May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies
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Franz Glaser
Solange die Gesetze von Ministern verfasst und erlassen werden, ist der obige Satz sogar irgendwie logisch.
In einer *parlamentarischen Demokratie* müssen aber die Gesetze
*vom Parlament verfasst und erlassen werden* und die Parlamtarier haben keine Vorgesetzten über sich. DAS ist mein Ziel.
"Demokratie", "Republik" und "Souverän = Volk" bedeutet, dass die Gerichte und die Verwalter die Gesetze aus dem Parlament beachten.
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GL
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R
Rolf Bombach
Ralf Kiefer schrieb:
Grössere Kälteanlagen und Wärmepumpen müssen verzögert anlaufen. Mit Zufälligkeitsfaktor. Ansonsten kommt es natürlich auf Land, Struktur, Gegend usw. an, wieviel Strom im Haushalten landet. Über alles ist das 1/5 bis 1/3. E-Werke in der Stadt sehen das natürlich anders.
Für das gibt es die Löschwasserreserve, die mehr Wasser, aber nicht mehr Druck bringt.
Stromverbrauchpeaks können schon unangenehm sein. In UK ist es ein Problem, dass nach der prime time Sendung gegen 22:00 sehr viele Leute simultan nochmals den Teekocher einschalten. Das sieht man dann in der Statistik deutlich. Da werden Turbinen hochgefahren, um das abzudämpfen...
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Rolf Bombach
Ralf Kiefer schrieb:
Wie das? Und wie lange?
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Rolf Bombach
Thomas Heger schrieb:
Was denn nun? Im Sommer hoher Wirkungsgrad und daher etwa einen Faktor 3-4 weniger Energie für das Warmwasser, in der Übergangszeit etwa Faktor 2-3 und im Winter halt schlimmstenfalls Faktor 1. Und das ist unwirtschaftlicher als ganzjährig Faktor 1? Klar, mit Speicher gibt es gewisse zusätzliche Verluste, aber doch nicht in dieser Grössenordnung.
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Axel Berger
Vertu' Dich da mal nicht. Ich hätte es nie so hoch geschätzt, aber inzwischen verfüge ich über Meßwerte aus drei Mehrfamilienhäusern, zwei Neubauten und ein Altbau. In allen drei Fällen liegen die Zirkulationsverluste über 50 %. In einem Fall sehe ich auch die Stillstandsverluste von rund 8 %.
Bei einem höheren Verbrauch für Warmwasser als für Heizung und Strompreisen, die trotz Arbeitszahl 2.7 (Warmwasser ist heißer als Heizungsvorlauf) spürbar höher sind als Heizöl, ist das in der Summe nicht wenig.
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Thomas Prufer
Wobei ein richtiger Wokbrenner eine andere Hausnummer ist: mit weniger als zweistelligen Kilowatt ist nicht. Das ist mit Induktion dann auch nicht mehr trivial.
Die besseren Heimwerker-Wokbrenner für Gas haben so um die 24 kW. Ich meine Profi-Wokbrenner mit > 90 kW gesehen zu haben, halt für große Restaurant-Woks. Da sind dann die Kochmulden sind wassergespült, wegen Kühlung (und dem Fett).
Da hält dann die 11-Kilo-Flasche nicht sooo lange -- dafür hebt der Heißluftballon ab:-)
Thomas Prufer
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Ralf Kiefer
Die Zahlen waren Größenordnungen, genauer hatte ich das in Message-ID: <1pyfo4x.1xpwoj0e69lvgN% snipped-for-privacy@gmx.de in de.sci.ing.elektrotechnik formuliert:
| [Tiefkühlschrank] | | Im Normalfall nimmt der sich 130W direkt nach Einschalten des | Kompressors. Nach wenigen Minuten läuft der mit rund 120W. Wenn ich | dem Kompressor im laufenden Betrieb die Spannung nehme, z.B. kurzer | Stromausfall, dann zieht der nach Spannungsrückkehr zwischen 850 und | 900W, und der Kompressor läuft nicht wieder an. Warte ich ein paar | Minuten (Abkühlpause?), dann springt mit Wiederkehr der Spannung der | Kompressor ganz normal mit 130/120W an.
Die Lösung gab's in dieser Diskussion.
PeterNecas wrote: | Üblicherweise läuft der Kompressor ohne Gegendruck an. Bei deinem | "Stromausfall" muß er gegen den aufgebauter Druck anlaufen, das kann | er nicht, die Stromaufnahme steigt bei dem blockierten Motor extrem | an. Beendet wird der Zustand durch einen sogenannten Klixon - ein | Bimetallschalter der bei dem hohen Strom unterbricht und nach einer | längeren Zeit wieder einschaltet. Bis dahin ist der Druck abgebaut und | der Kompressor läuft wieder.
Gruß, Ralf
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Ralf Kiefer
Ich weiß ja nicht, ob das die Geräte machen, die ein Ladenbesitzer eines kleinen Einzelhandelsladens aufgestellt hat. Oder die aus Büros und Privatwohnungen.
Erwartbare Peaks sind unangenehm, aber die Netzbetreiber können geeignete Maßnahmen ergreifen. Hier in .de gibt's neben den Sport oder Fußball geschuldeten Ereignissen so was wie den Gänsebraten-Peak am 1. Weihnachtsfeiertag.
Kein Problem, weil die Netzbetreiber über 20-30Jahre Aufzeichnungen verfügen und denen das spezifische Verhalten in ihrem eigenen Netz bekannt ist.
Problematischer ist, wenn ein chinesischer Hersteller von Wechselrichtern mit einem Software-Update die Wechselrichter brickt. Dann steht der Netzbetreiber je nach Wetterlage am nächsten Tag vor einem mehr oder weniger großen Problem, weil er das erst mitbekommt, wenn die Erzeugung wegfällt.
Gruß, Ralf
R
Rolf Bombach
Rupert Haselbeck schrieb:
Und Li-Akkus sind keine chemische Energiespeicherung? (Ich weiss, was du meinst, aber die Formulierung ist, äh, ungünstig.)
Ich zitiere mal aus dem ZDF-Heute
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Das Söder-Prinzip, Söders Kehrtwende in der Atompolitik
Als Markus Söder im Juni 2010 Umweltminister im Freistaat ist, macht er sich noch für eine Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke stark: "Wer Klimaschutz ernst nimmt, weiß: Wir sind weiter auf Kernkraft angewiesen", sagt er damals. Nach der verheerenden Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima im März 2011 schwenken er und die Partei um auf einen Anti-Atom-Kurs.Nach heftigen internen Debatten setzt die CSU unter Parteichef Horst Seehofer im Mai 2011 als erste der drei damaligen Berliner Regierungsparteien CDU, CSU und FDP ein konkretes Ziel für den Ausstieg aus der Kernenergie fest: das Jahr 2022. "Es ist ein Lackmustest für die Glaubwürdigkeit, wie ernst wir es mit der Energiewende meinen", sagt Söder damals. In Bayern geht seinerzeit in dieser Frage der koalitionsinterne Krach mit Junior- partner FDP über eine gemeinsame Linie so weit, dass Söder mit seinem Rücktritt als Umweltminister gedroht haben soll, sollte sich der Freistaat nicht auf das Ziel
2022 festlegen. Er habe von "tiefgreifenden Konsequenzen" für das Kabinett wie auch für ihn "ganz persönlich" gesprochen, heißt es. Noch im November 2021 lehnt Söder einen Wiedereinstieg in die Kernenergie ab: "Der Beschluss zum Atomausstieg basiert auf einer breiten gesellschaftlichen Akzeptanz." Doch mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine im Februar 2022 und den damit verbundenen Fragen nach der Sicherheit der Energieversorgung nimmt der CSU-Chef nun wieder einen neuen - oder seinen alten - Standpunkt ein.
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Noch mehr Wetterfahne geht nicht. Wenn es wahltaktisch nötig ist, kann sogar Söder auf Klimaschutz machen.
Der Termin wurde vor vielen Jahren gesetzt und die AKW dementsprechend behandelt. Letzte Umbauten/Revisionen wurden ausgesetzt. Damit stehen genau jetzt Wartungen, Revisionen, Sicherheitsüberprüfungen, Brennelemente- Wechsel usw. an. Die Werke _müssen_ daher so oder so jetzt abgeschaltet werden. Ein Weiterbetrieb wäre nach minimal 1 eher 2 Jahren eventuell möglich.
H
Hanno Foest
Am 09.05.23 um 20:36 schrieb Axel Berger:
Zirkulation abstellen? Nein, ich weiß nicht, wie lange man dann das Wasser laufen lassen muß, wenn man unterm Dach mitten in der Nacht duschen will.
Meine Eltern (Einfamilienhaus allerdings) hatten früher kein Zirkulationssystem, mit einer Heizungserneuerung kam das dann. Inzwischen ist es aus Energiespargründen wieder abgestellt...
Hanno
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Rolf Bombach
Christoph Müller schrieb:
Jaja, die Salvatorische Klausel. Sehe ich auch in vielen "technology readiness studies/assesments". Dort streben alle Wirkungsgrade im Zusammenhang mit H2, E-Fuels usw. gegen 95%, spätestens 2050. Im Kleingedruckten der Fussnote dann "bei vollständiger Abwärmenutzung". Weia.
Merken wir uns das mal.
Haushalte? Oder alles zusammen? Und wo überall gibt es dann stromproduzierende Heizkessel? ...
Indoor? Mach dich nicht lächerlich. Du brauchst offenbar regelmässig unpassende Vergleiche. ...
Unter der Annahme, dass da alle gleiche Chancen haben.
Wer baut alle diese Anlagen ein und wer bezahlt das? Und wer braucht dann den Strom? Und wie kommt der dann vom Erzeuger zum Verbraucher?
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Rolf Bombach
Marcel Mueller schrieb:
Mit der Zunahme der PV wird man eh zunehmend am Tag in den Speicher heizen.
Ja, das ist ein absolutes Top-Argument gegen Wärmepumpen.
Also eine eher vorübergehende Arbeitsbeschaffung im Vergleich zu den Ewigkeitsaufgaben der Kohleindustrie.
Ein Endlager heisst Endlager, weil man es nicht 1 Mio Jahre lang hätscheln muss.
Je weniger AKW desto mehr Klimawandel.
Das war schon beim Ersten Weltkrieg so, das wissen wir also aus Erfahrung.
Seit wieviel Jahren behauptest du das?
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Rolf Bombach
Volker Bartheld schrieb:
Ganz so weit ist es nicht. Noch nicht. Noch nicht ganz.
Immerhin wird der Zugang zu elektronikarmen LED schon ganz gut durch z.B. mobile mit Angeboten gefüllten Philips-Pappwände zugestellt.
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Rolf Bombach
Takvorian schrieb:
^ da fehlt ein "falsche".
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Rolf Bombach
Helmut Schellong schrieb:
Du meinst, die Vorlauftemperatur ist 50 °C und geregelt wird dann lokal per Ventil die Menge an Wasser, die durchläuft? Kann man machen, ist aber unüblich. Normalerweise fährt die Vorlauftemperatur mit dem Bedarf mit, etwa entsprechend der Aussentemperatur oder dergleichen.
Immerhin. Meine Heizung schaut ausschliesslich auf die Aussentemperatur und das ist hinreichend bescheuert.
H
Helmut Schellong
Du spinnst wohl ein wenig! Die Einheit 'TWh', wie ich schrieb, kann nur pro Jahr gelten, solange nichts anderes angegeben wurde. Das ist im Kontext seit 50 Jahren (?) üblich.
Schau den Kontext an: 03/30/2023 18:00
H
Helmut Schellong
Meine Induktion hat 90 cm und 3 x 3700 = 11100 Watt.
H
Helmut Schellong
Ich meine das, was mehrfach in dem genannten Thread steht - pro Jahr natürlich.
03/30/2023 18:00 Was denn sonst?
H
Helmut Schellong
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ich gestern bereits gepostet.
Ja, man braucht Außen- und Wohnraum(wand)-Temperatur. Differenzen!
In den 1970ern sah ich einen Fernsehbericht, der Temperatursensoren in allen Wänden zeigte, um alles ganz genau bestimmen/berechnen zu können. Habe ich in meinem Leben nirgendwo angewandt gesehen.
P
Peter Heirich
Was mit dem Informationsverlust nicht in Übereinstimmung zu bringen ist.
Die Gräber der Pharaonen sind was um 6000 Jahre.
Würde da eine Warnung stehen: "Achtung Gefahr!", wäre das eine Finte, um Grabräuber abzuschrecken und der Inhalt würde trotzdem ausgebuddelt.
Besser man hätschelt und erklärt der nächsten Generation auch warum.
Peter
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