Wärmepumpen-Wahnsinn (2026 Update)

May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies

Am 18.06.2025 um 16:06 schrieb Peter Thoms:

[ ] Du hast Axels Einwand verstanden.

Ja, pfff, dann hat er eben eine und man kriegt kein Zuckerl für den eingespeisten Strom. Ist ohnehin nur für Heavy User interessant, die mehr als ein schwindsüchtiges Balkonkraftwerk haben und deswegen natürlich auch mit der BNetzA, dem Marktstammdatenregister und dem lokalen Stromheinzi alles klar gemacht.

Jup. Ich beispielsweise wüsste, was Atom-Axel sich sparen könnte.

Volker

Am 18.06.25 um 16:08 schrieb Eric Bruecklmeier:

Hallo,

wie kann man seinen "Einwand" verstehen? Das ist ein einziges Gespenst. Vermutlich versteht er den selber nicht.

Dann rechne Du doch bitte einmal auf auf Axels Denkbasis vor, wie hoch der Vorteil bzw. Nachteil vor und nach der Energiesanierung ist.

Ausgehend von seinen Prozentangaben ist und bleibt das eine Nullnummer.

Peter

Natürlich. Wenn in der Sache nichts mehr beizutragen ist, denn eben ad personam. 

Ich hab das bei einem Spezl so erlebt: Der knipst gerne Akt. Erst hielt man ihm die "lüsterne Kamera" vor er sei also ein Spanner. Daraufhin erklärte er, dass es sehr offensichtlich unplausibel wäre, wenn sich ein nacktes Model rein zufällig vor seinem 50er räkelt, wenn es irgendwie bildbestimmender Bestandteil wäre.

Dann wurden technische Marginalien kritisiert, z. B. das von der lüsternen Kamera abgewandte Auge sei scharf. Anfängerfehler, die sich schnell gaben, die Qualität sehr bald tadellos.

Später kam das bekannte und beliebte Argument mit dem Sexismus, der Ausbeutung von Frauen in Not- und Zwangssituationen. Der Fotograf erklärte, das wäre auf Time-vor-Print-Basis, das Model hätte selbst auf Knebel, Bondage, usw. bestanden und überhaupt kein Problem mit der Veröffentlichung.

Das war natürlich auch nicht recht, denn die Frau offensichtlich wirr im Kopf und bedurfte einer Therapie. Und mein Spezl unterstützte sie gar noch in ihrer Abwegigkeit. Pfui!

Also: Mach Dir nichts draus, was irgendwelche alten Männer zu wissen glauben. Die werden bis zur Bahre noch über Dunkelflauten und Grundlasten sudern, während Du schon jetzt Deine Strom- und Heizkosten um Größenordnungen senkst.

Volker

Manche mögen durchaus eine Rücklaufsperre haben. Der Ferraris-Zähler, welcher von Sept. 1992 bis Okt. 2023 in meinem Zählerschrank hier werkelte, ehe er durch ein "modernes Messsystem" ersetzt wurde, hatte keine. Auch der zweite, der seit 2005 die Einspeisearbeit meiner ersten PV-Anlage zählt, hat keine Rücklaufsperre (aber da ist es ja egal)

Tja, da hat er, wer immer das sein mag, wohl die falschen Leute gefragt...

MfG Rupert

Hallo Thomas,

Du schriebst am Wed, 18 Jun 2025 09:47:55 +0200:

[immer noch: "growing earth"...]

Dann muß da was falsch sein an der Rekostruktion der "kleineren Erde".

Das unterschlgt dann aber Dein Referenz-Animateur Neil Adams großzügig. Dem kann man also (auch?) nicht trauen.

...

Dem widersprechen relativ reichhaltige Funde von H2O aka Wasser auf einigen Monden der großen Gasplaneten.

_WOHER_ kam das Wasser? Hat's da aus dem Himmel geregnet?

Aber nach dieser Sintflut müßte dann fast die geamte - flache - Oberfläche unter Wasser gstanden haben -> Meeresboden .

...

...

Woher kommen dann, bzw. wie ordnest Du ein, die beobachteten Gaswolken mit jungen Sternen und Sternsystemen, aber völlig fehlnde junge Systeme _außeralb_ solcher Wolken?

Nein, _Deine_ Annahme braucht man dafür nicht. In den Armen der Galaxien gibt es im Gegenteil große Mengen an Gas und Staub, vielfach in relativ dichten Wolken. Und dort findet man eben vielfach junge Sternsysteme.

Nein, keine Supernovae - _RUIESENSTERNE_, um ein vielfaches größer als "unsere" Sonne, die ein Vertreter einer sehr häufig zu findenden Klasse von Sternen ist, sehr viel häufiger als Riesensterne.

Keine Antwort?

...

Da liegen ja auch teilweise Jahrmillionen dazwischen.

Du schriebst am Wed, 18 Jun 2025 08:16:17 +0200:

Kann ich so nicht nachvollziehen.

Doch, kann und tut sie, völig problemlos, und erklärt da nebenbei auch noch, warum die diese Fossilien tragenden Formationen praktisch immer stark deformirt, gefaltet und verworfen sind - ganz im Gegen satz zu dem, was man bei einem gleichmäßigen Wachstum der Formationen erwarten müßte.

Da ist natürlich richtig - die _Entstehung_ der Erde - und aller anderen Planeten - hat mit ihrer schlißlichen Struktur auch nicht allzuviel gemein. Die Entstehung verlief auch viel zu schnell, die Tektonik entwickelte sich erst danach nach und nach.

Ich sehe hier keine "Probleme der PT", eher solche von "'GE'".

Diese - mit Verlaub, schwachsinnige - Behauptung hast Du schonmal gebracht und nach ihrer Zurückweisung auch kleinmütig wieder zurückgezogen. Eine Wiederholung derselben erspare ich mir jetzt.

Ähm. Wo tauchen sie denn Deiner Ansicht nach ab? Wobei die "gesamte[] vordere[] Hälfte der Plattenränder" vielleicht bisserl zuknapp bemessen sein könnte, so ein Vorgang betrifft - im fortgeschrittenen Stadium wenigstens - eher den _gesmaten_ vorderen Plattenrand. Was ja auch den Beobachtungen entspricht.

...

... der gesamte nach Osten weisende, an die Nachbarplatte stoßende Rand ...

Naja, im Rahmen der menschlichen Maßstbe schon. Auf Jahrmillionen und auf die Größe der Platten bezogene Kräfte bezogen ist das kein Problem.

Doch, genau das tun sie. Du müßtest diese Subduktionszonen bloß mal richtig anschauen; Du vermeidest das halt krampfhaft, weil das Deiner Behauptung zuwiderläuft.

Nullargument aus der Sicht menschlicher Alltagsmaßstäbe.

Du schriebst am Wed, 18 Jun 2025 09:35:29 +0200:

Und woher kam später das zusätzliche Wasser, wenn die Oberfläche insgesamt nicht proportional mitgewachsen ist, was ein Aufbrechen unmöglich gemacht hätte?

(Und so argumentierst, phatastierst Du immer weiter, usw. usf., bis auchder letzte Deiner "Zuhörer" sich ob der forgesetzten Widersprüche mit Grausen abwendet...)

Naja, Versorgungsunternehmen sind bei sowas traditionell eher unkooperativ¹, und einen in Betrieb befindlichen Stromzähler wird man ja nicht aus Spaß an der Freude ausbauen um öffentliche Demonstrationen zu machen. Neu wird man keine Ferrariszähler ohne Rücklaufsperre kaufen können, dann bleibt nur noch der "ältere Gebrauchtmarkt".

¹ es gibt tatsächlich Meßstellenbetreiber, die ihre modernen Meßsysteme so konfigurieren, dass sie das volle Datenpaket nach PIN-Eingabe nur für wenige Minuten ausgeben und dann wieder auf die schweigsame Standardvariante zurückfallen. Dazu gehören, wenn man den einschlägigen Foren glauben schenken darf, z.B. die Stadtwerke München, die genau das machen was im (schlecht formulierten) Gesetz steht und kein bisschen mehr. Wo kämen wir denn da hin, wenn der Kunde selbst erfahren würde, wann er wie viel Strom verbraucht, das geht ja schließlich niemanden was an. Und die hiesigen Stadtwerke bieten auch auf Anfrage und Zahlungsbereitschaft keinen Wasserzähler mit Impulskontakt an; ich muss da tatsächlich KI² einsetzen um meinen Wasserzählerstand digital zu erhalten. ²
formatting link
Grüße Marc

Der Vollständigkeit sollte man vielleicht erwähnen, dass niemand dran gehindert wird, sich bei diesbezüglichem Interesse _nach_ dem heiligen Zähler des Energieversorgers noch ein Meßgerät einzubauen, welches nicht absichtlich zugestöpselt ist. Natürlich irgendwie affig und auch vergleichsweise teuer...

formatting link
... insbesondere, wenn man keinen Chinakracher will, der nach 2 Jahren + x schon den Dienst einstellt, aber wo ein Wille (und Platz im Schaltschrank) ist, ist auch ein Weg.

Ich bin kein Mein-klein-fein-Eigenheim-Selbsterzeuger, daher weiß ich nicht, was diese Zangenmeßgeräte taugen...

formatting link
... die sich bei weniger Platz im Schrank anbieten und wenn man keine Lust hat, am lebenden Objekt mit potentiell 380V herumzutun.

Und vielleicht kann man die Dinger ja (immer noch) hacken...

formatting link
..., bei der Bräsigkeit der Energierversorger, die sich damit in erster Linie als ärgerliche Spaßbremse der Energiewende profilieren, würde mich das nicht wundern.

Grüße, Volker

Am 18.06.2025 um 20:20 schrieb Rupert Haselbeck:

Hier dito. Erst nach Anmeldung meiner ersten (Stecker-)Solaranlage 2022 hat der VNB (als gMSB) eine mME (moderne Messeinrichtung) einbauen lassen. Der Ferrariszähler vorher hatte ebenfalls keine Rücklaufsperre, bei deren Vorgängern konnte ich es nicht ausprobieren. Ein ehemaliger Kollege im Norden Deutschlands ebenfalls: Erst mit der Anmeldung seiner Steckersolaranalge hat sein VNB seinen auch rückwärtslaufenden Ferrariszähler durch eine mME tauschen lassen.

1980 mag bei Axel stimmen, aber das war keinesfalls überall so.

Auf der anderen Seite habe ich auch Bekannte und Kollegen, die bereits irgendeine Variante eines digitalen Zählers haben, aber keine PV, keine WP, keine Wallbox.

Ich hab mir einen vom Conrad mit optischer Schnittstelle installiert. Die Kosten für den Kauf sind nicht das Problem, eher der Eigenverbrauch. Man liest Werte von bis zu 20W oder so, keine Ahnung wieviel es in der Praxis wirklich ausmacht.

/ralph

Marc hat weiter oben die richtige Antwort (die auch mir vorher nicht klar war) gegeben. Was Versorger an Altgeräten noch im Lager liegen haben und solange es geht auch weiter verbauen ist nicht dasselbe wie das, was der kleine Privatmann beim Handel neu kaufen kann. Auch privat angebotene Gebrauchtgeräte können neuer sein als Teile des Versorgerbestandes.

Ich habe diesen oben in der Unterverteilung und schreibe damit Leistungskurven im Zwei-Minuten-Raster:

formatting link
Nach den Negativbewertungen neigt er zu Frühausfällen, angesichts der gemeldeten Umsatzwerte scheint das aber doch hinreichend selten zu bleiben. Er wird spürbar warm. Mein Hauptgrund ist das immer noch nicht gelöste Problem der Übertragung aus dem Keller nach oben. (Liegt mehr an mir als an der Technik.)

Zur vollständigen Summenbildung erfaßt dieser

formatting link
den Verbrauch von Waschmaschine und Abstellraum. Es war seinerzeit ein Sonderangebot für zehn Euro. Ein zweiter liegt noch ungenutzt in der Kiste.

Ein Problem für die Auswertung: Ich speise nur in einer Phase ein und verbrauche auf drei. Der Zähler des Versorgers saldiert die Momentanwerte. Mein Zwischenzähler erfaßt (Phasen mit) Einspeisung und (Phasen mit) Verbrauch getrennt und läßt dann tagsüber beide Zähler hochlaufen. Lösbar aber lästig.

Am 18.06.2025 um 18:03 schrieb Peter Thoms:

[ ] Du hast Axels Einwand verstanden.

Am 19.06.25 um 11:41 schrieb Eric Bruecklmeier:

...

dann sag Du es mir wenigstens, wieviel kWh oder Euros habe ich "verschwendet", zum Nachteil der Allgemeinheit?

peter

Freilich, aber herrjeh! Der Gesetzgeber wollte den Meßstellenbetreiber zur Herausgabe dieser Daten verpflichten, hat das aber leider dumm formuliert.

Da müsste man eigentich mal klagen.

Mein Fotovoltaik-Wechselrichter hat einen Eastron-Zähler, der mit solchen Meßzangen arbeitet, die hinter dem Heiligen[tm] Zähler[tm] angeklemmt sind. Aber da kommt es auch nur darauf an, die Null möglichst genau zu treffen.

Auslesen tu ich den Heiligen[tm] Zähler[tm], weil der erstens schon länger da ist und zweitens der Eastron-Zähler ja nur mit dem Wechselrichter spricht (RS485 ist zwar ein Bus, aber es darf nur einen Master geben). Und wozu die Daten über Bande aus dem Wechselrichter auslesen wenn der Heilige[tm] Zähler[tm] doch ordentlich mit mir spricht?

400!

Hilfsweise könnte man sich auch einfach einen Meßstellenbetreiber suchen der nicht so zickig ist.

Grüße Marc

Am 19.06.25 um 09:06 schrieb Volker Bartheld:

Hallo,

das kann ich Dir sagen, warum die "bräsig" vorkommen: Bei den EVU ist der Dienstgang und auch die Hierarchie faktisch auf den Kopf gestellt. Zuerst kommt die Technik und nachrangig dessen die Betriebswirtschaft.

Wenn ich einen Vertrag für einen Bestandsanschluß abschließe, versumpft diese Änderungs-Info in der Betriebswirtschaft.

Wenn die Technik keine verfeinerte Datenlage für die Zähler hat bzw. nicht in der Lage ist daraus intelligente Schlüsse neu zu bilden, dann wird es halt so bräsig, wie ein Präsident der USA ebenfalls bräsig und verrückt sein darf.

Aber meldet man denen dass der N-Leiter fehlt, dann können die auch erstaunlich aufmerksam und schnell sein.

Peter

Am 19.06.2025 um 13:12 schrieb Peter Thoms:

Darum geht es überhaupt nicht.

Es geht um die Aussage: "Bei _mir_ ist es "die meiste Zeit": Seit März bin ich autark, ohne viel Aufwand."

Du bist nicht autark, sondern auf das Vorhandensein einer Backuplösung angewiesen. Und diese nutzt Du immer genau dann, wenn es am teuersten ist sie zur Verfügung zu stellen. Diese Backuplösung erzeugt hohe Kosten bei gleichzeitig geringen Einnahmen, also müssen andere das Subventionieren. Das ist doch eigentlich recht einfach.

Hallo,

ich habe von Huawei ein "EMMA", der ist gut für wechselnde Stromtarife. Das Ding habe ich aber nicht für diese Tarife freigegeben.

Die Passivität liegt darin begründet, dass so eine Verschaltung im Winter 2 kWh täglich zusätzlichen Verlust einspielt. Und darauf habe ich einfach keinen Nerv.

Peter

Am 19.06.25 um 13:30 schrieb Eric Bruecklmeier:

Ok,

und der Preis ist immer noch ein Phantom.

Ich spiele Energie ein, Kraftwerke sparen so sehr viel Laufzeit. Mein ehemaliges Gas von 15.000 kWh dürfen Kraftwerke jetzt frei verfügen. Ist das böse oder ist das gut?

Peter

Am 19.06.2025 um 13:48 schrieb Peter Thoms:

Ich bleibe dabei: Du hast nicht verstanden, worum es geht. Ist auch OK, für mich EOD.

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required