Hallo, im 5V/ 12V Bereich setzte ich bislang gern Kippschalter der Form
Danke für jede EMpfehlung dazu.
Jürgen
Hallo, im 5V/ 12V Bereich setzte ich bislang gern Kippschalter der Form
Danke für jede EMpfehlung dazu.
Jürgen
Worin besteht denn die Eigenschaft "besser"?
Jegliche 250V-Wippschalter von Marquardt, z. B. 1838.1402. Wird Dir aber nichts bringen, falls Du auf Befestigung mit Zentralloch beharrst.
Vermutlich rieselt in das nicht abgedichtete Billigteil irgendwelcher Dreck rein und setzt sich zwischen die Kontakte. Das könnte beim Apem 635H/2
Das Relais löst Dein Problem nicht. Jeder halbwegs ernstzunehmende Wipp- oder Kippschalter schaltet locker 10A. Eher langweilen sich die Kontakte zu Tode, weil zuwenig(!) Strom fließt oder weil Staub eindringt. An solcher Verschmutzung sterben auch die berühmten Cherry-MX-Tastenkontakte, weit vor den versprochenen
100 Millionen Anschlägen. Zerlegen, Kontaktreiniger, geht wieder jahrelang *).Falls Einschaltstromstöße (von LED-SNT) tatsächlich Dein Problem sein sollten und die Kontakte frittiert werden, ließe sich das nicht durch ein paar Schaltspiele wieder beheben. In dem Fall gibt es weder Relais noch Schalter, die ich Dir empfehlen könnte, die Lösung bringt ein besseres SNT mit vernünftiger Einschaltstrombegrenzung oder DIY-Nachrüstung eines NTC-Thermistors.
Volker
*) Am PC nicht essen, trinken, rauchen und staubende Tätigkeiten vermeiden. Zur Reinigung die Tastatur nicht umdrehen und klopfen oder Druckluft einsetzen (verschlimmert das Problem nur), sondern einen Staubsauger verwenden. Tastatur abdecken, falls nicht in Benutzung.Am 19.11.2024 um 09:41 schrieb Jürgen Jänicke:
Hallo,
ich setze diese "Bauform" von NF bis 230 Volt, seit Jahrzehnten ein, ohne das mir ein Ausfall erinnerlich waere. Ich habe noch nie auf einen Hersteller geachtet, max. bei 230 Volt Einsatz auf den entsprecheneden Aufdruck. Ich kaufe die immer als Schuettware, z.B. um den Einkaufswagen Versandkostenfrei zu machen.
73 KalleAm 19.11.2024 um 09:41 schrieb Jürgen Jänicke:
APEM 647H/2-5RS
Genau das vermute ich. Zuwenig Strom und Staub.
Nein, denn bei 12V befinde ich mich bereits auf der Sekundärseite und primär ist eigentlich 24/7 immer ON.
Jürgen
Am 19.11.2024 Di. um 11:38 schrieb Eric Bruecklmeier:
Ok danke. Hatte ja auch schon Volker erwähnt. Bei den Preisen kann ich die von mir gebrauchten 8 Stck. gerade noch leisten ;-) Ich versuches es halt mal damit.
Jürgen
PS: Habe vorhin im Netz folgendes gefunden: "Um einen ausreichenden Reinigungs-Stromstoß zu erhalten, nimm einen Umschalter, schalte hinter diesen min. 2200µF Kondensator und entlade den dann beim Ausschalten über den Umschaltkontakt und einen R von 5 Ohm."
Naja kann sein das wirkt möglichwerweise tatsächlich gegen dreckige Kontakte. Aber ob es die Richtige Methode ist? Ich bezweifle das.
Am 19.11.2024 Di. um 11:38 schrieb Eric Bruecklmeier: Nachtrag:
Ich brauch aber den 631H/2.
Jürgen
Am 19.11.24 um 09:41 schrieb Jürgen Jänicke:
Was möchtest Du denn schalten und warum muss es ein Kippschalter sein? Wäre es nicht auch möglich, die Primärspannung zu schalten?
Hintergrund meiner Fragen: Ich habe an meinem Computertisch vier einzeln schaltbare Steckdosen. Damit kann ich z.B. meinen PC stromlos machen. Außerdem habe ich mir für eine selbstgebastelte LED-Beleuchtung, die ich anfangs per „Stecker rein, Stecker raus“ geschaltet habe, einen Steckdosenschalter zugelegt. Bei beiden Dingern werden Wippschalter mit Signallicht verwendet. Die halten jetzt seit rund fünf Jahren – sowohl die, die täglich benutzt werden, als auch die, die nur 1 x pro Woche schalten.
Gruß
Gregor
Am 19.11.2024 um 12:41 schrieb Jürgen Jänicke:
Dann nimmst halt den.
Am 19.11.2024 Di. um 12:55 schrieb Gregor Szaktilla:
Schwierig. Habe eine 24/7 Versorgung für 5V und 12V da dort u.a. auch 2 Raspi's dranhängen. Und ein ITX-Board als Server/ NAS für Zugriffe von extern ebenso. Und schalte somit meine 'auch selber erstellte 'LED-Beleuchtung' (mehrere getrennte Strecken) meines PC-/ Hobby-/ Arbeitsplatzes somit sekundär.
Nun das existiert extra noch. Für etliche Geräte die man als Hobby-Baster so alles hat. . . Aber davon schalte ich hauptsächlich die SNT's über SSR und somit auch mittels der 5V.
Jürgen
Diese Schalterei (egal womit) halte ich mittlererweile für Unfug. Wenn da nicht gerade ein Denon AVR-3300 im "Soft Off" (also mit 10W Standbyleistung) dranhängt, geht die Ersparnis komplett im Rauschen unter. Wenn es denn überhaupt eine Ersparnis ist (CO2 oder Euro, such Dir was aus), denn für 35ct/kWh Ökostrom Regional kaufst Du weder ein SSD, einen Einschaltstrombegrenzer noch einen irgendwie gearteten 250V-Kippschalter, den Dir die billigen Schaltnetzteile regelmäßig frittieren *).
Auch die letzten Promille LED-Effizienzoptimierung sind reiner Firlefanz, dito Waschmaschinen (Thermodynamik diktiert den Verbrauch) oder Staubsauger (1kW für
15 Minuten im Monat). Einmal aufs Auto verzichtet, geradelt statt ÖPNV, selber gekocht statt im Restaurant gegessen oder Balkonien statt Fernreiseflugurlaub und Du kannst Deine Geräte im Standby weiterlaufen lassen, bis die Hölle zufriert. Über ein kleines Balkonkraftwerk will ich gar nicht reden, dann hat sich das Thema "Standbyverbrauch" für jeden normalen Haushalt sowieso erledigt.Volker
*) Falls Du Angst hast, daß die Chinakracher in Deiner Abwesenheit ein lustiges Tischfeuerwerk veranstalten (was nicht selten passiert und ich durchaus nachvollziehen kann), sieht die Sache freilich anders aus. Die Lösung heißt hier: Keine Chinakracher kaufen. Was für sich genommen schon schwer genug ist. Habe mit Meanwell gute Erfahrungen gemacht, auch gebrauchte Wandwarzen von Samsung, Apple, Sony, usw. taugen meist mehr, als gleichteuer Noname-Neuware.Hi Volker,
Wenn er es doch so mag. Lass doch gut sein. Im Prinzip spricht wenig dagegen.
Nicht wirklich.
Nur weil Du so selten saugst, bedeutet das nicht, dass das andere auch so tun. Ich kenne Familien mit Allergikern, die mehrere Male pro Tag mindestens 15 Minuten saugen, eher länger. (Allerdings dann mit einem zentralen Abluftkanal und gefilterter Zuluft).
Das ist jetzt aber ganz dünnes Eis, das Du da betrittst. Warum sollte ausgerechnet eine Großküche, die Reis, Nudeln und ähnliches in größeren Gebinden gart, energetisch ungünstiger Kochen, als Kleinportionen zu Hause?
Marte
Diese Teile kann man auch ganz gut zerlöten. Vorallem wenn sie nicht mehr ganz frisch sind. Das thermoplastische Gehäuse und die angelaufenen Pins machen's möglich. Dann halten die nicht lange.
MfG hjs
SSR habe ich aus früheren Beständen und einer Geschäftsauflösung noch mehrere 100 Stck. in der Kiste. Und da mit zero-cross circuit brauche ich keine Einschaltstrombegrenzer.
Es mir um keine LED-Effizienzoptimierung sondern um rein individuelle Konstruktion der Beleuchtung.
Bei mir leider bautechnisch nicht möglich.
Die 'Chinakracher' sind nicht mein Problem. Über die SSR schalte ich die Geräte mit eigenen verbauten SNT. Desktop, Laptop und auch meine Monitore haben interne Netzteile.
Jürgen
Mein Standby läuft auch nachts. Das vorhande Balkonpanel ändert an den Überlegungen zum Grundverbrauch gar nichts und auch sonst nicht viel. Wie erwartet arbeitet es hier ziemlich binär. Entweder es liefert gerundet null oder so viel, daß zwei Drittel wegrauschen. Der Bereich dazwischen kommt fast nie vor.
OK. Das sind bei 45 Minuten am Tag und 2 kW dann gemittelte 62 W oder
164 Euro im Jahr. Für einen spürbaren Anteil Ersparnis davon kann man etwas anschaffen, aber bei 50 % Einsparung und maximal acht Jahren Amortisation auch nur 650 Euro Mehrpreis. Mein Sauger macht aus dem Strom geschätzt 20 % Luftbewegung und 80 % Heizung, die zu dieser Jahreszeit nicht einmal stört. Für mich lohnt sich kein teureres Gerät, aber meine Nutzung liegt auch näher am Volker.Energetisch ja, ich verstand Volker argumentiert wie den Beispielen davor preislich
Hi Hans-Juergen,
Vor allem, wenn man die Lötösen als Festhaltehilfe für die Kabel missbraucht, statt sie als Wärmewiderstände zu nutzen, als die sie eigentlich konstruiert wurden. DAs haben wir schon im TG gelernt. Steht kaum irgendwo und man sieht es öfter falsch als richtig. Seit ich das so gelernt habe, ist mir kein Stecker mehr weggeschmolzen.
Gegen Oxide gibts Schleifmittel verschiedenster Art und gutes Flux.
Marte
Am 20.11.2024 um 09:46 schrieb Marte Schwarz:
Hi Marte,
hast Du dafür: "als die sie eigentlich konstruiert wurden" eine Quelle?
Grüße
Eric.
Hi Eric,
Nur meinen damaligen ETEC-Lehrer im selbigen Praktikum. Aber ich muss ihm einfach recht geben: Es ist sehr plausibel und höchst wirkungsvoll, das Loch leer zu lassen und als Wärmefallen zu gebrauchen, statt sie mit Zinn zu füllen. Probiert es im Zweifel einfach aus. Ihr wollt es nie wieder anders machen ;-)
Marte
Außer, daß man Schalter verschleißt und ggfs. sogar SNTs einem lebensdauerverkürzenden Streß unterzieht. "Was kann es schon schaden?" war schon anderswo kein so richtig schlagendes Argument, speziell, wenn eine Mission damit verbunden ist (Assistenzsysteme, implizite Fahrradhelmpflicht). Das war hier glücklicherweise nicht der Fall, weswegen ich einfach meine Ansicht darlegen wollte.
Ich habe mir vor geraumer Zeit die Anschlußwerte der heimischen Waschmaschine zur Brust genommen - ein mit rund 24 Jahren geradezu antiker und von mir generalüberholter Siemens WM71631 - auch als Siemens Siwamat iQ 716 bekannt.
Die Maschine faßt 8kg und schleudert bis 1550U/min. Ein (ehrlicher) 40°C- Buntwaschgang bei voller Maschine schlug mit exakt 530Wh und 100 Litern Wasser zu Buche - eine halbe Badewanne oder etwa 15 "große" Toilettenspülungen. Im SWM- Ökostromtarif entstehen so Kosten von etwa 16ct je Waschgang.
Zum Vergleich habe ich mir eine brandneue Nachfolgemaschine angesehen, den mit A+++ hochgelobten iQ800 Siemens Waschvollautomaten WM16Y892 zum stolzen UVP von
1339,00€. Der nimmt sich satte 210 Minuten Zeit (wohingegen der olle Siwamat in etwas über 120 Minuten fertig ist) und 460Wh im 40°C-Baumwoll-Programm bei Teilbefüllung, 540kWh bei 60°C Teilbefüllung. Die Wahrheit, d. h. das "echte" 40°C-Programm dürfte irgendwo dazwischen liegen, sagen wir also 500Wh.Der jährliche Wasserverbrauch für 220 "Standardzyklen" wird für dieses Gerät mit
10120 Litern angegeben, das sind dann also deren 50 pro Waschgang. Mit dieser Ressource geht der IQ 716 deutlich großzügiger um, allerdings handelte es sich bei meiner Verbrauchsmessung um eine volle Beladung mit z. T. recht saugfähigem Material (Cordurajacke, Trainingshosen, T-Shirts, Baumwollhandtücher, etc.).Auch in dieser Disziplin schätze ich das A+++ Gerät eher auf 60-70 Liter ein.
30 Liter Wasser von 21°C des Kaltwasseranschlusses auf 40°C zu erwärmen (ich gehe davon aus, daß nur ca. 1/3 des Wassers erwärmt werden muß, gespült wird mit kaltem Wasser) erfordert etwa 660Wh - elektronisch kommutierter Hocheffizienz- Seltenerdmotor aus der Weltzraumforschung hin oder her. Der Energievorteil neuer Maschinen beruht also größtenteils auf der niedrigeren Waschtemperatur ("so gut wie 40°C"), was für Mikroorganismen und Gerüche weitestgehend egal ist und Hygienespüler oder häufigere Dekontaminiserungswaschgänge mit 90° erfordert, so wie es regelmäßig empfohlen wird.Zur Wassersparsamkeit zitiere ich einen Spezl: "Gnirf. Wama kaputt, leider nicht mehr sinnvoll reparierbar. Neue gekauft. Ich glaube jetzt, Deine Theorie ist richtig: Neue Waschmaschinen waschen schlechter. Diese hier feuchtet die Wäsche mit einem Spritzer Wasser an und am Ende sind die Hosen immer noch matschig vom Wald. Was für ein Reinfall."
Nur, weil manche mehrmals am Tag saugen, bedeutet das nicht, daß das die Regel ist. Die StiWa geht von einem jährlichen Durchschnittsverbrauch von 66kWh aus, das wären bestenfalls 200 Stunden/Jahr auf niedrigster Stufe. Diese Studie des Öko-Institut e.V.:
Da befinde ich mich in guter Gesellschaft mit dem Umweltbundesamt:
Volker
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