Wärmepumpen-Wahnsinn (2026 Update)

May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies

Hallo Thomas,

Du schriebst am Thu, 23 Nov 2023 08:15:05 +0100:

^e

Ich bezog mich darauf, daß Du _vorher_ die Zeit als _ortsgebunden_ anzusehen angabst. Das wäre etwas anderes, und ist nicht recht festlegbar.

...

Das gilt für alle Paare von Ereignissen, oder besser für die Paare aus einem Ereignis (BTW: Punkt der Raumzeit) und Beobachter. Aber genaugenommen ist der "Urknall" kein Ereignis - ihm kommt kein definierbarer Ort zu, weil er als "Quelle" des Universums "überall darin" stattfand. Das kann man durchaus als Problem der Hypothese (es ist eigentlich keine Theorie, es ist nur Ausgangspunkt für theoretische Betrachtungen) sehen, und das _wird_ auch von nicht ganz irrelevanten Wissenschaftlern so gesehen und nach alternativen Hypothesen und daraus ableitbaren Theorien gesucht.

Du hast das aber - bisher zumindest - nicht verständlich machen können. Effektiv gilt das schließlich auch für den Urknall - der _ist_ ja eine Sichtweise aus dem "hier und jetzt", "universal" können wir leider nicht "sehen".

Nein, warum? Die Urknall-Hypothese ist nur eine, sozusagen, Abbildung der Beschreibung durch die ART auf die beobachtete Struktur des Universums. Davon gibt es durchaus eine Vielzahl, die auch teils schon untersucht wurden. Die Urknall-Hypothesee ist halt bisher die einfachste, die alle Beobachtungsergebnisse weitestgehend konsistent und widerspruchsfrei erklären kann. Problem hat auch sie, die "dunkle Energie" z.B., oder die Inflationsphase, die in der Frühzeit des Universums aufgetreten sein muß.

Von uns aus gesehen, fehlt hier noch. Ja, sicher. Zeige anderes, wenn Du kannst.

Am 24.11.2023 um 21:37 schrieb Sieghard Schicktanz:

Ok

Ich nenne den Nullpunkt 'Hier und Jetzt' Beobachter.

Das gelte für alle denkbaren Beobachter immer und überall.

Dafür beobachten die Beobachter nicht die gleiche Welt, sondern haben jeweils ein anderes subjektives Bild davon.

diese Beobachter verfügt zwingen über eine eigene Weltlinie und die über ein bestimmtes zeitmaß.

Diese zeit ist subjektiv und relativ, aber nicht universal.

Da der Beobachter immer irgendwo sein muß ist dessen Eigenzeit auch die des Ortes.

Unklar bliebe aber, ob der Beobachter dem Ort seine Zeit aufzwingt oder der Ort dem Beobachter.

Ich gehe in meinem 'Buch' von dem Lichtkegel a la Minkowski aus.

Das Bild hat eine senkrecht nach oben weisende Zeitachse, welche senkrecht auf einer horizontalen Ebene steht, die 'Hyperbene der Gegenwart' genannt wird.

Diese Ebene reist mit dem Beobachter mit, welcher identisch sein soll mit dem Kreuzungspunkt 'hier und Jetzt'.

Die Hyperebene der Gegenwart ist nun keineswegs das, was wir 'Universum' nennen, sondern das, was wir 'Euklidischer Raum' nennen.

Dieser Raum ist aber unsichtbar, allerdings natürlich real.

(Tatsächlich sehen können wir nur Ereignisse, die auf dem eigenen Vergangenheitslichtkegel stattfinden.)

Wenn man nun die Zeitachse relativistisch verdreht, dann muß das obige aber immer noch gelten.

Die Zeitachse muß dann wiederum auf einer Hyperebene senkrecht stehen und der Vergangenheitslichtkegel die Menge der beobachtbaren Ereignisse bezeichnen.

Allerdings ist das nicht die gleiche Hyperebene wie zuvor und nicht der gleiche Vergangenheitslichtkegel.

Jetzt kann man statische Felder auch so sehen, als wären das 'Einflüsse' die mit unendlicher Geschwindigkeit kreisen würden, weswegen sie statisch erscheinen ('sind sofort wieder da, obwohl sie eben erst weg sind')..

Aus diesen statischen Feldern bestehen nun Atome.

Wenn ich nun die Zeitachse verdrehe, dann sind Atome plötzlich keine Atome mehr, aber andere Strukturen wären das, die man vorher als Strahlung wahrgenommen hat.

Jetzt kann ich diese verdrehte Zeitachse aus der Position von zuvor betrachten, wo die Zeitachse noch nicht verdreht war.

Dann sieht das Ganze so aus, als würde darin Materie verschwinden (ist ein 'Schwarzes Loch').

Das kann man aber auch umdrehen und das gleiche von der anderen Seite aus betrachten und hätte dann einen big-bang.

..

TH

Am 21.11.2023 um 10:07 schrieb Klaus H.:

Nein, denn Krümmung der Oberfläche einer Kugel ist der Kehrwert zum Radius der Oberfläche.

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Und wenn der Radius zunimmt, dann muß die Krümmung abnehmen.

Da aber sphärische gekrümmte 30 km dicke Steinplatte ziemlich stabile Objekte sind, können diese sich nicht einfach in der abnehmenden Krümmung der Erdoberfläche anpassen.

Daher drücken die Ränder in den oberen Erdmantel und die Mitte wird tendenziell vom Untergrund abgehoben.

Aber irgendwann reißt die Krustenplatte doch und zwar tendenziell an der Unterseite, weil dort die Platte länger werden müßte, damit die Platte weniger Krümmung aufweist.

Wenn sie komplett durchbricht, dann fällt die Mitte herunter und es krachen riesige Plattenteile auf den oberen Erdmantel, während die Teile links und rechts vom Riss sich tendenziell drehen.

Dabei steigen die vorher in den Matel gedrückten Ränder wieder auf und der angehobene Teil sackt herunter.

Die vorher in den Mantel gedrückten Ränder würde aber deformiert ('zerknautscht'), weswegen sich nach dem Ereignis Gebirge an Land befinden.

Krustenplatten riesige und sehr dicke Objekte, die aus gepresstem Gestein bestehen.

Sie sind sphärisch gekrümmt (ähnlich einer Eierschale) und besitzen eine ganz enorme Stabilität.

Allerdings ist die Druckfestigkeit bei Gestein höher als die Zugfestigkeit, weswegen solche Platten reißen können.

TH

Am 22.11.2023 um 22:45 schrieb Sieghard Schicktanz:

Es gibt ein (gutes!) Buch über dieses Thema.

Ein gewisser Alexander Franklin Meyer hat es geschrieben und es heißt 'Geometry of Time'.

Darin zeigt er, dass man Zeit tatsächlich geometrisch betrachten kann und das die Big-Bang-Theorie das nicht tut, sondern Zeit linear und universal ('kalenderartig') annimmt.

Für die Existenz von Etwas ist vollkommen irrelevant, ob man das betreffende Etwas sehen, messen oder beeinflussen kann.

Etwa kann man die Vergangenheit ziemlich schlecht beeinflussen, obwohl man der nicht die Realität absprechen kann.

Auch Schiffe hinter dem Horizont sind immer noch existent, selbst wenn man sie nicht mehr sehen kann.

Man muß also auf die Sichtbarkeit bzw. Messbarkeit verzichten, wenn man sich mit Fragen der Existenz beschäftigt.

Klar, aber nur 'wenn man...'.

Genausogut könnte man nämlich besagte Erhaltungssätze opfern.

Ich persönlich tendiere eher zu letzterem, weil ich der Natur nicht so etwas wie einen 'kosmischen Gerichtshof' unterstellen möchte, wo die Verletzung kosmischer Gesetze geahndet wird.

Daher sollten derartige Gesetze eher ex post gelten und bestimmte Erfahrungen beschreiben und nicht a priori der Natur Vorschriften machen.

...

TH

Hallo Thomas,

Du schriebst am Sat, 25 Nov 2023 08:13:21 +0100:

Naja, auch wenn "hier" ja noch eingermaßen definierbar ist - "jetzt" ist extrem flüchtig. Mit dieser Definition ist einer Deiner "Beobachter" entweder äquivalent zu einem _Ereignis_, einem Punkt der Raumzeit, oder Dein Verständnis von "jetzt" erstreckt sich auf die gesamte "Lebensdauer" des Beobachters.

Keine Frage.

^d

Richtig, wobei dieses Zeitmaß aber für einen Beobachter _selbst_ konstant bleibt (subjektives Empfinden mal nicht berücksichtigt), Das macht es z.B. möglich, mit den Eigenfrequenzen von Atomen die Gravitationswirkung zu vermessen.

Das ist entweder eine Nullaussage, wenn sich mehrere Beobachter nicht am selben Ort aufhalten können, oder bedeutet, daß alle sich am selben Ort befindlichen Beobachter dieselbe Eigenzeit haben müssen (wobei letzteres impliziert, daß sie auch dieselbe Geschwindigkeit haben müssen, sonst beleiben sie nicht am selben Ort).

Das ist dann sozusagen "Jacke wie Hose", da die Implikationen dieselben sind.

...

Das ist lediglich eine Darstellungskonvention.

Nein, das ist nicht so. Und zwar ist es deshaöb nicht so, weil das, was Du "Hyperebene der Gegenwart" nennst, mit N^H^Hnichten eine Ebene ist, sondern eine (gravitative) Äquipotential(hyper)fläche (hyper, weil 3D), ein vollständiger Raum.

Und nur Ereignisse _innerhalb_ dieses Lichtkegels können Einfluß auf die Vergangenheit des Beobachters haben.

Richtig, wobei _relativistisch_ die Zeitachse nicht verdreht werden _kann_

- was relativistisch passieren kann, ist ein Verkippen der "Hyperebene der Gegenwart" aufgrund einer Geschwindigkeitsänderung.

... kann dann wieder so dargestellt werden, daß sie für den Beobachter wiederum auf einer Hyperebene senkrecht stehend erscheint...

Genau.

Nein, das kann man nicht. Statische Felder sind _ausschließlich_ für einen bestimmten Bewegungszustand eines Beobachters statisch, für alle anderen Beobachter sind sie das nicht. Standardbeispiel: Ein statisches Magnetfeld induziert in einem bewegten Leiter ein elektrisches Feld, das einen Strom bewirken kann. Symetrisch dazu bewirkt eine ruhende konstante elektrische Ladung in einem bewegten System (das diese als Strom sieht) ein Magnetfeld.

Atome bestehen nicht aus statischen Feldern, nicht einmal deren elementare Bestanteile. Die sind _Anregungen_ von Feldern, und zwar von Feldern, die sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten und dzf. in _keinem_ System ruhend, also statisch, sein _können_.

Was aufgrund der Natur der (Bestandteile der) Atome halt nicht geht - und damit leider Deine ganze weitere Betrachtung sinnlos macht.

Was für ein law gilt denn für so einen Rattenschwanz-Fred? :-) SCNR und habe ich vergessen.

GL

Am 26.11.2023 um 22:37 schrieb Sieghard Schicktanz:

'Hyperfläche' und 'vollständiger Raum' sind eigentlich synonym, d.h. meinen das gleiche.

Ein Minkowski-Diagramm ist nämlich um eine bzw. zwei Dimensionen reduziert, da man etwas vierdimensionales nicht zeichnen kann.

Die weggelassene Dimension muß man demnach 'per Hand' wieder einsetzen.

In der Darstellung mit dem (pseudo) 3D Doppel-Kegel fehlt eine Dimension.

Man muß das Diagramm daher gedanklich mal drei nehmen, da es drei Kombinationen von zwei-aus-drei Achsen gibt: x-y, x-z und y-z.

Die genannte Hyperbene hat also drei Dimensionen und ist das, was man 'Euklidischer Raum' nennt.

Dieser ist 'zeitlos', hat also Dimensionen die nicht zeitabhängig sind.

Unser All wir aber mit Lichjahren bemaßt, was Zeit in den Längenmaßen benutzt.

Unser Bild vom All ist identisch mit dem eigenen vergangenheitslichtkegel.

Wir haben also eine Diskrepanz zwischen dem Euklidischen Raum (welcher ohne Zeit auskommt und 'mitreisend' ist) und dem 'Universum', welches faktisch ein irreales Bild aus der Vergangenheit darstellt.

Dieses Bild ist Positions-abhängig und zeitabhängig, während der Euklidische Raum keine Zeit kennt und immer gegenwärtig aber unsichtbar mitreist mit dem Beobachter durch die Zeit.

Jetzt ist aber auch dieser Euklidische Raum Beobachter abhängig, da er ja mit dem Beobachter mitreisen soll.

Hier wird nun schwierig, sich dies sinnvoll vorzustellen, da verschiedene sich gegenseitig durchdringende leere Räume schlecht vorstellbar sind.

Am einfachsten geht das, wenn man das Attribut 'leer' auch Beobachter-abhängig macht und sagt, ein für einen Beobachter leerer Raum muß nicht notwendig auch für jeden anderen Beobachter leer sein.

Auf Deutsch: man gibt den Grundsatz der Erhaltung der Teilchenzahl auf.

...

TH

On 02.11.23 near 18:16, Carla Schneider suggested:

Der Wrmepumpen-Wahnsinn auf Der Wärmepumpen-Wahnsinn korrigiert!

Detto auch Umlaute im Text!

fup passend

Am 11.09.2023 um 10:53 schrieb Rolf Bombach:

'Growing Earth' ist deshalb auch keine Theorie sondern eine Hypothese.

Eine Theorie wird eine Hypothese erst, wenn es niemandem gelingt sie zu widerlegen.

Aber 'die Erde wächst' ist eine widerlgebare Aussage und deshalb eine gültige Hypothese.

Begründen muß man Hypothesen keineswegs und messbar müssen die Aussagen auch nicht sein.

Die Bedingung ist, dass Hypothesen widerlegbar sein müssen.

Und das triftt auf 'die Erde wächst' zu.

Man kann allerdings die Hypothese begründen, etwa indem man die Hypothese nimmt und mit ihr bestimmte Beobachtungen erklärt und zeigt, dass die Hypothese damit zumindest nicht im Widerspruch steht.

Ich nehme mal Indizien für einen langsam fallenden Meerespiegel im Laufe der Erdgeschichte als Indiz für 'Growing Earth'.

Ein ziemlich einfaches Indiz wären antike Häfen, etwa der von Rom oder die Ruinen der Stadt Troja, welches sich jetzt oberhalb des Meeresspiegels und entfernt von der Küste befinden.

Das ist meiner Ansicht nach ein Indiz dafür, dass sich die Fläche der Ozeane vergrößert, wodurch der Meerespiegel sinkt.

Jetzt müßte ein Gegner der Hypothese des Erdwachstums ein Beispiel finden, dass im Widerspruch zur Hypothese steht und so die Hypothese widerlegen.

Wenn du also die Hypothese widerlegen möchtest, dann reicht ein entsprechendes Beispiel.

Theorien müssen widerlegbar sein. Beweisen im strengen Sinne kann man Hypothesen nie. ...

TH

Am 16.11.2023 um 23:43 schrieb Erika Ciesla:

'...diese Idee *IST* widerlegt' ist keine Widerlegung, sondern eine Behauptung.

Du müstest zumindest eine wissenschaftliche Arbeit zitieren oder dir selber etwas ausdenken, was die Annahme einer wachsenden Erde in Widerspruch zu Beobachtungen bringt.

Ohne sowas wäre '...diese Idee *IST* widerlegt' einfach nur sinnlos, da es ohne Begründung nur eine Behauptung ist und keine Argumente für sie mitgeliefert wurden.

Was hast du gegen Homöophatie?

Das ist eine anerkannte Alternativheilmethode (anerkannt in den entsprechenden Kreisen der Alternativmedizin).

TH

>

Am 26.11.2023 um 22:37 schrieb Sieghard Schicktanz:

So'n Quatsch!

'Jetzt' ist nämlich keineswegs flüchtig, sondern bezeichnet den jeweilligen Augenblick, ist also 'mitreisend'.

Dies gilt logischerweise auch für den Begriff 'hier'.

Den Ort 'hier' nimmt man nämlich mit, wenn man woanders hin geht, weil dann dort 'hier' ist.

Man befindet sich also permantent am Ort 'hier und jetzt' und kann den definitionsgemäß nicht verlassen.

Was du meinst, das ist nachgewiesenermaß falsch, weil du Koordinaten in Raum und Zeit vermutest, die dem Ort selber und der Zeit selber absolut zuordnenbar wären.

Aber solche Koordinaten gibt es nicht, sondern eine Zeitkoordinate ist tatsächlich eine Zeitdauer. Sie beginnt mit einem frei wählbaren Referenzzeitpunkt und endet an dem gemeinten Zeitpunkt.

Eine Zeitkoordinate ohne Referenzzeitpunkt ist sinnloser Stuss.

TH

Am 20.09.2023 um 20:33 schrieb Sieghard Schicktanz:

eine Fläche kann man als Multiplikation von zwei Längen auffassen.

Die Aussage 'Subduktion funktioniert nicht' stammt tatsächlich von mir und ich begründe sie damit, dass der obere Erdmantel eine höhere Dichte hat als die quasi darauf schwimmende Erdkruste. Außerdem ist der obere Erdmantel fest und steht unter höherem Druck als die Kruste.

Etwas so simples wie das 'Archimedische Prinzip' würde, meiner Ansicht nach, ein Absinken von Krustenplatten im Erdmantel verhindern.

Das vermutete Abschmelzen funktioniert auch nicht, weil der obere Erdmantel, wie gesagt, nicht geschmolzen ist.

Für Plattentektonik müssen Expansion und Subduktion betragsmäßig exakt gleich sein, weil sonst ja Lücken in der Erdoberfläche entstünden oder Material über wäre.

Das liegt an der 'steady state' Annahme der Plattentektoniker (d.h. 'die Erde wächst nicht' Hypothese).

Mein Beweisverfahren (zum Widerlegen der steady state Annahme der PT) nennt man auch 'reductio ad absurdum'.

Dabei versuche ich zu zeigen, dass die anwendung der steady state Annahme zu absorden Ergebnissen führt.

Hier nehme ich also an, das PT zuträfe und zeige, dass dafür die Subduktion 4x schneller ablaufen müßte als die Erweiterung, weil es eben viermal mehr Erweiterungszonen gibt als Subduktionszonen.

Man muß einfach nur die Länge der Subduktionszonen weltweit addieren und mit der Länge der Erweiterungszonen vergleichen.

Für eine ausgeglichene Bilanz müssen beide Summen gleich sein, weil nur subduziert werden kann, was irgendwie mal in einer Erweiterungszone entstanden ist und dazwischen die Gleichheit der tektonischen Platte gegen sein muß.

TH

Hallo Thomas,

Du schriebst am Mon, 27 Nov 2023 08:17:30 +0100:

Hab'ich doch geschrieben. Mit ging's darum, daß es sich hier, trotz des plakativen Ausdrucks "Fläche" eben _nicht_ um ein (geometrisch) _flaches_ Gebilde handelt, sondern um eine Äquipotentialstruktur mit allen ihren Verwerfungen.

Na, immerhin das hast Du gemerkt. ...

Was aber etwas ganz anderes ist als "mal drei nehmen", nämlich "nur" eine weitere Dimension hinzufügen, die _orthogonal_ (senkrecht stehend) zu allen anderen dargestellten liegt. Dem entspricht "eher" sowas wie eine Potenzierung (und so wird das AFAIK mathematisch auch dargestellt).

Nein, das ist eben _kein_ 'Euklidischer Raum' - der wäre flach, was hier nicht gegeben ist.

Er ist auch nicht 'zeitlos', sondern hat genau _gar keine_ zeitliche Ausdehnung, ist also sozusagen eine "Momentaufnahme" der Welt.

Nein, tut es nicht. Die "Zeit" im Namen ist lediglich die Attribution an die ebenfalls verwendete Lichtgeschwindigkeit, der (einzig verwendbaren) Referenz, in Form einer _Geschwindigkeit_. Und eine solche ist halt mal zusammengesetzt aus einer Länge und einer Zeit. Eine Länge ergibt das eben nur durch die Produktbildung.

Kann man so sagen.

Der von Dir wieder falsch als euklidisch angeführte "mitreisende" Raum ist aber nicht beobachtbar, also ist eher der irreal. Die beobachtbare Realität ist das, was auf dem Vergangenheitslichtkegel liegt, und dessen "Inhalt" ist das, was die Gegenwart des Beobachters beeinflussen konnte.

Sozusagen, in etwa.

Warum? Der jeweilige "Gegenwartsraum" verschiedener Beobachter hängt halt von deren Bewegungszustand ab, und diejenigen von Beobachtern mit unterschiedlichem Bewegungszustand sind gegeneinander dementsprechend verkippt. Das hat halt zur Folge, daß Ereignisse für unterschiedliche Beobachter _für diese_ zeitlich unterschiedlich liegen können, was diese dann, wenn die Ereignisse für sie beobachtbar werden, auch tatsächlich feststellen.

Unnötig, unsinnig und nicht belegbar.

Dto.

Du schriebst am Tue, 28 Nov 2023 07:36:21 +0100:

Wie lange dauert denn so ein Augenblick für Dich? Du verirrst Dich hier in den Dimensionen: Ein "Augenblick" definiert etwas punktuelles, also

0-dimansionales. Und etwas 0-dimensionales kann nicht, im Gegensatz zu allen höherdimensionalen Gebilden, in seiner Dimensionalität erweitert werden. Aber mit solchen mathematischen Konstrukten wie Hausdorff-"Räumen" (sind das AFAIK) und mathematischen Bereichen wie der Topologie hast Du Dich wohl noch nicht befasst.

Weitgehend entsprechend.

Ja, aber jeweils halt ein _anderes_ "hier", ein neues, zu einem anderen "jetzt".

Das ist so, aber diese(r) Ort(e) bilde(t|n) in ihrer Gesamtheit halt einen Ausschnitt aus der Raumzeit, die sog. "Weltlinie". ...

Was Du da schreibst, ist, mal wieder, unverstandener sinnloser Stuss.

Hallo Thomas,

Du schriebst am Tue, 28 Nov 2023 07:51:19 +0100:

Du wirst langsam lästig mit diesen falschen Vorstellungen. Nein, kann man nicht. Die _Größe_ einer Fläche (bei geeigneter Definition) kann man durch ein Produkt aus zwei Längen angeben. Die Fläche selber ist mathematisch eher eine Art "Potenzierung" der "Längen" (Linien) - jeder Punkt jeder der Linien trägt eine vollständige _und separate_ Linie der "anderen Art".

Ach so, es ging Dir hier überhaupt nicht um sowas.

Ja, und diese Argumente beiehen sich halt auf die Klein-Fritzchen- Vorstellung von "schwimmen" wie die Aufblasentchen in der Badewanne.

...

Ahja - und wenn die nicht gleich sind, dann kann Subduktion nicht funktionieren. ? Da frag'ich mich doch, wie kann ein Fluß überhaupt in der Lage sein, eine Engstelle zu überwinden, wie z.B. der Rhein an der Lorelei?

"Die Erde wird vermessen. Dabei wird kein Wachstum festgestellt, mit einer Unsicherheit von 0,x cm pro Jahr über etliche Jahrzehnte." usw.

Nein, bei *dir* eben nicht!

"Das ist nicht meßbar, denn: ich kann's nicht verstehen wie das gehen soll -- also gibt es diese Messung nicht!"

Widerlegung durch Aufstampfen?

Thomas Prufer

Am 29.11.2023 um 08:14 schrieb Thomas Prufer:

[...]

Das hat hier doch Tradition...

Am 28.11.2023 um 21:32 schrieb Sieghard Schicktanz:

Die Größe 'Größe einer Fläche' wird üblicherweise einfach 'Fläche' genannt.

Ja, irgendwie müßte man dann eigentlich noch schreiben, was eine Fläche 'eigentlich' ist. Aber dazu hatte ich einfach keine Lust.

Doch, um sowas wie von dir hier unten zitiert ging es mir schon.

???

Schwimmen war ja überhaupt nicht meine Idee, sondern die der Plattentektonik.

Ich hatte gemeint, dass der obere Erdmantel fest wäre und die krustenplatten einfach so drauf liegen würden.

Es ist eine Annahme der Plattentektonik, dass die Krustenplatten in den oberen Erdmantel eindringen würden.

Ich meinte, dass das nicht geht, weil das u.a. das Archimedische Prinzip verletzen würde (und außerdem zu Problemen mit der Festigkeit führt).

Ein Fluss kann etwas, das Kontinentalplatten nicht können: sie können fließen.

Kontinalplatten sind riesige Gesteinsplatten und unglaublich steif.

TH

>

Hallo Thomas,

Du schriebst am Fri, 01 Dec 2023 09:11:17 +0100:

Umgangssprachlich, wenn aus dem Zusammenhang erkennbar ist, daß dieser Wert gemeint ist.

...

Naja, leichte Gegenstände in einem niedrigviskosen Medium.

Du hast das aber kritiklos aufge- und übernommen.

Gut, aber das ist auch eine viel zu einfache Vorstellung. Bei Körpern, auch Festkörpern, dieser Dimensionen erleidet der Begriff der "Festigkeit" schon Auflösungserscheinungen - da werden Vorgänge relevant, an die man in "unserer" täglichen (!) mnschlichen (!) Umgebung überhaupt nicht denken muß. Hier geht es um Hunderte von Millionen von Tagen, wobei manche doch gerne als "fest" angesehene Materialien doch schon innerhalb von wenigen Jahren Erscheinungen eigen, die man eher bei einer viskosen Flüssigkkeit erwartet. Oder die sich in riesigen Mengen manchmal sehr unerwartet verhalten können - das hat ja letzthin wieder zu Tragödien geführt, bei den Bergwerksunglücken in der letzten Zeit. Und zudem gibt es ja auch Stoffe, die sich weder so verhalten wie ein Festkörper noch wie eine Flüssigkeit, sondern Aspekte beider gleichzeitig zeigen. Die nennen die Materialwissenschaftler dann z.B. "rheopax" (fest und elastisch, "fließt" aber bei langdauernder Belastung davon) oder "tixotrop" (z.B. heute viele Wand- und Deckenfarben). Sogar kristalline Festkörper - auch inhomogen-kristalline - lassen sich plastisch verformen

- Stahl beim Tiefziehen, z.B.

Das tun sie durchaus, und zwar genau aufgrund der o.g. Eigenschaften.

Nein, gerade _wegen_ dem Archimedischen Prinzip tun sie das, da sie aufgrund der unterschiedlichen Dichten soviel des unterliegenden Materials verdrängen müssen, wie sie selbst wiegen.

Nicht in Zeitskalen von hunderten von Millionen Jahren. Nur kann das halt Klein-Fritzchen nicht erkennen, und sieht nicht einmal im hohen Alter die noch winzigen Veränderungen, die doch stattgefunden haben.

Am 01.12.2023 um 22:08 schrieb Sieghard Schicktanz:

Die Frage 'Was ist eine Fläche?' ist keineswegs trivial beantwortbar.

Das gilt genauso für die Frage 'was ist Raum?'.

Mathematisch betrachtet ist das natürlich etwas anderes und ganz einfach.

Aber die Physik des Raumes ist keineswegs bekannt und vollständig erklärt.

Ich persönlich meine ja, dass die Raumzeit der ART tatsächlich real wäre und über eine Art '(Bi-)Quaternionenfeld' erklärbar wäre, wo die Raumpunkte physikalische Eigenschaften haben können.

Eine noch zu definierende Teilmenge davon könnte man dann 'Fläche' nennen.

Das wäre eben die Frage.

Ich hätte da Zweifel, weil viele sehr alte Teile der Erdoberfläche (mehrere hundert millionen Jahre alt) immer noch erkennbar horizontale Stukturen aufweisen, die schon vor langer Zeit horizontal gewesen sein müssen.

Daraus folgt, dass die oberen Krustenplatten keinswegs in den oberen Erdmantel eingedrungen sind in der Zwischenzeit, sondern immer noch flach auf dem Untergrund aufliegen.

Rel. einfach zeigen kann man das an der Atacama Wüste.

Diese Wüste war vor etwa 15 Millionen Jahren noch ein Binnenmeer. Die Küstenlinie dieses Binnenmeeres ist immer noch in der Landschaft erkennbar und immer noch bemerkenswert horizontal.

Aber auch das Innere von Australien war mal Meeresboden und ist immer noch recht eben, obwohl Australiens out-back schon Milliarden Jahre ausgetrocknet ist.

Das ist insofern bemerkenswert, weil sich unterhalb der Atacamawüste ja die Nasca-Platte in den Erdmantel schieben soll.

Das dürfte doch zumindest ein paar Dellen in der Krustenplatte darüber hervorrufen.

Diese sind aber nicht entstanden.

...

TH

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