Hallo,
wenn man bei Leitungen oder N-Polen mit Reflexionfaktoren rechnet betrachtet man i.A. Spannungs- oder Stromquellen. Die Einheit dieser ist V oder A. Das sieht man leicht ein, da man ja infitisimal kleiner Strom/Spannngsmesser in die Leitung einbringen könnte die dann eben das fortschreiten der Wellen anzeigen.
Wenn man nun mit s-Parametern rechnet wird in der Literatur i.A. von Hin- und Rücklaufender Welle geschrieben. Dies wird dann u.U als a_1, b_1, a_2 und b_2 eingeführt. Ich ging bisher davon aus, dass es sich um Leistungswellen handelt. Man also mit s11 angibt wie viel der Leistung am Eingang des Vierpoles reflektiert wird. (Zweites Tor natürlich korrekt Abgeschlossen.) Nun fand ich aber als Definition der normierten Wellen a_1/2= U_h1/h2/sqrt(Z_0). Also die Spannungsquelle auf die Wurzel des Wellenwiderstandes normiert. Das ergibt die Einheit sqrt(W). Nun stellt sich da bei mir ein Widerspruch ein und ich will nicht so recht einsehen, dass man mit der Wurzel aus einem Watt so viel Sinnvolles anfangen kann. Wie soll man sich auch ein Wurzelwatt vorstellen? Nun werden sich die Leute aber nicht aus lauter Freude solche Definitionen ausgedacht haben. Was ist also der Grund die Wellen in dieser Variante zu definieren.
Tschüss Martin L.