Das Alternativkonzept 2/3 der Menschheit durch Krieg oder gar Vernichtungslager zu vernichten, ist so offensichtlich, dass es auch Grünen nicht entgangen sein wird.
Peter
Das Alternativkonzept 2/3 der Menschheit durch Krieg oder gar Vernichtungslager zu vernichten, ist so offensichtlich, dass es auch Grünen nicht entgangen sein wird.
Peter
Am 06.05.2023 um 07:23 schrieb Thomas Heger:
Über den technischen Unsinn deiner Betrachtung hat Marte Schwarz eineinhalb Stunden nach dir alles gesagt. 18 kW Dauerleistung für eine Etagenwohnung?Aber lange vor ihm haben die üblichen Grünenhasser zugebissen. Das war offenbar auch deine Absicht; der Text im Betreff hat sie sofort getriggert.
Helmut Schellong schrieb:
Auf dem Schild steht aber nicht, wie lange pro Tag das Ding läuft. Vor rund 20 Jahren war es noch gelegentlich kalt im Winter, so mit zwei Wochen minus zweistellig °C. Für's Haus habe ich maximal (IIRC an einem Tag nur) eine mittlere Leistung von 5 kW gebraucht.
Rupert Haselbeck:
Das sind glaube ich sowieso alle einig.
Ja, für's Stromnetz ist das eine Schwierigkeit, das stimmt.
Da stimme ich auch zu. Der Unterschied ist aber vor allem, daß im Winter halt vor allem Windkraft da ist, und sich somit in der Fläche ein Nord- Süd-Gefälle einstellt. Etwas übertrieben gesagt muss halt der ganze Strom aus den Nordsee Anlagen ganz bis in die Alpen hin.
Ob es eher die Politik oder die Netzbetreiber sind, die da noch nicht so dolle viel Lust zum Ausbau haben, oder gar alle an einem Strang ziehen, ist für mich im Detail grad schwer zu sagen. Letztere haben jedenfalls irgendwelche Pläne zum Ausbau. Von denen hört man ja etwas mehr als vom Ist-Zustand, so daß da die Relation nur erschwert zu beurteilen ist. Wenn man z.B. liest, daß Amprion da n GW Gleichstromkabel von der Küste nach NRW will, dann trifft die Information halt irgendwie halt auf so Kenntnisse wie... nunja, es gab halt ein AKW Unterweser, das wohl auch verkabelt gewesen sein wird. Weiss der Geier, was für eine Übertragungskapazität schon da ist.
Aber um beim WP-Thema zu bleiben: Klar, auch der Strombedarf wird deutlich dynamischer werden, also insbesondere im Vgl. zu heute weit grössere Spitzenwerte erreichen.
Äh, dieser Thread hat das subject "Der Wärmepumpen-Wahnsinn". Es wird aus keineswegs speziell beim Verkehr auf Verstromung gesetzt. Sondern überall. Undd zwar aus Effizienzgründen.
Das passiert doch überhaupt nicht, das mit dem Verbieten. Nichtmal die grottigste aller Lösungen, nämlich, die Mühsam der Natur abgerungene erneuerbare Energie in sauteuren Apparaten in chemische Energieträger umzuwandeln, und letztere dann mit Nulleffizienz-Verbrennungsmotoren in Traktionsenergie zu wandeln, wollte die FDP verbieten, weil es die Freiheit zur Zerstörung brauche.
Kommt dann ja noch ein wenig drauf an, ob man nach der Spitzenleistung oder nach Monatssummen fragt. 2x ist ein häufig genannter Zahlenwert.
Scholz spricht von 10 GW H2. Um die allerdings wenigstens im Sommer mit Solarstrom zu versorgen, braucht es schon Speicher, da die Sonne nur tagsüber leuchtet. Kein grosses Problem. Schon die (allerdings nicht ausreichend Zyklenfesten) Starterakkus der 40Mio. Autos mögen so ca.
30GWh Bleiakku sein.
Tja, und wie sähe die Alternative aus? EE mal 4 (oder so) mitsamt Elektrolyseuren im Ausland installieren ist auch nicht eben kostengünstig, und eben im Ausland.
Gruss
Jan Bruns
Ich hatte in diesem Winter mehrere Tage mit -8 bis -10 Grad. Wenn ich dabei die Badewanne vollaufen ließ, dürfte die Heizung 12..14 kW geleistet haben. Der Wasserspeicher hat 25 kW primär. Das allein schafft die Heizung gar nicht.
Die Heizung ist doch ohnehin geregelt. Bei Entnahme wird das Gasventil weitgehend geöffnet, und falls die Temperatur dabei nicht bald deutlich steigt, wird zu 100% geöffnet. Das müßte sinngemäß so geregelt sein.
Einen Fehler hat die Heizung: Die Wassertemperatur schwankt zwischen 39 und 58 Grad bei 48 Grad Soll. Ein solch große Hysterese würde ich bei dieser Aufgabe niemals programmieren. Konfiguration nicht möglich. Absoluter Schwachsinn!
Thomas Heger schrieb:
Wie bei dir üblich, leuchten dir einfache Fakten nicht ein, absurde Verschwörungstheorien aller Art hingegen schon. Ich leuchte dir mal nach: Du darfst davon ausgehen, dass politische Entscheider von Fachleuten beraten werden und danach erst Entscheidungen treffen. Die Sache mit den Wärmepumpen ist also kein Wahnsinn, sondern vernünftig. Nach Angaben des Bundesverbands Wärmepumpen war der Absatz an Heizungs-Wärmepumpen von 120.000 im Jahr 2020 auf 236.000 im vergangenen Jahr gestiegen. Da, wo sie bereits laufen, laufen sie gut, also kein Wahnsinn. Da, wo sie künftig eingebaut werden, wird es ebenso sein.
Helmut Schellong schrieb:
Das macht nichts. Es ist dennoch so
Nur weil du nicht verstehst, was solche Angaben bedeuten, sind deine doch recht seltsamen Vorstellungen dennoch unpassend
Nun ja, falsche Auswahl, falsche Beratung. Es gibt geeigneteres Gerät. Aber der Heizungsbauer verdient an einem überdimensionierten Gerät natürlich ein paar Euro mehr. Da ist es egal, wenn man unnötig Gas (und Geld des Kunden) verschwendet. Der Kunde versteht ja nichts davon und redet es sich vielleicht sogar noch schön ;->
MfG Rupert
Das denk ich auch!
Rechnen wir mit 2 kWh und einer Erwärmung um 40 °C. Dann haben wir
7200 kJ / 40 = 180. Das Teilen wir duch 4,19 (Meine Eselsbrücke ist immer 2^22, Quarzfrequenz einiger Wecker). Dann kriegst Du 43 Liter. Physik Klasse 9, Lehrbuch Seite 36.Samstags wird gebadet. Opa ist immer als letzter dran. Der muss dann auch immer erklären, warum er damals Grün gewählt hat.
MfG hjs
Ich bleibe bei meiner Meinung.
Erstens: Meine Wohnung (132 qm) ist doppelt so groß wie eine durchschnittlich große Wohnung (60..80 qm). Du sagst, das sei egal. Ah ja, und für eine vierfach so große Wohnung (250 qm) ist 14 kW auch zuviel? Solch eine gänzlich unlogische Betrachtung geht gegen alles, was ich im Leben gelernt habe.
Hier schrieb doch jemand, er hätte 8 kW für 50 qm. Und das wäre knapp und diese Knappheit oft bemerkbar.
Und für meine 132 qm wäre ebenfalls 8 kW passend?
132/50 = 2,64 ; 14/8 = 1,75 -- ein totales Mißverhältnis! 2,2*8 = 17,6 -> 18 kW wäre hier korrekt!Zweitens: Ich habe weit überwiegend Fußbodenheizung. DAS ist der Grund für eine großzügige Bemessung der Leistung! Fußbodenheizungen haben eine sehr große Trägheit. Mit beispielsweise 10 kW wäre es erst nach 5 Stunden warm!
Ja. Wo soll das kleine Kästchen an der Badezimmerwand einen großen Wasserbehälter hernehmen? Das sind Durchlauferhitzer und zum Duschen braucht man halt so viel.
Große Töne für einen Unwissenden. Geh in einer bleibigen Stadt uin eine beliebige Wohnung mit Etagenheizung und mach' Dich schlau, was da hängt und was es tut. Du hast natürlich recht, man könnte es so machen, wie Du vorrechnest, wenn man den Platz für einen entsprechend großen Boiler bereitstellt. Tut in der Praxis keiner, es sei denn im Einfamilienhaus oder zentral für alle Wohnungen im Keller.
N.B: Wo kommt Deine Nachricht her? Die Bezugsnachricht habe ich nicht und ich blase nichts in fremde Gruppen, die ich selber nicht lese.
Hi Helmut,
Durchlauferhitzerfunktion fürs Warmwasser oder dafür mit Speicher?
Welchen Gasverbrauch hast Du im Jahr? Ich fürchte, die ist gnadenlos überdimmensioniert, es sei denn, das Wasser wird im Durchlauf erhitzt.
Marte
Am 06.05.2023 um 16:08 schrieb Takvorian:
Aua! DAS tut weh!
Habe ich alles bereits beschrieben.
157L Speicher mit 5,7L primär. 130..178 kWh pro qm und Jahr.
Was? Ich habe die Zahlen jetzt nicht geprüft, aber sie sind nicht offensichtlich sinnlos und können durchaus stimmen.
Leider ja. Solche Experten halten immer häufiger selbstgeschriebene Expertisen für "Fakten" und die exekutiven, politischen Entscheider pfeifen drauf, ob sie den Gesetzen aus den Parlamenten standhalten.
Wäre sowieso egal, die haben sie ja auch selber geschrieben und
*mit den Parteifreunden mit Fraktionsdisziplin* in der Koalition durchgedrückt. Die Wähler wollen diese Parteilichkeit.GL
Ich will diese Parteilichkeit überhaupt gar nicht. So etwas wie Fraktionszwang verstößt gegen die Verfassung. Der Abgeordnete soll _nur_ nach seinem Wissen und Gewissen abstimmen.
Parteien haben kein Amt! Parteien haben keinen Diensteid abgelegt! Die sollen sich gefälligst aus der Regierungsarbeit heraushalten!
Politische Parteien haben (gemäß Verfassung) andere definierte Aufgaben.
Du hast einen Fakt unterschlagen: Diese Clique hat nämlich gar keine _unabhängigen_ Fachleute.
MfG hjs
Helmut Schellong schrieb:
Das verwundert wohl niemanden. Du bist ja nicht der einzige völlig lernunfähige Mensch auf Erden
Du hast offenbar (auch deiner selbst behaupteten Vita nach) recht wenig, fast nichts wirklich gelernt oder gar bis zu einem Abschluss geschafft
Ich habe hier 12kW für etwa 202m² Wohnfläche und selbst das ist noch immer etwas überdimensioniert, wie das Log der Heizung anhand der Taktung selbst bei Minustemperaturen belegt (wobei dann sogar noch 13m² Solarkollektorfläche dazukommen, welche freilich nur tagsüber und bei Sonnenschein von Bedeutung sein können)
Viel zu viel
Wenn man zu dämlich ist, die Heizung korrekt zu steuern, dann mag das sein. Die Leistung des Brenners macht insoweit so gut wie nichts aus. Es sind die recht großen und damit für viel Dämpfung sorgenden Estrichmassen, welche je nach Bedarf aufgeheizt oder abgekühlt werden müssen. Und da kann man vernünftigerweise auch mit hohen Vorlauftemperaturen nicht für merkliche Beschleunigung sorgen
MfG Rupert
Hallo Marcel,
Du schriebst am Sat, 6 May 2023 11:43:18 +0200:
Die "skalieren" sich schon selber - wenn nicht wieder wer auf die Schnaps- Idee kommt, eine "Zwangsverschrottung" aka Umstiegsprämie auszu"loben". Im Gegeteil sollte eine möglichst lange Nutzungsdauer der "alten Karre" gefördert werden, z.B. durch degressive Besteuerung - ausgeglichen kann das ja mit steigenden Benzin- und Diesel-Steuern werden.
Was hat da das eine mit dem anderen zu tun?
Wo issich Quatsch. Zunächst sind die meisten E-Auto-Fahrer solche, die eine sichere Lademöglichkeit zuause haben - die brauchen da zu 90% keine Ladesäule. Und die, die eine brauchen, hängen da ja auch nur kurz dran, irgendwas um eine Stunde, Tendenz fallend, weil die ja nicht jedesmal ihren Akku bis auf 0 runterfahren wollen. Sinnvoll wär's natürlich, wenn mehr Lademöglichkeiten von Firmen geboten würden (steuerbegünstigt wär's ja, AFAIK). Und auch da müssen es keine Ultraschnellllader sein, ein paar kW auf einem halben Dutzend Plätzen reichte schon, und die gibt's als normale Außensteckdosen oft schon.
Ja, trübes Kapitel. Leider ist es den Leuten wohl nicht mehr abzugewöhnen, ihr Zeug im Stand-By zu lassen, und oft geht's mangels des dafür (früher) vorgesehenen _standard- (norm-) mäßig so benannten_ AUSSCHALTERS (!) nicht mal mehr...
Jan Bruns schrieb:
Aus Effizienzgründen, so so.
Ach, du willst überhaupt nicht ernst genommen werden? Selbstverständlich ist einer der Wege zur Speicherung der Ausbeute der bereits jetzt gnadenlos überdimensionierten PV-Anlagen und Windräder auch die Erzeugung von eFuels. Chemische Speicher sind bei weitem einfacher und kostengünstiger, vor allem aber auch umweltfreundlicher zu haben als beispielsweise Li-Akkus, egal welcher Couleur, mit ihren aberwitzigen Umweltzerstörungen (wenn auch in weit entfernt liegenden Gegenden)
Ja, ein ziemlich weltfremder allerdings. Die Leute werden nicht nach Monatswerten fragen, wenn es darauf ankommt, ihre Wohnung während der kalten drei Tage ohne Sonne und ohne Wind warm zu bekommen.
Aha, gut zu wissen...
Weder die Starterakkus von Autos noch die Fahrakkus von Batterieautos eignen sich als Saisonspeicher, auch nicht als lediglich Tagesspeicher, weder von der Kapazität her noch aus der Betrachtung der Verfügbarkeit für diesen Zweck
Die aktuell gewählte Alternative besteht aus LNG teils recht obskurer Herkunft, aus einer großen Menge Kohlestrom aus inländischen und ausländischen Kraftwerken und aus einer recht großen, die nächsten Jajre weiter zunehmenden Menge Atomstrom aus (zu großen Teilen) Tschechien, der Schweiz und Frankreich. Niemand außer den doofen, aber ideologisch gestählten Deutschen ist derart dämlich, in Zeiten des Energie-, speziell des Strommangels bereits vorhandene Atomkraftwerke abzuschalten, während die Nachbarn rundum neue bauen. So ging just am Tag nach der Abschaltung des letzten deutschen Atomkraftwerkes ein neues schwedisches Atomkraftwerk in Betrieb...
MfG Rupert
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