Wärmepumpen-Wahnsinn (2026 Update)

May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies

Thomas Heger schrieb:

Den Fanatiker erkennt man daran, dass er hartnäckig an irgend welchen Details festhält, die er einerseits offensichtlich nicht verstanden hat und die andererseits irrelevant sind.

p.s. Deine Platte hat einen Sprung.

Thomas Heger schrieb:

Du bist der einzige hier, der anders "argumentiert".

Thomas Heger schrieb:

Das ist völlig konfus. Wenn du mit einem Laser 1 W dieser 666 cm-1 (die Zahl sagt schon einiges) Strahlung in Luft abgibst, dann kommt die allenfalls einige Meter weit. Die Luft wird dann logischerweise mit 1 W geheizt. Völlig unabhängig davon, wieviele was auch immer getroffen wurden.

Es geht um den atmosphärischen Treibhauseffekt, nicht um Gewächshäuser.

Ex falso quodlibet.

Weil du das so bestimmst?

Eigenartigerweise hat Landwirtschaft einen hohen Wasserverbrauch.

Thomas Heger schrieb:

Führst du jetzt Selbstgespräche?

Heinz Schmitz schrieb:

Mir ist klar, dass am AFD-Seniorenstammtisch nicht eine Sekunde daran gedacht wird, dass es auch Fachfrauen geben könnte. Und dass "Fachpersonen" weder neu noch übertrieben "gegendert" ist. Das musst du hier nicht explizit erwähnen.

Takvorian schrieb:

Hier in der Schweiz ist die Situation eh komisch, vorsichtig ausgedrückt. Klar, die Rechtspopulisten haben mit Wärmepumpen ein neues Feindbild, nach Ausländern, Flüchtlingen, Covid-Impfungen, Gendern usw.

Nun zeigt sich (endlich), dass es in der Schweiz noch viele "Elektro- Direktheizungen" gibt. Also teils so Särge im Wohnzimmer mit Stein- speicher und teils elektrisch geheizte Warmwasserspeicher für Heiz- zwecke. Werden auch diese auf Wärmepumpen umgerüstet, dann fällt der Strom-Mehrbedarf überraschend klein aus.

Am Sun, 14 May 2023 11:08:24 +0200 schrieb Axel Berger:

Irgendwie kann ich all diese Ausführungen noch nicht so recht nachvollziehen, insbesondere nicht, was man konkret verkehrt machen kann. Das mag ohne weiteres daran liegen, daß ich noch nicht allzuviel drüber nachgedacht habe (wozu auch, was habe ich schon mit Fussbodenheizungen am Hut).

Inwiefern erfährt ausgerechnet die komplett technisierte Vorlauftemp grosse Schwankungen?

Und worum geht es überhaupt? Darum, einen Raum allein per FB-Hzg. zu regeln?

Und spricht irgendwas dagegen, ausgehend von einer als halbwegs konstant niedrig angenommenen Wärmequelle den Volumenstrom so zu regeln, daß die Rücklauftemp einen Zielwert hat?

Gruss

Jan Bruns

Die Dichte der Heizschlangen in den einzelnen Räumen falsch auslegen, so daß einige zu warm und andere zu kalt werden. Das passiert, wie oben ausgeführt schon dann, wenn die tatsächliche Solltemperatur eines Raumes in der späteren Nutzung eine andere ist, als die der ursprünglichen Planung. Daneben kann man natürlich auch die Stellkurve der Vorlauftemperatur falsch wählen. Das blöde dabei ist, viele Nutzer, auch "Akademiker" sind völlig überfordert damit eine Buchführung mit Meßwerten innen und außen über einige Zeit pflegen und dann die gewünschte Veränderung zu spezifizieren. Ein nach Zeit bezahlter Handwerker, der nur kurz ins Haus kommt, kann etwas umstellen, weiß aber ohne präzise Vorgabe nicht was und in welche Richtung, wie auch?

Gar nicht. sie ist dann einfach falsch und unpassend. Hier angenehmerweise nicht.

Das wird aus verschiedenen Gründen nie gemacht. Die Regelung taktet an und aus mit Zyklenzeiten der Größenordnung Stunden. Bisweilen funktioniert das sehr gut. Ich bin nach anekdotischen Erzählungen relativ sicher, daß auch in anderen Wohnung im Haus die Zuordnung Thermostat-Heizkreis vertauscht sein könnte. Bei mir lange behoben. Aber auch da mußte ich dem Handwerker natürlich sagen können, was genau wohin getauscht werden sollte. Das festzustellen dauert etliche Stunden. (Jetzt, wo ich weiß, wo genau der Kram liegt, könnte ich es auch selber. Dokumentation ist das große Fremdwort. Ich habe Photos aller Heiz- und Stromkreise vor dem Estrich und vor dem Verputzen, aber manches bleibt eben doch an unbekanntem Ort versteckt.

Hallo Hanno,

Du schriebst am Sun, 14 May 2023 14:05:10 +0200:

Damals waren halt die Wände dicker. (Und tragfähiger.)

Hallo Thomas,

Du schriebst am Sun, 14 May 2023 08:22:20 +0200:

Wieviel Platzbedarf würdest Du dafür denn ansetzen (und warum)? Speicherkapazität, Temperatur?

Hallo Thomas,

Du schriebst am Sun, 14 May 2023 10:23:53 +0200:

Lerne lesen! Verstehen wäre auch mal ganz schön, aber das scheint vorbei.

Du hast nicht geut genug gesucht und nicht tief genug gegraben. (Ander schon.)

Knochen sind nicht pumpbar - schonmal daran gedacht? Achnee, Denken...

Deswegen funktionieren ja keine Raffinerien und Polymerisation ist auch nur ein Hirngespinst... BTW, wo kommen bloß all die Kunststoff sachen her?

["Resonanzwidder"]

Der interessiert nicht - wie erklärst _DU_ das?

(BTW, ich muß mich bisserl berichtigen: DIE "Widder", die in Deinem vorgängigen Link gezeigt werden, scheinen vornehmlich der Erzeugung von Einnahmen ihrer/s Erfinder(s) zu dienen. Jedenfalls sind das - bis auf die "überholten" Beispiele aus der herkömmlichen Technik/Physik in der Einführung - allesamt "over unity devices", also nichtmal nur Perpetua Mobilia. D.i. reine Esoterik, also passend zu "TH".)

Hallo Carla,

Du schriebst am Sun, 14 May 2023 08:36:39 +0200:

Dein Ironiedetektor braucht mindestens eine neue Batterie. (Vielleicht mit einem Hegerschen Resonanzwidder?)

Aber trotzdem war der erste Teil meines Vorpostings durchaus ernstgemeint, nur passt Deine Erwiderung nicht dazu. Die läuft sozusagen orthogonal dazu.

Lässt sich das Problem nicht schon durch eine ausreichend niedrige Vorlauftemp erschlagen? Wärmer als die werden die Heizschlangen im Winter ja wohl nicht.

Ah. Und was sind das für Gründe? Für mich klingt das einfach, billig, und intuitiv nachvollziehbar. Insofern sollt's mich wundern, wenn das nirgends gemacht würde.

Sobald der Boden bedingt durch niedrige Raumlufttemp mehr Leistung loswird, wird bei einem zuvor gegebenen Volumenstrom der Rücklauf eine (etwas) niedrigere Temp haben, der Volumenstrom (und quasi-proportional dazu die zugeführte Heizleistung) also hochgeregelt werden.

Die veränderte Leistungszufuhr mag zu veränderten Temp-Gradienten am Boden führen, so daß ein solcher Aufbau vllt. nicht gänzlich Schwingungsfrei sein wird.

Verlegt ein Nutzer etwas Teppich oder stellt neue Möbel, wird der Boden bei gleicher Bodentemp weniger Heizleistung los, so daß der Boden insgesamt wärmer werden muss, um weiterhin die gleiche Heizleistung zu bieten. Also wird der Nutzer eine grössere Rücklauftemp wählen, was natürlich das Regelprinzip ("der Raum wird nicht wärmer werden, als die eingestellte Rücklauftemp") etwas in die Irre leitet.

Aber meine Vorstellung ist halt, daß das allzuviele Gräder nicht sein werden. Wenn es sich dann auch um real genutzte Räume, und nicht um alle paar Wochen mal aufgesuchte Abstellkammern handelt...

Gruss

Jan Bruns

Wie? Die ist schließlich für alle Räume gleich. Für *einen* Raum läßt sich mit genug Aufwand immer die passende Kurve finden. Oder auch nicht. Ein Außenthermometer im Schatten mißt eine Temperatur aber weder Wind noch Regen noch Sonne im Südfenster.

Und es ist als Diskussionsargument zu billig, als daß Du Dich auf dieses Niveau herablassen müßtest. Der Schmitz erzählt auch so schon genug Scheiße, da macht ein mögliches Genderdefizit auch keinen erwähnenswerten Unterschied mehr.

Volker

Vielleicht "französische Fenster" geplant, später umentschieden und mit einem Stein zugemauert.

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Peter

Da passiert nichts.

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Die obere Explosionsgrenze von Wasserstoff liegt bei 77 Volumen-Prozent.

Grüße, H.

Ich suche immer noch nach einer Erklärung dafür, warum man damals begonnen hat, Segelschiffe zwecks Antrieb mit Dampf- maschinen auszurüsten.

Grüße, H.

Am Sun, 14 May 2023 22:00:37 +0200 schrieb Axel Berger:

Jaja, der Gedanke war halt: niedrige Vorlauftemp=>viel Volumenstrom=>Muster egal.

Gut, aber ich sehe ein, man kann was mit den Schlangen verkehrt machen. Sicherlich ist es irgendwie besser, so dieses zigzag-Muster zu meiden, bzw. halt überhaupt grosse Unterschiede in der Fläche bzgl. des "Abstandes" zu Vor- bzw. Rücklauf, halt um gleichmässige Temp zu haben. Also bspw. konsequent Vor+Rücklauf parallel und somit Muster doppelt legen?

Was denn für'ne Kurve?

Du schriebst schon was von "Stellkurve der Vorlauftemperatur", aber jetzt meinst Du plötzlich auch, die Vorlauftemp sei ja immer gleich.

Gruss

Jan Bruns

Am 14.05.2023 um 13:58 schrieb Hanno Foest:

Mein Beispiel war ein typischer Berliner Wohnblock mit Vorderhaus, 2 Seitenflügeln und Hinterhaus in Blockrand-Bauweise und 40 Wohnungen, die alle mit Gasetagen-Kombithermen beheizt werden.

Die sollen nun statt mit Erdgas mit Wärmepumpen und Durchlauferhitzern vollelektrisch betrieben werden.

Dafür wird von mir der Bedarf je Wohnung auf 40 kW geschätzt, was mal 40 einen Gesamtbedarf von 1,6 MW ergibt.

Hier kann man ggf etwas drunter bleiben und einen Gleichzeitigkeitsfaktor von unter 1 annehmen und vielleicht die Leitungen auf 1 MW Maximallast auslegen.

Das ist natürlich immer mit einem gewissen Risiko verbunden, da die Leitungen die kurzfristig auftretenden Maximal-Spitzen auch verkraften müssen und man die nicht kennt.

Aber 1000 kW sollen hier mal genügen für das Wohnhaus.

Die Leitungen werden alle auf Drehstrom umgerüstet und 360 V mit drei Phasen.

Das ergibt dann grob geschätzt 1000 A je Draht Belastbarkeit der Leitungen.

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Die Kabelquerschnitte, die ich mit dem Online-Rechner ausgerechnet hatte waren aber alle größer als wie die Tabelle mit den verfügbaren Kabelquerschnitten reicht.

TH

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