May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies
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Thomas Heger
Am 01.09.2023 um 20:43 schrieb Sieghard Schicktanz:
Mich würde schon mal interessieren, wie du dir die Bestimmung des Masseschwerpunktes der Erde vorstellst.
Man kann tatsächlich die zu mittelnden Massen und deren Orte nicht vermessen, da der Erdmittelpunkt nun mal nicht zugänglich ist und wahrscheinlich recht ungemütlich wäre, sollte er das doch sein.
Also kann man höchstens indirekt auf den Masseschwerpunkt schließen.
Jetzt ist denkbar, dass man diesen im Innern der Erde einem bestimmten Punkt zuordnet, den man hinreichend genau definieren kann über Beziehungen zu Landmarken an der Erdoberfläche.
Allerdings ist der Punkt direkt ja nicht zugänglich und wird ausschließlich über seine Relation zu Bezugspunkten auf der Erdoberfläche definiert.
Aber das bedeutet auch, dass die Veränderung der Referenzpunkte auf der Erdoberfläche im Bezug auf den Schwerpunkt der Masse nicht mehr messbar ist, da ja der Punkt selber nur theoretisch bestimmbar ist und durch die Relation zu den gleichen Refenzpunkten definiert wird.
TH
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D
Der Habakuk.
Am 03.09.2023 um 08:32 schrieb Thomas Heger:
Wenn du so sehr auf die nicht ganz Kugelgestalt der erde und auf Erhebungen, bzw. Senkungen von Landmassen, Gebirgen, Kontinentalplatten, Ozeanböden usw abhebst, wäre dann nicht die Verwendung des Volumenschwerpunkts sinnvoller?
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Klaus H.
Am 03.09.2023 um 08:32 schrieb Thomas Heger:
Seriös ist es in solchen Fällen, eine realistische Abschätzung des entstehenden Fehlers vorzunehmen und dies bei allen Schlußfolgerungen zu berücksichtigen. Das lernt man im ersten Laborpraktikum, spätestens im
2.Semester. Übrigens sind auch Ergebnisse von Rechnungen mit ganz wenigen Ausnahmen immer (aus fundamentalen Gründen) fehlerbehaftet.
Das Ausmaß des (möglichen, zu x% wahrscheinlichen etc.) Fehlers kann erheblich schwanken. In der Quantenelektrodynamik gibt es Ergebnisse, experimentelle wie theoretische, denen ca. 10 Stellen Genauigkeit bescheinigt werden. Bei Einsteins Dissertation über die Brownsche Molekularbewegung war man damit zufrieden, daß die daraus bestimmte Masse ('Größe') der Atome bzw. Moleküle weniger als eine Größenordnung daneben liegt.
Die Debatte fing damit an, daß man für irgendeinen Zweck die Lage des 'Mittelpunkts der Erde' auf 1mm genau bestimmen müsse. Ich gehörte nicht zu denen, die das für möglich hielten.
K
Klaus H.
Am 02.09.2023 um 20:11 schrieb Sieghard Schicktanz:
und auch(!) von der Bewegung der Massen bestimmt wird, wenn(!) diese sich bewegen.
Jetzt gibt es aber Teilchen (Photonen), die gar nicht ruhen können, sondern sich stets mit einer Geschwindigkeit bewegen, die für andere Teilchen unerreichbar ist. Aus diesem Grund kann bzw. muß man ihnen die Ruhemasse null zuschreiben, was für andere Objekte unmöglich ist, weil sie dann durch 'Anhalten' zum Verschwinden gebracht werden könnten. Um das nicht ausufern zu lassen, sieh dir einfach mal die von mir angegebenen Links an, in denen durchaus ernstzunehmende Physiker (mit Professortitel und -posten) an der Schlüssigkeit mancher Grundbegriffe der Physik äußern. Die zwei Links sind nicht repräsentativ; ich hatte sie nur gerade bei der Hand.
Und wie stellt man das am einfachsten fest? Man läßt ihn 'frei' rotieren, z.B. während eines Fluges, und filmt ihn. Aus den Aufnahmen bestimmt man die Drehachse, die aufgrund der weiter oben erörterten Gesetze durch den Schwerpunkt verlaufen muß. Verläuft sie nicht durch den geometrischen Mittelpunkt, muß die Massenverteilung inhomogen sein.
(der Schluß aus 'Rotationsachse verläuft durch Schwerpunkt' auf 'Messenverteilung ist homogen' gilt nicht. Man könnte nur schließen, daß die Massenverteilung symmetrisch bzgl. der - im Fall des geworfenen Würfels zufälligen - Rotationsachse ist, wie es beispielsweise in guter Näherung auf die abgeplattete Erde zutrifft. Aber man könnte den Würfel beim nächsten Wurf um eine andere Achse rotieren lassen...).
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Sieghard Schicktanz
Hallo Klaus,
Du schriebst am Sun, 3 Sep 2023 11:19:59 +0200:
Und nicht _nur_ von der Bewegung der Massen, sondern von _jeder_ Art von Energie im betrachteten Raumgebiet - dazu zählen u.a. auch die elektromagnetische und die nukleare Bindungsenergie.
Die stellen da auch kein Problem dar, da sie ja eine definierte Energie besitzen. Ja, durchaus, _auch_ Photonen wirken gravitativ.
Es gibt wohl keinerlei Uneinigkeit in der Physik, daß das Theoriegebäude (immer noch) einen tiefen Riß hat, der in der Unverinbarkeit von ART und Quantentheorie liegt. Beide sind in sich soweit konsistent, wie sie bisher erforscht wurden, aber die Beschreibungen der Theoretiker passen nicht so recht zusammen. Und dazu kommen die Beobachtungen der Astrophysik, die auf zusätzliche Effekte hindeuten, die auch nicht erklärbar sind ("dunkle Materie" [die ich erstmal lieber als "dunkle Masse" angesprochen hätte, weil nichts anderes als eine Massenwirkung davon bekannt ist] und die "dunkle Energie" als ein universeller "Bodensatz" der unverstandenen Struktur des Universums).
...
Die "Messung" geht auch anders, und daß das ein _mechanischer_ Effekt ist, kommt halt einfach davon, daß das Beispiel als ein solches konstruiert ist.
C
Carla Schneider
Dieser Flughafen befindet sich auch ganz sicher oberhalb des Meeresspiegels:
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's_eye_view_of_Hong_Kong_International_Airport.JPGobwohl er von Meer umgeben ist.
So sah das im Altertum aus:
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haben die Tiberhochwasser das Meer in der Umgebung im Laufe der Jahrhunderte mit Sedimenten aufgefuellt, aber nicht den Trajansee weil die Mauern das verhindert haben.
Die ist moeglicherweise nicht besonders genau beruht auf Radarmessungen und zeigt vielleicht die hoehe der Baumkronen die um das Becken herumstehen. Schau es die einfach mal im Original an:
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The Archaeological Area of Trajan's Harbor is open from Saturday 2 September to Sunday 26 November from Thursday to Sunday from 9:30 am to 6:00 pm.
To visit the site you must contact the supervisor by calling the number 06 6529192 or by e-mail: snipped-for-privacy@beniculturali.it PRICES Free admission
---- Direkt daneben fliesst der Tiber, der durch einem Kanal mit dem Trajansee verbunden ist. Wenn man den auf den Satellitenbildern anguckt sieht man keine Staumauer auf dem Weg zu Meer, d.h. der liegt maximal ein paar cm hoeher als Meereshoehe.
Troja lag auf einem Huegel am Meer. Auch dort hat ein Fluss die Bucht aufgefuellt, sodass der Huegel jetzt nicht mehr direkt am Meer liegt:
Und was ist mit dem Anstieg des Meeresbodens durch Ablagerung von Flusssedimenten ?
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Thomas Heger
Am 03.09.2023 um 11:04 schrieb Klaus H.:
Klar, sehe ich auch so.
Aber wenn man diesen Punkt schon nicht genau genug definieren kann, wie wird man dann Veränderungen des Abstands von Landmarken von diesem Punkt um ein paar Milimeter pro Jahrhundert messen können?
Meiner Ansicht nach geht das überhaupt nicht und man muß die Dehnung der Erdoberfläche an der Oberfläche messen.
Man kann allerdings diese Dehnung sogar mit bloßem Auge erkennen, etwa wenn man die Küsten von Westafrika und Südamerika vergleicht und (zutreffend) vermutet, die hätten mal zusammengehört, da beide Teile einer einheitlichen Landmasse waren. Man muß also überhaupt nichts messen, könnte das aber.
Jetzt kann man beliebige Punkte auf der Erdoberfläche nehmen und das horizontales Auseinanderdriften dieser Punkte nachweisen, weswegen sich die Erdoberfläche ingesamt vergrößern muß.
Passende Risse in der Erdkruste unterhalb des Meeresspiegels lassen sich ebenfalls ganz einfach finden.
Und glücklicherweise weisen die Platten mit dem Meeresboden auch das passende Alter (viel jünger als die Kontinente) und die richtige Alterverteillung (am jüngsten in der Mittte der Ozeane) auf.
TH
T
Thomas Heger
Man muß erst einmal klären, ob 'Growing Earth' überhaupt falsch ist.
Man muß also eine Art 'death match' zwischen Plattentektonik und Growing Earth veranstalten, wo nur eine Theorie übrig bleiben darf.
Growing Earth hat nämlich nach wie vor tausende von Anhängern, ist aber in den 60ern irgendwie sang- und klanglos verschwunden aus der öffenltichen Wahrnehmung, obwohl diese Theorie davor als bewiesen galt.
Es gab also keine 'Widerlegung' sondern den stets wiederholten Verweis auf das Fehlen von Messwerten, die ein Erdwachstum beweisen würden.
Dazu muß man sagen, dass die direkte Messung auch sehr schwierig ist und man eigentlich nur die Möglichkeit hat, die horizontale Drift der Kontinentalplatten voneinander weg zu messen.
Das wäre dann zwar immer noch schwierig, aber immerhin theoretisch möglich.
Von Satelliten aus wird die Messungdes Wachstums aber nur möglich sein, wenn die Satelliten ein von der Erde unabhängiges stabiles Bezugssystem bilden würden, was sie aber nicht tun.
TH
T
Thomas Heger
Am 03.09.2023 um 20:41 schrieb Sieghard Schicktanz:
Das Problem nenne ich etwas plakativ 'Materialismus'.
Die Teilchenphysik baut auf einem bestimmten Paradigma auf, welches nicht 'relativ' ist.
QM vermutet nämlich, dass die Teilchenzahl 'Beobachter invariant' sei, was sie aber wahrscheinlich nicht ist.
Einen dazu alternativen Ansatz hätte ich selber anzubieten und nenne den 'structured spacetime'.
Das geht so, das Materie darin 'relativ' ist, genau wie Raum und Zeit.
Das widerspricht aber dem oben genannten materialistischen Prinzip, welches ich daher für das eigentlich Problem und für falsch halte.
Gibt man es nämlich auf, dann kann man - etwas bildlich gesprochen- 'Teilchen aus Raumzeit basteln'.
siehe dazu mein 'Buch':
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Es ist jetzt schon etwas älter und ich habe auch schon lange nichts mehr daran gemacht. Außerdem ist es komplett auf Englisch.
Aber die Idee wird eigentlich ganz gut erklärt.
TH
T
Thomas Heger
Am 02.09.2023 um 20:40 schrieb Sieghard Schicktanz:
Ich hatte eigentlich nie etwas anderes gesagt als dass die Kontinent auf dickeren Platten ruhen als die Ozeane.
Da sind wir uns also einig.
Nehmen wir mal Teppiche als Analogon:
wäre es nicht mööglich, dass einmal ein Bodenbelag unter den anderen rutscht?
Ja, das wäre durchaus denkbar.
Aber das heißt noch lange nicht, dass dergleichen auch passiert, selbst falls das nicht prinzipiell unmöglich sein sollte.
Bei Krustenplatten hätte ich aber Schwierigkeiten mit der Analogie, weil bei 'Growing Earth' sich die Kontinentalplatten von anderen Kontinentalplatten entfernen, weswegen da wenig Anreiz bestehen sollte, unter anderen Kontinenten abzutauchen.
Klar, aber ein sich bewegender Erdmantel ist auch schwer verdaulich, weil der obere Erdmantel fest ist.
Und Feststoffe neigen eher selten dazu, interne Strudel auszubilden.
Das halte ich für falsch, da der obere Erdmantel fest sein soll, zumindest nahezu.
Ich meinte, dass du das gewesen wärest.
So ganz sicher bin ich aber nicht und muß das mal recherchieren.
Die Frage wäre doch wichtig: wo kommt das Magma eigentlich her und warum ist die Erde im Innern noch so heiß??
Angeblich soll die 'Akkretion' dafür verantwortlich sein und eine früher mal komplett geschmolzene Erde, welche jetzt nur an der Oberseite leidlich abgekühlt ist.
Aber diese Theorie halte ich für falsch, weil jüngere Planeten nicht heißer sind als alte.
Aher scheint es so zu sein, dass die Temperatur von Planeten zunimmt mit dem Alter.
TH
W
Werner Dominikowski
Am 07.09.23 um 08:27 schrieb Thomas Heger:
Von wievielen Planeten mit nennenswertem Altersunterschied sind dir irgendwelche Temperaturangaben bekannt?
Servus, Werner
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Thomas,
Du schriebst am Thu, 07 Sep 2023 08:27:44 +0200:
Na also.
...
Naalso.
Im Fall der Teppiche heißt es das leider doch - dieser Vorgang ist beileibe nicht selten, und dagegen gibt es sogar spezielle Bauteile, die am Boden festmontiert werden, um das zu verhindern.
Was Du nur bei einer Diskussion über Vorgänge der Plattentektonik mit Deinem 'Growing Earth' willst? Darum ging es hier nicht.
...
Nur für das menschliche Zeitempfinden. Die Bewegungen der Erdbestandteile laufen aber in Jahrmillionen bis -milliarden ab. _Auch_ Deine 'Growing Earth', wohlgemerkt! BTW, es gibt im Sonnensystem einen recht großen Mond, AFAIR des Jupiter, dessen Oberfläche vollständig von einem Schwefelsee (war's AFAIK) bedeckt ist, wobei dessen Oberfläche weitgehend "zugefroren" ist. Der ist aber im Inneren noch so warm, daß der Schwefel am Boden immer wieder aufgeschmolzen wird und hochquillt, wobei es einen regelrechten Vulkanismus gibt, der Schwefel bis zu kilometerhoch in die Atmosphäre des Mondes bläst. Die festen Teile der Oberfläche werden daurch immer wieder aufgebrochen und
- durch die innere Konvektion in den tieferen Bereichen - verschoben, wodurch sich ein schönes Anschauungsobjekt für solche Vorgänge ergibt.
...
Machmal.
...
Schon, und die Antworten sind bekannt. Das Magma kommt aus dem _heißen_ Erdinneren, sowas wie unterem Erdmantel. Geheizt wird das da unten zu einem guten Teil noch von zerfallenden Radioisotopen, neben der Restwärme von der Bildung der Erde (die noch nicht abgestrahlt werden konnte, weil die Oberfläche bei deren Temperatur zu klein ist).
Das ist die Restwärme aus der Bildung, ja.
Beispiele? Im Sonnensystem sind die Planeten halt alle ziemlich gleich alt, da ist ein Vergleich schwierig. Man kann aber die Größe als Kriterium heranziehen, und da erwisen sich die kleineren Planeten durchaus als weiter abgekühlt als die großen, wie zu erwarten ist.
Nein, ab. Der Mars hatte mal recht umfänglichen Vulkanismus. Heute ist er dahingehend "recht ruhig".
T
Thomas Heger
Am 07.09.2023 um 21:28 schrieb Sieghard Schicktanz: ...
Restwärme von vor 4,5 Milliarden Jahren???
Das halte ich dann doch für eine etwas fragwürdige Theorie.
Diese erfordert außerdem etwas, das ich auch für falsch halte: die sogn. 'big bang nuceleosynthesis'.
Danach bestehen Planeten eignetlich aus dem Staub bereits explodierter Sonnen und deren Bausteine wurden im oder kurz nach dem big-bang erzeugt.
Ich meine allerdings, dass das nicht stimmt, es keinen 'big-bang' gab und deshalb auch keine Materie dabei entstanden sein kann.
Als Alternative hatte ich 'real-time' Entstehung von Materie vorgeschlagen, welche das Innere der Himmelskörper erbrütet, die dann im Innern aufsteigt und dabei abkühlt und altert.
Dies Altern von Materie führt dazu, dass die schweren Elemente sich weit oben in der Erdkruste bilden, wo sie die Akkretionstheorie eigentlich nicht haben könnte, da schwere Stoffe in einer Schmelze ja tendenziell absinken.
Die kleineren Planeten heizen sich nicht so stark auf wie die größeren, deswegen sind Monde und Zwergplaneten eher kühl.
Der Effekt hängt natürlich ab von der Sonne und der Entfernung vom Planeten zur Sonne.
Daher bedeutet eine Position weiter außen im Sonnensystem auch eine Abkühlung.
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Thomas,
Du schriebst am Fri, 08 Sep 2023 08:18:14 +0200:
Die Erde ist groß, und ihre Oberfläche, über die sie Wärme, ausschließlich durch Strahlung, abgeben könnte, dafür relativ klein.
Du schaust ja auch nur auf die halbe Sache.
Das darfst Du gerne für falsch halten, nach allen bisherigen Erkenntnissen der Astronomie und Astrophysik ist sie das schließlich auch.
Nein. Der Anfang passt zwar, wobei es statt "Staub" schon besser "Gas" heißen muß, aber der Schluß ist Quark. Die Nukleosynthese läuft lediglich _seit_ der Entstehung des Universums, und sie läuft immer noch. Die Sterne, die kurz nach dem "Big Bang" explodierten, hätten nur einen kleinen Teil der Elemente des Periodensystems synthetisieren können, erheblich weniger, als in der Erde vorkommen. Diese Elemente müssen also in späteren Stern- Generationen entstanden sein, die bereits schwerere Elemente bei ihrer "Geburt" mitbekommen haben und die dann später "weiterverarbeiten" konnten. Dau gehört AFIK sogar das Eisen, auch wenn das als letzte Art von "Asche" der Kernfusion den Sternen noch Energie liefern kann. Alle schwereren Elemente können nur noch bei Supernova-Explosionen und ähnlich explosiven Vorgängen entstehen, da ihre Sythese Energie _benötigt_, teilweise sogr recht hohe Energien.
Da bist Du durchaus nicht allein, es gibt da immer noch viel Diskussion, eine Menge alternativer Ideen und es wird an deren Ausarbeitung und den Untersuchungen der Konsequenzen intensiv gearbeitet. Das "Big Bang"-Modell ist lediglich das bisher erfolgreichste, weil es die meisten Beobachtungen _widerspruchslos_ und _konsistent_ erklären kann, allerdings nicht vollständig.
Schön, aberein solcher Mechanismus widerspricht halt allen Beobachtungen. Insbesondere ist es prinzipiell unklar, wie eim "altern" von Materie aussehen bzw. ablaufen könnte, noch ist ein Mechinsmus bekannt, der ein solches auch nur entfernt nahelegt.
In diesem Zusammenhang _GEHT ES NICHT UM DIE ERDE_. Die Erde ist dafür ein unbedeutender Klumpen aus Staub, kondensierter Materie, ohne irgendwelche Besonderheiten. Ein solcher Vorgang muß schon _universell_ existieren, sowie gefunden und nachvollziehbar beobachtet worden sein, um als existent akzeptiert werden zu können. Oder kannst Du auch nur einen Grund dafür angeben, warum ausgerechnet in der Erde, oder auch nur im Sonnensystem oder der lokalen Galaxis, ein solcher Vorgang stattfinden sollte und nicht im übrigen Universum? Dann mal 'raus damit, damit das mal überprüft werden kann!
...
Auch, ja, korrekt.
...
Mariginal, aber ja, auch das. Was dem Mars aber auch nicht hilft, und nicht allein die Ursache für die heiße Oberfläche der Venus ist.
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Thomas Heger
Am 08.09.2023 um 21:02 schrieb Sieghard Schicktanz: ...
'Altern von Materie' läßt sich tatsächlich beobachten.
Ein Beispiel ist ein Effekt in Stromkabeln. Die Adern in alten Kabeln werden nämlich härter und spröder, wenn da lange und viel Strom durch fleißt.
Ein dazu passendes Experiment hat der rel. bekannte französische Physiker Geoges Lochack durchgeführt.
Der hat super-starke elektrische Entladungen in Druckbehältern unter Wasser durchgeführt.
Die vollkommen zerstörten Titan-Elektroden hatten nach dem Experiment eine veränderte elementare Zusammensetzung.
Der Artikel hieß irgendwie etwas mit 'magnetic leptonic monopols'.
Genau erinnere ich mich an den Titel nicht mehr, aber so in der Art hat der gelautet.
Bei 'Growing Earth' geht es sehr wohl um die Erde!!!
Aber Neal Adams hat den gleichen Effekt auch bei anderen Himmelskörpern gefunden, etwa bei enigen Jupitermonden.
Auch unseren Erdmond kann man so interpretieren.
Das geht so:
die Zahl der Krater je Flächeneinheit ist ein Indiz für das Alter der jeweilligen Fläche.
Also: mehr Krater-> Fläche ist älter und die Fläche sieht heller aus weniger Krater-> Fläche ist jünger und die Fläche sieht dunkler aus
Jetzt braucht man nur ein mittleres Fernglas um zu sehen, dass es auf dem Mond tatsächlich helle und dunkle Flächen gibt.
Diese Flächen sind verschieden alt, weswegen auch der Mond wachsen muß.
...
TH
T
Thomas Heger
Am 22.07.2023 um 12:35 schrieb Hanno Foest:
Klar, aber Vancouver liegt auch nicht in Deutschland.
TH
R
Rolf Bombach
Thomas Heger schrieb:
Nein, muss man nicht. Gewagte Theorien müssen auf einem Fundament stehen. Theoretisch oder Messtechnisch. Das geht durchaus.
Theorien, die nicht belegbar sind, gibt es abzählbar unendlich viele. Sie sind nicht wissenschaftlich.
Gleiche Geisteshaltung wie die amerikanischen biblischen Fundamentalisten.
H
Helmut Schellong
Am 11.09.2023 um 10:53 schrieb Rolf Bombach:
Vor denen Peter Scholl-Latour dringend warnte. Er sah eine mögliche Gefährdung der amerikanischen Gesellschaft.
Ich sehe Trump als eine Art Super-Prediger.
A
Alexander Schreiber
Trump ist einfach nur ein gewohnheitsmässiger Betrüger und zwanghafter Lügner. Leider hat er es an eine Position geschafft, wo er richtig Schaden anrichten konnte und noch kann.
Man liest sich, Alex.
H
Helmut Schellong
Wahlkampfveranstaltungen mit ihm sind nach mir einfach Predigten mit gefährlichen Folgen. Er bringt die Leute zum Skandieren, und zur freiwilligen Einnahme von Gift.
Ich erinnere mich daran, wie er vor Kameras eine Bibel in der Hand hatte und unbeholfen damit hantierte, als hätte er irgendein affiges Gimmick in der Hand.
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