Wärmepumpen-Wahnsinn (2026 Update)

May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies

Am 18.05.2023 um 20:43 schrieb Rolf Bombach: ...

Elektrische Kabel altern und zwar werden sie nach langer Benutzung spürbar härter. Das betrifft zwar auch die Isolierung. Aber tatsächlich wird hauptsächlich das Kupfer härter.

Ich erkläre mir das über einen Effekt, den der Französische Physiker George Lochack entdeckt hatte.

Der hatte auf der Suche nach 'magnetischen Monopolen' Versuche mit starken Entladungen unter Wasser gemacht.

Dabei ist sein Team eher zufällig darauf gestoßen, das sich in den Resten der zerstörten Elektroden die Zusammensetzung des Elektrodenmaterials verändert hatte.

Dabei sind aus Titanatomen andere Elemente entstanden, die vorher nicht da waren.

Man kann also scheinbar mit Strom (mit sehr hoher Stromstärke) bestimmte Elemente in andere 'transmutieren'.

Wenn man das auf Kupfer anwenden würde, dann würden die geänderten Atome das vorher einheitliche (weiche) Kristallgitter des Kupfers stören, wodurch das Kupfer verhärtet.

Außerdem würde sich wohl die Leitfähigkeit verändern (wahrscheinlich negativ).

Bei Leitungen mit extrem großer Stromstärke kann sowas u.U. zum Problem werden, wenn kleine Inseln mit etwas stärker verringerten Leitfähigkeit in der Kupferleitung entstehen, da diese sich unter Umständen erhitzen könnten, wodurch die Leitfähigkeit u.U. weiter sinkt.

...

TH

Am 27.05.2023 um 20:39 schrieb Sieghard Schicktanz:

Doch, das tut es sehr wohl!

Wir haben es auf der Erde nämlich ausschließlich mit sphärisch gekrümmten Platten zu tun, wobei die Krümmung nennenswerte Ausmaße annimmt, weil die Platten so groß sind.

Wenn man nun einen Krümmungswinkel über die ganze Platte von z.B. 10° annimmt, dann bedeutet diese Krümmung ein erhebliches Hindernis für jede Art der Verformung von so einer Platte.

Am ehesten ginge noch, wenn man die Platte nach außen biegt, wobei sich an der Unterseite Risse in der Platte bilden müßten.

Aber eine Erhöhung des Krümmungswinkels würde ja zu Druckspannungen auf der Unterseite führen, weswegen die Oberseite aufreißen müßte. (Die dazu passenden Rissen finden sich aber nirgends auf der Erde).

Das ist so ähnlich wie bei einer Eierschale, welche auch deswegen erhebliche Festigkeit besitzt, weil sie diese spezielle Form besitzt.

Diese Schale durch eine flache Platte zu aproximieren geht nicht, weil der Aspekt der sphärischen Krümmung wesentlich für die Stabilität ist.

Du kannst die Melone auch schräg anritzen, wenn dir das lieber ist.

Falsch!

Aber versuchs halt selber, denn Versuch macht kluch...

...

TH

Am Sun, 28 May 2023 07:39:34 +0200 schrieb Thomas Heger:

Jajaja ... Framing bedeutet einen Bedeutungsrahmen zu etablieren. Mal nach Gregory Bateson suchen ;-)

Am 27.05.2023 um 19:52 schrieb Rolf Bombach:

Irgendwo reden wir aneinander vorbei.

Ich schrieb von Emissionen, weswegen die Frage von CO2-Senken in meinem Text nicht vorkam.

Wie du auf die Idee kommst, dass die Summe aller Quellen und Senken negativ wäre, weswegen der menschliche Anteil an der Zunahme 200% betragen müsse, das erschließt sich mir nicht und klingt nicht nur unlogisch, sondern auch in sich widersprüchlich.

TH

Am 27.05.2023 um 23:04 schrieb Rolf Bombach:

Ich war der Ansicht, das die Landwirtschaft, die Verstädterung und das Abholzen der Wälder nicht nur für den Klimawandel, sondern auch für den Anstieg des CO2-Gehaltes der Luft verantwortlich ist.

Das liegt daran, dass Wälder SEHR viel mehr CO2 absorbieren als z.B. eine Viehweide oder ein Weizenfeld (von Städten und Straßen ganz zu schweigen).

Der CO2-Anstieg ist demnach ein Nebenprodukt und eher ein Indiz und nicht die Ursache des Klimawandels.

Wirklich wichtig beim Klima ist das Wasser und dabei besonders die an Land am Boden verdunstende Feuchtigkeit.

Diese Feutigkeit ist primär das Gas, welches in der Atmosphäre aufsteigt und in der Höhe Wolken bildet.

Andere Quellen gibt es natürlich auch, da die Erde zu ~72% von Meer bedeckt ist.

Aber nicht alle Landflächen grenzen ans Meer und nicht an allen Küsten weht der Wind in die richtige Richtung.

Also bleibt das lokal verdunstende Wasser ein Schlüssel-Element beim lokalen Klima. Und der menschliche Einfluss darauf greift direkt ins Klima ein und u.U. auch in den CO2-Gehalt der Luft.

TH

"Lügen" klingt unseren Proletariern zu proletarisch.

Grüße, H.

Natürlich ist das Quatsch. Wird aber so suggeriert.

Der Strom wird da nicht gespeichert. Es wird nur potentielle Energie gespeichert, die in Strom umgewandelt werden kann, wenn Bedarf ist.. So wie mit Wasserstoff chemische Energie gespeichert wird. Ebenso wie in einem Akku oder einer Batterie.Oder im Tank eines Verbrenners.

Kennst Du Dich in Bäckerei-Ketten aus? Dann würdest Du wissen, daß Du mit einer Bäckerei-Kette nachhaltiger Millionär werden kannst, als mit einer SUV-Produktion.

Schreib doch auch mal, zu welchem Konsum (!) Du gezwungen wirst. Von E-Mobil und Wärmepumpe mal abgesehen :-).

Grüße, H.

Vielleicht gibt es ja auch irgendwelche natürlichen Prozesse, die in obskurer Art und Weise auf spezifische Kohlenstoffisotop wirken und das gesehene Verhältnis bewirken. Vielleicht praktischerweise im Inneren der Hohlerde, wo auch die große Fabrik für abiogene Kohlenwasserstoffe steht?

Volker

Mei. Für 36g CO2 kann man sich aktuell ungefähr 75Wh an Strom kaufen [1], die Stunde hat auch Stand 2023 noch 60 Minuten. Wer nun also nicht gerade mit einem 10W-RasPi, Kodi/LibreELEC und in einen Fernseher glotzt, der mit Feenstaub und Energieklanglack läuft, an einer Netzwerkinfrastruktur, betrieben allein von Topfpflanzen und den Glauben an das Gute im Menschen [2] [3], wird sich mit der Aussage "Ich kann das aber besser als mit 36g CO2e/h!" relativ schwertun.

Es dürfte sich da also um eine relativ optimistische untere Grenze handeln, die Axel - insofern er unseren Intellekt nicht beleidigen will

- bestenfalls nach oben hin hinterfragt, z. B. hinsichtlich der Verteilungs- bzw. Transportkosten, die im o. g. Fall noch draufkommen. So auch ich.

Ciao, Volker

[1]
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Hanno Foest schrieb:

Könntet ihr euch mit dem Austausch dieser Art von "Argumenten" bitte auf die Dummschwatzgruppen beschränken, wo sowas intellektuell angemessen erscheinen mag?!

MfG Rupert

Fup2p

Am 27.05.2023 um 23:04 schrieb Rolf Bombach:

Das steht außer Frage und wird auch von niemandem bestritten.

Nein, du hast mich falsch verstanden. Es war auch keine Frage sondern eine Feststellung und die bezog sich gar nicht auf physikalische Vorgänge sondern auf rein formelle Definitionen und war eine Reaktion auf Hanno Foests dümmliche Bemerkungen.

Wenn man einen CO2 Kreislauf skizziert hat man verschiedene Quellen und Senken. Die Atmosphäre ist eine der Senken, d.h. sie speichert CO2 und die CO2 Konzentration nimmt zu. Wenn man jetzt bilanziert kann man die Zunahme der CO2 Konzentration als Bilanzgewinn darstellen. Man kann den Speicher Atmosphäre aber auch einfach als einen von mehreren Speichern definieren. Dann habe ich einen geschlossenen Kreislauf bei dem die Summe aller Stoffströme 0 ergibt.

Richtig, das sehe ich im Prinzip (fast) genau so.

Mit dem C14 sehe ich das geringfügig anders. Man kann anhand der C14 Konzentration nachweisen, dass fossiler Kohlenstoff in die Atmosphäre gelangt und man kann auch die Anteile aus "natürlichen" Quellen und den Anteil aus "fossilen" Quellen bestimmen. Man kann aber aus dem C14 Anteil weder einen CO2 Anstieg noch die Ursache dieses Anstiegs berechnen.

Den CO2 Anstieg muss man auch nicht mit dem C14 Gehalt nachweisen weil man den einfach direkt messen kann.

Insofern beweist der "zu geringe" C14 Anteil in der Atmosphäre nur das, was wir sowieso wissen, also dass wir Kohle, Öl und Gas verbrennen und das entstehende CO2 in die Atmosphäre entweicht.

Nein, die Quellen sind klar. Die Frage ist nur, wie genau einzelnen Stoffströme bestimmt werden können.

Ich habe nicht behauptet, dass das eine oder das andere richtig wäre. Fakt ist, dass der CO2 Gehalt in der Atmosphäre steigt und eine plausible Erklärung ist, dass dies vom Menschen durch die Verbrennung von fossilem Kohlenstoff verursacht wird. Das bestreitet glaube ich auch keiner.

Es kann aber zusätzliche Faktoren geben die für den Anstieg zumindest mitverantwortlich sind. So könnte es durch natürliche Vorgänge dazu kommen, dass die Ozeane mehr CO2 emitieren oder weniger aufnehmen.

Wenn die jährlich verbrannte Menge an fossilem Kohlenstoff konstant bleibt, müsste sich ein neuer Gleichgewichtszustand bei einer höheren CO2 Konzentration einstellen. Der Anstieg müsste sich also abflachen.

Aus den Daten seit den 1950ern sieht man aber einen beschleunigten Anstieg der CO2 Konzentration, d.h. etwa eine Verdoppelung.

Gleichzeitig sind aber auch die Fördermengen um etwa den Faktor 5 gestiegen.

Deutschland hat seit Paris den CO2-Ausstoß um 40% gesenkt. Alle anderen Länder in Summe um 60% gesteigert!

Daran erkennt man das, was ich vor Wochen schrieb: o Der Klimawandel geschieht mit globaler Wirkung. o Die Klimaaktivisten, die in DE aktiv sind, sind in DE am falschen Platz. . DE ist in Sachen Natur- und Klimaschutz schon immer führend gewesen. . Diese Aktivitäten sind von vornherein schlicht wirkungslos. . Die Aktivisten in DE können nicht richtig denken. (Whlg.)

Daran ist auch zu erkennen, warum ich vor Wochen schrieb, daß wir unweigerlich bei etwa 3 Grad Temperaturerhöhung landen werden.

Ich wurde in den 1970ern belehrt, daß die Elektronen mit nur etwa

40 cm pro Sekunde oder Minute fließen. Das mit der Lichtgeschwindigkeit dabei ist die Impulsreaktion.

[...]

So ungefähr jedes Jahr erscheint in der Politik ein Modewort. Beispielsweise 'bilateral', 'stringent', 'Narrativ', 'ein Stück weit', 'Technologieoffenheit', etc.

Ich muß immer grinsen, wenn ich die hier inflationäre Verwendung wieder mal mitbekomme.

Das Wort strammt nicht zuletzt aus dem Titel eines "Manual" in dem sich die ARD für runde 100 k€ erklären ließ, wie genau man so etwas am besten macht.

Am 28.05.23 um 08:21 Uhr Ivy Mike schrieb:

Komme dem Thomas doch nicht mit Fakten! ;-)

 👋️😃️ ℰ𝓇𝒾𝓀𝒶 𝒞𝒾ℯ𝓈́𝓉𝒶

Ehrlich gesagt habe ich in dem Fall noch am ehesten meinen eigenen Intellekt beleidig, denn die Zahl als solche habe ich gar nicht angesehen. Ich weiß nur aus sehr vielen anderen Fällen, wie weit mittlerer und differentieller Bedarf auseinanderklaffen können.

In der kommunalen Wasserversorgung sind rund 4/5 der Kosten fix aber nur

1/5 des Verkaufspreises. Das erklärt warum sich jede Änderung des Verbraucherverhaltens in Richtung zu größerer Sparsamkeit sofort in massiv steigenden Preisen auswirken muß.

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Danke. Den kannte ich noch nicht. Abstrakt erwartet hatte ich genau so etwas schon lange. Insbesondere kann man, wenn man erhebliche Teile des nationalen Stromumsatzes als "100 % Ökostrom" vermarketet, für die Emissionen der restlichen Verbraucher eben *nicht* mehr mit dem tatsächlichen Strommix der Netze rechnen. Tut man aber.

Das außer Heger irgendjemand sowas behauptet?

Am 28.05.23 um 10:10 schrieb Rupert Haselbeck:

Bedank dich bei Heger mit seinem idiotenanlockenden Crossposting. Debilität unwidersprochen zu lassen ist leider eine schlechte Idee.

Hanno

Hallo Thomas,

Du schriebst am Sun, 28 May 2023 07:52:14 +0200:

Ist zwar umgekehrt, die Drähte werden nicht wesentlich härter, wo sie nicht unter dauernder Druck-, Zug- oder sonstiger _mechanischer_ Spannung stehen, was sich verhärtet ist die Isolation, der mit der Zeit die Weichmacher zunehmend entfleuchen.

Nein, die tatsächlich beobachtbare Verhärtung metallischer Materialien ist kein Schwurbel-Effekt, sondern wirklich vorhanden und beruht ganz simpel darauf, daß Metalle in solcher Verwendung polykristalline Materialien sind, bestehend aus Kristalliten in Größen im µm-Bereich, und die an ihren Grenzflächen einen ständigen Austausch von Atomen aufgrund der endlichen Arbeitstemperatur "pflegen". Damit ist auch gleich erklärt, daß diese Veränderung bei höheren Temperaturen schneller eintritt und durch mechanische Belastungen, z.T. enorm, gefördert wird. Ganz ohne unerklärliche Phänomene, die ich dzf. hier nicht stehen lasse.

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