Wenn einem ein gleich riecht er nicht genug ist...
Oct 03, 2024 Last reply: 1 year ago 249 Replies
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Rupert Haselbeck
Helmut Schellong schrieb:
Das ist, wen wunderts, falsch. Um eine Kaltverschweissung zu erreichen, bedarf es einer _direkten_ intensiven Annäherung der Atome der beiden Kontaktflächen. Das wird zwar gerne mal erreicht beim Gewindeschneiden, nämlich zwischen Schneidstahl und Werkstück, wenn nicht ausreichend geschmiert wird, nicht aber bei Werkstoffen wie Kupfer und Stahl oder gar Alu und Stahl. Um eine Kaltverschweissung zu erreichen, müsste dazu jede Spur von Fett oder anderen Oberflächenbeschichtungen beseitigt und vor allem die Oxidschicht an der Oberfläche der beiden Werkstücke entfernt, zumindest aufgerissen, werden. Gerade auch bei Aluminium-Werkstücken ist das höchst schwierig zu erreichen, wenn man nicht etwa unter Vakuum arbeitet
Auch das ist höchst unwahrscheinlich (Unsinn eben...)
Nein, das würde höchst extreme Bedingungen und Vorbereitung der Oberflächen erfordern
MfG Rupert
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Marc Haber
Das ist mir zu breit, damit könnte man auch hunderte oder tausende meinen. Ich ziehe Enriks Variante "mehrere zehn Gigawatt" vor.
Danke Euch beiden.
Grüße Marc
V
Volker Bartheld
Wenn eine Federklemme für starre Leiter eines gewissen (Minimal)Durchmessers geeignet ist, ist sie auch für Aderendhülsen dieses Durchmessers geeignet. Daran kann ich weder eine Gefahr noch Unsinn finden - zumindest solange, bis mir jemand erklärt, daß die mit Aderendhülse ummantelte Litze aus irgendwelchen Gründen ein anderes Verformungsverhalten besitzt, als das Kupfer starrer Leiter.
Hätte mich auch schwer gewundert, wenn aus dem Munde von Chuck Schellong auch nur ein einziges Mal ein sinnvoller, an Fakten belegbarer Kommentar käme.
Volker
V
Volker Bartheld
Außerdem gibt es Zangen mit/für Trapezpressung (ja, Trapeze sind auch vierkantig) und für Aderendhülsen mit Dornprofil, die außerdem einen oder mehrere Stege in Querrichtung erzeugen:
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Kosten um die 30€ und sehen aus meiner Laiensicht ebenfalls weder gefährlich noch unsinnig aus.
Und um beim Schwanzlängenvergleich noch einen draufzusetzen: Für "richtige" Crimps von "richtigen" Flachsteckern bzw. -hülsen nehme ich natürlich was in der Art:
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früher auch mal beim Werkzeug-Hoffmann mit wechselbaren Einsätzen für 2.8-
4.8-6.3mm, AMP, Lemo und einstellbarem Crimpdruck, aber was willst Du bei dem Billgscheiß für 130€ auch erwarten.
Volker
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Helmut Schellong
Rupert Haselbeck wrote on 14.10.2024 23:50:
Alle Deine nachfolgend zitierten Antworten sind - wie (meistens) üblich - falsche Behauptungen. "Das ist, wen wunderts, falsch." "Auch das ist höchst unwahrscheinlich (Unsinn eben...)" "Nein, das würde höchst extreme Bedingungen und Vorbereitung der Oberflächen erfordern" Man merkt Dir - zumindest hier - den Theoretiker an.
Ich habe bereits 1968, während meiner Lehre bei Dürkopp in Künsebeck, Kaltverschweißung gelernt. Man sollte daher nicht davon ausgehen, mich in diesem Wissensbereich belehren zu können.
Dürkopp hatte im großen Stil Kugel-, Nadel-, Kegelrollen-Lager und weitere Arten hergestellt. Von daher war dort große Kompetenz für hochpräzises Schleifen vorhanden. Und genau damit hatte man die Lehrlinge intensiv konfrontiert. Ich habe halt u.v.a. an einem Anreißtisch gelernt und mit hochgradig ebenen und hochglatt geschliffenen Stahlquadern experimentiert.
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|Zur Schneidklemmtechnik: |Es mag zunächst überraschen, dass sich angesichts der hohen Anforderungen |die Schneidklemmtechnik (IDC; Insulation Displacement Contact) auch in der Industrie durchsetzt. |Bei ihr wird der isolierte Leiter in einen Spalt eingepresst, der sich verjüngt und dessen Flanken |als Schneide ausgeführt sind. |Die Schneiden durchtrennen die Isolierung und treffen dann auf den eigentlichen Leiter, der |bei diesem Prozess verformt wird. |So entsteht – wenn der Vorgang korrekt durchgeführt wurde – eine langzeitstabile Kaltverschweißung |und eine gasdichte, d.h. nicht alternde Verbindung. |Ursprünglich für die Bürokommunikation und die IT-Netzwerktechnik entwickelt, ermöglicht |diese Technologie eine einfache, zeitsparende und lötfreie Verbindung ohne Spezialwerkzeug. |Und genau diese Vorteile möchte man auch in der Industrie nutzen.
Crimp-Verbindungen sind ebenso gasdicht, nicht korrosiv und schaffen eine Kaltverschweißung.
*Selbstverständlich!*
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|Bei der Einpresstechnik wird ein massiver Stift in die durchkontaktierte Bohrung gepresst. |Die hohe Reibungskraft zwischen Stift und Bohrung erzeugt eine homogene Kaltverschweißung |zwischen den Oberflächen und gewährleistet so die elektrische und mechanische Integrität. |Allerdings verformt sich bei diesem Einpressvorgang auch das durchkontaktierte Loch, und |das Entfernen des massiven Stiftes bricht diese Verbindung ab. | |Bei Verwendung der Einpresstechnik mit flexiblen statt massiven Stiften bleibt das plattierte |Durchgangsloch intakt, aber das Stiftmaterial selbst wird verformt. |Obwohl es möglich ist, den flexiblen Stift zu entfernen, da die mechanische Verbindung |nicht so stark ist wie bei einem massiven Stift, ist der Stift selbst beschädigt |und kann nicht ein zweites Mal verwendet werden.
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Helmut Schellong
Sie hat ein sehr unterschiedliches Verformungsverhalten: Die Aderendhülse kann mit der Litze darin leicht ziemlich platt gedrückt werden, während das mit massivem Kupferdraht nicht geht. (Das Paket der Litzenseelen nimmt einfach eine andere Querschnittsform an.)
Darum geht es aber nicht, sondern die Litze läßt sich relativ leicht aus einer gecrimpten Aderendhülse herausziehen, die in einer Federklemme steckt, falls die Aderendhülse _nicht gasdicht_ gecrimpt wurde.
Du bist ein Ignorant und Fälscher.
Mehrere andere Leute haben zuvor sinngemäß das Gleiche gesagt, wie ich. Ich habe dies lediglich bestätigt. Diese anderen Leute haben ebenfalls nichts belegt.
Was Du über Chuck Schellong behauptet hast, mußt Du logischerweise auch auf diese anderen Leute ausdehnen.
WAGO_221 sind ausdrücklich für massive, grob- und fein-seelige Cu-Drähte geeignet. Allein aus diesem Grund brauchen sie niemals Aderendhülsen. Diese Klemmen haben einen Schließhebel und kompaktieren ein Seelenpaket beim Hineinschieben auf einer relativ langen Strecke. Daher funktionieren sie auch mit feinen Seelen, und verdrillt werden sollte das Seelenpaket keinesfalls - WAGO zeigt oder beschreibt das nirgendwo.
Ich stimme den nachfolgenden Inhalten zu, bis auf das Detail, daß Aderendhülsen sich im Lauf der Zeit von selbst weiten und auf der Litze lose werden sollen.
--------------------------------------------------------------------------------------- Marc Haber wrote on 13.10.2024 10:47:> Volker Bartheld snipped-for-privacy@bartheld.net wrote: >> *) Auflösung: Es waren die Zuleitungen. Mei, lieblos gezwirbelte Litze, zu kurz >> abisoliert und ohne Aderendhülse in eine Federklemme gewichst. Kann man schon so >> machen und ist lt. WAGO für gewisse Klemmen auch zulässig, jedoch... >
--------------------------------------------------------------------------------------- Michael Landenberger wrote on 13.10.2024 11:22:> "Marc Haber" schrieb am 13.10.2024 um 10:47:34: >
--------------------------------------------------------------------------------------- Michael Landenberger wrote on 13.10.2024 22:13:> "Volker Bartheld" schrieb am 13.10.2024 um 11:43:05: >
--------------------------------------------------------------------------------------- Axel Berger wrote on 14.10.2024 09:00:> Michael Landenberger wrote: >> Irgendwann sitzt sie dann nur noch lose auf der Ader. >
Naja. Wie nennst Du z.B. eine Größe von 10000, indem Du die Endung "zig" daür benutzt? AFAIK gibt's die nur zwischen 20 und 90, also "mehrere zehn".
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Rupert Haselbeck
Helmut Schellong schrieb:
Das schlimme an der Sache ist, dass man dich offenbar in jeglichem Wissensbereich belehren müsste, um irgendwann vielleicht irgendwelches brauchbares Wissen bei dir erwarten zu können :->
Eine andere Frage bleibt freilich die von dir selbst genannte Problematik: Kann man dich überhaupt belehren? Bist du überhaupt fähig, /irgendwas/ zu lernen?
Es ist völlig egal, mit was du gespielt hast. Offensichtlich hast du nicht verstanden, was du tust.
Und es ist ja auch bezeichnend, dass du immerhin mit keinem Wort auf deine ursprünglichen falschen Behauptungen mehr eingehst (ausser dem üblichen "ich weiß alles besser"), sondern mit anderem Geschwurbel davon abzulenken versuchst
MfG Rupert
R
Rupert Haselbeck
Da hast du also zu einer erstaunlichen Erkenntnis gefunden: Wenn mans falsch macht, dann ist es falsch
MfG Rupert
H
Helmut Schellong
Rupert Haselbeck wrote on 15.10.2024 20:10:
Flucht nach vorn - mit Methode Trump?
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Rupert Haselbeck
Hmm, du glaubst, du könntest damit punkten? Indem du den Spinner dort drüben nachzuäffen versuchst? Auch da müsstest du wohl noch viel üben :->
MfG Rupert
E
Enrik Berkhan
Das dachte ich auch, also das "zig" das spezialiserte Template für "mehrere Gedöns" mit Gedöns = 10 ist. Der Duden (online) z.B. nennt für "zig" allerdings die Bedeutung "steht anstelle einer nicht genau bekannten, aber als sehr hoch angesehenen Zahl". Das hat sich wohl so entwickelt.
(Außerdem war es m.E. Zufall, dass es in Marcs Beispiel ausgerechnet um "zehn" ging.)
Gruß, Enrik
T
Thomas Prufer
Ich bezog mich auf deine Aussage
"Aderendhülsen in Federklemmen ist inkompetenter und gefährlicher Unfug."
Wago ist anderer Meinung. Bei der Abwägung Wago/Schellong gewinnt Wago. Deshalb schreibe ich "Ist so pauschal gesagt falsch." Kannste natürlich anders sehen.
Thomas Prufer
M
Marc Haber
Das ist halt das, wie groß die größte HGÜ heute ist. FÜr "hunderte" und "tausende" haben wir Worte, nur für "zehne" nicht.
Grüße Marc
V
Volker Bartheld
Natürlich.
Es halten übrigens auch Starrdraht und nackte Litze in Federklemmen "deutlich schwächer" (was auch immer das konkret bedeuten mag) als in Schraub- bzw- Lüsterklemmen. Wenn man sich z. B. auf die Auszugskräfte bis zum Versagen der Verbindung im Neuzustand, also kurz nach der korrekten Montage bezieht.
Nur kommt es darauf nicht unbedingt an, denn meist will man keinen Elefanten an sowas aufhängen. Langzeitstabilität, Stromtragfähigkeit, eine sichere, reproduzierbare, schnelle Verarbeitung ohne Deformations des Leiters mit der Möglichkeit zur nachträglichen Kontrolle, Wiederverwendbarkeit, usw. sind mindestens genauso wichtig. Und da kacken Lüsterklemmen regelmäßig total ab.
Durch die Isolation geschraubt, zu kurz oder zu weit durchgesteckt, sodaß das Gegenüber nur noch am guten Willen hält (weiß nicht, ob die WAGO- Durchgangsverbinder eine Trennwand haben, die das verhindert - sieht mir aber danach aus), ausgenudelte Gewinde, die sich klammheimlich verabschieden, durch Befestigungsschrauben und -nägel gefickte Isolation, Versprödung, diese fuddeligen Schlitzschrauben im Mechanismus, keine konisch zulaufende Einführung, die abstehende Adern begünstigt, daß man Lüsterklemmen nur ausgesprochen krampfig als Mehrfachverbinder nutzen kann, usw., usf.
Die nehme ich eigentlich nur noch her, wenn die Not wirklich groß ist.
Tut er bestimmt.
Volker
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Marc Haber
Man könnte sich mit "zehntausenden von Megawatt" aus der Affäre stehlen.
Grüße Marc
G
Guido Grohmann
Dann sag "dutzende", die Größenornung stimmt so immerhin.
Guido
H
Helmut Schellong
Ich bleibe bei meiner strengen Aussage. Warum?
WAGO definiert unter
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bestimmte WAGO-Produkte erschöpfend, unter welchen Voraussetzungen und wie genau welche Aderendhülsen beim jeweiligen Produkt verwendet werden dürfen. Der Inhalt unter dem Link sollte folglich von Interessenten _vollständig_ gelesen werden.
Meines Wissens definiert dies weltweit nur WAGO. Zu allen anderen Federklemmen der Welt gibt es eventuell keine solche Definition. Die Definition von WAGO ist durchaus komplex. Ich würde allein deshalb pauschal auf jegliche Verwendung von Aderendhülsen in Federklemmen verzichten.
Warum verlangt WAGO gasdicht gecrimpte Aderendhülsen? Weil andernfalls die Litze relativ einfach aus der Hülse gezogen werden kann. Welche Zangen crimpen gesichert gasdicht? Jedenfalls die von WAGO angebotene.
WAGO: "Die Länge der Aderendhülse entspricht der vorgeschriebenen Abisolierlänge" Also z.B. 11 mm. Ich habe keine Aderendhülsen mit einer solchen Länge.
Etc.
M
Marc Haber
Sehr schöne Idee. Danke Dir. _Das_ geht wiederum im Englischen nicht.
Grüße Marc
M
Marc Haber
KEIN professionller Elektriker arbeitet auf einem derart Hohen Niveau an Selbstbefriedigung. Warum denn auch?
--
---------------------------------------------------------------------------- Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header Rhein-Neckar, DE | Beginning of Wisdom " | Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 6224 1600402
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