AKWs, was passiert nach 7 Tagen?

Apr 09, 2008 278 Replies

"Rolf_Bombach" schrieb im Newsbeitrag news:48039f8c$1 snipped-for-privacy@news.bluewin.ch...

Ein zerschmelzender Kern, der nach unten tropft, wird keine Atombombe zufaellig ergeben, weil bei zu starker Erwaermung das Zeug gleich wieder wegspritzt, aber es ist nicht auszuschliessen, dass die heruntertropfenden Teile immer wieder in genau diesen Zustand kommen. Beginnende Kritikalitaet, zu starke Erwaermung, und entweder wird das Wasser dabei verdampft und presst den Kram auseinander, oder gleich die ganze Schmelze spitzt umher und muss sich wieder sammeln. Als Moderator entweder Wasser oder die Reste des Moderators des Reaktors.

Manfred Winterhoff

Moin!

Was macht eigentlich die solare Kühlung (mit heißem Wasser statt Strom)? Kann man solche Anlagen inzwischen kaufen und in den Keller zwischen Solartank und Lüftung setzen? Das Prinzip ist doch bestechend einfach....

Gruß, Michael.

So sicher wie Raduga Fernseher?

SCNR, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

=20

er=20

ei=20

:=3D=3D=3DD

Todsicher.

Guido

Michael Eggert schrieb:

Frag' mal nach bei Fr. Prof. Bschorer an der FH Ingolstadt. Das Hotel im Güterverteilzentrum Ingolstadt wird so klimatisiert. Ein Bild davon gibt's auf

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ziemlich weit unten zu sehen.

Servus Christoph Müller http://www.astrail.de

was für ein Fach? Politologie?

In eine Technik, die keine Aussicht auf Erfolg hat, weil auch der theoretisch erreichbare Maximalwirkungsgrad schlecht ist, muss man keine Forschungsgelder investieren.

Dazu aus Wikipedia:

"Allerdings erreichen Dampfturbinen rund 66% ihres Carnot-Wirkungsgrades und damit einen effektiven Wirkungsgrad von > 40%. Stirlingmotoren erreichen nur 50% ihres Carnot-Wirkungsgrades, der effektive Wirkungsgrad liegt entsprechend niedriger."

Wenn du dann deinen Stirlingmotor mit einem Holzpelets o.ä. beheizen willst, hast du bei geringen Temperaturen einen entsprechen niedrigen Carnot-Wirkungsgrad und damit einen geringen Gesamtwirkungsgrad.

Gruß

Stefan DF9BI

Absorberprinzip oder wie funktioniert das genau?

Gerrit

Dafuer kann man einen Stirlingmotor mit Waerme betreiben die man sonst nicht verwenden koennte.

Gerrit

Hanno Foest schrieb:

"Das Risiko eines AKW-Gau ist so gering wie das Risiko, daß zwei vollbesetzte Jumbo-Jets zusammenstoßen". Bis 1977[0].

Ich habe im Physikunterricht noch gelernt, daß man mit einem Leichtwasser-Reaktor kein waffenfähiges Material herstellen kann. Noch während dieses Kurses hat Israel den irakischen Osirak-Reaktor bombardiert.

Wie dumm von denen, daß die nicht die Broschüren von Siemens und KWU gelesen hatten, dann hätten die sich das sparen können ;-)

Falk [0]

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Falk Willberg :

Ich hatte eben eine wunderbare Idee :-)

Nach einem GAU läßt man die ersten Aufräumarbeiten durch die Vorstände der ausführenden Firmen, beteiligten Banken und Politiker durchführen.

Was meint ihr wie die Sicherheitsstandards danach wohl aussehen würden?

Stefan Brröring schrieb:

Hättest du wohl gerne. Feinwerktechnik. Anschließend gab's noch eine Diplomarbeit aus dem Fach Wirtschaftsingenieurwesen drauf "Dezentrale Kleinstkraftwerke".

Der theoretisch erreichbare Wirkungsgrad liegt bei Stirlingmotoren mit technisch sinnvoll verfügbaren Werkstoffen um die 70%.

Und warum sollte das so sein? Nur, weil's so in Wikipedia reingeschrieben hat? Es wurden auch schon Stirlings mit 40% und mehr Wirkungsgrad gebaut.

Wie hoch die Temperaturen werden, dürfte ja weniger vom Stirlingmotor als vielmehr vom Brenner abhängen. Da ist viel "Musik drin".

Servus Christoph Müller http://www.astrail.de

Axel Berger schrieb:

Mein letzter Stand ist "nix genaues weiß man nicht", und das ist auch ungefähr das, was auf WP steht, hab gerade noch mal nachgeguckt.

Hanno

Joerg schrieb:

Hehe, die kannte ich noch nicht. - Ging aber auch im Westen: "kleine gelbe Brandbomben", MP-Entstörkondensatoren im Netzteil, in die nach einiger Zeit Feuchtigkeit eindrang und die sich dann mit Stichflamme verabschiedeten.

Hanno

Axel Berger schrieb:

So wie Three Mile Island?

Ich weiß, das konnte ich schon mit meinem Physik-LK-Wissen damals sehen. Deswegen ist mir die Bemerkung aus dem Fernsehen im Gedächtnis geblieben.

ÖR. Nah der holländischen Grenze war nix mit Ostfernsehen.

Hanno

Axel Berger schrieb:

Und ich bin froh darüber. So ne nukleare Jauchegrube wie Sellafield brauch ich hier nicht.

Hanno

Christoph Müller schrieb:

Hallo,

Unfug, ein heißer Brenner alleine nützt gar nichts, aber Kolben und Zylinder des Stirlingmotors dürfen halt nur so heiß werden wie sie es vertragen. Den Carnotwirkungsgrad bestimmt aber nicht höchste Temperatur im Brenner sondern die im Stirlingmotor. Deshalb baut man halt grosse Kraftwerke mit Gasturbinen weil die Turbinen wesentlich mehr Hitze aushalten können als ein Stirlingmotor. Turbinenflügel die mit Keramik gepanzert und innen durch Luft gekühlt sind kann man halt in der Turbine verwenden, Kolben und Zylinder des Stirlingmotors kann man nicht so bauen.

Bye

Christoph Müller schrieb:

Hallo,

damit verbessert man zwar die Schmierung beim Anlassen, aber die Schädigung des Motors durch viele Temperaturzyklen ist damit nicht weg. Auch nicht die Verringerung des Gesamtwirkungsgrades durch zu häufiges Anlassen im kalten Zustand.

Aber wenn es sehr viele solche automatisch gesteuerten Blockheizkraftwerke gibt müssen die auch ihren Beitrag zur Netzstabilität liefern. Also auch mal anspringen wenn keine Wärme gebraucht wird aber mehr elektrische Leistung und auch mal nicht mehr einspeisen auch wenn Wärme gebraucht wird aber keine elektrische Leistung im Netz. Man muß dann auch mal den erzeugten Strom zusätzlich intern in Wärme umwandlen statt ihn zu verkaufen. Nur im Sommer bräuchte man nur den erzeugten Strom aber nicht die erzeugte Wärme. An diesen Randbedingungen des Stromnetzes und des Klimas kann auch der beste Automat nichts ändern.

Bye

Christian Zietz schrieb:

Hallo,

genauso auch schon früher in der Schiffahrt, da wurden die Unglücksursachen auch schon länger in der Seegerichtsverhandlung untersucht. Auch da gab es die Verkettung unglücklicher Umstände und mehrer Fehlentscheidungen.

Bye

Axel Berger schrieb:

Öl Wen interessiert sonst Wüste?
mfg hdw

Uwe Hercksen schrieb:

interpretiere ich jetzt mal "Achtung, jetzt kommt Schmarrn!"

Richtig. Er muss natürlich auch die richtigen Komponenten erwärmen.

Ich seh' schon - mit dieser Technik hast du dich noch nicht besonders beschäftigt. Wer sich damit beschäftigt, weiß da nämlich immer ein paar nette Konstruktionen zum Thema.

Und wenn man's ganz genau nimmt, die TemperaturDIFFERENZ zwischen heißem und kaltem ARBEITSGAS. Und nimmt man's noch genauer, hängt's auch noch vom Totraum und noch mehr von der Wirksamkeit des Regenerators ab. Die Strömungsverluste darf man dabei auch nicht vergessen. Die Reibungsverluste ebenfalls nicht.

die man dann nicht einfach nach Gebrauch ein- und ausschalten kann. Die müssen auch dann Strom produzieren, wenn keiner den Strom braucht. Die Verluste interessiert das nicht. Sie werden auch dann produziert, wenn der Strom gar nicht gebraucht wird. Der muss dann Lückenfüllerdienste erledigen wie z.B. Häuser und Wasser heizen. Am Ende sind das reine Regelungsverluste, die eigentlich von der ganzen Technik abgezogen werden müssten, weil damit die Umwelt ja trotzdem versaut wird.

Wie kommst du drauf, dass Gasturbinen mehr Hitze aushalten könnten als ein Stirlingmotor?

Natürlich kann man sie nicht so bauen. Dann wären's ja Turbinenflügel. Die braucht ein Stirling in der Tat nicht. Bei der Gelegenheit - die Kühlung der Turbinenflügel stellt einen erheblichen Wirkungsgradverlust dar. Die abgeführte Wärme wird schließlich nichts in Bewegung versetzen können.

Stirlingmotoren werden üblicherweise so gebaut, dass die tribologisch relevanten Teile allesamt im kalten Bereich laufen. Das wirkt sich sehr positiv auf die Lebensdauer der Maschinen aus.

Servus Christoph Müller http://www.astrail.de

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