Wärmepumpen-Wahnsinn (2026 Update)

May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies

Natürlich gibt es die. Damit bringe ich gern die genannten Isotopenanalytiker ins Schleudern. (BTW, die ETHZ Hönggerberg ist da ziemlich führend; die haben mehrere Beschleuniger-MS in Betrieb und analysieren weltweite Proben.) U-238 zerfällt quantitativ in Ra-226, welches dann mit einem gewaltigen Verzweigungsverhältnis von 3e-9 in C-14 zerfällt. Kommen eben nicht nur Alphateilchen raus. Ich frug dann, wie dies die Statistik beeinflussen könnte. Nun ja, mein Namensvetter hat's gemerkt, das Wettrennen der Zeitkonstanten ist da eher ungünstig für so einen Effekt. Aber einfach nicht geben tut's auch nicht.

Hallo Thomas,

Du schriebst am Mon, 29 May 2023 08:32:32 +0200:

Richtig, und dabei bilden sich tiefliegende Rinnen.

Das ist zum einen nicht so sicher, und zum anderen verkennst Du halt mal wieder die Verhältnisse. Die abtauchenden Platten sind "üblicherweise" die weniger starren, dünneren Ozeanbodenteile, die aus jüngerem und noch platischerem Material bestehen als die Kontinentalplatten. Und schließlich scheinst Du Dich an Deinem Melonen-"Modell" festzukrallen, das aber auch die Verhältnisse extrem falsch darstellt. So sind dort alle Platten gleich und zudem viel zu dick. Dann sind sie allenfalls für die Kontinentalplatten einigermaßen passend steif, aber sicher nicht für die Ozeanböden. Dazu müßte in Deinem Melonen-"Modell" wenigstens die obere Hälfte, die wirklich steife und feste Hälfte, der Schale entfernt weden. Und dann ist dieses "Modell" eh nicht mehr brauchbar, weil es sich nicht mehr benutzen läßt.

Durchaus richtig beobachtet.

Durchaus, und das gilt nichtmal nur für Kugelschalen. Aber es mu0 nicht notwendigerweise gleich ein Riß entstehen, wenn die Krümmung ausreichend gering bleibt, und auch dann bleibt die Unterseite "dicht" gegen das dort liegende Material. Da sich die Risse, soweit siw auftreten, auch nur langsam bilden, werden sie auch noch laufend mit Sediment und aus den Rändern ausbrechendem Material aufgefüllt. ...

Das verkennst Du in diesem Zusammenhang völlig. Auf geologischen Zeitskalen

- Millionen von Jahren - ist auch das "feste Gestein", zumal unter Einwirkung der enormen tektonischen Kräfte, ziemlich verformbar und plastisch (was Du im übrigen AFAIR sogar selber schon mal geschrieben hast).

Thomas Heger schrieb:

Google Gesteinsschichten Faltung Bilder

Am 29.05.23 um 23:13 schrieb Rolf Bombach:

[...]

Alles von Soros und den Illuminaten gefälscht! Nur, was Heger meint, ist die WAhrheit.

Hanno

Hanno Foest schrieb:

Also ich verstehe mittlerweile stefans Argumentation *auf buchhalterischer Ebene*. Da ist sie korrekt. Klar, Kohlenstoffsenke ist üblicherweise anders definiert, aber so, wie er es beschreibt, ist das zutreffend.

Am 29.05.23 um 23:41 schrieb Rolf Bombach:

Addieren und subtrahieren kann ich auch, aber Leute definieren sich normalerweise nicht konträr zum normalen Sprachgebrauch ihren Privatjargon zusammen, solange nicht sinistre Absichten dahinterstecken. Besonders putzig ist in dem Kontext, daß sogar der Heger, dem "stefan" ursprünglich zu Hilfe eilte, in einem seltenen lichten Moment dessen Definition der Atmosphäre als Senke widersprach. Siehe snipped-for-privacy@mid.individual.net>

Letztendlich handelt es sich lediglich um fadenscheinige Rabulistik mit dem Ziel, das standard Klimawandelleugner-Trope von der Kleinrechnung anthropogener CO2 Emissionen (durch Verhältnisbildung mit dem natürlichen Umsatz) zu retten.

Hanno

Rolf Bombach schrieb:

Ich lese dort nur "hauptsächlich amerikanische Milliardäre".

<sarkassmus>

das werden doch nicht dieselben sein, die jetzt Druch Fracking gewonnenes Gas nach Europa schippern, mit Schiffen, die dabei schwarz qualmend irgendwelches Altöl verfeuern? <\sarkassmus>

Und gleich noch eine Verschwörung und die lansagam langweilige Antisemitismuskeule obendrauf. Igh hätte dich doch für etwas intelligenter gehalten. Warum mußt du diesen Schriebs auch noch überhöhen? Dadurch bekommt dein Posting genau so ein "Geschmäcklie" wie dieses Machwerk da.

Guido

Am 30.05.2023 um 00:18 schrieb Hanno Foest:

Das hat nichts mit Kleinrechnung zu tun. Es ist eine Tatsache, dass der CO2 Kreislauf um ein Vielfaches größer ist als die menschlichen Emissionen.

Es ist auch durchaus sinnvoll, solche Größen ins Verhältnis zu setzen, sonst hat man nur gigantische Zahlen unter denen man sich nichts vorstellen kann.

Setzt man die menschengemachten Emissionen von ca. 30 Gt ins Verhältnis zu den ca. 750 Gt natürlichen Ursprungs sieht man, dass der menschengemachte Anteil ca. 5% ausmacht.

Ob das nun viel oder wenig bzw. bedrohlich oder harmlos ist, ist dann eine Frage der weiteren Analyse. Es ist aber an der Stelle kein Kleinrechnen.

Anstatt nun darüber zu diskutieren, was diese 5% bewirken, hast du dir an formalen spraclichen Definitionen einen runter geholt weil dir zum eingentlichen Diskussionspunkt offenbar nichts eingefallen ist.

Es ging mir primär um die Absicht im Wortsinn, d. h. ein Bestreben, ein Wollen, der Plan einer Handlung. Das Mittel mögen kriminelle Gewaltaktionen sein (strittig, ob passive Gewalt darunter fällt), welche Furcht und Schrecken verbreiten. Ich schätze den Großteil der Terroristen so ein, daß ebendiese Furcht und Schrecken nicht Selbstzweck sind, sondern die Erreichung eines Ziel dahintersteht.

Insofern finde ich die üblichen Interpretationen des Dschihad etwas merkwürdig. Kann doch keiner im Ernst einen "heiligen Krieg" einfach mal zur Gaudi führen. Also nehmen wir anstandshalber an, es ginge hier darum, die Welt von Ungläubigen und deren Lebensart zu säubern.

Das ist ein praktischer Standpunkt, als daß er sich nicht nur für Taliban, Mudschahedin, Al-Qaida & Co eignet (Erinnerungen an "Leben of Brian" und das Terminologiegestrüpp rings um die "Judäische Volksfront" werden wach), sondern auch für die Pegida (Anti-Islamismus), Corona-Skeptiker/Antivaxxer (Contra staatliche Übergriffe durch Impfung, Hygienemaßnahmen, usw.), Reichsbürger (Anti-Bundesrepublik), Petrolheads (Anti-Fahrverbot), Klimaaktivisten (Anti-Nichtstun) und ver.di/die EVG (Anti-Lohnentwertung) eignet.

Denn Furcht, Schrecken und Kriminalität sind - wie man an aktueller Rechtssprechung sieht - sehr verhandelbare Begriffe: "Werde ich morgen mit meinem Auto wieder bequem von A nach B kommen, oder in der Statistik der Schwerverspäteten auftauchen?" [1]. "Werden morgen U, S, Tram und Bus wieder in fußläufiger Entfernung abfahren oder muß ich gar eine Mikromobilitätshilfe bemühen?". "Werde ich beim Neubau meines Klein-Fein-Eigenheims anno 2024 eine Heizung kaufen müssen, die mir gleichzeitig Geld spart und die Umwelt schont oder darf ich weiter teures Öl und Gas verbrunzen?" [2]

Furcht und Schrecken lauern an jeder Ecke und hinter jeder Kleinigkeit. Lepido(ptero)phobie [3] z. B.

Volker

[1]
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"Während Deutschland seine AKWs abschaltet, bauen sie anderswo Kohlekraftwerke. Warum soll Deutschland sich beim Klimaschutz anstrengen, wenn die anderen eh nichts tun und wir doch eh nur für wenige Prozent der Klima-Emissionen verantwortlich sind?"

Ich kriege meine Bingokarte bestimmt schnell voll.

Volker

Am 29.05.2023 um 23:38 schrieb Hanno Foest:

Dergleichen würde ich niemals behaupten.

Ich versuche ja 'Growing Earth' zu belegen und deswegen suche ich Argumente dafür (dass also die Erde wächst).

Ich benötige so einen Beleg nicht etwa, weil ich mich mit Geologie beschäftigen würde oder sowas in der Art, sondern um das sogn. Standardmodell der Quantenmechanik (aka 'Teilchenkonzept') zu widerlegen.

Ich suche also ein empirisches Indiz dafür, dass bestimmte Grundannahmen über den Aufbau von Materie falsch sind.

Benötigen tue ich sowas, um meine 'Prtivattheorie' genannt 'structured spacetime' plausibel zu machen.

(siehe hier:

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)

Die Idee dahinter basiert auf einem strukturierbaren Kontinuum, wobei bestimmte Strukturen das sind, was wir 'Materie' nennen.

Um das plausible zu machen muß ich erstmal den 'Atomismus' sozusagen aus dem Ring kegeln und 'Wachsende Erde' wäre mein Mittel der Wahl dafür, denn ein Erdwachstum und das Teilchenkonzept sind zueinander inkompatibel.

Also beweise man 'Growing Earth' und Teilchen sind Geschichte (so in etwa jedenfalls).

Teilchen und Atome gibt es natürlich trotzdem, sie sind aber nicht mehr die Bausteine, aus welchen Materie besteht.

Statt dessen vermute ich, das Materie quasi aus nichts besteht.

Das scheint leidlich unlogisch zu sein, aber, falls zutreffend, dann könnte natürlich Materie auch aus dem nichts entstehen und die Erde wachsen.

TH

Weil sonst nichts als Parteien auf der Wahl-Liste aufscheinen :-(

In AT haben die kaiserlichen Juristen nach dem WK1 das so eingerichtet und in anderen Ländern auch.

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Die Wähler halten die Parteien für den Inbegriff von Demokratie, weil ihnen das die Medien so in die Köpfe einprügeln. Auch den Zank am Pult während der ganzen Wahlperiode.

GL (ds.electronics und ds.physik belassen, obwohl das Thema OT ist)

Das ist nicht nur Polemik sondern falsch. Geld wird keines gespart. Der Preisunterschied zwischen Strom und z.B. Heizöl ist größer als die erreichbaren Arbeitszahlen von Wärmepumpen, es wird teurer, nicht billiger. (Und richtig teuer bei jeder Reparatur. Einen Ausfall der Bodensonde mag ich mir nicht vorstellen.)

Thomas Heger schrieb:

Dass deine Behauptungen nicht nur unlogisch sind sondern allen Erkenntnissen der Naturwissenschaft widersprechen, ist freilich so offensichtlich wie wohl auch die Absicht dahinter.

Ich staune allerdings darüber, wie leicht es dir wurde, mit einigen nun wirklich völlig absurden Behauptungen und ohne jegliche Belege mal wieder etliche Leute zu wahren Meisterleistungen bei den Versuchen des Widerlegens bis hin zu, wie bei dem einen oder anderen leider allzu üblich, groben persönlichen Beleidigungen hervorzurufen.

Es ist jedenfalls amüsant, zu sehen, wie leicht es fallen kann, mit ein paar Worten, mögen sie auch noch so wirr und unsinnig sein, eine Menge Leute auf die Bäume zu treiben :->

MfG Rupert

Ja, so hätte ich Dich eingeschätzt.

Damit meinst Du sicher nicht mich.

Kenne das verwendete Wort auch nicht, aber sowas wie 'Wind-Solar-Überproduktion' wird's wohl sein.

Jedenfalls ist das so bezeichnete ein reales Problem, welches den weiteren Ausbau der 'Erneuerbaren' bremsen wird.

Es gibt nämlich bereits jetzt ziemlich viele Stunden, wo die 'Erneuerbaren' mehr Strom produzieren als überhaupt gebraucht wird.

Dieser Strom ist faktisch über und muß abgeregelt werden, was u.U. auch teuer werden kann.

Es ändert zwar wenig am Problem der Dunkelflauten, wenn die 'Erneuerbaren' z.B. verdoppelt werden, verstärkt aber das Problem der gelegentlichen Überproduktion massiv.

Daher gibt es wohl wenig Möglichkeiten, die 'Erneuerbaren' noch weiter auszubauen als sie das bereits sind, wenn die nicht kontinuierlich Strom liefern können (24/7).

Es werden daher Lösungen gebraucht, wo mit 'erneuerbaren Energien' Grundlastkraftwerke rund um die Uhr betrieben werden können und der output nicht oder nur wenig schwankt.

Sonne und Wind sind hierbei nicht der richtige Weg, weil nun mal gelegentlich auch Nachts eine Flaute herrscht oder tags der Wind stärker bläst als man den Strom gebrauchen kann.

TH

Am 30.05.2023 um 07:07 schrieb stefan:

Oft. Nicht immer. Manchmal nützen solche Verhältnisse rein garnichts.

Die Flächendeckung eines mit Text beschriebenen Papiers beträgt auch etwa 5%. Ist der Text nun belanglos, weil es nur um 5% geht?

Es geht auch noch krasser. Nimm zwei gleich große Kupferwürfel und versilbere diese jeweils mit genau der gleichen Menge Silber. Einmal mit kleiner Stromstärke und einmal mit hoher. Im einen Fall wird er - wie man es erwartet blank silbrig glänzen. Im anderen Fall wird er aber pechschwarz. Nun hast du zwei mengenmäßig und stofflich völlig identische Würfel. Lege sie an die Sonne und messe ihre Temperatur. Bemerkst du den Unterschied?

Ohne solche sind Zahlenfriedhöfe nicht zu gebrauchen.

Am 30.05.23 um 07:07 schrieb stefan:

Es ist auch eine Tatsache, daß zuweilen die Sonne scheint, und genauso irrelevant ist es für das Thema. Daß die Atmosphäre keine CO2 Senke ist, und daß die CO2 Bilanz der Atmosphäre in geologischen Zeiträumen ausgeglichen (gewesen) sein muß, weil ansonsten die Atmosphäre vor lauter CO2 dauernd wachsen würde, hat sogar der Heger unmittelbar verstanden.

Ja sicher, es ist total anschaulich, unglaublich viel mit ganz unglaublich viel ins Verhältnis zu setzen, dann ist man gleich viel schlauer.

Und wenn man die Quersumme der globalen Durchschnittstemperatur bildet, dann erhält man ebenfalls 5. Das kann doch kein Zufall sein!!1

Die Rechnung fällt ja nicht vom Himmel, irgendwas soll die ja bezwecken.

Und da sie ein typisches Propagandastück der Klimawandelleugner ist

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und du auf entsprechende Quellen unmittelbar mit "Lügenpresse" Beißreflex reagiertest <u4t553$hjad$ snipped-for-privacy@solani.org, ist damit auch bestätigt, daß die Diagnose richtig ist: Getroffene Hunde bellen.

Hanno

Nein. Das ging aus der Fortsetzung des Zitats mit implizitem "aber" klar hervor. Hanno hätte Dich für diese Kürzung gesteinigt, (fast) alle anderen wissen mit einem Klick zur Bezugsnachricht zu springen.

Am 30.05.23 um 10:20 schrieb Axel Berger:

Man sollte schon ein wenig in die Zukunft extrapolieren.

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Hanno

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