May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies
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Thomas Heger
Am 14.05.2023 um 20:09 schrieb Sieghard Schicktanz:
Ein mittelgroßer Badeboiler wird wohl so um die 80l enthalten.
Aber da Wärmepumpen ja eher niedrige Temperaturen erzeugen braucht man auch größere Boiler.
Ich schätze mal, dass bei einer Wärmepumpe ein Warmasserspeicher in der
120l-Klasse nötig sein wird, kann das aber nicht genau sagen.
Der sollte nun SUPER-gut isoliert sein, damit die kostbare Wärme nicht unnötig entweicht.
Die Baugröße für sowas wird wohl in etwa so groß sein wie ein Kühlschrank mit Gefrierteil.
Und ich sehe eigentlich nicht, wie man sowas in einer bewohnten Wohnung unterbringen soll, wo bislang eine Kombitherme gearbeitet hat.
TH
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Thomas Heger
Klar... aber mir ging es gerade nicht um die Heizkosten, sondern um die Kosten für die Umrüstung der Heizungsanlage.
Diese Anlage gehört zum Gebäude, da fest verbaut, und das Gebäude ist im Deutschen Recht Bestandteil des Grundstücks.
Das Grundstück ist nun Eigentum des jeweilligen Grundeigentümers, welcher damit auch Eigentümer der Heizungsanlage ist.
Die Nutzung der Heizungsanlage ist dem Mieter im Mietvertrag vertraglich zugesichert, weswegen der Vermieter für dessen Bestand und Nutzbarkeit aufkommen muß.
Wenn nun die Nutzung der vorhandenen Heizungsanlage staatlich untersagt wird, dann bleibt die Verpflichtung zur Bereitstellung einer Heizung durch den Vermieter natürlich bestehen, da dies idR im Mietvertrag so vorgesehen ist.
Wenn nun der Gesetzgeber die Umrüstung von Gasetagen-Heizung auf Wärmpumpen vorschreibt, dann trifft dies den Vermieter, da dieser der Betreiber der Anlage ist und dem Mieter deren Vorhandensein vertraglich zugesichert hat.
Vom Mieter kann der Vermieter nun nur eine Mieterhöhung oder Beteilligung an den Kosten verlangen, wenn eine Modernisierung vorliegt.
Damit ist eine Wohnwertverbesserung gemeint (und keine staatliche Auflage).
Da aber die Wärmepumpenanlage (anstatt einer Kombitherme) den Wohnwert tatsächlich verringert, liegt auch kein Grund vor für den Mieter, dem Vermieter mehr Geld zu geben.
Im Endeffekt müßte also der Vermieter die Kosten allein tragen und kann keine Kostenbeteilligung vom Mieter verlangen.
Das liegt daran, dass der Vermieter die Heizung in der Wohnung mitvermietet hat und daher für deren Bestand sorgen muß.
Wenn er das auf Grund staatlicher Auflagen nicht mehr kann, dann ist das bedauerlich, aber nicht die Schuld der Mieter.
Die haben einen Anspruch auf eine funktionierende Heizung und wie der Vermieter das hin bekommt ist sein Problem.
TH
T
Thomas Heger
Am 14.05.2023 um 18:38 schrieb Rolf Bombach:
Wissenschaft ist halt undemokratisch und auf Mehrheiten kommt es überhaupt nicht an.
Die Frage ist einzig und allein, ob der Klimawandel nun am CO2 liegt oder woran sonst.
Unwichtig ist die Anzahl der Vertreter bestimmter Ansichten, sondern wichtig ist nur die objektive Richtigkeit von Hypothesen.
Diese sind nämlich auch dann objektiv richtig, wenn sie überhaupt niemand vertritt, da für Richtigkeit keine Zustimmung erfoderlich ist.
Es ist also letzlich egal, wieviele Leute irgendwas für richtig halten, wenn das tatsächlich objektiv falsch ist.
TH
E
Erika Ciesla
Am 13.05.23 um 17:36 Uhr stefan schrieb:
Wetten daß doch?
F
Franz Glaser
Ein anständiger Mensch würde die sig im usenet nicht kommentieren.
Zum Verständnis: Die Länge der Zeilen in der sig ist limitiert.
Lehrertypen hingegen suchen nur Tippfehler, der Inhalt ist ihnen ein böhmisches Dorf.
GL
T
Thomas Heger
Am 14.05.2023 um 18:46 schrieb Rolf Bombach:
Mir ging es um die Frage, ob man die individuellen Moleküle jeweils einzeln erwärmt oder ob man Ensembles von Luftmolekülen erwärmt.
Und hier meinte ich belegen zu können, dass die Wellenlänge zu internen Freiheitsgraden der einzelnen Moleküle passt, weswegen die Wärme sozusagen in dem jeweils einzeln zu betrachtenden Molekül im Innern stecken muss.
Die meiste Energie strahlt das CO2-Molekül ohnehin wieder als IR ab.
Aber eine gewisse Restenergie kann im Molekül verbleiben und dann an die umgebende Luft abgegeben werden.
Nehmen wir mal irgend einen Energiebetrag und zwar (etwas unrealistisch)
1 Joule Restenergie im Molekül.
Diese gibt das Molekül nun per Wärmeleitung an die umgebende Luft ab.
Auf ein Molekül der umgebenden Luft entfallen dabei aber nur jeweils
1/2500 Joule, da ein Verhältnis von 1 zu 2500 vorliegt.
Mit 1/2500 J wird aber so ein anderes Luftmolekül nur um 1/2500 stel der Erwärmung eines CO2-Moleküls erwärmt (in °C, wenn man von gleicher spez. Wärmekapazität ausgeht), was man wohl vernachlässigen kann.
Einen Unterschied zwischen Treib- und Gewächshaus sehe ich schon mal nicht.
Dieses sind Gebäude zum Anpflanzen von Gemüse und ähnlichem und beruhen darauf, dass die Wärmmitführung durch Glas oder Plastik unterbunden wird.
Sowas in der Art kann ein Gas naturgemäß nicht leisten, da es an der Eigenschaft 'Formstabilität' bei Gasen fehlt.
Was du tatsächlich meinst hat mit Treib-oder Gewächshäusern nicht das geringste zu tun.
Du meinst, dass die Atmosphäre an sich durch die Anwesenheit bestimmter Gas erwärmt würde.
Das stimmt wahrscheinlich, da ohne Gas die Erde ziemlich kalt wäre (zumindest in der Nacht).
Hier ging es aber um die Frage nach den Ursachen des sogn. Klimawandels und ob CO2 da eine nennenswerte Rolle spielen würde.
Ich meinte: nein, denn der Klimawandel liegt am Wasserkreislauf und nicht am CO2.
Hierbei sind besonders die Wolken von Interesse, da das Vorhandensein von Wolken nun mal den Boden kühlt.
Und Wolken sind eine Form von Wasser in feuchter Luft, welche man häufig auf diesem Planten antrifft.
Mehr Wolken entstehen durch mehr verdunstendes Wasser (wodurch der Feuchtigkeitsgehalt der Luft steigt). Und mehr Feuchtigkeit in der Luft bewirkt auch mehr Wolken in der Luft.
Nun beeinflussen die Menschen aber die Verdunstung des Bodens, etwa indem sie Wälder abholzen, Moore trocken legen, Städte bauen oder Landwirtschaft betreiben.
Dadurch sinkt die Verdunstung am Boden und damit die Wolkenbildung darüber, wodurch das Klima dort wärmer wird (mit oder ohne CO2).
Also ist CO2 einfach der falsche Stoff und man kann sich beim Klima auf den Wasserkreislauf beschränken und den menschlichen Einfluss darauf.
...
TH
T
Thomas Heger
Hauptsächlich werden die Wärempumpen wohl nachts und bei Windstille betrieben...
Zumindest sollte man von der Möglichkeit ausgehen, dass dieser Fall eintritt.
TH
T
Thomas Heger
Am 14.05.2023 um 20:28 schrieb Sieghard Schicktanz:
Die abiogene Öltheorie geht von einer Entstehung des Erdöls tief im Erdinnern aus.
Das Öl blubbert als rel. leichter Bestandteil der im Innern der Erde gebildeten Materie nach oben und sammelt sich unterhalb der Erdkruste.
Dort steigt das Öl dann in Rissen auf der Unterseite der Krustenplatten weiter nach oben und sammel sich in Stellen, die wir als Ölquellen kennen.
Aber diese sind immer noch mit den 'pools' auf der Unterseite der Platten verbunden, weswegen sich Ölquellen eigentlich wieder befüllen müßten.
Aber man kann solche pools auch direkt anbohren, wenn man den Aufwand nicht scheut.
Man muß dann nur ziemlich tief bohren...
Unter Stalin haben sie in Sibirien ultra-tiefe Löcher gebohrt und sind dabei auf Öl und Gas gestoßen (welches die Russen noch heute verkaufen).
Allerdings müßte sowas an sehr vielen anderen Orten auf der Erde auch möglich sein und man könnte dann quasi überall Öl fördern.
Man muß nur SEHR (!) tief bohren.
Im Erdöl fehlen generell sogn. 'Biomarker' (nicht nur Knochen).
Das sind Bestandteile, die man eindeutig bestimmten fossilen Lebensformen zuordnen kann.
Die Synthese von Kunst- oder anderen Stoffen benötigt idR eine Zufuhr von Energie von außen.
Aber bei natürlich vorkommenden Reaktionen haben wir idR keine Laboranten, die irgendwo einen Bunsenbrennen ranhalten, Reagenzien in einen Becher schütten und Produkte entfernen.
Man kann bei natürlich ablaufenden Prozessen nur solche Aktionen vermuten, die in der Natur überhaupt denkbar sind (ohne menschliche Eingriffe).
Und in solchen Situationen hat man fließende Gleichgewichte und Stoffmischungen. Die haben zwar beliebig lange Zeit, können aber die chemische Variante der Thermodynamik nicht umgehen.
Und da gilt, dass das chemische Potential immer abnimmt. ...
TH
T
Thomas Prufer
Könnte man die nicht als Tagspeicherofen betreiben?
So zum Tagspitze aufnehmen? Anti-Dunkelflauten-Puffer?
(Gegenteil von Dunkelflaute ist was? Sonnen-Sturm-Spitze? Hell-Wind-Peak? Sommerwarmduscher:innen-Möglichkeit?)
Thomas Prufer
A
Axel Berger
Ja, das passiert. Hier sind es Spiralen von außen ins Zentrum und von dort in den Zwischenräumen wieder zurück. Duch den Flur zum Verteiler laufen die beiden Enden parallel nebeneinander. Ist vermutlich überall so.
Die Vorlauftemperatur ist räumlich überall gleich. Das heißt, wenn die Rohre einmal verlegt sind und der Estrich gegossen ist steht in der klassischen Fußbodenheizung ohne Raumregelung das Verhältnis der Temperaturenen verschiedener Räume zueinander fest.
Zeitlich wird sie nach einer Stellkurve der Außentemperatur nachgeführt. Die später dazugekomme Raumregelung taktet einzelne Räume stundenweise an und aus. Durch die große Trägheit merkt man nichts davon außer wenn man den Thermostat verstellt und das erst Stunden später eine Wirkung zeigt.
E
Erika von der Emscher
Und warum nicht?
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Erika Ciesla
Gute Antwort!
WOW!
Nee – echt – Chapeau!
👋️😃️ ℰ𝓇𝒾𝓀𝒶 𝒞𝒾ℯ𝓈𝓉𝒶
T
Thomas Prufer
... wobei laut Thomas Heger im Inneren der Erde neue Materie erzeugt wird.
Die Erde wird also laufend größer, schwerer, massereicher. Merkt nur keiner, weder an der Gravitationskonstante noch an den Bahndaten, noch an den Abständen auf der Erdoberfläche. Und alte Ölquellen wieder anzapfen hat auch keiner ausprobiert.
Nach dem dies a) im Widerspruch zur Naturgesetz der Masseerhaltung steht, und b) nicht beobachtbar ist, ist es c) wohl wahr.
Thomas Prufer
H
Hanno Foest
Am 15.05.23 um 06:43 schrieb Thomas Heger:
Wenn du 40 kW pro Wohnung verbrauchst, reicht das vermutlich für 200°C Raumtemperatur sogar ohne Wärmepumpe: Deine Schätzungen sind völlig absurd.
Hanno
H
Hanno Foest
Am 15.05.23 um 07:15 schrieb Thomas Heger:
Ist aber eher selten so, daß der eine Geisterfahrer der einzige ist, der richtig fährt.
Hanno
M
Martin Τrautmann
definitiv nicht - es betrifft alle Fenster, im EG und OG (EG: 50 cm Bruchsandstein, OG: 40 cm Massivziegel Reichsformat) und nur nicht das Giebelfenster im DG (30 cm Massivziegel Reichsformat)
C
Carla Schneider
Nur weil Heger eine Theorie vertritt muss sie nicht unbedingt falsch sein.
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fossil-fuel reserves could be hidden deep within our planet.
F
Franz Glaser
In den 50erm gabs Hunger und Kälte (ich war dabei) und noch kein Ozonloch und keine CO2-Thesen von der Uni und keine Grünen, die alles wissen als der Herr Kaplan auf der Kanzel.
Also eine ganz verbrescherische Welt.
GL
O
olaf
Doch gab es schon. Du wolltest nur nichts davon wissen.
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Olaf
F
Franz Glaser
Nein, ich lese keine Kekse :-(
Schade.
Ich kann mich an die "Club of Rome" Aufregung erinnern, das war weit später als die Hunger- und Kälte-Zeit.
In der 50er Hunger- und Kältezeit hatten wir noch Gleichstrom
110V im Haus vom Generator des Dorfschmieds.
Zum Verständnis: Das war im Mühlviertel, das damals sowjetisch besetzt war und für die föderale Regierung in Linz so weit weg wie der Mond.
GL
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