Hallo Thomas,
Du schriebst am Fri, 03 Nov 2023 08:12:26 +0100:
Es _IST_.
Nein.
Quatsch - was da auf die Küste zuzläuft, ist _nicht_ die "Spreading-Zone", sondern die aus ihr erwachsende Platte. Die Spreading-Zone trifft aber im Süden und im Norden Südamerikas direkt auf die Kontinentalplatte, wo sie in Feuerland für reichlich feurige Erscheinungen sorgt und im Norden, wo sie sich auch noch teilt, die "beiden Amerikas" zerreißt und auch im Süden Nordamerikas deutlich ihre Anwesenheit kenntlich macht (gut bekannt: der Yellowstone-Park in Usanien).
Nochmal Quatsch. Eine Platte (die sowieso nicht "subduziert", sondern "subduziert" _wird_) taucht nicht "nur am Stück" in die Subduktionszone ein, sondern biegt sich an ihrem Rand zunehmend nach unten. Zudem wandert die Nasca-Platte doch auch von der Spreading-Zone weg, wo sie grade entsteht, und - kenntlich durch die Färbung im Bild - auf die Subduktionszone zu.
_Gerade dort_ ist das nicht der Fall. Im Süden und um Äquator hin passiert aber genau das, und noch weiter nach Norden zerschneidet (oder zerbricht) die Spreading-Zone sogar den Rand der kontinentalen Platte Nordamerikas am Rand von Kalifornien.
Nein, das "unmögliche[] Szenario" stammt aus Deiner Vorstellung, die nicht mit der Plattentektonik zusammenpasst.
Das tut sie allerdings auch stellenweise, weil sie sich außerdem auch noch dreht, wenn ich das richtig mitbekommen habe. Aus der angeg. Darstellung ist das allerdings nicht entnehmbar.
Du wirst es wohl mal wieder nicht glauben wollen, aber eine Platte kann auch mal auseinanderbrechen und die Teile sich in unterschiedlichen Richtungen weiterbewegen. ...
Naja, das sind schon mehrere Spreading-Zones, die eine ganze Reihe von Platten voneinander trennen, z.B. Südamerika, Afrika, Australien und schließlich die Antarktis. Da muß sich nicht unbedingt Afrika zusammenziehen, da können auch die anderen Bereiche weggeschoben werden. Hastemal ein paar Meßdaten der Verschiebungen zur Hand? Müßteste eigentlich, wennde den Argumenten der Plattentektonik widersprechen willst.
Das ist kein relevantes Argument. Das Argument müßte sein, daß es rund um Afrika _keine Subduktionszonen_ gibt, die den in besagten Spreading-Zonen erzeugten neuen Meeresboden aufnehmen könnten, so wie das der Westrand von Südamerika tut. Müßte es das?