Erfahrungen mit Pkw Solar-Lader?

Nov 29, 2022 Last reply: 3 years ago 164 Replies

Oder wie beim Porsche Boxster eines Nachbarn, der nach mehrwoechigem Abklemmen der Batterie nicht mehr fahrbereit war. Eine Abschleppfahrt und viele Dollars spaeter war er dann wieder betriebsbereit. Man schaerfte ihm ein, das nie wieder zu tun.

Unter den vorstehend geschilderten Bedingungen sehe ich eine vernünftige und sichere Lösung nur mit einem messenden und steuernden uC und selbst entwickelter Software darin, plus Step-Up.

Ich würde bei Temperaturen <15°C vorsichtig eine Eigenerwärmung durch sanfte Ladung herbeiführen, bis die Akku-Temperatur ≥15V beträgt. Danach Normal- oder Starkladung. Bei hohen Start-Temperaturen entsprechend anders (herum) handeln. Temperaturmessung würde ich bei Umgebung und jeder Zelle vorsehen. Eine Temperaturkompensation würde ich implementieren.

Ich habe zwar die Batterie früher ( vor EDEKA mit Ladesäule) auch schon vereinzelt ausgebaut und in der Wohnung geladen, was sich aber u.a, bei einigen Einstellungen bemerkbar macht. Die Spiegel klappen z.B. beim parken nicht ein bzw. fahren nicht von selbst aus, wenn entriegelt wird. Das muss ich dann (zumindest außerhalb des Winters) erst wieder einstellen. Bin ich zu faul zu.

Auch die Fernbedienung der Zentralverriegeung hat ihren aktuellen Code (ist ein Wechselcodeverfahren) vergessen und macht anscheinend einen Reset auf einen Mastercode. Man muß dann 2x "öffnen" drücken, damit es 1x funktioniert.

Lt. Bedienungsanleitung muß auch die Motorsteuerung bestimmte Dinge wieder erlernen. Der Motor hat u.a. einen Klopfsensor. Bedeutet nach Reset kurzzeitig etwas weniger Leistung und mehr Verbrauch.

Es geht erfahrungsgemäß, aber unschön.

Peter

Wieso das?!

Gruß

Gregor

Am 01.12.2022 um 17:53 schrieb Wolf gang P u f f e:

Da kann noch einiges mehr hinzukommen...

Ladeschlußspannung für 6s-Bleiakkus ist so um 13.8V (je nach Typ und Temperatur) - wenn Du nur 12V anlegst, wird das nix mit volladen.

cu Michael

Am 02.12.22 um 09:42 schrieb Eric Bruecklmeier:

Mir reicht es schon, das Autoradio (für DIN-Schacht) neu einstellen zu müssen. Senderspeicher, Audioeinstellungen und, gaaaanz wichtig, RGB-Werte für Tasten- und Display-Beleuchtung ;-) Die Existenz von Flash-Speicher hat sich anscheinend noch nicht bis zu Autoradioherstellern herumgesprochen :-(

Ich habe ein ähnliches Problem wie Peter. Meine Lösung ist ein Starthilfe-Akku von Einhell und zum Aufladen baue ich wegen fehlender Steckdose in der Tiefgarage das nächste Mal sicherlich nicht mehr die Batterie aus, sondern fahre samt Ladegerät zu einem Freund und stelle das Auto über Nacht in seinen Vorgarten :-)

Bei den Preisen von den Dingern? Da hab ich fast Mitleid mit den Entwicklern weil die vermutlich fuer jeden Cent ein Meeting machen.

Olaf

Das EEPROM M93C86 2KB kostet 0,3 EUR. Das Flash AT45DB041 512KB kostet 1 EUR. Beide SO-8.

Das EEPROM verträgt 1 Mio. Schreibvorgänge; Zugriff: Byte und Word.

Es ist eigentlich nicht begründbar, so etwas nicht einzusetzen, bei den Vorteilen.

Ich hatte vor vielen jahren mal ein Ford-Radio, das hatte ein 93C46 oder vergleichbar 'drin - für den (vom Benutzer regulär nicht zu ändernden) Keycode. Senderspeicher hingen "natürlich" an der Batterie, das EEPROM wurde nur beschrieben, um Fehlversuche bei der Code-Eingabe zu zählen, sonst nie.

cu Michael

Heute endlich mal zum Gucken gekommen... auf der Batterie steht

20HR 66Ah CCA 520A - also offenbar 66Ah.

Ist noch die originale.

Hanno

Am 02.12.22 um 21:39 schrieb olaf:

Stymmt, als ich das Autoradio vor ein paar Jahren gekauft habe, habe ich mich auch gewundert, wie billig das Zeug mittlerweile ist. Mit 10 FRZ Mehrpreis aber Flash hätte ich aber überhaupt kein Problem gehabt. Hauptkriterium neben DAB+ war, dass es sich für Start-Stop-Automatik eignet.

Ein ehemaliger Kollege war zuvor Entwickler von DVD-Playern bei Philips in Wien und hat geschimpft, dass sie dort fast einen schriftlichen Antrag stellen mussten, wenn sie einen 1%-Widerstand verwenden wollten ;-)

Doch, mit den Kosten.

Ich haette auch kein Problem mit 100Euro Mehrpreis wenn sie dann auch wieder vernuenftige Tasten in ausreichender Zahl haetten.

Gott seid dank muss ich kein Consumerzeugs machen. Ich hoer in der letzten Zeit sogar andauernd, Geld spielt keine Rolle. :-)

Olaf

Verstehe ich nicht. Der Strom wird wohl durch die LiMa begrenzt. Die kann ja eine weitgehend entladene Batterie nicht von einer halb geladenen grösseren Batterie unterscheiden.

Peter Heirich schrieb:

In der Schweiz sind eher die Preise für die Parkplätze am Ziel ein Problem.

Deshalb schrieb ich 'eigentlich'. Wer die Nichtnutzung mit den Kosten begründet, ist ein Vollidiot. Schließlich entfallen dadurch alle möglichen Vorteile.

An meinem letzten Arbeitsplatz halten alle damit befaßten Personen solche Bausteine für absolut unverzichtbar. Schon allein wegen der Möglichkeit einer dauerhaften Konfiguration.

Idealerweise nicht. Geregelt wird die Spannung. Fordert man mehr Striom, als der Generator liefern kannn, funktioniert die Regelung nicht mehr, klar. Aber bis dahin nimmt bei gleicher Spannung der größere Akku mehr Strom auf. Weil die Stromabgabe fast nur vom Verbraucher abhängt ist in einem Auto der größere Akku in aller Regel auch immer der vollere.

Im Auto immer den größten Akku verbauen der mechanisch passt. Besonders im Winter hat das Vorteile.

Gerrit

Das hat man auch schon andersrum erlebt. Ich glaube, es war der Vorwiderstand für eine LED. Da taucht in der Stückliste ein Wert von 2,21 kOhm auf. Damit der Einkäufer keinen Schrott bringt.

MfG hjs

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