Hallo Thomas,
Du schriebst am Sun, 29 Oct 2023 07:09:23 +0100:
Nein, nicht allein, siehe oben. Der "Förderbandeffekt" tritt nur dort auf, wo eine Platte auf einem sich relativ gleichförmig horizontal bewegenden Bereich einer Konvekionszelle aufliegt. An den Rändern und im Zentrum, wo die Bewegung in der Konvekionszelle in vertikale Richtung umschwenkt, gibt es den nicht. Auf einem solchen Bereich aufliegende Krustenplatten sind dort weitgehend stationär ("festgenagelt").
Nein, das tut es nicht. Die Konvekionszellen sind weitgehend unabhängig von den Krustenplatten. sowohl die Produktivbereiche der mittelozeanischen Rücken als auch die Gräben der Subduktionszonen werden wesentlich durch die Eigenschaften der Krustenplatten bestimmt. Trifft z.B. eine ozeanische Platte im "Förderbandbereich" auf eine viel dickere und sie überragende Kontineltalplatte, kann sie bei dem Zusammentreffen unter letztere geschoben werden und auch direkt neben dem Rücken, der sie produziert hat, wieder im Erdinneren verschwinden. (S. Chile)
Ersetze "jung" -> "jünger", bzw. sogar "gerade entstanden" und - wesentlich
- "alt" -> _"älter"_. D.h. das Alter ist _nicht_ absolut zu sehen.
Nein, nur _ÄLTER_ als die neu entstandenen.
Nein, ist er nicht, solange Du nicht über die Produktionszone vor der Küste gehst. Was da _dahinter_ kommt, läuft in die entgegengesetzte Richtung und kann nicht nach Chile kommen.
Falsche Voraussetung -> falscher Schluß.
Nein, das widerspricht der Plattentektonik in keiner Weise, sondern ist sogar eine Bestätigung ihrer Modellannahmen.