Wärmepumpen-Wahnsinn (2026 Update)

May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies

Diese Drahtsicherung war als bestmögliche Nachbildung d.h. als Engstelle der geschützten Leitungen gedacht mit ihrer Wärmeträgheit.

Der englische Fachbegriff ist mir neu, danke.

GL

Auch für die Stärke von Magnetfeldern gibt es zulässige Grenzwerte für Wohnräume

siehe etwa hier:

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Für 50 Hz entnehme ich der Tabelle einen Grenzwert von 200 microTesla.

Es dürfte aber klar sein, dass Stromstärke, Form und Verlegeort bei Steigeleitungen einen Einfluss auf die Immissionen haben und man da u.U. auf Probleme stößt, wenn die Stromstärken sehr groß werden.

Außerdem neigen Störungen mit höherer Frequenz als 50 Hz (etwa aus Netzteilen) dazu, in den Elektroleitungen herum zu wandern, haben aber sehr viel niedrigere Grenzwerte.

Außerdem nehmen die zulässigen Grenzwerte für 'Elektrosmog' garantiert nicht zu in der Zukunft, weswegen man da eher noch eine gewisse Sicherheit einbauen sollte.

...

TH

Muß da jetzt nicht immer ein Doppelpunkt im Wort vorkommen und ein 'innen'? (oder war das ein Sternchen?)

TH

Am 16.05.2023 um 15:36 schrieb Helmut Wabnig:

Falls jemand eine besonders teure Form der Wohnraum-Beheizung suchen sollte, dann wären elektrische Fußbodenheizungen sicherlich eine Überlegung wert.

Generall ist aber bei allen Arten der Heizung von der reinen Verwendung von Strom abzuraten, da Strom etwa dreimal so teuer ist wie Wärme aus anderen Quellen.

TH

Die 3% betreffen CO2. Fast alle Schiffe werden jedoch mit Schweröl betrieben. Schweröl ist im Output extrem unsauber und giftig: Stickoxide (15%), Schwefeloxide (13%), Feinstaub und Ruß, Schwermetalle, Asche, Sedimente.

Die 15 größten Schiffe stießen soviel Schwefeloxid aus wie 750 Millionen Autos. Allein die Kreuzfahrtschiffe von Carnival sollen an Europas Küsten knapp das Zehnfache an Schwefeloxiden ausgestoßen haben wie alle PKW Europas (260 Mio) zusammen.

Ich sah mal einen Fernsehfilm dazu. Da waren in einer Wohnsiedlung, etwa 250 m von einem befahrenen Gewässer entfernt, auf allen glatten Flächen (z.B. Balkongeländer) graue, schmierig-ölige Schmutzschichten zu beobachten, die noch dazu recht schnell entstehen. Ich empfinde so etwas echt als Horror.

Teile der Ostsee sind dadurch (das Saure) bereits abgestorben: verödet, ohne Fische. Zum Glück hat man da vor kurzem einen Riegel vorgeschoben, indem der erlaubte Ausstoß reduziert wurde: 3,5% -> 0,5% -> 0,1% (DE).

Das Heizen (Öl, Gas, Hausbrand) hat mit etwa 60% den höchsten Anteil am CO2-Aufkommen. Daß Habeck nun in diesem Bereich konsequent das Verbrennen von fossilen Stoffen stark zurückfahren will, ist _prinzipiell_ genau das Richtige! - Und es ist sehr logisch!

Ist klar, daß da nun eine große Anzahl blöder Affen auf den Plan treten, die etwas dagegen haben. Deren Gründe sind weitreichend nicht sachlich/konstruktiv, sondern pauschales Bashing (Gelegenheit!).

aber zu den Sicherungen...

Oder nur die Leistung, mit der die Leitung im Keller abgesichert ist, zB 63 A.

Nennt sich "Selektivität".

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Thomas Prufer

Ohne das zu lesen: Was erklärt dies, was nicht anderweitig besser erklärt ist?

Insbesondere: welches observierbare Phänomen erklärt dies, was mit den bestehenden Erklärungen *nicht* abgedeckt wird?

Und: mit welcher Beobachtung (vulgo Versuch, Experiment) lässt sich deine Erklärung belegen, also: welche Vorhersagen lassen sich mit deinem Modell machen, die besser sind als die eines anderen, bestehenden und allgemeiner akzeptierten Modells?

Thomas Prufer

Am 20.05.2023 um 08:25 schrieb Thomas Heger:

Solange diese Langform nichts anderes ist als ein Gemisch aus Begriffen und Versatzstücken der von Dir abgelehnten etablierten Physik sowie wilden Vermutungen, teilweise basierend auf Zahlenmystik, und Heger'schen Postulaten, das mit dem Raumzeitpaddel umgerührt wurde, ist die Langform genauso unsinnig wie die Kurzform.

Und immer noch völlig unbrauchbar. Selbst Du als Autor kannst doch aus diesem Text ob Kurz- oder Langform nichts schlüssig herleiten.

Am 20.05.2023 um 08:40 schrieb Thomas Heger:

Man kann sich vieles vorstellen, z.B. auch dass der Mond aus grünem Käse besteht. Man sollte allerdings auch begründen können, warum man sich irgenwas genauso vorstellt und auf welche Gesetzmäßigkeiten bzw experimentelle Beobachtungen man seine Vorstellung begründet.

Das könnte man sich vielleicht vorstellen, wenn man herleiten könnte (postulieren ist nicht herleiten), wieso die Wirbel jetzt quantenmechanisch wie auch makroskopisch die Eigenschaften zeigen, die Materie hat.

Jetzt müsste man natürlich auch noch zeigen, was das Paddel ist, wie das Paddel eine Raumzeit umrühren kann und natürlich auch, wer rührt.

Allerdings verschwinden die Wirbel, wenn man aufhört zu rühren und wenn man nur mit einem Paddel rührt, gibt es auch nur einen Wirbel.

Man muss doch nur mit dem Raumzeitpaddel rühren. Das ist einfach;-)

Aber ich habe nicht geschrieben, dass es einfach wäre, sondern, dass Du undefinierte Raumpunkte auf undefinierte Art und Weise mit undefinierten Eigenschaften versorgst und dadurch irgendwie Materie erzeugen willst.

Jetzt kommt es bei Erklärungen der Realität um uns herum ja nicht nur darauf an, was eine Antwort sein könnte, sondern auch ob eine solche Antwort mit den bekannten Naturgesetzen übereinstimmen könnte und in der Realität beobachtbar ist. Die Antwort war lange Zeit: [Genesis 1] Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.

Am 16.05.2023 um 17:46 schrieb Helmut Schellong:

Daraus wird häufig gefolgert, es würde keine Rolle spiele, was wir hier in D treiben. Diese Argumentation ist aber Unfug. Man könnte die 2 % gern noch mal durch 80 Millionen teilen und käme zum Schluss, dass jeder Einzelne von uns keine Rolle spielt. Und schon sind wir so weit, dass keiner was tut und ein ruhiges Gewissen hat.

Am 20.05.2023 um 15:45 schrieb Peter Mayer:

Ich lehne die moderne bzw. etablierte Physik keineswegs ab. Deine Unterstellung ist daher falsch.

Allerdings betrachte ich 'etabliert' anders als du.

Ich meine nämlich, dass man über Wahrheit nicht abstimmen kann und wissenschaftliche Thesen daher auch dann zutreffen können, wenn sie mehrheitlich abgelehnt werden. Auch können allgemein akzeptierte Thesen tatsächlich falsch sein.

Daher ist das Maß aller Dinge nicht die Anzahl der Befürworter, sondern der Grad, in welchem sich eine bestimmte These einer gesuchten, aber bislang unbekannten Wahrheit annähert.

Leider kann man so einen Wert überhaupt nicht bestimmen, da man dafür etwas wissen müßte, das man nicht kennt, nämlich wie die gesuchte Wahrheit eigentlich lautet.

Und würde man sie doch kennen, dann bräuchte man alle davon abweichenden Thesen überhaupt nicht mehr, weswegen dann auch sowas wie 'Grad der Richtigkeit' in dem betreffenden Gebiet überflüssig wäre.

Ich behandle eine bestimmte Frage und mache natürlich nur zu der Aussagen und zu anderen denkbaren Fragen nicht.

Das dürfte aber gängige Praxis sein und nichts, was man jemandem vorwerfen könnte.

TH

Am 10.05.2023 um 12:21 schrieb Heinrich Pfeifer:

Das steht im neuen Gebäude-Energie-Gesetz

Da wird zwar nicht vorgeschrieben, dass alle Gasheizungen nächstes Jahr abgeschaltet werden müssen.

Aber es werden eine Reihe von Vorschriften gemacht, die u.a. eine Neuinstallation von Heizungen verbieten, die nicht 65% 'Erneuerbare Energien' verwendet.

Auch werden alle möglichen Vorschriften über Energieeinsatz im allgemeinen und zu Heizzwecken im Haushalt im besonderen gemacht.

Zwar sind bestehende Gasheizungen in gewissen Grenzen im Bestand geschützt. Allerdings ist schon beim Eigentümerwechsel (aka 'Verkauf der Immobilie') der Bestandsschutz hinfällig und das ganze dicke Packet an Vorschriften muß umgesetzt werden.

Speziell diese Regelung des GEG scheint mir extrem fragwürdig zu sein, da damit der Wert bestehender Immobilien ja stark gesenkt würde, wenn ein Eigentümer die Kosten für die Umrüstung nicht aufbrigen kann und deswegen verkaufen muß.

TH

Das Prinzip leuchtet ein, trifft hier das gemeinte Problem aber nicht.

Ich versuche daher noch einmal, das Problem zu schildern:

In den meisten Altbauten mit Kombitherme und Gasherd sind die einzelnen Wohnungen nur mit einfachen Wechselstromzählern ausgestattet und können so in etwa 16 kW Leistung beziehen.

Die Steigeleitung wird dabei im Trppenhaus verlegt und in Klemmen in der Etage verteilt auf die einzelnen Wohnungen in der jeweilligen Etage.

Es gibt also nur eine Steigeleitung für jeweils einen Aufgang und von der zweigen die Leitungen in die Wohnungen von Klemmen in der Etage ab.

Diese Bauweise geht aber bei Neuinstallationen aus einer Reihe von Gründen nicht mehr.

Ein Grund ist, dass jetzt fernauslesbare Zähler vorgeschrieben sind und dabei der Einbauraum in den Wohnungen meist nicht mehr für die Zählerkästen reicht.

Also wird alles in den Keller verlagert, dort der Strom gezählt und die Vorsicherungen untergebracht.

Logischerweise ist der Strom dann schon gezählt und kann daher nur in einer ganz bestimmten Wohnung gebraucht werden.

Wenn diese Wohnung z.B. 40 kW bekommen soll, dann muß die zugehörige Leitung das auch verkraften.

Dabei wird aber jede dieser Leitungen einzeln betrachtet, da es eine Vermischung des Stromes verschiedener Haushalte dort nicht gibt (da NACH dem Zähler).

Jede Ader der Verbindung Zählerkeller->Wohnung muß daher die geforderte Maximalleistung auch aushalten.

Auf diese Leistung werden dann die Vorsicherungen im Keller ausgelegt.

In den Wohnungen gibt es dann noch jeweils eine Unterverteillung mit entsprechenden Sicherungen für die einzelnen Stromkreise innerhalb der Wohnung.

Da diese Sicherungen kleiner sind als die im Keller, springen die auch zuerst raus, wenn irgendwo was überlastet wird.

Das ist aber uninteressant bei der Dimensionierung der Steigeleitungen, denn die müssen jeweils einzeln die geforderten Stromstärken verkraften.

TH

Am 18.05.2023 um 14:10 schrieb Hanno Foest:

Die Wärmepumpe kann überhaupt nur die thermodynamischen Verluste im Kraftwerk wieder ausgleichen, welche zwangsläufig dort entstehen.

Wegen dieser Verlsute ist Strom ungefähr dreimal so teuer wie Wärme aus Verbrennung von z.B. Öl oder Gas.

Bei einem cop ~3 wird also der höhere Preis des Stromes in etwa wieder ausgeglichen durch mehr Wärme, aber trotzdem noch nichts gewonnen, da ja nur der höhere Preis des Stromes kompensiert wird durch die Wärmepumpe.

Da Wärmepumpen aber aufwendiger gebaut sind als z.B. Heizbrenner, entstehen auch mehr Kosten für Abnutzung, Instandhaltung, Wartung etc. gegenüber einer einfachen Therme oder Ölheizung.

Für diesen erhöhten Aufwand und die Investionskosten selber bietet die Wärmepumpe aber keinen zusätzlich zu verbuchenden Ertrag.

Daher ist eine elektrisch betriebene Wärmepumpe wahrscheinlich teurer im Betrieb als eine einfache Ölheizung.

TH

Thomas Heger schrieb:

Ölheizung verursacht erhebliche Wartungskosten. Bei mir sind das in "geraden" Jahren CHF 140 für die gesetzliche sicherheitstechnische Wartung, Kaminkontrolle und Reinigung der Heizflächen im Kessel. In "ungeraden" Jahren CHF 220 wegen der zusätzlichen Abgasmessung (Russ, NOx, Lambda, CO etc.). Und auch nur, wenn nichts kaputt ist oder ausgetauscht werden muss. Und ja, mit Öko-Heizöl extra schwefelarm spart man letztendlich.

Eine Hitachi-Brauchwasserwärmepumpe, welche ich seit etwa 40 Jahren als Klimaanlage missbrauche, lässt mittlerweile langsam in der Leistung nach.

Allenfalls ein Drittel. Gern hier der Rest:

E-Fuels: Alibi für die Autoindustrie, juhuu, wir können weiter veraltete Verbrenner bauen und verkaufen.

Wasserstoff: Dito, weiter mit alten Gasheizungen.

Dabei wäre der Industrie IMHO mehr geholfen, wenn immer wieder was neues gefordert wird. Das kurbelt den Umsatz an. Früher waren die ja immer sehr erfreut über z.B. neue Abgasvorschriften für Heizungen.

Thomas Heger schrieb:

Falsch. Du wurdest schon zig mal mit Quellenangabe darauf hingewiesen, dass dies nicht zutrifft. Lerneffekt Null. Die Zunahme des atmosphärischen CO2-Anteils stammt zu 200% aus vom Menschen "kontrollierten" Quellen, wobei "betriebenen" wohl besser treffen würde.

Die Schifffahrt trägt etwa 3% bei, der Luftverkehr ebenfalls. Und die werden immer attackiert. Und die sind global. Wenn Europa 50% senken will, dann muss auch Deutschland ran.

Heinz Schmitz schrieb:

Das hat man dir so eingeredet, um den Konsum anzukurbeln.

Und warum sollten die das nicht dürfen? Das Gegenteil scheint ja erlaubt.

Bernd Laengerich schrieb:

Aber der enthält doch eine Antenne. Sogar eine Resonanz-Antenne mit Magnet-Konzentrator (Ferrit). Das saugt doch den Elektrosmog geradezu an.

Es ging um Klimagase. Die Schwefeloxide verursachen Chemtrails, welche wiederum der Klimaerwärmung entgegen wirken... Natürlich ist es eine Riesensauerei, was da aus dem Auspuff kommt, so etwa das halbe Periodensystem. Liegt aber nicht am Schiff oder am Motor, sondern am Brennstoff. Die IMO will schon längst alles auf Heizöl umstellen, das scheitert aber an der Politik.

Europas Küsten sind ECAs. Da wird mit Heizöl gefahren. Leider wurde das Mittelmeer noch nicht umgestuft. Ausserdem ist der Vergleich irreführend. Die PKWs emittieren eigentlich so gut wie kein SOx, und die LKW nicht mehr. Das zehnfache von Nichts...

Politikversagen. Aber versuch mal was zu verbieten. Sieht ma ja hier im Thread. Die minimalstaatlichen Neoliberalen laufen da Amok.

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Die IMO wird immer wieder politisch ausgebremst. Eine Zusammenstellung des Leidens und des Jammerns der Reeder findet sich in obigem Link. "Der Schwefelgrenzwert im Treibstoff ab 2015 wird daher von Reedern und Häfen im Nord- und Ostseeraum kritisiert." Die Wirtschaft will also, dass alles zugesaut wird.

Ja. Aber der Gegenwind ist programmiert. Siehe oben.

Neinnein, alles wird zusammenbrechen, wenn wir auf die Grünen hören. Dann wird die ganze produktive Industrie weglaufen. Das ist schon richtig, denn sie läuft ja erfahrungsgemäss auch dann weg, wenn nichts teurer wird.

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