Wärmepumpen-Wahnsinn (2026 Update)

May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies

Ich brauchte gar keine Ausbildung, um hier gut Bescheid zu wissen.

Immer schon (seit den 1950er Jahren) gab es für Wohnungen eine Regel, die die Kosten der Heizung überschlägig gut zutreffend berechnete. Und zwar /Betrag pro qm/. Als ich in den 1980ern umziehen mußte, wurde der Betrag 2 DM pro qm für Nebenkosten angesetzt. Dieser Betrag war jeweils etwa 10 Jahre lang passend (für energetischen Durchschnitt).

Die Kosten für das Heizen waren schon immer linear abhängig von der Wohnfläche. Fast alle weiteren Nebenkosten werden in Abhängigkeit von der Wohnfläche umgelegt. Viele Jahrzehnte lang wurden die Heizkosten zu 30% pauschal nach Wohnfläche ungelegt, 70% nach Verbrauch. Wobei der Verbrauch linear abhängig von der Wohnfläche ist.

Die Vorlauftemperatur Fußbodenheizung kann ich per Handdrehknopf zwischen 20 und 50 Grad einstellen. Die ist fast immer auf 50 Grad eingestellt. Es geht darum, ob die Heizung es schafft, diese Temperatur dauerhaft zu halten (~90 qm). Schließlich muß die Heizung auch Warmwasser bereiten und 5 Heizkörper plus Unterflur (5m) versorgen.

Weiterhin ist die Heizung konzeptionell nicht ideal aufgebaut. Sie hat nur einen Heizkreis, keinen Außentemperatur-Sensor (4 Stock Dachgeschoß). Es können neben Wasser- nur Tages- und Nachttemperatur eingestellt werden - das ist alles.

Am 07.05.23 um 12:04 schrieb nico:

Hallo,

oder mit Dir. Bisher überschätzt Du Deine haltlosen und irreführenden Behauptungen.

Peter

Wobei er auch ein Wenig an dat Erika erinnert. Immer etwas ausfallend und persönlich werden müssen. Es lohnt wirklich nicht.

Klaus

Am 07.05.23 um 12:12 schrieb klaus reile:

Hallo,

im Sinne von Eurer Desinformation funktioniert das bei mir nicht. Fakt ist auch: Wärmepumpe ist bei mir und meinem Vater einfach billiger, als eine neue Gastherme. Alles incl. WW.

Seit wann werden physikalische Zusammenhänge und Aufklärung mit Ideologie gleichgesetzt?

Peter

Am 07.05.23 um 00:40 schrieb Rupert Haselbeck:

Tja, ohne Handy kann ich mir nicht den ganzen Tag den Müll auf Telegram rein pfeifen - was ein Glück. ;-)

Keine Ahnung was da wörtlich gelaufen ist. Ich habe auch nur die Schilderung der bekannten, die ebenfalls keine 5 Jahre Anwaltssprache studiert hat. Aber es fand sich wohl ein Punkt.

Du verstehst mich falsch. Ich bin weit von Klimaaktivismus entfernt. Und ich bin auch überzeugt, dass die Menschen die Erde nicht zerstören können. Das wäre überheblich. Die Natur passt sich an, das hat sie immer getan. Aber das bedeutet nicht, dass wir sie nicht so verändern können, dass _wir_ nicht mehr gut auf ihr leben können. Und wenn wir uns nicht schnell genug anpassen können, dann kommt es halt zur Dezimierung. Ob dann wegen Krieg, Hunger oder was weiß ich ist letztlich egal. Wenn es nicht mehr für alle reicht, werden es weniger, ganz einfach. Das ist seit Millionen Jahren so. Dezimierung kann man jetzt wollen oder nicht. Ich finde es zumindest blöd, wissentlich darauf hin zu arbeiten.

Natürlich ist es genauso Unsinn, den Artenschutz dafür zu missbrauchen, um die Windräder von der eigenen Wohnung fern zu halten. Deren Schaden in der Natur ist verglichen mit dem Nutzen für die Natur völlig vernachlässigbar. Aber genau diese Unverhältnismäßigkeiten sind ein wesentliches Problem. Wir verballern viel zu viel Aufwand in wenig wirksame oder manchmal sogar kontraproduktive Maßnahmen.

Wir müssen vorzugsweise an die dicken Bretter ran. Und der Energieverbrauch ist definitiv eines davon. Selbst wenn es uns irgendwann gelingt, die Fusionsreaktoren zum fliegen zu bekommen, ist es naiv anzunehmen, dass wir mit unserem verglichen mit sämtlichen anderen Lebensformen exorbitant hohem Energieverbrauch langfristig überleben werden. Da sind noch Zehnerpotenzen Luft drin, um z.B. an den Wirkungsgrad Photosynthese zu kommen.

Der Straßenverkehr ist auch so ein Beispiel. Tempo 30 in Ortschaften bringt für die Natur gar nichts. Eher im Gegenteil, da Ottomotoren da weniger effizient laufen. Und selbst E-Autos müssen zumindest im Winter länger heizen. Tempo 130 auf Autobahnen würde schon mehr bringen. Vor allem aber erhöht es den Durchsatz der Straßen. Das bedeutet, wir benötigen für dieselbe Menge an Fahrzeugen weniger Straßen bzw. Fahrspuren. Und wenn man jetzt noch berücksichtigt, dass in absehbarer Zeit zumindest hochautonomes Fahren verbreitet sein wird. Bei diesem Fahrmodus ist der auf menschliche Reaktion ausgelegte Sicherheitsabstand in keiner Weise mehr angemessen. Damit erhöht sich der Fahrzeugdurchsatz von Fernstraßen um einen erheblichen Faktor. Also wieder weniger Straßen. Das müsste man bereits jetzt bei der langfristigen Planung berücksichtigen. In den Städten bringt das natürlich nichts. Da ist eher noch mit einem steigenden Verkehrsaufkommen zu rechnen. Das einzige, was das noch eindämmen könnte, wäre dass Wohnraum so unbezahlbar wird, dass die Leute (endlich mal) wegziehen und die Firmen dort keine Arbeitnehmer mehr finden. Wenn sich dann Remote-Arbeit aus ländlichen Regionen mehr etabliert, würde das die Lage entspannen. Aber das bringt auch etliche neue Probleme mit sich. Darauf wage nicht einmal ich zu spekulieren, auch wenn ein paar zaghafte Pflänzchen in meiner Umgebung schon wachsen. Zwei unserer Mitarbeiter kommen vielleicht noch einmal im Jahr. Der eine hat 300km, der andere eher 3000.

Ach stimmt ja, sowas geht ja heutzutage drahtlos.

Marcel

Am 06.05.23 um 23:28 schrieb Sieghard Schicktanz:

ACK. Benzinsteuer ist die "bessere" Maut. Wenig Aufwand und noch mit ökologischem Faktor. Ein altes, viel verbrauchendes Auto, dass keine 1000 km im Jahr fährt, ist eben kein Problem. Die Produktion eines Neufahrzeugs hingegen schon. Aber das scheint irgendwie schwer durchsetzbar.

Und sie laden nachts, wo es zumindest keinen PV-Strom gibt.

Ja, ein paar kW reichen, aber ein halbes Dutzend sicher nicht. Das Geprügel um die verfügbaren Ladeplätze hat hier längst begonnen.

Naja, seit der Verbrauch der Geräte in diesem Modus erheblich gesunken ist, hat sich das deutlich entspannt. Bei Geräten mit 0,2W mache ich mir auch nicht die Mühe jedes mal den Strom zu trennen. Ich versuche aber zumindest die Anzahl im Zaum zu halten.

Da aber mittlerweile jede Lampe Internetzugang hat, um irgendwie aus der Cloud ferngesteuert zu werden, ist das mit dem harten Ausschalter halt kaum mehr durchsetzbar. Ursprünglich wurde er ja nur weggelassen, weil ein 12V Schalter billiger ist als einer für 230V~. Aber jetzt sind halt etliche Funktionen hinzugekommen. Auch wenn uns etliche davon nicht einmal dabei helfen, die Probleme zu lösen, die wir ohne sie nicht hätten, sie sind da.

Marcel

Am Sun, 7 May 2023 12:20:40 +0200 schrieb Peter Thoms snipped-for-privacy@darc.de:

Für meinen Teil bestreite ich nicht, dass einige der Dinge, die die Grünen jetzt beschliessen, nicht unbedingt und von vorn herein schlecht sind. Mich stört besonders, wie sie es durchsetzen, ganz besonders aber dass es per Gesetz und unter Zwang geschieht. Ohne Rücksicht auf das, was die Bevölkerung will oder überhaupt kann (finanziell)

Bei den grünen Traumtänzern erinnert es schon an Demagogie. Oder an einen Zwang. Wie sagte doch Frau Lang? Endlich können wir unsere Ideen umsetzen? Und Frau Baerbock sagte schon vorher, dass es ihr egal sei, was ihre Wähler sagen. Das sieht arg nach einer Politik aus, die nicht unbedingt dafür spricht, im Namen der Bevölkerung zu sein. Also für mich jedenfalls.

Klaus

<ich würde ja fupen, weiss aber nicht wohin. also weiter crossposten>

Am 07.05.2023 um 11:57 schrieb Peter Thoms:

Ideologisch verbohrter Spinner...

Am 07.05.2023 um 11:38 schrieb Franz Glaser:

Es gibt aber auch viele Alte, die machen immer und immer wieder dieselben Erfahrungen.

Johann

Am 07.05.23 um 13:45 schrieb klaus reile:

Ähhh... wir haben eine SPD-geführte Koalition, in der die Grünen gerade mal ein gutes Viertel der Sitze inne haben. Dein solides Feindbild in allen Ehren, aber was am Ende vom Bundestag beschlossen und von der Exekutive durchgesetzt wird, ist ein primär von der SPD formulierter und von den Koalitionspartnern widerwillig mit getragener Kompromiss.

Es würde mich nicht überraschen, wenn die Grünen am Ende gerade diejenigen sind, die am meisten Bauchschmerzen damit haben, zu welchem Monster ihre einst gut gemeinte Idee verkommen ist...

Leider ist das der einzige Weg, um wirklich etwas zu verändern. Der Mensch ist nun mal von Natur aus ein auf Bequemlichkeit bedachtes Gewohnheitstier. Mit Appellen allein erreichst du rein rein gar nichts. Und mit Förderprogrammen allein erreichst du vorrangig Schmarotzer, welche Steuergelder geschickt in die eigenen Taschen umleiten.

Du maßt dir an, zu definieren, was "die Bevölkerung" will?

Und was am Ende finanziell heraus kommt, kann in der derzeitigen Phase der Diskussion doch noch niemand sagen. Es ist ja nun nicht so, als müsste eine konventionelle Heizanlage nie erneuert werden und als wären nicht Fördertöpfe für Härtefälle angedacht. Von der generellen Ausnahme für Fernwärme ganz zu schweigen.

Könnte es sein, das du hier sehr, sehr tief in den Spiegel schaust?

Nun ja, ich habs provoziert und die Quelle nicht zitiert, weil ich sie vergessen habe.

Sie, die Quelle, war mir auch das Suchen im Netz nicht wert, besonders deshalb, weil ich Quellen und ihre Anhimmler gern verunglimpfe.

Ein banaler Ableger davon: "ich war auch einmal jung, ihr aber noch nie alt" :-)

GL

Manchmal, bei Vollmond, vielleicht....

Thomas Altmeyer

Oha, das ist aber auch ein Zahlenwert, da rechnet keiner mit.

Naja, also das sind demnach also bis 24 tsd kWh /a,

und somit eine Jahresmittelleistung von 2,74 kW.

Sieht man sich die Zahlen der BNetzA an, schwankt der Wochenmittel- Gasverbrauch der Haushalte je nach Kälte grob etwa von knapp 200 im Sommer bis 3000 GWh pro Tag in den kältesten Wochen.

Ein Faktor 3 über der jeweiligen Jahresmittelleistung dürfte also in kalten Wochen schon zu 100% Laufzeit führen, und keinen Spielraum mehr für tageszeitliche Wärmebedarfs-Schwankungen bieten. Ich verwende deshalb gerne den Faktor 5 für meine kleinen Taschenrechnereien.

Gruss

Jan Bruns

[Viel Zeugs zur Maximaldimensionierung von Anschlüssen]

Du sitzt da einer Fehleinschätzung auf: bereits seit Beginn der elektrischen Energieversorgung war für die Auslegung von Kraftwerken und Verteileinrichtungen (Trafos, Leitungen etc.) noch nie maßgeblich, wie viel Leistung theoretisch abgerufen werden könnte, wenn denn alle gleichzeitig ihre Leitungen bis zur zulässigen Grenze belasten würden.

Das ist im übrigen auch bei praktisch allen anderen Dingen so, die per Netz verteilt werden: Wasser, Gas, Abwasser. Das ist aber aus mehrerlei Gründen absolut kein Problem: Erstens ist das Verhalten der Menschen deutlich weniger korreliert als Du postulierst, es gehen schlichtweg nicht alle gleichzeitig aufs Klo oder Duschen oder kochen oder was auch immer. Zweitens gibt es aus gutem Grund auf verschiedenen Netzebenen Speicher, die Spitzenbelastungen abfedern. Im von Dir angeführten Fall "Warmwasser" sogar in vielen Haushalten: die meisten aktuell verfügbaren herkömmlichen Heizsysteme beinhalten - wenn sie denn auch für die Warmwasserbereitung zuständig sind - auch einen Warmwasserspeicher. Lediglich die Größe variiert da etwas. Auch bei der rein elektrischen Warmwasserbereitung gibt es neben den von Dir angeführten Durchlauferhitzern einen nennenswerten Anteil an Kleinspeichern, und die kommen mit einer ordinären Schukosteckdose aus, also nominell 2,2kW Anschlussleistung. Wer aber aus falscher Sparsamkeit Speicher weglässt, muß die Kosten halt an anderer Stelle tragen, nämlich für massive Überdimensionierung des Systems.

Auch in anderen Netzen geht man ganz selbstverständlich davon aus, daß ausreichend dezentrale Speicher existieren. Oder würde irgendjemand ernsthaft das Auto nehmen, wenn es keine Parkplätze gäbe? Das ist genauso ein Speicher im Netz, der in dem Fall halt Mobilitätsträger puffert...

Das von Dir angeführte Berliner Gründerzeithaus ist ein wunderschönes Beispiel. Hast Du da mal die Hausanschlussleitung gesehen? Rechenbeispiel: Die einzelnen Wohneinheiten haben üblicherweise einen Stromanschluß mit 3x32A, also 22kW. Das macht bei 40 Wohneinheiten also in Summe 3x1200A. Das ist schon ne ganz ordentliche Hausnummer, wenn man bedenkt, daß ein NYY 4x300 in Unterarmdicke gerade mal auf gut 500A Belastbarkeit kommt... Praktisch reicht aber für ein solches Haus normalerweise 4x120mm² oder 4x160mm² großzügig aus. Auch in anderer Hinsicht beitet es sich als Rechenbeispiel an: Heizwärmebedarf. Eine 120m²-Wohnung im Vorderhaus dieses Gebäudes (also etwa 4m Raumhöhe im 1. und vielleicht noch 2. Stock, darüber weniger, Seitenflügel und Quergebäude ebenfalls weniger) hat eine Außen(-wand-)fläche von etwa 120 m². Mit den von Dir angeführten 18kW Nennleistung der Heizungsanlage hast Du also 150W/m² thermischer Leistung zur Verfügung. Das ist eine ganze Menge. Ziegelmauerwerk hat eine spez. Wärmeleitfähigkeit von unter 1,5W/m*K, bei einer in einem solchen Haus üblichen Wandstärke von 38 cm also unterhalb 5W/m²K. Die

150W/m² verfügbarer Leistung reichen also ohne weitere Maßnahmen für eine Temperaturdifferenz von mind. 30 K zwischen drinnen und draußen. Ja, bei Außentemperaturen unterhalb -10°C reicht das dann nicht mehr für 21°C im Raum. Deutlich zielführender als Jammern über die Unmöglichkeit, diese Leistung per Wärmepumpe bereitzustellen (was immernoch effizienter wäre als direkt elektrisch zu heizen), wäre hier aber eine energetische Sanierung. Bereits 30mm XPS außen aufgebracht - und das kann man ohne echte Probleme so machen, daß auch der Denkmalschutz bei dem Gründerzeithaus mitspielt - drücken die Wärmeleitfähigkeit der Wand auf rund 1W/m²K. Materialkosten für das Dämmmaterial: keine 20€/m². Da ist Heizen teurer als Dämmen...

Ich glaube, damit willst Du eher dein Gewissen beruhigen. Wenn es sowieso nicht geht, ist es ja nicht schlimm, wenn ich mich selber nicht bewege...

Gruß, Florian

Oder Ihr liefert uns aus Austria noch einen Führer!

Susann

Ich hätte gern einen schwarz-pigmentierten Fuhrer mit Rieseneier!

Auch der Schlong sollte nachhaltig sein.

Kunigunde

Am Sat, 06 May 2023 23:40:04 +0200 schrieb Rupert Haselbeck:

Tja, wenn man bzgl. Klimaschutz natürlicher keinerlei Ambitionen hat, oder diesen allein per gesellschaftlich unerwünschter Radioaktivität zu verfolgen gedenkt, tut man sich da schwer mit, das einzusehen, logisch.

Das ändert aber nix daran, daß der Verbrennungsmotor nunnmal grottenschlechte Wirkungsgrade hat, und die ganze unnötige EE aufzubauen eben alles andere als umweltfreundlich ist.

Ich gebe ja gerne zu, daß man noch nicht genau weiss, wie darstellbar BEV in der breiten Masse ist. Bisher sieht's für mich eher so aus, als liefe es auf gutes Funktionieren hinaus, aber dass ist nur eine völlig subjektive Schätzung ohne irgendeinen Anspruch auf Realitätskonformität.

Zufällig ist es aber so, daß eben nicht nur die Wahl zwischen BEV und eFuel-Verbrenner besteht. Die spannen ja den Rahmen der Möglichkeiten auf. Sollte sich herausstellen, daß Akkus wie Du meinst tatsächlich nicht viabel sind (wonach es aktuell nicht aussieht), bräuchte der Verkehr mehr H2 und Folgeprodukte. Aber doch bitte nicht in Verbrennern verheizen!

Was kindisch.

Mit 250 GW (th.) bundesweitem Gesamt-Wärmebedarf in den kältesten Wochen ergeben sich mit Wärmepumpenzwang für alle maximal 125GW (el). Zusammen mit 75GW normalem Strombedarf sind wir so bei 200 statt 75 GW (el)., also selbst unter diesen Extremannahmen weniger als 3x.

Kann man doch machen. Dazu braucht's weder Sonne noch Wind.

Ja, was hat denn aber das Erreichen eines 24h-Tages für Elektrolyseure im Sommer mit Saisonspeichern zu tun, mal abesehen davon, daß man die Elektrolyseure zwecks Saisonspeicherung betreiben will?

Tja, hier baut man halt EE, und nicht mehr AKW. Bitte habe Verständnis dafür, daß ich die Für- und Wider von Atomkraft hier nicht diskutieren möchte, sondern die von unserer damaligen schwarz-gelben Regierung gefundene klare (quasi einstimmig im Bundestag) Absage an die Atomkraft so als Gegebenheit hinnehme. Was soll denn das, jetzt grossartig darüber zu philosophieren, wie toll die zwielichtige Technik von Vorgestern speziell das Klimaschutzproblem (das in dieser Form auch 2011 schon in aller Munde, also bei der Entscheidungsfindung ausreichend berücksichtigt war) adressiert hätte.

Gruss

Jan Bruns

Argumente (noch dazu solche mit physikalischen Grundlagen) sind bei der aktuelle regierenden Pestillenz fehl am Platz. Das hat Putin ganz richtig erkannt,

GruSS, Michel

Am 06.05.2023 um 18:48 schrieb Marte Schwarz:

Unsere ist auch "überdimensioniert". Die untere Modulationsgrenze ist bei 2kW einfach noch deutlich zu hoch, das Ding taktet oft wie blöde. Bei den heute üblichen Modulationsbereichen ist eine hohe Peakleistung allerdings kein Problem.

Ich kann allerdings berichten daß ein unvorhergesehen auf innen 12°C ausgekühltes Haus (die alte Therme machte Ärger und wir haben sie daher vorsichtshalber über den Urlaub ausgeschaltet, im Spätherbst wurde es dann unvorhergesehen sehr kalt) bei Pmax=12kW auch etwa 3d braucht um wieder auf Temperatur zu kommen.

Bernd

Das ist ja traumhaft, meine Therme kann von 24kW nur bis 10kW runter modulieren ... :-(

mfg Jochen

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