Wärmepumpen-Wahnsinn (2026 Update)

May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies

Am 27.05.23 um 19:24 schrieb Rolf Bombach:

Kommt vor. Ich weiß schon, warum ich dabeigeschrieben hab, daß ich das nicht nachgeprüft habe. (u.a. wollt ich gerade los zum Einkaufen)

Hm. Axel schreib, oben noch zitiert, man würde in Deutschland auf Flußwasserkühlung weitgehend verzichten. Ja was denn nun?

In Köln sind es 2300 m³/s, im Oktober 2018 allerdings auch nur so 1/4 davon. Bei einem Pegel von 23cm wird es dann schon interessant, an welcher Stelle man die Rohrleitung hat, um das Wasser aus dem Fluß zu bekommen.

Echt? Hier steht was von 4,9 Prozent im Jahr 2020. Oder les ich da was falsch?

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Hanno

Hallo Thomas,

Du schriebst am Sat, 27 May 2023 07:03:34 +0200:

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^^^^^^^^^

Das tut dem Effekt keinen Abbruch.

Warum senkrechte Schnitte? Müssen die senkrecht sein? ...

Netter Vergleich.

Warum soll das nicht gehen? Ahja, ich sehe schon: wegen der genau senkrechten Schnitte und der beibehaltenen Höhengleichheit, die verhindern, da0 sich die Teile unter- und übereinanderschieben können. Drückt man z.B. eine der Teilplatten bisserl nach unten und schiebt kräftig mit einer anderen dagegen, dann kratzt die eingedrückte Platte die Unterseite der anderen an und schiebt sich unter diese, ohne weiter groß Widerstand zu leisten.

Ja, schließlich bewirken die tektonischen Vorgänge (Verwerfungen) "oft" keine absolut senkrechten Teilungen ("Schnitte"), die liegen in allen Richtungen, und meistens schief. Drängelt jetzt einer der Teile an den beiden Seiten an einer schrägliegenden Verwerfung gegen den anderen, wird der "nach oben" weisende hoch- und der "nach unten" weisende abwärts gedrückt. Voilà, Subduktion!

...

Irrelevant, das nimmt die wirkenden Kräfte nicht auf. Außerdem...

... und hat furchtbar viel Zeit, allen irgendwie wirkenden Kräften nachzugeben. Gib ihm Millionen Jahre, und er _bewegt sich doch_. Auch Brotteig ist "zäh plastisch, nahezu fest und rel. klebrig", und trotzdem bringen es die Bäcker fertig, daraus definiert geformte Laibe zu machen, oder auf Wunsch auch andere Formen, wie Ringe, Herzen oder Brezen.

Nur und ausschließlich dann, wenn sie exakt senkrecht zu ihrer Tangentialfläche geschnitten sind und keine äußeren Kräfte senkrecht zu dieser wirken dürfen. Ansonsten kannst Du _IMMER_ ein Übereinandergleiten provozieren. Und damit sind Deine ganzen weiteren Argumente unzutreffend. (Und ich hab' sowieso keine Lust mehr, mich mit Deinen Spinnereien zu befassen.)

Am 27.05.2023 um 08:13 schrieb Thomas Heger:

Das weißt Du, weil Stalin bei seiner Tiefenbohrung dort nachgeschaut hat?

Es verwundert kaum noch, dass Du für alles eine alternative Erklärung aus dem Hut ziehst. ;-) Übrigens, nicht der innere, feste, Eisen-Nickel-Kern soll für das Magnetfeld verantwortlich sein, sondern der äußere, flüssige, Eisen-Nickel-Erdkern

Und was hat eine Koppelung des Magnetfeldes der Sonne mit dem Magnetfeld der Erde jetzt hier für eine Relevanz?

"Plasma-Ofen", der Materie aus dem Nichts erzeugt? ;-) Bist Du jetzt auf Science Fiction umgestiegen? Vor Kurzem war es doch noch Hades, der Gott der Unterwelt, der mit seinem großen Paddel die Raumzeit umrührte.

Leichte Elemente? Also nicht nur Wasserstoff? Und durch welchen Mechanismus werden dann die leichten Elemente zu schweren Elementen?

Und wieso sind schwere Bestandteile Deiner Meinung nach überhaupt an erhöhten Plätzen vorhanden? Weil sie als leichte Elemente z.B. Wasserstoff oder Helium bis in die oberen Schichten aufgestiegen sind und dort dann zu Uran umgewandelt wurden? Oder was stellst Du Dir vor?

Wie kommt es denn, dass in der Atmosphäre CO2 auch in großen Höhen vorhanden ist? Nach Deiner Argumentation müsste doch in einem Gasgemisch noch viel schneller eine Entmischung stattfinden als in einer Flüssigkeit und alle schweren Bestandteile absinken. Dann könnten doch schwerere Bestandteile wie CO2 nie in der Höhe vorhanden sein, oder? Du suchst nach den Begriffen Konvektion und Diffusion.

Hanno Foest schrieb:

Beim KKI 2 waren es bei Volllastbetrieb etwa 0,7m³/s Verdunstungsverlust. Im Sommer führt die Isar üblicherweise etwa 100m³ Wasser pro Sekunde.

Flußwasserkühlung wäre die direkte Kühlung des Kondensators mit Flußwasser (oder die Abgabe der Wärme des Kühlwassers an das Flußwasser über einen Wärmetauscher). Auf diese Weise wurde das KKI 1 gekühlt. Die erlaubte Aufheizung der Isar ging bis max. 28°C, was aber zum Leidwesen der Badegäste und der Fischer unterhalb des Kraftwerks selten ausgeschöpft wurde. Bei niedriger Wasserführung und/oder zu hoher Temperatur des anströmenden Flußwassers wurden zusätzliche Zellenkühler verwendet, um die Temperatur des abströmenden Wassers im erlaubten Bereich zu halten.

Das tut man bei Isar 2 nicht, die Rückkühlung des Kühlwassers erfolgte vielmehr über einen Naß-Kühlturm. Dabei gibt das Kühlwasser Wärme an die den Kühlturm durchströmende Luft ab. Ein Teil des Wassers verdunstet dabei und muss ersetzt werden. Nur dieser verdunstende Anteil des Kühlwassers wird durch Entnahme aus dem Fluss ersetzt.

Ja, die Crux mit der Statistik :->

Es mag ja sein, dass der Durchschnittswert bei 4,9% liegt. Das bedeutet halt nicht, dass es nicht auch Leitungsnetze geben kann, wo die Verluste deutlich höher liegen. Der erste Google-Treffer meint, in Fürstenfeldbruck seien es bis zu 21% Verlust im Rohrleitungsnetz

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MfG Rupert

Hallo Rolf,

Du schriebst am Sat, 27 May 2023 19:24:01 +0200:

[Kühltürme]

Ja, wenn man das auf den Kopf stellt... Doch, das Wasser geht schon oben 'rein und kommt unten zu einem guten Teil wieder 'raus, aber durchaus nicht _gekühlt_, sondern im Gegenteil erwärmt. Und weil es beim "Passieren" des Turms erwärmt wird, verflüchtigt sich (verdunstet) ein Teil des Wassers dabei, was sich bei "geeigneten" Wetterbedingungen in unübersehbaren Wolkenschwaden oberhalb der Türme bemerkbar macht. (S.a.

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Funktion und Aufbau eines Kühlturms (Kamineffekt))

Das wären immerhin ca. 4,5%, mehr als das Doppelte gegenüber den im Video erwähnten 2%.

Und bei z.B. 10 Durchläufen sind das schon 18% weniger, ungeachtet des Verdunstungsverlusts der freien Gewässeroberfläche, der durch die Temperaturerhöhung aufgrund der Verwendung als Kühlmittel auch nicht kleiner wird. Andererseits sind Kühltürme durchaus effektiv, und "in gewissem Sinn" auch eindrucksvoll...

Rolf Bombach schrieb:

Kernfission ist nicht nur der natürliche Fressfeind von Windkraftjournalen, sondern auch der Fressfeind jeglicher auf Vernunft basierender, nachhaltiger Energieerzeugung. Deshalb "framen" dazu auch Spitzenphysiker wie Lesch völlig zu Recht wie folgt:

| Ein Kernreaktor ist nichts anderes als ein großer Tauchsieder, | der auf besonders perfide Weise Wasser heiß macht und | ökonomisch ist es völliger Unsinn, Kernkraftwerke zu bauen.

Das Bundesministerium für Umwelt "framt" es so:

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"framt", so gut er kann.

BTW: "Framen", das neue Modewort. Las man früher nie, neuerdings fehlt es in keiner Diskussion. Ohne es ist man anscheinend nicht zeitgemäß. Welcher Schwachkopf hat eigentlich damit angefangen? Ups, ich habe schon wieder "geframt". ;-)

Hallo Axel,

Du schriebst am Fri, 26 May 2023 21:51:26 +0200:

Zudem ist gerade ein nicht unwesentlicher Anteil der Entstehung des Bilanzunterschieds recht genau bestimmbar und muß nicht aus einem akribischen Vergleich aller in die Bilanz eingehen Teilwerte mit großer Unsicherheit (Differenzen - Fehlerfortpflanzung!) ermittelt werden.

stefan schrieb:

Dass der CO2-Gehalt der Atmosphäre spätestens seit 1950 signifikant zunimmt, ist messtechnisch erwiesen.

Deine Frage ist, soweit ich es verstehe, woher dieses CO2 kommt.

Da sehe ich zwei Standpunkte:

1) Die anthropogene Freisetzung kann aus dem Brennstoffverbrauch bestimmt werden. Die Anteile aus "natürlichen" Quellen, so denke ich, sind durchaus aus der Bestimmung stabiler und instabiler Isotope von Kohlenstoff und Sauerstoff bestimmbar. Ob CO2 aus Holz oder aus Kohle/Öl kommt, sieht man etwa am C-14-Gehalt. Die Daten in ein einfaches Bilanzierungsmodell gefüttert geben reproduzieren die gemessenen Daten. 2) Deine Ansicht: Das CO2 könnte auch woanders her kommen. Etwa aus Bilanzierungsproblemen wegen Differenzen grosser Zahlen. Etwas konkretere und belastbarere Argumente hätte ich aber schon erwartet, so ganserst du aber nur rum. Es gibt abzählbar unendlich viele alternative Erklärungen, definitionsgemäss, und irgendwann schlägt Occam zu.

Am 27.05.23 um 20:50 schrieb Rupert Haselbeck:

So genau kenn ich mich da nicht aus. Wenn irgendwas mit Flußwasser gekühlt wird, ist das für mich erst mal Flußwasserkühlung - was mit dem Wasser später passiert ist erst mal sekundär. Aber ok.

[...]

Schon klar, aber die bei der Betrachtung geht es ja nicht lediglich um Hintertupfingen. Eher im Gegenteil: Es wird ein Verhältnis gebildet zum Wasserverbrauch von EuropäerInnen - da ist es dann zu kurz gegriffen, lediglich von Deutschland auszugehen, da es in anderen Ländern der EU ganz anders aussehen kann. (Ich hatte bis vorhin nicht auf den Schirm, worauf sich Rolf bezieht.)

Hanno

Thomas Heger schrieb:

Da die Atmosphäre nicht viel Platz bietet, so massenmässig, sind diese Quellen und Senken sehr effektiv im Ändern des CO2-Gehalts der Atmosphäre.

Und wo wird das ausgespuckt?

Aha. Und warum sollte der Vulkanismus in den letzten 100 Jahren um den Faktor 100 zugenommen haben? Wäre das nicht aufgefallen?

Pflanzen sind keine CO2-Senken. Die Zunahme an Biomasse ist nicht gross. Moore werden eher verfeuert, als dass sie sich neu bilden.

Ja, gut und schlecht.

Zum Glück absorbieren, im Moment noch, die Ozeane viel CO2.

Nunja, die zeitliche Korrelation ist ja nicht zu übersehen. Gäbe es andere Gründe, müsste man diese konkret benennen und die zeitliche Korrelation erklären.

Wissenschaft bestreitet gar nichts. Wissenschaft verwaltet Wissen, und zwar nach maximal nicht-dogmatischen Methoden. Und ja, die Änderung des Gleichgewichts wird beobachtet. Zur Zeit wird ja noch etwa die Hälfte des anthropogenen CO2 von Pflanzen, Landmassen und Ozeanen aufgenommen. Das ist dann die Verschiebung des Fliessgleichgewichts.

Jedenfalls ist die Videokonferenz sinnvoller, egal wie lange die schon wieder dauern sollte, als mal rasch mit dem Auto zum Insti zu fahren. Auch wenn es nur 9 km sind.

Aber die genannten Daten sagen mir nichts. Die Server und die Leitungen sind ja da, ob ich streame oder nicht. Interessant wäre daher eher, wieviel all diese Server, Provider, Netzwerke etc an Leistung fressen. Das dann danach aufteilen, da kann dann beliebig viel Quatsch rauskommen. Siehe die Wunder-Rechnungen, wieviel Energie das Versenden einer einzelnen E-Mail angeblich braucht. Ein UHD-Streamer verbrät wohl mehr Datenübertragung als der gesamte E-Mail-Verkehr der Schweiz (oder gar Europa). Braucht "das Internet" wirklich weniger Strom, wenn die Konferenz ausfällt? Der Ausbau der Leitungskapazitäten hat wohl eher weniger mit den Videokonferenzen zu tun.

Gab solche und solche. Also auch solche, die fleissig humane Computerviren verbreitet haben, etwa Ausdrucken und Aufhängen von "DRINGENDE VIRUSWARNUNG; drucken Sie sofort diese Warnung..."

In praxi habe ich keinen Unterschied bei der Umstellung von 100M auf 1G feststellen können. Nützt eh nix, wenn irgend was ganz anderes die Übertragung zwischen CERN, ETH, PSI, ... einbremst. Das schnellste war bis jetzt immer, dass der letzte abends eine Kopie auf externer SSD einfach mitnimmt.

Das leuchtet ein. Nur, wie gesagt, die Umsetzer sollten dann auch immer weniger Strom verbrauchen. Die genannten Anlagen lassen einfach den Verdacht aufkommen, dass das Netz mehr Strom braucht als die angeschlossenen PCs.

Da kann man das ja auch sinnbringend einsetzen.

Vielleicht regelt der Strompreis einiges. Etliche Firmen fangen an zu rechnen.

Thomas Heger schrieb:

Wenn du damit die Region "unterhalb der Erdoberfläche" meinst, kann ich dir voll und ganz zustimmen. Man weiss mittlerweile auch, dass sich Kohlenstoff auch auf der Erdoberfläche befindet und sogar auch oberhalb davon.

Kohlenstoff ist ein sehr seltenes Element, es macht nur etwa 320 ppmw der Erdkruste aus. Das ist nur etwa doppelt so viel wie die Seltenen Erden! Es ist daher riskant, aus der Verteilung eines sehr seltenen Elements auf irgendwas zu schliessen.

BTW, wenn man die Erdkruste als ein angerostetes, leicht gesalzenes Aluminiumsilikat betrachtet, hat man schon 98.6% der Elemente erfasst.

Die meisten schweren Elemente liegen ja nicht elementar vor. Uran kommt nicht als Element (Metall) vor, sondern als Oxid, Phosphat oder Silikat. So wie andere metallischen Elemente auch. Das gilt auch für Thorium, auch das schwimmt halt mit allerlei Silikaten einfach mit.

Thomas Heger schrieb:

Comiczeichner von Weltruf konnten auch zeigen, dass reiche Enten täglich ein Goldbad nehmen und dass Mäuse sprechen können. Und Menschen fliegen und mit Röntgenaugen durch Gebäude sehen können.

Und daher existiert Batman ja auch. Allerdings nicht in der Realität.

Davon hast du ja genug.

Die drei besten Argumente für das eigene Kfz:

- Verdi,

- Eisenbahnergewerkschaft,

- Lokführergewerkschaft.

Grüße, H.

PS Wenn schon von Putin nicht abhängig, warum dann von irgendeinem Anderen?

Du vergißt mal wieder, dass ohne Globalisierung und Markt viele Deiner Genossen und Du so leben müßten, wie damals in der DDR. Auch so hat linke Politik dafür gesorgt, daß unsere Erträge verkonsumiert wurden, statt sie zu reinvestieren. Es gibt doch im öffentlichen Bereich kaum noch was, das funktioniert.

Grüße, H.

Da macht es auch die Menge.

Grüße, H.

Am 28.05.23 um 01:33 schrieb Heinz Schmitz:

Deutsche, kauft deutsche Bananen. Von den ganzen anderen Rohstoffen, die Deutschland nicht hat, mal ganz abgesehen.

Lustigerweise wäre der Autarkiewunsch am ehesten mit regenerativen Energien, geschlossenen Rohstoffkreisläufen, und überhaupt nachhaltigem Wirtschaften zu erfüllen. Aber so weit schaffen es die Dumpfrechten mal wieder nicht zu denken.

Hanno

Am 28.05.23 um 01:41 schrieb Heinz Schmitz:

Ja, und ohne Atomstrom gehen die Lichter aus. Gähn.

Das ist halt der schlanke Staat, wie ihn 16 Jahre neoliberale CDU-Politik hinterließen. Du verwechselst mal wieder rechts und links.

Hanno

Am 27.05.2023 um 21:23 schrieb Takvorian: ...

Das kommt wahrscheinlich von Willy Brandt, welcher eigentlich 'Fram' hieß und in Schweden gelebt hatte.

Wegen der sogn. 'Ostverträge' wurde 'Fram' in den 70ern als Spottname bzw. Schimpfwort gebraucht.

TH

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