Wärmepumpen-Wahnsinn (2026 Update)

May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies

Hast Du irgendwo eine Angabe zum Fixanteil und zur Menge für den hinzugekommenen weiteren Zuschauer? Ohne diese Aufteilung kann ich mit den Zahlen wenig anfangen. Das gilt so für jede Infrastruktur.

Am 27.05.23 um 09:56 schrieb stefan:

Behautet der bereits überführte Lügner. Immer sehr überzeugend.

Hast du Schmierschiss ja auch. Der Vergleich von Emission mit Umsatz ist ein typisches Propagandastück der Klimawandelleugner.

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"Davon produziert die Natur selbst etwa 96%, den Rest, also 4%, der Mensch."

"Im Internet kursiert bereits seit acht Jahren ähnlich einem Kettenbrief eine Rechnung, die suggerieren soll, das vom Menschen in die Atmosphäre emittierte CO2 sei vernachlässigbar gering, deswegen könne davon keine Klimaerwärmung ausgehen."

Aber du lügende Kackbratze willst ganz alleine, ohne Quellen zu zitieren, darauf gekommen sein, obgleich du dich auf "die Quellen, die man findet" beziehst? Für wie dumm hältst du eigentlich den Rest der Welt?

Ja klar, du zitierst irgendwas mit 750 Gt, 30 Gt und 4% aus "Quellen, die man findet", aber eigentlich zitierst du gar keine Quellen.

Eigentlich sind intellektuelle Duelle mit Unbewaffneten ja nicht so mein Ding, aber wir können gerne weiter ausprobieren, wer die besseren Beleidigungen findet. Drecksgesindel schlage ich auch bei ihren Heimspielen.

Hanno

Am 27.05.23 um 10:25 schrieb Klaus H.:

Das mag stimmen, hat aber nichts mit dem zu tun, was passiert ist: Typische Nebelkerze.

Hanno

Am 27.05.23 um 11:29 schrieb Axel Berger:

Nicht dieselbe Logik. Wir haben ein Verbundnetz - mal fließt der Strom über Landesgrenzen in die eine Richtung und manchmal in die andere. Wie paßt das zu den Brücken?

Und das gehört so. Deutschland, Frankreich oder sonstwas isoliert zu betrachten läuft auf die Suggestion raus, man müsse unbedingt energetisch autark sein. Und das ist einfach Unsinn.

Hanno

Am 27.05.23 um 07:28 schrieb stefan:

Behauptet derjenige, dem ich in snipped-for-privacy@mid.individual.net> gezeigt habe, daß er nicht mal die Quellen und Senken richtig benennen kann. Nun ja.

Hanno

Ich meinte einen anderen Aspekt. Frankreich und seine ungeplanten Abschaltungen dienen gern als Argument grundsätzlich gegen die Kerntechnik und für deren angebliche Unzuverlässigkeit.

Ist es? Ananas und Weihnachtserdbeeren muß man nicht selbst anbauen, aber Covid und seine Lieferprobleme haben uns deutlich gezeigt, unsere Großeltern hatten nicht unrecht. Ein gewisses Minimum an Grundversorgung muß unbedingt im eigenen Land resp. Einflußbereich gewährleistet sein können.

Die Geschichte und Archäologie bietet zahlreche Beispiele. Wenige Jahrzehnte außergewöhnlich gutes Wetter reichen für die Überzeugung "Wir müssen nie wieder hungern, unsere Großeltern waren einfach zu doof für richtige Landwirtschaft." Warten wir ab, wie sich die Ukraine auch in und auf China weiterentwickelt. "Wir können jederzeit alles von überall kaufen." könnte vorbei sein.

Am 27.05.2023 um 12:34 schrieb Hanno Foest:

Für die Hin- und Gegenrichtung hat man beim Strom zwei Drähte anstatt zweier Fahrbahnen. Und in den Drähten bewegen sich Elektronen anstelle von Lastwagen.

Was in eine Richtung (oder in die Gegenrichtung) von einer Örtlichkeit 'Quelle' zu einer Örtlichkeit 'Senke' fließt, ist (elektrische) ENERGIE. Strom 'fließt' überhaupt nicht, wie man schon an seiner Einheit Ampère=Ladung/Zeit (statt Strecke/Zeit) sieht.

Am 27.05.23 um 13:02 schrieb Axel Berger:

Na ja, wenn man Erneuerbare und AKWs vergleicht, dann liefern die Erneuerbaren zwar häufiger mal nicht genug, aber nie so lange am Stück nicht wie die AKWs (qed). Und das ist nicht nur mangelnde Wartung, man sieht auch immer mal wieder Kühlungsausfall durch Fluß zu kalt zugefroren), Fluß zu trocken, Fluß zu warm - die letzteren beiden dürften eher häufiger werden.

Und daß bei kleinteiligerer Stromerzeugung einzelne Ausfälle eine geringere Rolle spielen bzw. sich statistisch eher rausmitteln sollte ebenfalls klar sein. Dafür ist man dann eher von Großwetterlagen beeinflußt, aber irgendwas ist ja immer.

Daß die allwissende unsichtbare Hand des Marktes sich auf Deubel komm raus von China abhängig machen mußte, hab ich zwar immer kritisiert, aber auf mich hört ja keiner :) Das ist aber ein anderes Thema: Ich denke schon, daß man die EU, die ja explizit als Wirtschaftsunion konzipiert wurde, in diesem Sinne als "eigenen Einflußbereich" bezeichnen kann.

Natürlich. Daß der neoliberale Traum von den globalisierten Märkten vielleicht doch nicht so richtig prickelnd ist, sollte man inzwischen gemerkt haben. Aber man muß ja beim Streben nach mehr wirtschaftlicher Unabhängigkeit von China (und hoffentlich auch den USA) nicht gleich übers Ziel hinausschießen, und stattdessen Subsistenzwirtschaft betreiben wollen.

Hanno

Weniger brauchen als: GBit-zum-Schreibtisch ist mittlerweile seit vielen Jahren Standard in der Büroverkabelung (und billiger wird 100 MBit nicht weil man langsam antiquarische Preise für die 100 MBit Technik zahlen darf).

Im Rechenzentrumsbetrieb sind wir dann schon eher bei 10 ... 800 GBit pro Maschine angekommen.

Man liest sich, Alex.

Am 27.05.2023 um 12:57 schrieb Hanno Foest:

Du bist hier der einzige, der nicht verstanden hat, dass die Summe der Emissionen identisch ist mit dem Umsatz.

Am 27.05.2023 um 12:26 schrieb Hanno Foest:

Du verlogene linke Ratte hast mich noch nie der Lüge überführen können.

Du kannst nur Zitate fälschen und Texte aus dem Zusammenhang reissen um da dann Dinge hineinzudichten die nie behauptet wurden.

Das ist eine freche Lüge.

Aha, die linke Ratte behauptet erst, ich hätte "klimapropgandistische Quellen zitiert" und bringt dann selber Propagandalügen aus dem ÖRR und von correctiv.

Kommt auf diverse Parameter an: - wie sieht die Systemarchitektur aus? - auf welchen Maschinen läuft das (Performance/Watt)? - wie wird das nötige Transcoding gehandhabt? - auf CPU? GPU? Dedizierten ASICs? - einmal pro Parametersatz (Auflösung, Codecs, Bitraten) und dann aggressiv gecached oder on-demand (und dann gecached)? - wie sieht das CDN dafür aus (Struktur, Hardware, ...)? - und wo stehen die CDN Maschinen? - wo steht die ganze Hardware überhaupt und wo kommt der Strom dafür her? - die Milchmädchenrechnung 1 KWh = xx g CO2 ist eh Unfug sofern man nicht den genauen Strommix kennt (und ja, nicht alle Rechenzentren laufen ausschliesslich mit Dieselgeneratoren, um es mal ganz plakativ übertrieben auszudrücken) - und einiges mehr ...

So ziemlich alles davon fällt unter "Geschäftsinterna" bei allen relevanten Anbietern und ist daher eher nicht öffentlich bewertbar.

Wer bei sowas mit konkreten Zahlen "Einmal Game of Thrones gucken kostet X..Y kg CO2" um sich wirft fällt grundsätzlich unter den Verdacht, die Zahlen aus erster Hand zu haben (d.h. hat sie sich direkt aus den Fingern gesaugt).

Man liest sich, Alex.

Am 27.05.23 um 16:47 schrieb stefan:

Die Arschkrampe fantasiert. Wie gut, daß die Realität jeder nachlesen kann.

[...]

Also neben dumm und Nazi auch noch Verschwörungstheoretiker. In gewisser Weise ergibt das sogar Sinn: In einer Erlebniswelt, in der sämtliche reputablen Quellen "Propagandalügen" sind, sind umgekehrt die eigenen Lügen halt die Wahrheit.

Fehlt noch Impfgegner, Reichsbürger und AfD Mitglied, um die typische Sammlung des Unmenschen vollzumachen.

Hanno

Ja. Es hat seinen Grund, daß man in Deutschland auf Flußwasserkühlung bewußt weitgehend verzichtet hat -- auch bei Stein- und Braunkohle schon. Kühltürme sind erheblich teurer aber vor 40 Jahren konnten sich dort die Ingenieure gegen die Pfennigfuchser weitgehend durchsetzen. Seit der politisch erzwungenen Vortäuschung von Markt ist das hier auch vorbei. Die Folgen sieht man von einem gut gewarteten Anfangszustand aus immer erst erheblich später.

Darauf, daß die Welt quantitativ und nicht schwarzweiß ist und es immer und bei allem auf das Maß ankommt, können wir uns auf jeden Fall einigen.

Axel Berger schrieb:

Es waren weniger die Ingenieure, welche sich da durchsetzten. Es waren die Umweltschutzvorschriften, welche damals, zumindest in Bayern, der Erwärmung der Fließgewässer (Flüsse) durch Kraftwerke und andere Industrieanlagen recht enge, jedenfalls für die Kühlung großer Kraftwerksblöcke zu enge, Grenzen setzten.

MfG Rupert

Am 27.05.23 um 17:25 schrieb Axel Berger:

Da wird der Fluß vielleicht nicht so warm, aber das Wasser ist trotzdem weg. Ich hab die Zahlen nicht nachgeprüft:

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Auch nicht so doll bei immer mehr Trockenheit in Deutschland.

Hanno

Hanno Foest schrieb:

Ja klar, des Windkraftjournals natürlicher Fressfeind ist die Kernenergie, und dagegen hilft nur Framing und Faking.

Ich zitiere mal Wikipedia:

"Zur Kondensation des Dampfes werden erhebliche Mengen Kühlwasser benötigt. In einem großen Wärmekraftwerk können pro Stunde bis zu 100.000 m³ Wasser die Anlagenteile und den Kühlturm passieren."

Wer merkt's? "Passieren", d.h. Wasser geht oben rein und kommt unten wieder gekühlt raus. In Leibstadt sind das IIRC 32 m³/s. Verdampfen davon tun allerdings "nur" etwa 1.5 m³. Und das ist Wasser aus dem Fluss und nicht aus dem Trinkwassernetz. Der Rhein lässt durchschnittlich dort etwa 1000 m³/s durch. Ist das jetzt auf "Verbrauch". Da schneiden die Rheinkraftwerke aber ökologisch katastrophal ab. Die brauchen zusammen ja 20x mehr Wasser, als der Fluss liefert! Beim Pro-Kopf-Wasserverbrauch täte mich noch interessieren, ob das Zählerwerte sind oder das, was im Wasserwerk startet. Die Netzverluste sind zum Teil enorm.

Klaus H. schrieb:

Die Elektronen bewegen sich maximal um etwa 0.1 mm in eine Richtung.

Dieser Slogan ist natürlich Quatsch. Keine Energieform ist kostenlos und keine ist CO2-los. Mit der dürftigen Ausrede von passiv-solar.

Nun, hier stammt der Strom zu 60% aus Wasserkraft und davon 60% aus Speicherkraftwerken. Der Strom ist also gespeichert bevor er eigentlich Strom ist, das mag verwirren.

Das ist ein marktkapitalistisches Grundprinzip. Bedürfnisse schaffen. Hat nichts mit Bedarf zu tun. Bäcker werden selten Millionäre, schon eher Autofirmen, welche 450 PS SUV anbieten.

Thomas Heger schrieb:

Mir erst recht.

Die Summe aller natürlichen Quellen plus Senken ist aber negativ. Die Zunahme des CO2-Gehalts stammt daher zu ca. 200% vom Menschen. Grosszügigerweise runden wir mal auf 100% ab, da schlichte Gemüter von diesen Zahlen sonst übermannt werden. Wenn Deutschland seinen CO2-Ausstoss halbiert, wobei man sich natürlich fragen muss, wie ein *Land* CO2 produzieren will, dann fallen Global 1% weg.

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