May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies
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Axel Berger
Nein. Die Therme und alles Wasser in den Heizkörpern brauchte keine halbe Stunde, garantiert. Aber warme Heizkörper erwärmen erstmal nur die Luft und bis das sich auf die Wände, die Möbel und das Strahlungsklima auswirkt, das dauert. Die Luft selbst auch, direkt über den Heizkörpern ist sie warm und alles andere im Raum kühlt sie. Da hilft auch mehr Leistung nur bedingt, es sei denn alle Heizkörper werden mit vergrößert.
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Bernd Laengerich
Am 07.05.2023 um 19:26 schrieb Jochen Pawletta:
Die aktuellen kommen da schon weit herunter, aber unter 2kW können nur wenige. Die alte aus 2000 kam auch nur bis 4kW herunter.
Bernd
B
Bernd Laengerich
Am 07.05.2023 um 19:50 schrieb Axel Berger:
Schön daß Du wieder quotemarderst, um meine Aussage, das *HAUS* benötigte 3d um auf Temperatur zu kommen, zu ignorieren um dann genau meine Aussage, quasi als Weltneuheit, erneut zu tätigen. Und natürlich hilft mehr Leistung dort (natürlich nicht unbegrenzt, aber eine durchgängige Heizkörpertemperatur von, sagen wir mal 70°C, hätte da durchaus etwas gebracht), denn bei allen Heizkörpern auf "11" reicht die Leistung nicht aus um die Heizkörper auf eine hohe Temperatur zu bringen und damit auch eine hohe Lufttemperatur/hohe Heizleistung zu erreichen.
Bernd
M
Marte Schwarz
Hi Helmut,
Sorry, damit hast Du Dich endgültig für dieses Thema disqualifiziert. Soo grottig kann keine FBH sein, dass man sie sinnvoll mit 50 °C Vorlauftemperatur betreiben könnte.
Marte
H
Helmut Schellong
Realität ist, daß die Vorlauftemperatur zwischen 20°C und 50°C einstellbar ist. Soll ich ein Foto machen? Du hast Probleme, Realitäten anzuerkennen.
M
Marte Schwarz
Hallo Bernd,
Vorlauftemperatur auch angepasst? Die Heizkörper auch voll aufgedreht, oder doch via hydraulischem Abgleich so eingedrosselt, dass trotz aufgedrehter Thermostaten die zugeführte Leistung so abgeregelt war, dass die Therme nie und nimmer auf die 12 kW kam.
Man kann eine Heizungsanlage mit dem hydraulischen Abgleich und zu geringer Vorlauftemperatur zu tode optimieren. So geschehen im Mehrparteienhaus, in dem meine Mutter lebte.
Der dort verpflichtete Heizungsbauer hatte die Anlage so eingestellt, dass die einzelnen Heizkörper nie mehr Leitung bekamen, als für die Aufrechterhaltung der Temperatur gerade so gereicht hatte. man durfte die einfach niemals abstellen, weil es dann immer Ewigkeiten gedauert hatte, bis es wieder warm wurde. Der einzige Ausweg waren Heizlüfterchen, die im Haus reichlich vorhanden waren ...
Marte
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Rupert Haselbeck
Thomas Einzel schrieb:
Da hast du freilich recht. Ich übersah, dass wir hier in eine "sci"-Gruppe sind. Aber wenn man auf Artikel der Qualität Schellong antwortet, dann kommt man fast automatisch in die Diktion "Laienansprache"
Das spricht aber nun wirklich nicht gegen meine Aussage sondern gerade dafür. Denn es bedarf wohl keiner näheren Erläuterung, dass eine fehlerhaft implementierte Heizung nur höchst selten durch eine geeignete Steuerung (oder ggfls. Regelung) zu korrekter Arbeitsweise zu bringen sein wird.
Der Estrich weist nun mal eine recht geringe Wärmeleitung auf. Daher braucht es die recht engen Verlegeabstände, um eine Fläche gleichmäßig warm zu bekommen
Das ist freilich ja auch völlig normal bei einer Fussbodenheizung
Mein Haus, und natürlich auch meine Fußbodenheizung, datiert von 1992 und da genügt eine maximale Vorlauftemperatur von 48°C für eine Außentemperatur von -10°C durchaus. Man darf gemeinhin nicht davon ausgehen, dass alle Heizungsbauer (alle Automechaniker, alle Sofware-Ingenieure, alle Informatiker,...) Dilettanten sind, nur weil man selber mal an einen solchen geraten ist.
Ich wage zu bezweifeln, dass es tatsächlich 3/4 aller Gebäude im Bestand sind, welche für Wärmepumpenbetrieb nicht geeignet sind, aber freilich dürften es bei weitem zu viele sein, um die weitere Geldverbrennungsorgie, welche damit gerade beabsichtigt ist, auch nur halbwegs rechtfertigen zu können. Ich selber habe ja zum Glück noch eine neun Jahre junge Brennwertfeuerung mit Öl im Keller stehen (nebst einem hinreichend dimensionierten Stromaggregat und Kraftstoffvorrat dazu) und kann daher die recht waghalsigen Experimente der nächsten Jahre zur Verfügbarkeit des nötigen Stroms für die Lawine an Wärmepumpen ruhig abwarten.
MfG Rupert
R
Rupert Haselbeck
Helmut Schellong schrieb:
Welch Blödsinn... Eine Fußbodenheizung benötigt eine Regelung der Vorlauftemperatur, um eine passende Temperierung eines Raumes zu erreichen. Angesichts der Trägheit einer solchen Heizung ist da mit einem "Handdrehknopf" zur Einstellung der Vorlauftemperatur nicht wirklich was zu machen. Aber wahrscheinlich verwechselst du das mit der Einstellung der Solltemperatur am Regler (welche aber sicherlich nicht bis 50°C reichen wird)
Das eine hat dem anderen nichts zu tun, abgesehen von der Wärmequelle. Warmwasser, Fußbodenheizung und Heizkörper müssen über getrennte Kreisläufe versorgt werden, um eine taugliche Heizanlage zu sein
Und gerade eben (sogar im selben Artikel!) erzähltest du uns noch davon, dass du die Vorlauftemperatur manuell einstellen würdest...
MfG Rupert
H
Helmut Schellong
Dumme Spekulation. Beweis:
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Ohne ausgedehnte Erläuterungen verstehst Du es eben nicht. Die oben genannten Temperaturen stelle ich an der elektronischen Bedieneinheit ein. (Wasser- und Wohnraumtemperaturen.) Die Vorlauftemperatur FBH stelle ich an einem mechanischen Drehventil im Heizungsraum ein. Siehe Bilder oben.
H
Hanno Foest
Am 06.05.23 um 13:50 schrieb Rupert Haselbeck:
Du solltest dir vielleicht mal die aktuelle Berichterstattung in den Medien zu Gemüte führen. Selbstverständlich wird nicht zwangsweise ersetzt. Fakten statt Geraune:
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[...]
Sicher? Für mich sieht das eher so aus, daß die zumeist chinesischen Hersteller auch weiterhin in die EU verkaufen möchten, und sich daher der dortigen Gesetzgebung anpassen.
Das ist technischer Unsinn. Oder warum sind die Konsequenzen dieser vorgeblichen Erkenntnis eher neu?
Hanno
T
Thomas Heger
Wenn ich 'Emissionshandel' höre, dann krieg ich sowieso das Kotzen!
'Cap and trade' ist imho das ALLERLETZTE!!!!
TH
T
Thomas Heger
Das stimmt in gewisser Weise.
Allerdings sind meines Wissens die Steigleitungen im Haus so zu dimensionieren, dass diese die abrufbare Last auch transportieren können.
Es reicht dabei nicht, wenn nur die im Mittel abgefragte leistung transportiert werden kann, wenn ein 'worst case' das ganze Haus abfackeln kann, in dem die Steigeleitungen überlastet werden, ohne dass die Sicherungen rausfliegen.
Das Durchbrennen der Hauptsicherungen in einem Wohngebäude mit vielen Wohnungen sollte aber so gut wie nie auftreten, da dies eine Art 'Katastrophenalarm' bei den Haustechnikern auslösen würde.
Also muß die Steigeleitung so dimensioniert werden, dass die Mieter praktisch nie in der Lage sind die Hauptsicherung zum Durchbrennen zu bringen, selbst wenn alle Mieter gleichzeitig duschen.
Es gewinnt eigentlich auch praktisch nie jemand im Lotto oder wird Millionäre bei einer Quizshow.
Trotzdem treten auch selte Ereignisse manchmal auf.
Und da so viele Menschen Lotto spielen gewinnt auch fast immer irgendwer den JackPot.
Bei gefährlichen Situationen muß man nun auch für den 'worst case' vorbereitet sein und darf nie darauf vertrauen, dass dieser nicht auftritt, da auch solche Extremsituationen ab und an auftreten.
Daher sind alle Systeme so zu gestalten, das auch seltene Ausnahmefälle nicht zu einer Katastrophe führen.
Beim Strom wird man entsprechend Sicherungssystme betreiben, die im Notfall rechtzeitig Last abwerfen, bevor es zu 'blackouts' oder einer Überlastung von Leitungen kommt.
Solche Überlastungen von Leitungen, wo hunderte von Ampere fließen, können nämlich zu regelrechten Explosionen führen, wenn kleinste Widerstände in der Anlage sich schlagartig erhitzen.
Dabei wird die Hauptsicherung noch nicht durchbrennen, weil diese ja für den Maximalstrom ausgelegt ist. Statt dessen erhitzt sich irgend eine Stelle und der starke Strom schmilzt die Schwachstelle in Sekundenbruchteilen durch, was regelrechte Explosionen nach sich ziehen kann.
Also sind so starke Ströme prinzipiell gefährlich und verlangen besondere Sorgfalt bei der Installation der Niederspannungsanlage.
Meiner Ansicht nach ist es unmöglich die Kombithermen durch Wärmepumpen in der Mietwohnung zu ersetzen.
Meiner Ansicht nach kann die Brauchwasser-Erwärmung überhaupt nicht realistisch durch Wärmepumpen in den Wohnungen realsiert werden.
Aber zentrale Anlagen würden wohl gehen, da die aufwendige Technik und die nötigen Warmwasserspeicher dann nur einmal zentral benötigt würden.
In den Wohnungen durch Wärmepumpen zu füllende Warmwasserspeicher zu installieren wird wohl aus praktischen Gründen nicht gehen.
Zum einen stellt sich die Frage nach der Wirtschaftlichkeit, also ob Wärmepumpen beim Brauchwasser irgendwas sparen, wenn man die Kosten der Anlage mit ins Kalkül einbezieht.
Die nächste Frage wäre, ob Brauchwasser-Wärmepumpen in der notwendigen Leistungsklasse überhaupt in den Wohnungen installiert werden können.
Luft-Luft-Wärmepumpen sind schon schwierig. Aber fürs warme Wasser braucht man offensichtlich Wasser.
Dieses Wasser muß dann von der Wasserleitung zur Wärmepumpe und von dort zur Dusche geleitet werden (oder wo man sonst noch Warmwasser braucht).
Das bedeutet zumindest, dass man entsprechend Rohre durch die Wohnung ziehen muß.
Außerdem braucht man ein abkühlbares Medium und dafür gibt es in den Wohnungen nur die einzige Möglichkeit der Abkühlung von Außenluft.
Das bedeutet aber, dass die Fassaden der Gründerzeithäuser (und aller anderen) mit Wärmetauschern übersäht sein werden, hinter welchen starke Lüfter drehen.
Und abgesehen von Geld und Ästetik wäre noch zu klären, wo der Strom herkommen und wie in die Wohnungen geleitet werden soll.
Wahrscheinlich das alles nicht machbar und man kommt um Zentralheizungen nicht herum.
Diese könnten dann auch ergiebigere Wärmequellen anzapfen (etwa Geothermie oder ähnlches) und hätte auch keine Probleme mit dem Strom.
Zentralheizungen im Wohnblock wären also wahrscheinlich die einzige mögliche Option, hätten aber einen ganz gravierenden Nachteil:
da die Wärmepumpenheizung keinen erkennbaren Vorteil für die Mieter bietet, würde eine Umrüstung ausschließlich zu Lasten der Vermieter gehen, da diese für Heizung und Warmwasserversorgung zuständig sind.
...
TH
T
Thomas Heger
Diese Ladestrategie des 'bidirektionalen Ladens' von E-Autos ist mir auch kürzlich und besonders unangenehm aufgefallen.
Irgendwie denke ich, diese ganze E-Mobilitäsdebatte ist von Leuten auf Droge inszeniert worden.
Jedenfalls gibt es anscheinend Menschen die meinen, dass E-Autos auch gute Energiespeicher für das Zwischenlagern von Öko-Strom wären.
D.h. dann praktisch, dass in den Akkus der E-Autos Strom aus z.B. Windrädern mal kurz zwischengelagert werden soll um dann ein paar Stunden später wieder dort abgeholt zu werden.
ABER: der Landevorgang von Akkus ist mit Kosten verbunden und dürften beim E-Auto vielleicht 20 € pro Ladezyklus betragen (zusätzlich zum Strom, versteht sich).
Das liegt daran, dass solche Akkus z.B. 1000 Ladezyklen vertragen und locker einige zehntausend Euros kosten können.
Wieso sollte aber ein Autofahrer irgend einem Stromversorger gestatten, seine Batterie kostenlos zu benutzen, wenn er selber dafür bezahlen muß?
...
TH
T
Thomas Heger
Am 06.05.2023 um 23:40 schrieb Rupert Haselbeck:
...
Ich sehe sowas wie einen 'versteckten Krieg gegen Deutschland', wo unsere 'Freunde' kräftig Beifall klatschen und heimlich unsere Politiker schmieren, damit diese Deutschland noch weiter in den Orkus stürzen.
TH
H
Heinz Schmitz
Diese Annahme kann ich nicht teilen, denn wäre sie zutreffend, müßten diese Leute doch irgendwann zwischendurch mal normal sein.
Grüße, H.
PS Ich will grüne Politik, keine von diesen Grünen gemachte Politik.
F
F. W.
Am 06.05.2023 um 07:23 schrieb Thomas Heger:
Was hat die Thermodynamik mit dem Problem zu tun?
65 %
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Ich dachte, es geht nur um Heizungen?
So viel Starkstrom wurde schon einmal in die Häuser geschickt, als es Nachtspeicherheizungen gab. Sinnvollerweise waren die bei den Grünen immer verpönt. Weil der Strom nicht aus erneuerbaren Energieträgern kam.
Unter anderem. Es sind auch andere Möglichkeiten legal. Sogar Gas, wenn dieses aus grünem Wasserstoff oder als Biogas kommt.
Ich kenne jemanden, der seinen Warmwasserspeicher auf 43° C laufen lässt. Eigentlich sind 60° C vorgeschrieben, da dann Bakterien wie Listerien oder Salmonellen abgetötet werden. Der Mann ist aber nicht belehrbar...
Da sollen dann herkömmlichere Beheizungen wie Strom oder Gas genutzt werden. -10° C haben wir auch eher selten in D.
Habe ich hier schon ewig.
Also wir haben hier zentrale Gasheizung und dezentrale Durchlauferhitzer. Das funktioniert seit Jahren.
FW
P
Peter Heirich
Und auch die zusätzlich zu verbauende Elektronik nicht zu vergessen.
Es dürfte sich m.E. eine Exportmöglichkeit von 230V / 16 A also ca. 3,6 kW durchsetzen, aber für mehr wird der Kunde nicht zahlen wollen.
Hochlastentnahme von Energie benötigt i.d.R. durchdachte Kühlung des Akkus usw.
3,6 kW aus einem ca. 36 kW Akku geht vermutlich noch ohne übermäßigen Aufwand. Gut, selbst 3,6 kW von 400V oder 800V DC auf 230V AC mit akzeptablem Sinus wandeln ist nicht trivial.
Die um 200€ Kosten dürften durch Vorteile, wie "anderem, liegengeblieben E-Auto Strom spenden" bis "mit Heckenschere auf Datsche ausästen" akzeptiert werden.
Mit eigener PV-Anlage im EFH mach es wieder Sinn. Aber die Ampel durfte kaum das EFH als Bonus zum E-Auto verteilen.
Peter
H
Heinrich Pfeifer
Am 07.05.2023 um 08:00 schrieb Thomas Heger:
Zitat aus deinem OP:
"Außerdem bedeutet so eine Leistung natürlich, dass die Anlage entsprechend dimensioniert sein muß (etwa 18 kW Warmwasser + 18 kW Heizung)."
Hattest du garnicht geschrieben?
R
Rolf Bombach
Helmut Schellong schrieb:
Und warum wählt man dann eine Partei, wenn die Abgeordneten dann doch was ganz anderes stimmen? Das wären dann Zustände wie in der Schweiz. Da gibt es viele Querulanten im Parlament, welche immer gegen die Parteilinie stimmen.
Laienparlament eben. Dort sitzen dann etwa 180 Verwaltungsratsmandate und etwa 70 Geschäftsleiterposten. Völlig korruptionsfrei natürlich.
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H
Helmut Schellong
Es geht mir nur um das Regieren. Das sollen Parteien eben nicht!, sondern nur die Regierung.
Parteien haben ein bestimmtes Programm (Grundrichtung), und versammeln bestimmte Wähler hinter sich. Das ist die Hauptaufgabe der politischen Parteien. Fraktionszwang ist eine bodenlose Frechheit! Der befielt den Abgeordneten, wie sie in einer geheimen Wahl abstimmen sollen.
Die weitaus meisten Abgeordneten einer Partei werden auch ohne Fraktionszwang (freiwillig) im Sinne der Grundrichtung dieser Partei abstimmen.
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