Am 30.05.2023 um 12:06 schrieb Axel Berger:
[...]
Ich passe mich lediglich Deinem Zitierstil an...
Am 30.05.2023 um 12:06 schrieb Axel Berger:
[...]
Ich passe mich lediglich Deinem Zitierstil an...
Kenne ich. Ich rechne für solche Zwecke gern mit 100 /t CO2. Das ist Politik und mit Technik und Naturgesetzen nicht zu verstehen. Ob Politiker und ihre Gesetze immer bekloppter werden oder ob sie irgendwann halbwegs zur Vernunft kommen, ist schwer abzuschätzen. Derzeit erwarte ich ich für Strom auf mittlere Sicht einen steileren Preisanstieg als für Öl.
Eine gute Wärempumpe weiß ich als Technikliebhaber allein wegen des eleganten Prinzips durchaus zu schätzen. Für ein Düsseldorfer Innenstadthaus, dessen Grundstücksgrenzen fast exakt mit den Grundmauern zusammenfallen, werbe ich in der Gemeinschaft derzeit für einen neuen Ölkessel. Gäbe es dort z.B. Fernwärme könnte man anders rechnen.
In Aachen steht ein ehemaliger Sozialwohnungkomplex der Neuen Heimat auf einem großen Grundstück am Stadtrand, hat aber bisher gar keine Zentralheizung. Da gilt es ergebnisoffen abzuwägen und sich nicht vorab festzulegen. Das hektische Erneuern von Etagenheizungen mit hoher Restlebensdauer ist ziemlich sicher sinnlos. In einigen Jahren dürfte sich der derzeit überhitzte Run auf Wärmepumpen entspannt haben und die Preise halbwegs normal sein.
"One size fits all" ist fast immer falsch, der übertriebene Hype aktueller Moden auch.
Am 30.05.23 um 12:24 schrieb Axel Berger:
Ich nicht. Vielleicht, wenn die Reaktionären wieder drankommen.
Hanno
Am 30.05.2023 um 11:41 schrieb Christoph Müller:
Wann nützt es nichts? Wenn es nicht die Meinung der Ökowandelfraktion unterstützt?
Ja, das genauso belanglos wie deine diesbezügliche Bemerkung.
Da muss ich überhaupt gar keine Gedanken drüber machen weil dieser Vergleich völlig abwegig ist.
Das ist richtig. Trotzdem argumentieren die Ökowandelisten gerne mit großen Zahlen um damit Eindruck zu schinden.
>Am 30.05.2023 um 11:57 schrieb Hanno Foest:
Es ist anschlauch wenn man schreibt, der Mensch verursacht 1/20 der Emissionen. Darunter kann man sich etwas vorstellen. Unter 30Gt eher nicht.
Den Res des geistigen Dünnpfiffs werde ich nicht kommentieren weil du eh nicht an einer ehrlichen Diskussion interessiert bist.
Am 30.05.2023 um 10:30 schrieb Rupert Haselbeck:
;-)
Schreib das nicht so deutlich, sonst geht der Spaß noch zuende.
Am 30.05.23 um 13:09 schrieb stefan:
Der Mensch produziert sogar 100% der anthropogenen Emissionen. Und er produziert auch 100% des CO2 Anstiegs in der Atmosphäre. Darunter kann man sich sogar noch sehr viel mehr vorstellen als unter 1/20 von irgendwas.
So richtig viele Fans scheint deine Verhältnisbildung hierzugroups allerdings nicht zu haben. Das ist sicher eine grünlinke Verschwörung!
Hanno
Demnach kann ich in einem Heizungssystem auch keinen Überdruck verursachen. Wenn ich einem geschlossenen System etwas hinzufüge, dann spielt es keine Rolle, in welchem Verhältnis dieser Zusatz zum Durchfluß der gleichzeitigen Zirkulation steht. Ob der der Inhalt schnell, langsam oder gar nicht zirkuliert, hat keinen Einfluß auf den Effekt der Hinzufügung.
Bei der Erde ist es etwas komplizierter, weil mehrere große Reservoire dazukommen, aber das Prinzip bleibt dasselbe. Hier zählt auch, daß die anthropogene Emission erheblich schneller erfolgt als die natürlichen Ausgleichsprozesse. Das Absinken des Gehaltes vom etwa heutigen Wert auf die 200 ppm im Höhepunkt der letzten Eiszeit dauerte knapp 100 ka. Der Wiederanstieg am Beginn des Holozän ging schneller aber auch deutlich langsamer als der heutige.
Im Prinzip ja, wie bei jeder kontextlosen absoluten Zahl. Wie wäre es mit dem Gesamtgehalt in der Atmosphäre? Vergleichszahlen sind nur gut und hilfreich, wenn sie zur Aussage passen.
Ungefähr ja, genau nicht. Jeder Konzentrationsanstieg erhöht den Fluß in die Senken. Gleichzeitig verursacht jede Erwärmung, aus welcher Ursache auch immer, eine Emission und einen Anstieg. Die Kausalität und deren Größe resp. Anteil ist gerade, was hier zur Debatte steht. Man kann sie also nicht ohne Zirkelschluß voraussetzen.
Na ja, bekanntlich erschwert es Prognosen sehr, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen sollen. Wenn zu den relevante Ursachen subjektives menschliches Handeln dazukommt, gar noch von Berufspolitikern mit Agenda, dann macht es die Sache nicht einfacher.
Kann gut sein, daß ich falsch liege. Sicher wissen werden wir es erst hinterher.
Wen immer Du damit genau meinst. Ein guter Teil des deutschen Strompreises sind Abgaben und ist politisch. Etliche Leute, die Du nicht magst, wollen genau diese Teile verringern oder abschaffen. Derzeit sind sie weit davon entfernt, ihre Absichten umsetzen zu können.
Für das Verhalten eines solchen Systems spielt es durchaus eine Rolle, wieviel Wasser dort umgepumpt wird und wie groß die verschiedenen Speicher sind und wie sich die Regelsystem verhalten. Es kommt dabei natürlich drauf an, welche Effekte man beschreiben will.
Kann man machen. Wenn man die menschlichen Emissionen zum gesamt-CO2 Gehalt der Atmosphäre setzt, hat man aber noch deutlich höhere Zahlenverhältnisse.
Nur ist das alles wurscht. Ich bin in diesen Diskussionsstrang eingestiegen als jemand Thomas Heger vorgehalten hat, seine Angaben wären falsch. Das war aber definitiv nicht der Fall, zumindest soweit es um das Verhältnis von menschengemachten zu natürlichen Emissionen geht.
Mich wundert es, dass hier darüber diskutiert wird, ob man Zahlen miteinander ins Verhältnis setzen darf, oder ein solcher Vergleich unzulässig oder vielleicht sogar rechtes Gedankengut ist (ich übertreibe jetzt etwas, aber es ging bei einem Schwachmaten hier in genau diese Richtung).
Das heißt, hier wird nicht darüber diskutiert, ob Fakten richtig oder falsch sind, sondern darüber, ob man richtige Fakten nennen darf oder nicht.
Darüber sollte hier mal jeder nachdenken...
Hallo Thomas,
Du schriebst am Tue, 30 May 2023 11:11:07 +0200:
Ungemein, sicherlich.
Dagegen ist das Problem der Nahrungsmittelüberproduktion in der EU völlig zu vernachlässigen, Nahrungsmittel kann man schließlich einfach wegwerfen (was aucg mehr als zur Genüge getan wird). Aber was macht man mit zuvielem Strom? Könnte man den einfach nicht produzieren, wäre das Problem vielleicht schon gelöst? ...
Ja, das wird noch der ganzen Branche das Genick brechen...
Du mußt unbedingt eine Gegenmaßnahme dazu entwickeln! Warum hast Du noch nicht angefangen?
Hallo Thomas,
Du schriebst am Tue, 30 May 2023 09:19:35 +0200:
Und findest dummerweise nur immer welche, die das Gegenteil belegen...
Häh? Du willst ein "Konzept", das es so überhaupt nicht gibt, mit Deinem Gegenteil davon widerlegen? Ich muß mich ja immer wieder darüber wundern, wie exakt Du genau soweit neben den etablierten und gesicherten Erkenntnissen 'rumschwafelst, daß Deine Darstellungen weit jenseits von "absurd" zu liegen kommen. Würdest Du Dich auch nur mariginal mit, z.B., der Quantenmechanik auseinanderseten und sie zu _VERSTEHEN_ versuchen, brauchtest Du nicht mit jeder Deiner Aussagen in den Verdacht geraten, Deine Leser auf Irrwege und in Gedankenfallen führen, gar locken zu wollen.
Suche lieber - gerne empirische - Indizien dafür, welche Grundannahmen, auch meinetwegen über den Aufbau von Materie, _RICHTIG_ sind. Da gibt es "einige" Ansätze, und die meisten davon sind recht gut empirisch belegt.
Ansonsten _könntest_ Du in den Verdacht geraten, absichtliche Fehlinformationen zu verbreiten, mit der dann hoffentlich eintretenden Folge, daß Dich alle nicht nur nicht enrstnehmen, sondern vollständig ignorieren und Dir nicht mehr antworten - Du damit vereinsamst.
Geld wird sowieso nie gespart. Das befindet sich im Umlauf, wird umverteilt. Man kann z. B. auch keine Zeit sparen.
Was garantiert auf alle Zeit oder wegen mir auch in absehbarer Zukunft so bleiben wird. So Heizöl ist ja ein nachwachsender Rohstoff, verläßliche Alternativen zum Russengas wurden gefunden, Herr Lindner wird sich zur gegebenen Zeit sicher einen technologieoffenen Ansatz für Bio- und E-Gas aus der Nase ziehen, daher keinerlei Grund zur Besorgnis.
Ach was, Zunkunft. Wen kümmert denn die Zukunft?
Volker
Am 30.05.2023 um 20:26 schrieb Sieghard Schicktanz: ...
Man könnte das Aufstellen von Windrädern weniger attraktiv machen indem man den Preis für 'Öko-Strom' senkt.
Auch könnte man aufhören den Strom zu 'labeln', also zu unterscheiden zwischen verschiedenem Strom, da Strom eigentlich ununterscheidbar ist und eine Preisdifferenzierung daher nur nach Zeit oder sonstigen Features der Belieferung, aber nicht nach 'Art des Stromes' erfolgen darf.
Denn Strom hat keine Art und kein label, sondern ggf. Spannung, Frequenz und Stromstärke. Auch wichtig wäre, wann, wo und wieviel Strom bereitgestellt werden kann, mda hiervon die Nutzbarkeit der Stromliefrung abhängt.
Aber die Art der Stromerzeugung ist eigentlich kein Merkmal des Stroms.
TH
Am 30.05.2023 um 10:30 schrieb Rupert Haselbeck:
Es gibt tatsächlich ein Ereignis, wo Massen von Materie spurlos verschwunden sind.
Tatsächlich bestanden die Gebäude des World Trade Centers aus zusammen etwa 1,6 Millionen Tonnen verschiedener Baustoffe.
Am 11.Sept. 2001 sind aber mindestens 1 Million to davon spurlos verschwunden.
Man kann das sehen, wenn man die Volumina der verbliebenen Schuttmenge berechnet und kommt dann darauf, dass etwa 1 Mio. to fehlen.
Growing Earth verlangt nun das Gegenteil und eine Zunahme der Erdmasse und ein Entstehen von Materie aus dem Nichts im Erdinnern.
Dies wäre absolut unerläßlich, wenn die Erde tatsächlich wachsen sollte.
Also dreht sich alle um die Frage: wächst die Erde nun oder tut sie das nicht?
Und da ich mich so rund zehn Jahre mit speziell dieser Frage beschäftigt hatte bin ich ziemlich sicher, dass die Erde wirklich und wahrhaftig wächst.
Eine der zahlreichen Möglichkeiten dieses zu belegen besteht darin zu zeigen, dass die Hypothesen der Plattentektonik zu unlösbaren Widersprüchen führen.
Eine andere Möglichkeit besteht darin zu zeigen, dass der Meerespiegel langsam und kontinuierlich sinkt.
Eine weitere Möglichkeit wäre die zunehmende Tages- und Jahreslänge zu benutzen und zu zeigen, dass Gezeitenkräfte keinen Drehimpuls aufnehmen können.
Man könnte sich aber auch einfach die Videos von Neal Adams anschauen oder das Buch 'Vom wachsenden Erdball' lesen.
TH
Am 23.05.2023 um 21:13 schrieb Rolf Bombach:
Wasserkraft gehört zu den wenigen nicht-thermischen Kraftwerkstypen, weswegen diese nicht mit Wirkungsgraden <50% arbeiten müssen.
Aber die meisten Teile von Deutschland sind eher flach, weswegen Wasserkraft nicht so einfach zu haben ist.
In Norwegen und der Schweiz haben sie viel mehr und viel höhere Berge pro Kopf der Einwohnerschaft, weswegen dort der Anteil an Strom aus Wasserkraft viel höher ist als bei uns.
Hierzulande muß man daher mit im weitesten Sinne thermischen Kraftwerken rechen, wenn man von 'Erneuerbaren' und Wasserkraft mal absieht.
Fürs Heizen taugen die 'Erneuerbaren' aber nicht, da diese gerade dann besonders viel Strom liefern, wenn man besonders wenig heizen muß.
Also wird der meiste Strom in Deutschland mit Kraftwerken erzeugt, die thermisch arbeiten (Kohle, Öl, Gas, Biogas, Kernkraft).
Hier kommt der Carnot-Wirkungsgrad ins Spiel und die theoretisch erzielbare Ausbeute an Strom.
Wenn nun ein Kraftwerk z.B. 40% Strom-Energie je eingesetzte kWh Wärmeenergie erzeugt, dann braucht eine mit Strom betriebene Wärmepumpe mindestens einen cop>2,5 um energetisch nur gleichzuziehen.
Aber dann wäre die Wärmepumpe immer noch nicht wirtschaftlich, da ja noch ein Betrag benötigt wird, der für die Amortisation der Investition sorgt.
Daher würde ich mindestens ein cop > 3,5 ansetzen, welcher mindestens im Jahresdurchschnitt zu erzielen wäre, bevor man über eine Wärmepumpe überhaupt nachdenken kann.
TH
Heinz Schmitz schrieb:
Natürlich wird reinvestiert. Allerdings in Finanzakrobatik, nicht in Produktivmittel. Das ist nun mal so im Neoliberalismus.
Sieghard Schicktanz schrieb:
Thomas will das aber mit Hochstrom-Transmutation erklären. Weil das nämlich so publiziert wurde und daher stimmen muss. Er kommt regelmässig mit diesem Paper.
Offenbar hat er keine Ahnung, in welchem Umfang auf diesem Planeten mit welchen Strömen gearbeitet wird. Und da explodiert und transmutiert nix. Auch nicht, wenn dutzende 400 V 400 A voll LAN-gesteuerten Magnet- netzgeräte von Automatiker-Lehrlingen gebaut werden, wobei es ja vorkommen könnte, das mal eine Schraube nicht richtig angezogen wird.
"Ich schätze mal, ein 400 Netzteil hat einen Einschaltstrom im Bereich des Zehnfachen Betriebsstroms, also 4000 A. Bei Dutzenden davon -- ich schätze mal vier Dutzend -- zieht das zusammen bis zu 192 kA! das sind fast ein Viertel Mega-Ampere! Diese Schraube wird restlos verdampfen! Und wie soll man da eine Transmutation ausschließen, wenn hinterher nix mehr da ist? Und die Zuleitung erst..."
So ungefähr?
Thomas Prufer
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