Router? Warum hast Du keine Kontrolle über diese Router? Was sind die "Datensicherheits" Probleme die du mit WLAN hast?

Einer der Gründe dafür ist, dass ich darüber hier nicht öffentlich schreibe :-)

Vereinfacht: ich wohne am Arsch der Welt und da kommt es immer wieder vor, dass ein Bagger das Kabel abreißt. Dafür habe ich einen Cube-Router zur alternativen Sicherheit. Das ist eins von

23 Argumenten.

GL

Ich möchte nur einen von den 4 RJ-45 Ethernet Steckern/Buchsen am Router (ich habe 2 Router, jeder hat 4 solche Buchsen) als _ein_ WLAN zu einem Gerät (in dem Fall ein Handy) benützen und auch das nur kurz weil das Handy kapriziert ein WLAN zum Aktivieren der SIM benötigt.

Die haben zwar irgendwelche faulen Tricks mit Qcode auf einem zweiten Handy aber das funktioniert nicht. Die SIM ist zwar schon eingebaut aber zum Aktivieren müsste sie aktiv sein - Teufelskreis.

GL

Aber heutzutage kann jedes Smartphone WLAN bereitstellen. Und wenn man selber kein 2. hat, dann gibt es sicher auch "am Arsch der Welt" jemanden der da mal den kurzen Moment aushilft.

Jürgen

Wenn das die A1 ist, dann stell ich mir schon schwierig vor, denen sowas zu erklären, selbst mit Businessvertrag, war immer mühevoll mit denen.

Andere haben schon geschrieben: Ein derartiges Gerät nennt man "Access Point".

Sag bitte nicht "Bridge" dazu, damit meint man bei WLANs meist was anderes. Wenn du nach Acccess Point suchst, bekommst du genau das gewnüsnchte.

Wenn du keinerlei besondere Anforderungen hast, z.B. an Reichweite und Geschwindigkeit), weil du es nur zum Konfigurieren brauchst, dann tun es auch billige Dinger wie der da:

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Daneben gibt es auch die Möglichkeit einen (Windows-)Rechner oder ein Handy mal schnell ein Konfigurations-WLAN aufspannen zu lassen, damit hat man hauptsächlich den Vorteil, dass nicht noch ein Trumm rumliegt, das man selten benötigt, aber immer Platz braucht.

/ralph

Am 27.07.2024 Sa. um 09:09 schrieb Ralph Aichinger:

Warum einen "(Windows-)Rechner"? Jeder(!) Rechner mit WLAN Modul kann das. Selbst ein RaspberryPi macht da eine gute Figur. . .

Jürgen

Ja, ist mir nachtürlich klar. Nur soweit ich mich erinnere verwendet der OP Windows. Mag sein, dass ich falsch liege.

/ralph

Ok, das heißt dann wohl kein VLAN.

Mögliches Setup: der WLAN Router ist fertig konfiguriert im Schrank und aus. Du steckst ihn nur bei Bedarf für xy Minuten an und machst das was du machen willst, uns stellst ihn danach wieder in den Schrank. Das WLAN des Routers ohne Stromversorgung und ohne Netzwerkverbindung ist tatsächlich völlig sicher.

Ja, er würde im Bedarfsfallmit einem Patchkabel an einem seiner Ports mit einem Port an einem deiner Switche angesteckt.

Das ist vermutlich ein Verfahren des betreffenden Mobilfunknetzbetreibers (Österreich?), das mir nicht bekannt ist.

Nein - nicht jeder. Das WLAN-Modul *und* dessen Treiber müssen den AP-Modus implementiert haben, das ist nicht immer der Fall.

Spätestens seit 802.11ax haben Client-Module üblicherweise Einschränkungen beim AP-Betrieb (Anzahl unterstützter Clients, Streams, MIMO ...).

cu Michael

Am Fr.,26.07.24 um 20:40 schrieb Franz Glaser:

Haben die Router keine Taste zum WLAN aktivieren? Typ? Warum kommt man von intern nicht auf die Routeroberfläche?

Hallo!

Am 26.07.2024 um 20:40 schrieb Franz Glaser:

Du hast zwei Router auf die du keinen Zugriff auf die Konfiguration hast? Die Konfiguration ist nur via Fernzugriff vom Netzbetreiber möglich?

Das allein wäre schon ein Grund für mich, einen anderen Netzbetreiber zu suchen. Zur Not sogar SAT-DSL via Astra.

Handys die Internet via WLAN voraussetzen, damit die SIM sich mit dem Mobilfunknetz verbinden kann?

Moment mal...A1 ist doch Österreich, gelle? Man könnte meinen du redest von einem anderen Planeten!

Was hast du für einen Kruden Internetvertrag? Und vor allem was für komische Handys?

Und was Datensicherheit bei WLAN angeht: WLAN kann man sicher verschlüsseln, und die WLAN Funktion auch auf bestimmte Geräte (MAC-Adressen) Einschränken...wenn man denn Zugang zur Konfiguration hätte. Und dann noch "am Arsch der Welt"... Bei WLAN reden wir über eine handvoll mW bei 2,4 oder 5GHz. Wie soll "am Arsch der Welt" jemand dein WLAN anzapfen?

Oder stelle ich mir jetzt was anderes vor als du? Am Arsch der Welt heist für mich z.B. am Montag schon am Horizont zu sehen das Mittwoch Besuch kommt.

Und was Datensicherheit angeht: Die Gefahr das eine fehlerhaft konfigurierte Firewall im Router eine extrem größere Gefahr für die eigene Datensicherheit darstellt als ein vernünftig eingerichtetes WLAN scheint dir auch nicht bewusst zu sein?

Jürgen Hüser

Den Router zeigst mir mal, der so zugestöpselt ist, daß nur der Netzbetreiber den WLAN-Modus ändern kann. Franz Glaser ist verwirrt oder möchte trollen.

So man WLAN nur fallweise benötigt (und nicht zu weit vom DSL-Router entfernt ist) konfiguriert man die SSID, WPA-2/3, usw. entsprechend

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drückt das WIFI-Knöpferl, macht sein Ding und drückt dann das Knöpferl nochmal. Oder WLAN > Funkkanal > (o) Anpassen > [ ] ... Frequenzband aktiv.

Kann natürlich sein, daß es am Arsch der Welt nur mit Dampf betriebene DSL- Router gibt, da könnte es kompliziert werden.

... brauchst Du Dir keine unnötige Mühe machen. Aluhut reicht.

Volker

Nein, das ist durchaus normal bei vom Provider gelieferten *und gemanageten* Routern (bei manchen Providern und Verträgen). Das machen nicht alle so, aber manche wollen gerne - wo der Kunde nicht rumfummeln kann, vereinfacht das den Service, und man kann monatlich extra kassieren, um Features wie ELAN einzuschalten.

Management per TR069, und der Kunde bekommt das Admin-Passwort nicht.

Eine selbst gemanagte Fritzbox ist was völlig anderes - da kannst Du selber konfigurieren, wie Du willst.

Deshalb ist es so wichtig, daß wir in .de die Routerfreiheit haben, wo Du per Gesetz das Recht hast, Deinen eigenen Router anstatt dem des Providers einzusetzen. Ein Teil der Glasfaser-Anbieter wollte das gerade kippen.

cu Michael

Ich hab das auch mal in einer Firma bei irgendeinem A1-Businessvertrag erlebt. Mich hat es genervt, weniger technikaffine Leute sehen es eventuell als Service an.

Ja.

So weit weg sind wir auch nicht.

/ralph

Ja, gibt es. Irgendeine A1-Businesspaket, Irgenein Technicolor oder Pirelli-Modem, selbst erlebt, selbst davon genervt gewesen, aber ja, das gibt es. Das Kündigen war übrigens gar nicht so leicht, weil Business und keine konsumententypischen Fristen, und wirkilch jeder Trick ausgenutzt wurde um Kündigung zu erschweren.

Jetzt wo ich drüber nachdenke, unangenehm war auch, dass die SSID bei uns kundenspetzifisch konfiguriert war (statt A1-LNHFKW7A oder so) und das natürlich bei jedem Firwareupgrade des Modems wieder verstellt war, was wieder einen Anruf erfordert hat. Aah ... der Spaß den ich dort gehabt habe. Der Tag der Kündigung des A1-Vertrags war mir ein Fest.

/ralph

Ja. Bei uns in Österreich hat es die Routerfreiheit in der Praxis sehr eingeschränkt bis oft gar nicht gegeben. Und es ist Mist.

/ralph

... daß Du nicht 2.4GHz und 5GHz separat (de)aktivieren und konfigurieren kannst? Deine eigene SSID und Zugangspaßworte vergeben? Eintscheiden, daß Du - z. B. für HO ein Gastnetz brauchst, weil die verranzte Windowsbüchse nicht mit Deinem Heimnetz reden soll? Sehr lustig. Von solchen Providern halte ich nur eines: Abstand.

Lecker. Dann wird es eben (sinnloserweise) ein WAP sein müssen.

Sensationell. Die Enshittification schreitet fort.

Volker

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