Ich brauchte gar keine Ausbildung, um hier gut Bescheid zu wissen.
Immer schon (seit den 1950er Jahren) gab es für Wohnungen eine Regel, die die Kosten der Heizung überschlägig gut zutreffend berechnete. Und zwar /Betrag pro qm/. Als ich in den 1980ern umziehen mußte, wurde der Betrag 2 DM pro qm für Nebenkosten angesetzt. Dieser Betrag war jeweils etwa 10 Jahre lang passend (für energetischen Durchschnitt).
Die Kosten für das Heizen waren schon immer linear abhängig von der Wohnfläche. Fast alle weiteren Nebenkosten werden in Abhängigkeit von der Wohnfläche umgelegt. Viele Jahrzehnte lang wurden die Heizkosten zu 30% pauschal nach Wohnfläche ungelegt, 70% nach Verbrauch. Wobei der Verbrauch linear abhängig von der Wohnfläche ist.
Die Vorlauftemperatur Fußbodenheizung kann ich per Handdrehknopf zwischen 20 und 50 Grad einstellen. Die ist fast immer auf 50 Grad eingestellt. Es geht darum, ob die Heizung es schafft, diese Temperatur dauerhaft zu halten (~90 qm). Schließlich muß die Heizung auch Warmwasser bereiten und 5 Heizkörper plus Unterflur (5m) versorgen.
Weiterhin ist die Heizung konzeptionell nicht ideal aufgebaut. Sie hat nur einen Heizkreis, keinen Außentemperatur-Sensor (4 Stock Dachgeschoß). Es können neben Wasser- nur Tages- und Nachttemperatur eingestellt werden - das ist alles.