May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies
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Thomas Heger
Am 14.06.2023 um 06:31 schrieb Thomas Heger:
Man kann den Effekt schön sehen an Diskussionen von Menschen, die nicht so schlau sind.
Dabei kann man erkennen, dass soche Personen durchaus darum wetteifern, wer nun Recht hat mit einer bestimmten These.
Dabei sind aber die Thesen selber durch ihre intellektuellen Fähigkeiten beschränkt, da sie das, was ihre Fähigkeiten übersteigt nicht nur nicht verstehen können, sondern auch nicht sehen oder vermissen können.
Minderbegabte Menschen denken daher fälschlicherweise, dass es das nicht gäbe, was sie nicht kennen und daher sie das Maximum des theoretisch verstehbaren tatsächlich verstehen, weswegen sie eigentlich ganz schlau sein müßten.
Und je mehr sie nicht verstehen, für umso (relativ) schlauer halten sie sich.
TH
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H
Hanno Foest
Am 15.06.23 um 07:29 schrieb Thomas Heger:
Deswegen ja auch Wärmepumpen.
Hanno
C
Carla Schneider
Man kann das Gold auch direkt in den Bergen finden, z.B. in der Goldberg-Gruppe in den hohen Tauern, dort wurde bis zur Kleinen Eiszeit Gold aus Stollen im Berg geholt. In der kleinen Eiszeit wurden die dann von vorstossenden Gletschern ueberdeckt, d.h. das war in ueber 2000m Hoehe.
E
Erika Ciesla
Am 12.06.23 um 08:25 Uhr Thomas Heger schrieb:
Und das ist mit der in diesem Universum gültigen Physik nicht vereinbar.
Tut sie nicht – aber vielleicht wirst Du ja kleiner?
E
Erika Ciesla
Am 13.06.23 um 07:03 Uhr Thomas Heger schrieb:
Unsinn!
Die Erde sammelt kosmisches Material aus ihrer Umgebung ein, vorzugs– weise Staub, und nimmt infolge dessen an Masse zu, aber sie /wächst/ nicht.
Zugleich gibt sie aber auch Masse an die Umgebung ab, und das kompensiert sich.
Doch, kann man und tut man.
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S
Sieghard Schicktanz
Hallo Thomas,
Du schriebst am Thu, 15 Jun 2023 07:47:04 +0200:
Fasche Frage. Es geht dabei darum, in wechen _Zeiträumen_ sich Gestein plastisch verformt. Ud wenn (unbefestigte) Bergwerksstollen innerhalb von ein paar Jahrhunderten ihren Querschnitt verändern, schrumpfen, dann geht das für geologische Vorgänge eigentlich sogar sehr schnell.
Verglichen mit der Erde dürfte deren Schale bei einer z.B. 30cm großen (durchmessenden) Melone grade mal ca. 0,15mm dick sein. Miß mal nach.
Diese Plastizität ist für geologische Zeiträume schon quasi flüssig.
Bei weitem nicht - die Mineralien des Erdmantels sind keinesfalls rot gefärbt, einige sind grün, andere schwarz, und sogar durchsichtige sind darunter (Z.B. "Physik in unserer Zeit", 1/2023, S.37, "Wie innerer Druck die Erde formt", Verlag WILEY-VCH GmbH). Natürlich zeigen das die Schulbuchdarstellungen nicht so realitätsgetreu und meistens nicht mal als Hinweis auf die Zusammensetzung, sondern zur Visualisierung (im _Gegensatz_ zu "relitätskonformer Darstellung der sichtbaren Eigenschaften") gänzlich anderer Eigenschaften.
Dann laß Dir wenigstens die Melone schmecken, wenn Du mit der Erde nicht zurechtkommst.
Wieder einmal ein echter:
R
Rolf Bombach
Thomas Heger schrieb:
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...
Das eine oder andere Video habe ich an-geschaut. Für mich sieht es so aus, als wären da keine speziellen Fähigkeiten oder Fertigkeiten nötig.
Dass das Perpetuum Mobile am Ende dann doch nicht funktioniert, liegt weniger am Unvermögen des Experimentators, sondern eher an der Homogenität der Zeit.
Wer nicht.
T
Thomas Heger
Am 15.06.2023 um 23:19 schrieb Rolf Bombach:
Ich hatte ja eine Theorie entwickelt, die auf der ART basiert, welche wiederum nicht von einer homogenen Zeit ausgeht.
Tatsächlich vermute ich, dass es viele mögliche Zeitachsen gibt und auch Zeitachsen, wo die Zeit aus unserer Sicht rückwärts läuft.
Zu jeder Zeitachse gehört dabei 'Universum', welches aber nicht universal ist, sondern eine spezielle Sicht auf die dahinter liegende Realität darstellt, welche für den jeweils betrachteten Beobachter gültig ist.
Man kennt also immer nur eine Zeit, einen Raum und ein Universum, was immer man auch tut.
Aber diese jeweilligen Sichtweisen sind speziell und nicht universal. ...
TH
H
Hanno Foest
Am 16.06.23 um 06:40 schrieb Thomas Heger:
Nein, du hast dir irgendwas zusammengesponnen. Eine Theorie erlaubt zutreffende nichttriviale Vorhersagen, und ist durch Nichtzutreffen ihrer Vorhersagen falsifizierbar.
Hanno
K
Klaus H.
Am 16.06.2023 um 13:05 schrieb Hanno Foest:
Alternativ gibts auch noch die Methode Lauterbach, einfach nachträglich einen Grund zu finden, warum die Prognose falsch war. Oder die Prognose nachträglich zu ändern.
H
Hanno Foest
Am 16.06.23 um 18:53 schrieb Klaus H.:
Oder die Methode rechter Hirnschiss, nach der man immer Gründe findet, darum die Grünen (oder sonstige Feindbilder) an Allem schuld sind.
Hanno
H
Heinz Schmitz
Die Grünen sind nicht an Allem schuld, nur daran, dass ihre Reparatur- versuche Mist sind und sie sich nicht davon überzeugen lassen. Weil nicht SIE die Kosten dafür tragen müssen, sondern wir.
Grüße, H.
T
Thomas Heger
Am 15.06.2023 um 20:51 schrieb Sieghard Schicktanz:
Meiner Ansicht nach ist das langsame Fliessen nur bei glasartigen Substanzen möglich. Übliche Gesteine sind aber kristallin.
Basalt oder Granit brechen also, wenn man sie unter sehr hohe Biegespannung setzt und verformen sich nicht langsam.
Daher kann eine ganz wesentliche Hypothese der Plattentektonik (PT) nicht stimmen.
PT geht nämlich nicht nur von subduktion aus, wobei sich dicke Krustenplatten unter andere schieben, indem sie sich nach unten biegen, sondern vermutet auch ein Auffalten von Gebirgen.
Hier wird es dann schon ganz schwierig sich vorzustellen, wie das geschehen kann und wie sich etwa dicke Platten aus Granit zu Gebirgen falten sollten.
Die festen oberen Erdschichten sind Erdkruste und oberer Mantel. Die zusammen reichen etwa 750 km in die Tiefe.
Das ergibt bei einer 30 cm Melone ungefähr 1,5 cm Schale.
schon.
ABER: wie soll ein 'quasi flüssiges' Material im oberen Mantel sich denn überhaupt bewegen? Und warum?
Der obere Erdmantel ist eigentlich ziemlich unbeweglich und nahezu fest.
Wie könnte sich darin irgendwas bewegen?
???
Mit 'rot' meinte ich natürlich die Temperatur, also in etwa 'rotglühend'.
...
TH
T
Thomas Heger
Ich meinte übrigens nicht die Erdkruste mit 'Erdinnern', sondern den Erdmantel bzw. den Erdkern.
Man kann sehen, dass da Kohlenstoff vorhanden ist, weil CO2 in riesigen Mengen aus Magma ausgast und das Magma aus dem Erdinnern.
Daher heißen Bergwerke auch BERGwerke.
Die gute Frage ist nun: wieso ist das Gold nicht im Erdinnern versunken, als die Erde komplett geschmolzen war?
TH
T
Thomas Heger
Am 15.06.2023 um 10:43 schrieb Hanno Foest:
Meintest nicht Geld pumpen?
TH
T
Thomas Heger
Am 13.06.2023 um 21:25 schrieb Sieghard Schicktanz:
DAS ist idT zutreffend, denn die Krustenplatten sind nicht überall gleich dick und liegen nicht komplett horizontal auf dem oberen Erdmantel.
Unter den Gebirgen und auf unter sehr alten Platten ist die Erdkruste besonders dick und unter den jungen Böden der Ozeane besonders dünn.
Durch die 'Beulen' unterhalb der Gebirge werden diese aus den zugehörigen Mulden im oberen Mantel gezogen, wenn die Erde wächst.
Dadurch werden bestimmte Teile der Erdkruste weit in die Höhe gehoben und wir nennen das dann 'Gebirge'.
WHAT ???
Meiner Ansicht nach wird der Jupiter mal eine Sonne und dessen jetzigen Monde werden seine Planeten.
Planeten wachsen also aus rel. kleinen Monden und zwar zusammen mit dem zugehörigen Zentralgestirn.
Diese Hypothese unterscheidet sich tatsächlich ein klein wenig von der Akkretionstheorie der Planetenentstehung.
...
TH
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Erika Ciesla
Am 15.06.23 um 07:36 Uhr Thomas Heger schrieb:
Tut er aber – stell Dir DAS mal vor!
Das ist gar nicht sinnlos – das Überleben der Gattung Mensch ist davon abhängig.
Gar nicht. Denn die müssen in die neue Technik ja investieren, obwohl die alte Technik noch tut und aus betriebswirtschaftlichen Gründen gar nicht aussortiert werden müßte.
👋️😃️ ℰ𝓇𝒾𝓀𝒶 𝒞𝒾ℯ𝓈́𝓉𝒶
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Sieghard Schicktanz
Hallo Thomas,
Du schriebst am Sat, 17 Jun 2023 08:06:16 +0200:
Meiner Erfahrung nach fließen Gläser aber nicht davon, verformen sich nichtmal, auch wenn man sie lange stehen läßt.
Gläser brechen trotzdem recht schnell, wenn man sie unter sehr hohe Biegespannung setzt und verformen sich nicht langsam.
BTW, hast Du schonmal einen Löffel oder eine Gabel verbogen? (Kann ja mal passieren.) Dann hast Du sogar selber ein kristallines Material verformt, ohne es zu zerbrechen. Metalle sind, wie Gesteine auch, polykristalline Materialien, zumindest in den üblicherweise verwendeten Formen. Übrigens gäbe es überhaupt keine Löffel und Gabeln, wenn Metalle nicht "fließfähig" wären, und viele andere Gegenstände auch nicht - vom Fingehut bis zur Autokarosse werden gewalzte, gedrückte, gebogene, tiefgezogene u.w.a.i. Teile aus poly_kristallinem_ Metall verwendet.
Was diesen Schluß zumindest nicht nahelegt. ...
Ganz einfach: Laaaangsaaammm...
Zudem zeigen diese Formationen Schichtungen, die genau dem Aussehen von gefaltetem Mehrschichtmaterial entsprechen, an dessen Faltkante irgendwie rumgearbeitet, geschabt, gefeilt, gekratzt, worden ist. Z.B.:
- die Alpen sind ein Faltengebrige
- die Anden sind ein Faltengebirge
- der Himalaya ist ein Faltengebirge
- sogar der unauffällige Ural ist ein Faltengebirge - eigentlich gibt es kaum andersartige Gebirge. Allenfalls direkte vulkanische Bergzüge, z.B. die Hawaianischen Inseln oder evtl. Japan.
...
Na, Ergebnis? Verschämtes Schweigen?
Nein. Schon die Existenz von Vulkanen widerspricht dem. Die Erdkruste ist fester als der Mantel, plastisch, aber der Mantel ist schon erheblich weniger fest, meinetwegen zähflüßig oder teigartig.
...
Wie: indem es an unterschiedlichen Stellen unterschiedlichen Kräften ausgesetzt ist. Warum: Weil es von unten, zudem inhomogen, geheizt und von oben gekühlt wird.
Ganz einfach: Laaaangsaaammm...
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Thomas,
Du schriebst am Sat, 17 Jun 2023 08:46:04 +0200:
Wie? Hab' ich da was verkehrtes geschrieben, daß Du dem zustimmst? Nee, stimmt soweit alles mit dem eingesunken.
Naja, weitestgehend horizontal liegen die schon, immerhin definieren sie im wesentlichen die Horizontalfläche. An den Meeren ist die sogar direkt als Wasseroberfläche nachmessbar.
...
Ja, offensichtlich.
Und aus der Sonne wird ein schwarzes Loch, das alles verschlingt, lange bevor Deine Vorstellung wahr werden kann...
(Du wirst es zwar nicht glauben und schon gar nicht akzeptieren, aber - Deine "Schöne Theorie" hat nicht nur ein Loch, da ist so wenig Substanz dran, daß sie schon ganz von alleine zerfällt.)
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Thomas,
Du schriebst am Sat, 17 Jun 2023 08:10:41 +0200:
Das entspräche aber doch dem üblichen Gebrauch der Bezeichnungen?
Naja, beim Magma ist "ausgasen" schon recht weit weit hergeholt...
...
...
Ahja, logisch. Und deswegen heißen, z.B., die Kohlebergwerke auch BERGwerke, weil sie tief in die flache Landschaft gegrabene Gruben sind?
Viellecht kannst Du die beantworten, wenn Du weißt, warum sich in einem Wasserkocher oben ein Kalkrand bildet, wenn sich doch der Kalkstein sonst eher am Boden absetzt? (Suchwort: Konvektion)
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