Wärmepumpen-Wahnsinn (2026 Update)

May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies

Ich dachte eigentlich an adiabate Kompression (im 2ten Takt), wodurch die Temperatur der Luft stark ansteigt.

Dann soll das Wasser verdunsten und sich mit der Luft vermischen.

Dann soll das ganze wieder adiabat expandieren (im 3ten Takt) und das Abgas bei geringem Druck nach draußen geschoben werden(im 4ten Takt).

Dann wird der Zylinder wieder gefüllt bei ungefähr Atmosphärendruck (im

1ten Takt).

Der Gewinn soll entstehen, weil das Wasser zwar schlagartig verdunsten kann und sich so in ein kompressibles Gas verwandelt, aber nicht wieder kondensieren kann, weswegen das Abgas übersättigte Luft darstellt.

Das Abgas soll also mehr Wasser enthalten als Luft von der Temperatur normalerweise aufnehmen kann und deswegen übersättigt ausgestoßen werden.

Zwar würde das Wasser normalerweise kondensieren, aber dafür reicht die Zeit (wenige Millisekunden) nicht.

Außerhalb des Motors reagiert das Abgas dann mit der Umgebungsluft und wird sich wahrscheinlich einfach mit der mischen.

Etwas arg bildlich ausgedrückt funktioniert der Motor dann so: Das Abgas hat dabei sowas wie 'negative Energie', welche man einfach wegwirft (zusammen mit dem Abgas), weswegen die 'Energieschulden' von der Umwelt beglichen werden (müssen). ...

TH

Am Samstag000023, 23.08.2025 um 20:15 schrieb Sieghard Schicktanz:

Lava enthält Gase und zwar ziemlich viele. Diese sind im flüssigen Gestein gelöst und entweichen mit großem Getöse, wenn die Lava an die Oberfläche gelangt.

Wie aber sollten die Gase in die Lava gelangt sein, wenn die doch aus dem Erdinnern stammt, wo sich deiner Ansicht nach nur flüssiges Eisen befindet?

Die Theorie mit dem Eisenkern ist natürlich auch Mist.

TH

Am Samstag000023, 23.08.2025 um 20:25 schrieb Sieghard Schicktanz: ...

Das ist totaler Quatsch!

Denn müssen muß die Natur garnichts und was du willst, das erst recht nicht.

Und noch viel uninteressanter wäre, was du weißt oder meinst zu verstehen.

TH

Es gibt Messmethoden, um das Innere der Erde zu erkunden:

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Die stehen im Widerspruch zu deiner Gedankenwelt...

Thomas Prufer

Du kannst das Abgas auch schon um Auspuff kondensieren lassen, es erwaermt sich dann schon bevor es in die Umgebung kommt.

Das Abgas enthaelt positive Energie, naemlich die latente Waerme des Wasserdampfs, die beim kondensieren im Auspuff oder sonstwo frei wird.

Das Problem ist dass dir die bei der Expansion fehlt, d.h. die Luft kuehlt sich bei der Expansion unter die Umgebungstemperatur ab, abhaengig von der Wassermenge die du bei der Kompression verdampfst. Kalte Luft hat bei gleichem Druck ein niedrigeres Volumen als warme, und der Effekt ist offenbar groesser als das zusaetzliche Volumen durch das verdampfte Wasser zumindest wenn man viel Wasser verdampft. Vielleicht sieht es anders aus wenn man nur so viel Wasser verdampft dass die Luft am Ende nicht mit ueber 100% Luftfeuchte heraus kommt, aber sie wird immer kaelter als die Umgebungstemperatur sein, weil Waerme fuer die verdampfung des Wassers verbraucht wurde.

Wenn du nichts verdampfst kommt sie idealerweise mit der gleichen Temperatur heraus wie sie hereinkam, und bei der Expansion wird die gleiche mechanische Energie frei wie fuer die kompression benoetigt, ansonsten wird weniger frei.

Wenn dein Motor mechanische Energie produzieren soll musst du Waerme zufuehren, z.B. durch Verbrennung.

Anorganische Chemie exisiert.

Magma kommt aus dem oberen Erdmantel - also maximal ein paar hundert Kilometer Tiefe. Der Erdkern beginnt in etwa 3000 km Tiefe. Zwischen Kern und Mantel gibt es seit ein paar Mrd Jahren keinen relevanten Austausch von Material. Die Zusammsetzung von Lava hat mit der des Erdkerns ungefähr so viel zu tun, wie Schnee auf dem Himalaya mit Steinkohle us dem Ruhrgebiet.

---<)kaiamrtin(>---

Hallo Thomas,

Du schriebst am Sun, 24 Aug 2025 07:44:19 +0200:

Die sind nicht unbedingt eecht _gelöst_, sondern durch den Gesteinsdruck in diesem gefangen, was die Ursache dafür ist, daß sie "mit großem Getöse" entweichen, sobald die Masse beim Austritt aus einem Vulkanschlot von diesem Druck entlastet wird.

Die Gase können durchaus erst bei den Umwandlungsprozessen beim Aufstieg im Schlot abgespalten werden, wenn sich der Druck allmählich abbaut und die Temperatur an die Umgebung angleicht (i.a. sinkt). Das Tiefengestein hat durchaus andere chemische Strukturen als das an der Oberfläche, und die sind großenteils nicht stabil, wenn der Druck nachläßt.

Naklar, wie alle "Theorien", für die nachprüfbare und nachgewiesene Daten eistieren. Such mal "im Netz" nach Informationen zu Hochdrucklaboren und Tiefengesteinsuntersuchungen.

Hallo Thomas,

Du schriebst am Sun, 24 Aug 2025 07:47:00 +0200:

[Energieaustausch]

Natürlich, "die Natur" muß ja auch nicht, das "müssen" bezieht sich hier auf das Beobachten und darauf, daß man etwas beobachten _kann_. Was man nicht beobachten kann, ist reine Phantasie.

Das ist trivial, und gilt für Dich mindestens genauso.

Diese 'materialistische' Benutzung des Begriffs 'Energie' lehne ich ab, denn Energie ist kein Stoff, welchen man ggf. irgendwo hineinstecken muss.

Energie ist eine skalare Größe, welche eher Ähnlichkeit mit den Geldbeträgen in einer Bilanz hat.

Man sollte sich davor hüten, Energie sozusagen zu 'verstofflichen'.

Außerdem ist die von dir angenommene Perspektive der Betrachtung falsch, denn du gehst sozusagen von dir selber aus und behauptest, dass du selber reinstecken müßtest, was du heraus bekommst (aus dem Motor).

Richtig wäre, wenn man den thermodynamischen Prozess erstmal als Prototyp realisiert und diesen danach in Form einer Energiebilanz beschreibt.

Dann wird man, meiner Mutmaßung nach, finden, dass eine Asymmetrie vorliegt, welche darin besteht, dass Wasser im Zylinder zwar verdampft, aber nicht wieder kondensiert.

Diese kann man benutzen, um reale Arbeit in einem Motor zu gewinnen, obwohl man nur Wasser dafür braucht und das noch nicht einmal verbrennt.

Die Energiebilanz geht zwar auf, aber nicht innerhalb des Motors, sondern erst durch die Vermischung des Abgases mit der Außenluft.

Diese kleine Asymmetrie soll der Motor nutzen, um nutzbare Arbeit zu leisten.

Die Temperatur des Abgases ist nicht der wichtige Punkt, sondern dass (und ob) Luft vorliegt in 'übersättigter' Form, also weit mehr Wasserdampf enthält als dem Gleichgewichtszustand von 100% rel.Luftfeuchtigkeit bei der Temperatur des Abgases entspricht.

Das bedeutet nämlich, dass der Wassernebel, welchen man der Luft zufügt, im Zylinder zwar verdampft und sich dann angenähert wie ein ideales Gas verhält und den Zylinder herunter drückt, aber anschließend nicht wieder kondensiert, wenn der Kolben im 3ten Takt herunter fährt.

Die trockene Luft wird dann wieder die Ausgangstemperatur erhalten, aber noch zusätzlich Dampf enthalten, obwohl sie dafür eigentlich zu kalt ist.

Das ist aber kurzzeitig möglich und man kann feuchte Luft mit bis zu

800% rel. Luftfeuchtigkeit erzeugen.

Dann wird die ausgestoßen im 4ten Takt und interessiert einen nicht mehr.

Die Expansionsarbeit des Wasserdampfes kann man also im Motor 'ernten', ohne dafür etwas anderes als normales Wasser aufwenden zu müssen.

TH

Du meinst also, dass Wasser und CO2 auf chemischem Wege in die Lava gelangt sind.

Aber was für eine Reaktion sollte das sein?

Es ist meiner Ansicht nach SEHR!!! unwahrscheinlich, dass tatsächlich stimmt was du schreibst.

Der obere Erdmantel ist nämlich fest, das Magma aber flüssig.

Außerdem hat Magma auch eine viel höhere Temperatur als der obere Erdmantel.

TH

Am 25.08.25 um 07:23 schrieb Thomas Heger:

Der Energiebegriff ist ein (bisher allgemein für erfolgreich gehaltenes) Hilfsmittel für die Beschreibung materieller Vorgänge.

Ob man zur Beschreibung mechanischer Vorgänge das Trio 'kg, Meter, Sekunde' oder das Trio 'Energie, Impuls Drehimpuls' (oder noch was anderes) verwendet, ist eine reine Frage der Zweckmä0igkeit. Die Größen Energie ff. haben nach bisherigem Erkenntnisstand die Besonderheit, Erhaltungsgrößen zu sein, was in vielen Fällen besonders leicht bzw. schnell zu Resultaten führt.

Nimmt man weitere Erscheinungen als mechanische hinzu, braucht es weitere Größen, im Falle des Elektromagnetismus die 'Ladung'. Damit erweitert sich dann automatisch auch der Energiebegriff in Richtung der von den Ladungen erzeugten 'Felder'.

Am 24.08.25 um 22:46 schrieb Sieghard Schicktanz:

Die Ursache ist, daß Löslichkeiten generell mit dem Druck ansteigen, bei unterschiedlichem 'Lösungsmittel' und 'Gelöstem' nur in quantitativ unterschiedlicher Weise.

Gelangt die Magma an die Oberfläche, dann fällt der Druck weg (genauer: sinkt auf 1 bar), und der nun nicht mehr lösbare Anteil des 'Gelösten' sprudelt heraus - wie das CO2 aus Sekt- oder Sprudelflaschen.

Hallo Thomas,

Du schriebst am Mon, 25 Aug 2025 08:31:40 +0200:

Das war zu erwarten...

Weder noch - der Erdmantel ist eher "teigig", das Magma auch nur "relativ" flüssig aufgrund des hohen Drucks, wobei die Zähigkeit durchaus weitläufig variiert.

Moderat, verglichen mit den Temperaturwerten in den verschiedenen Tiefen.

Hallo Thomas,

Du schriebst am Mon, 25 Aug 2025 07:23:35 +0200:

[Energiebilanz]

Hat das wer behauptet?

Deswegen kann man ja Energie auch "bilanzieren". "Geld" ist noch viel "materialistischer" als Energie, es ist ja geradezu aus einer materiellen Repräsentanz seines Wertes entstanden.

Das tut ja auch keiner, was getan wird, ist lediglich die Anwendung derselben, als gut geeignet erkannten, Verfahren zu ihrer Bewertung.

Was einfach aus Deiner falschen Einschätzung der Vorgehensweise stammt. ...

Wobei Du dann gleichmal Deine Vorgabe ignorierst, einfach drauflos schwafelst und aus Deiner Schwafelei gleich falsche Schlüsse ziehst.

Naja, man könnte sagen, es gibt ja Motoren, die _fast_ nach diesem Verfahren arbeiten. Allerdings wird da das Wasser schon vor dem Einbringen in den Zylinder in Dampf überführt, und der wird nicht erst noch zum Verdampfen durch Kompression erhitzt, sondern expandiert gleich und bewirkt damit den Antrieb. Die Dinger heißen deswegen auch "Dampfmotoren" und wurden viele Jahrzehnte lang erfolgreich für Transportzwecke genutzt. [Rest wegen Irrelevanz gelöscht]

Thermische Energie bei rel. niedrigen Temperaturen ist ohnehin kaum nutzbar.

Daher soll die ja auch 'weggeworfen' werden.

Das Abgas soll ja übersättigt ausgestoßen werden (wenn möglich).

Die Expansion erfolgt also keineswegs durch Abkühlung, sondern ist Folge des Drucks im Zylinder. Dieser basiert teilweise auf dem Gasdruck des verdampften Nebels, welcher dadurch in Form eines Gases vorliegt.

Der Partialdruck des Wassers addiert sich dabei zu dem der trockenen Luft, weswegen da zusätzliches Gas unter Druck vorhanden sein sollte, welches die Tendenz zum expandieren besitzt. Die Temperatur ist dabei nur von geringem Interesse.

Das Wassergas kommt nämlich hinzu zur trockenen Luft und zwar, weil Dampf ungefähr tausend mal soviel Volumen einnimmt wie flüssiges Wasser

So hatte ich mir das zwar gedacht, aber kenne die Abgastemperatur überhaupt nicht.

Sonderlich wichtig ist sie außerdem nicht.

Die Expansion von idealen Gasen bei gleichem Druck und steigender Temperatur ist ungefähr linear, während die Volumenzunahme von flüssigem Wasser zur Gasform ungefähr bei Faktor tausend liegt.

Das bisschen Temperaturunterschied kann man also locker verkraften.

Die 'Witz', wenn man so will, war doch, daß übersättigte Luft ausgestoßen werden sollte, die weit mehr als 100% rel. Luftfeuchtigkeit besitzt. Sowas ist allerdings auch möglich und wird etwa in Nebelkammern eingesetzt.

Genaugenommen will ich übersättigte Luft ausstoßen. Dadurch ergibt sich ein Volumenunterschied vom zugeführten 'Brennstoff' zum Abgas (bei konstantem Massestrom!).

Und dieses zusätzliche Volumen soll in Form eines komprimierten Gases vorliegen, welches den Motor antreiben soll.

TH

Am 25.08.25 um 22:14 schrieb Sieghard Schicktanz:

Wo geht denn die wertrepräsentierende Materie hin, wenn man einen Geldbetrag im Bankcomputer löscht? Und wo war sie vorher? Und wo ist bzw. war der 'Wert' selber wenn nicht im Speicher des Rechners und/oder im Hirn der Geschäftstreibenden?

So wie es im Hause Habeck massenhaft Konzepte gab, die fast funktionierten. Um dann an Unverständnis wie diesem zu scheitern:

Kompression bewirkt nie 'Verdampfen' sondern allenfalls dessen Gegenteil, nämlich 'Verflüssigen'. Hierzu einfach mal ein beliebiges Zustandsdiagramm anschauen (und dabei natürlich sowohl temperatur- als auch druckseitig unterhalb des kritischen Punktes bleiben, an dem der Unterschied zwischen Gas und Flüssigkeit verschwindet).

Mir ist schon klar, daß das Zitat teilweise Ansichten von T.H. wiedergibt. Nur ist die dazu eingenommene Position genauso verkorkst (so ungefähr stelle ich mir interne Debatten der letzten wie der aktuellen Koalition vor).

Rundum richtig am zitierten Absatz ist nur, daß eine Kompression von Gasen 'Erwärmung' bewirkt.

Dann mach.

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"Balea Wasserspray Aqua, 150 ml", 1,45€

Und nun ab zum Motor, und den Wassernebel in den Lufteinlass. Bitte berichten.

Bei einem Unterschied von 1:1000 für Wasser rein, Dampf raus, wie du ihn anführst, sollte der Motor doch hörbar schneller laufen, egal wie weit weg vom Optimalbetrieb für Wasser der grad läuft.

Thomas Prufer

Das ist ja mal ein geiles Produkt!

"Belegt durch wissenschaftlichen Test an 20 Personen" :-)))

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Aber da ist auch ein bisserl Methanol dabei, gehört also nicht zu den Perpetua Hegeria.

Seit Installation des Kraftstoffmagneten zur Ausrichtung der organischen Moleküle hat sich die Reichweite meiner KTM so stark verbessert, dass ich gelegentlich Sprit umfüllen und anderswo verbrennen muss, damit er nicht schal wird.

Könnte natürlich auch an meiner Fahrleistung liegen.

Volker

Hallo Thomas,

Du schriebst am Tue, 26 Aug 2025 08:08:27 +0200:

Also Energie abtransportieren.

Wobei zur Verdampfung eine nicht unbeträchtliche Menge der im Gas enthaltenen Wärmeenergie gebraucht wird -> das Gas kühlt ab, der Druck sinkt relativ zu dem ohne Verdampfung.

Nein, die Temperatur ist gemäß dem Verhalten von Gasen sogar sehr wichtig.

Der Faktor variiert "ein wenig" in Abhängigkeit von Temperatur und Druck.

Naja, sie führt nur zu einer niedrigeren Zylindertemperatur, die neu eintretendes Gas halt schon vor der Verdichtung abkühlt und damit die Arbeitstemperatur der Maschine senkt.

...

Dummerweise verdampft das Wasser aber nur bei ausreichender Temperatur und entzieht dabei der Umgebung Wärme, die diese Temperatur - und parallelden Druck - dann _senkt_ und damit die Verdampfung bremst bzw. behindert.

...

Dein "Motor" liegt in derselben Klasse von P.M.a wie die "berühmten" Kugelbahn- und Knickarmgewicht-Maschinen.

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