May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies
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Sieghard Schicktanz
Hallo Thomas,
Du schriebst am Fri, 20 Jun 2025 08:37:11 +0200:
Behauptest Du, weil Du ja auf jeden Fall recht behalten willst...
und da das Deine Lieblingsidee nicht stützt, ignorierst Du die Ergebnisse halt. [Restlichen Erguß bereinigt]
Womit Du halt ganz grundlegend und unübersehbar zeigst, daß Due von Vermessung, Geographie und _GEOMETRIE_ keine Ahnung hast. BTW, der Name der letzteren hat ganz prinzipiell was mit der Vermessung der Erde zu tun und ist darauf zurückzuführen, daß diese zur Entwicklung fürhrte und ihre Grundlage bildet.
Zum einen _waren_, und zum anderen ist das der Bereich der Erdwissenschaften, der an der GRÖSSE der Erde direkt am allerwenigsten interessiert ist.
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T
Thomas Einzel
Da kann ich Axel aber wirklich mal komplett zustimmen ;-)
Ich stand 2022 vor einem ähnliche Dilemma. Viele schrieben im Netz irgendwas, Werte die gepostet aber weder erklärt wurden noch irgendwie plausibel waren, "Messungen" wo einem als Ingenieur schlecht wurde und kaufmännischen "Berechnungen" die auch einem Milchmädchen die Tränen in die Augen treiben würde. Fachfirmen waren zu diesem Zeitpunkt nicht in wenigen Monaten zu einem Gespräch greifbar. Also Komponenten für eine 2 Modul 600VA Steckersolaranlage kaufen, diese aufbauen, auch praktische PV Erfahrungen sammeln und mit den dann lokal bekannten Randbedingungen auch statistisch relevante Messwerte sammeln, auswerten und hochrechnen.
Ich war mit den Ergebnissen zufrieden, aber ich konnte auch klar erkennen, dass zwar die "Gesamtausbeute" hochgerechnet auf eine größere Anlage ausreichend war, aber die selbst erzeugte PV Energie über den Tag nur unzureichend selbst genutzt werden konnte: also Speicher nötig.
Meine 7,6kWp Anlage (Süd-West) mit 10kWh Speicher läuft seit Sommer '23, Erweiterung auf 11kW Ende '24. Über alles bis heute, gemessen: Autarkiequote 71 % Eigenverbrauchsquote 43 % Direktverbrauchsquote 20 %
Der Akku hat meinen Eigenverbrauchsanteil im Vergleich zum Direktverbrauch demnach mehr als verdoppelt. Das war ein praktischer Wert, der meinen selbst geschätzten Wert deutlich überboten hat und alle "Akku ist nur Hobby" Rufer Lügen gestraft hat.
Einen wirklich sehr guten Schätzwert bietet
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Der kommt mit meinen Daten auf geschätzte 78% Autarkie, 37% Eigenverbrauch und davon 15,7% Direktverbrauch.
Am höheren tatsächlichen Eigenverbrauch im Vergleich zum HTW Standardlastprofil ist bei uns IMO ein BEV mit Solarüberschussladung "schuld".
P
Peter Thoms
Hallo,
Akkus sind heute sehr günstig zu haben und durchaus lohnenswert. Ich habe 15 kWh, relativ gesehen sind das "3 Nächte".
Übers Jahr gesehen nutze ich den Akku im März am stärksten. Überraschend so, wie es mit pvgis simuliert wurde.
Noch pos. überraschender ist die Deckung der meiner WP aus der PV doppelt so hoch, wie es von der htw-berlin versprochen wird.
Peter
A
Axel Berger
Im Prinzip ja, 2 kWh für 600 . Lebensdauer scheint auch kein Thema zu sein. Bei 1 kWh mittlerer Umsatz pro Tag und Rechung über zehn Jahre sind das 16 Ct/kWh. Die kommen zu den schon vorhandenen Kosten des Systems dazu. Ich rechne so, daß die PV sich finanziell selbst trägt. Dann sind meine unvergütet eingespeisten kWh für mich echt kostenlos und ich kann den Speicher allein rechnen.
16 Cent sind mir zu teuer. Und egal wie ich rechne, auf einen Preis der ohne massive Subvention mit dem Netzstrom konkurrieren könnte, komme ich nie.
Der Wert der von mir erzeugten kWh beträgt im Mittel seit Beginn der Erfassung im März[1] 3.15 Cent/kWh und in diesem Monat bisher 2.49 Ct/kWh. Die Gestehungskosten schätze ich bisher auf 6 Ct/kWh, genaueres weiß ich, wenn das erste Jahr herum ist. Das paßt beinah schon. Für unser Mehrfamilienhaus eingeholte Angebote für eine 30kW Dachanlage lagen allerdings pro kW Nennleistung nicht unter sondern über meinem Kleinstanlagenpreis.
[1] An anderer Stelle schrieb ich irrtümlich "seit Errichtung im September". Das war falsch.
V
Volker Bartheld
Und das wundert Dich jetzt? Wenn ich ein 800Wp-Panel von der Baumarkt- Grabbeltheke in München auf eine Garage baue, in Südausrichtung und mit 30° Neigung, kriege ich von Februar bis Oktober monatlich mehr als 60kWh. Nachdem - äh - die Anlage nur arbeitet, wenn die Sonne scheint, kalkuliert man extrem pessimistisch mit mindestens 200W. Wenn die Sonne scheint. Wer die nicht sofort oder später (über wie auch immer geartete Speicher) verbrauchen kann, wird sie herschenken müssen, wenn er keinen Deal mit dem Energieversorger hat.
Und wenn meine Rentabilitätsrechnung vorsieht, dass ich Werktags sogar 5kW verbrauchen kann und damit täglich 20€ spare, am Wochenende aber nur 200W ziehe, es sich aber trotzdem lohnt, dann ist es eben so.
Aprospos "lohnen": Warum betrachten wir eigentlich immer den finanziellen Aspekt der Angelegenheit? Wenn ich das richtig verstehe, geht es doch darum, die Welt zu retten, oder? Dann ist es vielmehr der CO2-Rucksack, der PV-Anlage, den ich abtragen muss, angesichts eines fossilen Anteils am Strommix von aktuell 50%.
Ich finde eher den Vorwurf interessant, jemand, der durch PV seinen Verbrauch an zugekauftem Strom senken will, sei ein Sozialparasit, da er ja bei Dunkelheit immer noch am Netz nuckeln würde und diejenigen, die ihren Bedarf komplett aus dem Netz decken, prozentual höhere Entgelte zahlen.
Ich fühle mich jedenfalls nicht als schlechter Mensch, wenn ich meine täglichen Besorgungen zu Fuß oder mit dem Radl erledige und nur in Ausnahmefällen - bei extrem schlechtem Wetter oder längeren Distanzen z. B. auf den ÖPNV zurückgreife
- wohl wissend, dass dann vielleicht Bus und Bahn nicht voll ausgelastet sind und dem Betreiber so Fahrpreiseinnahmen entgehen, die er beispielsweise für Instandhaltung oder den Ausbau des Verkehrsnetzes nutzen könnte.
Warum "nötig"? Allenfalls, wenn Du Deinen Eigenverbrauchsanteil optimieren willst. Das ist optional.
Wer ruft denn "Akku ist nur Hobby"? Wie soll das denn anders gehen, wenn Du 100% Eigenverbrauchsanteil anstrebst und eine Anlage hast, die wenigstens in der Größenordnung Deines Ruhestromverbrauchs liegt?
Überrascht zumindest mich nicht und ist in meiner möglicherweise naiven Anschauung kein Argument gegen PV oder dass Peter ein Sozialparasit wäre, der in ungebührlicheweise und auch opportunistisch von der Netzbereitstellung profitiert, wenn er seinen Bedarf nicht selbst erzeugen kann. Axel erzeugt GAR NICHTS selbst, theoretisiert stattdessen nur rum.
Volker
P
Peter Thoms
Hallo, ich habe auch gerechnet, via pvgis. Die Amortisation der Kosten auf 10 Jahre habe ich mit den richtigen Handwerkern tatsächlich hinbekommen.
Fanchisenehmer wurden nach kurzer Zeit einfach ignoriert, die lieferten durchweg nur Fakeberechnungen. Nur ein Beispiel welches ich mir merkte, irgendwo versteckt im Rechenweg: Direkteinspeisung 465 Tage pro Jahr, hmm ... So kommt man trotz "zu teuer" natürlich auf eine Amortisation von 10 Jahren.
Und dann poppten die ständig und kurzfristig am Telefon auf und woltten nicht verstehen, das echte Kontrolle echte Zeit beansprucht.
Der größte Aufwand ist die Dachmontage, da kann man viel Geld verlieren.
Tatsächlich kam es später vorteilhafter: Durch die Inaktivität meines Versorgers spielte ich, Stand heute, ein Plus von 3,81 MWh zu 0,37 EuroCent/kWh ein, gemessen seit 1.11.24 (knapp
8 Monate, ca. etwas mehr als 10% Anlagenkosten). So wird die Amortisation sehr gut vor den projektierten 10 Jahren erreicht.
Peter
E
Erika Ciesla
Am 20.06.25 um 09:47 Uhr Thomas Heger schrieb:
Nein, tut sie nicht. Aber sie gründet auf Evidenz. Und Dein Erdwachstum ist nunmal eben nicht evident (er ist nicht nachweisbar (was Du ja auch zugibst)). Überdies ist es mit den bereits bekannten Naturgesetzen unvereinbar.
Wenn Du „Wahrheit“ suchst, dann geh bitte zu den Pfaffen in die Kirche und halte Dich von der Wissenschaft fern.
Das wird ja auch nicht beschlossen, sondern erkannt.
Nein, das müssen wir™ nicht. Überdies ist Deine GE-Hypothese bereits falsifiziert; sie steht im Widerspruch zur Plattentektonik nach Alfred Wegener, die wiederum _nachweislich_ richtig ist, denn DAS können wir messen!
Ich wiederhole: die Plattentektonik ist evident, die GE-Hypothese ist es nicht.
Aber mal was anderes. Was stört Dich denn an der Plattentektonik?
Sie gründet auf:
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nein!
Insbesondere ist die Wissenschaft kein Rummelplatz auf dem jeder beliebige Heiopei seine Wahnvorstellungen vorführen darf.
Überdies ist es nicht ihr Job solche Wahnvorstellungen zu widerlegen oder sich überhaupt damit zu beschäftigen.
👋 Grüßchen!
𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼́𝓵𝓪 😊️
P
Peter Veith
Erika Ciesla schrieb am 21.06.2025 um 11:44:
Nicht wirklich.
Du weißt schon, daß "Evidenz" zwar aus dem Lateinischen kommt, aber aus den US-Raum in die Populärwissenschaft eingeschleppt und zu allem Überfluß eine Vielzahl von Bedeutungen haben kann?!
Hinweis:
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Sympathisch sind mir die _empirische Nachweise_ in den Wissenschaften schon[*]. Solange diese aber nicht theoretisch untermauert sind, könnte es sich um bloße Korrelationen handeln, die zur Untermauerung abstruser Hypothesen dienen.
Zum Selbststudium: Erarbeite Dir den Unterschied zwischen Hypothese, These und Theorie sowie die unterschiedlichen Beweishürden, Danke.
[*]
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Veith
T
Thomas Einzel
Wundern? Nichts. Aber es war für mich eine persönliche, praktische Verifizierung der Theorie mit einem sich über wenige Jahre selbst finanzierenden Experimentes. Ich hatte davor nichts selber mit PV gemacht. ...
Für die danach angeschaffte 11kWp Anlage: Ich wollte ja nur eine schwarzstartfähige Ersatzstromanlage mit Solargenerator, alles andere sind erfreuliche Mitnahmeeffekte >;->
Allein die Verminderung des monatlichen Abschlages an die Stadtwerke um ca. 100€ hat die Familienökonomin schnell von den Mitnahmeeffekten überzeugt, den ganzen Kram gibt es ja nicht geschenkt.
Das hatte Axel so ähnlich geäußert. Ich finde das absurd.
Für meine Zwecke vin mir als nötig eingeschätzt. Wirklich nötig zum überleben sind erstaunlich wenige, andere Dinge. ...
"macht die Dächer voll und Akku sind nur Hobby" wurde so ähnlich von vielen selbst ernannten Experten, z.B auch im photovoltaikforum, auf youtube usw. gesagt. Süden, 15..25°, Dach voll machen, Maximalertrag - und Akku würde sich nicht lohnen das wäre nur Hobby. So oder so ähnlich heulten die Wölfe. Ich fand das etwas komisch, weil eine private Einspeiseanlage mit Eigenverbrauch sehe ich primär zur Verminderung des Elektroenergiebezugs, da gibt es normalerweise erhebliches Einsparpotenzial. Flache Südanlagen erzeugen einen Peak von nicht benötigter Energie vor allem Mittags im Sommer. Das hatte Folgen:
"ab Inbetriebnahme 25.02.2025" schrieb mein VNB:
"Die technischen Vorgaben gemäß § 9 Abs. 2 EEG besagen, dass für EEG- und KWK-Anlagen von weniger als 100 kW die maximale Wirkleistungseinspeisung auf 60 Prozent der installierten Leistung begrenzt werden muss. Diese Anforderung gilt auch, wenn ein intelligentes Messsystem (iMSys) und eine Steuerungseinrichtung verbaut sind, aber die Steuerungseinrichtung noch nicht erfolgreich getestet wurde."
Da war so ähnlich zu erwarten.
Ich habe eine Dachfläche mit 60...70m² in Süd-Süd-Ost Ausrichtung mit gut 40° Neigung. Im Winter bis zum Nachmittag von gegenüber gelegenen Berg verschattet, aber im Sommer könnte ich da ganz viel Energie erzeugen. Warum habe ich wohl diese Dachfläche nicht für mein PV genommen, sondern zwei Teilflächen Richtung Süd-Westen, die im Winter nicht 3/4 tägig verschattet sind?
Strebe ich nicht, >60% Eigenverbrauch sollte es werden, was ich übertroffen habe. 100% sind im Winter ziemlich unrealistisch.
Du hast mich eventuell nicht ganz richtig verstanden oder ich habe es zu ungenau geschrieben, sorry. Die 600VA Steckersolaranlage war Verifizierung, praktische Erfahrungen und Messwerte sammeln. An der Steckersolaranlage war kein Akku.
Meine Erkenntnisse flossen dann in die Dimensionierung meiner 11kWp Anlage mit Akku ein.
Natürlich kein Argument gegen private PV, im Gegenteil.
E
Erika Ciesla
Am 20.06.25 um 20:32 Uhr Sieghard Schicktanz schrieb:
Daß man etwas, das es gar nicht gibt, auch gar nicht messen kann, kommt mir irgend wie logisch vor. ;-)
Ja, im Atlantik. Ebenso meßbar ist aber auch die Subduktion Pazifik. Und Die Summe aus der atlantischer Expansion und der pazifischer Subduktion ist, Überraschung, ist Null!
Nein, das machen wir heute mit Satelliten, und das sogar auf den Zenti– meter genau
Und nochmal: waren!
Diese Idee wurde als falsch erkannt und verworfen. Also „falsifiziert“, wie die Intellektüllen sagen.
Aha!
👋 Grüßchen!
𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼́𝓵𝓪 😊️
B
Bernd Laengerich
Am 21.06.2025 um 09:29 schrieb Volker Bartheld:
Das ist doch ganz einfach, wenn das Modell der Umlage auf den Verbrauch nicht (mehr) tragfähig erscheint, wechselt man auf ein anderes. Monatlicher Bereitstellungspreis auf eine bestimmte Maximalleistung z.B. Kommt natürlich Geschrei von den Leuten, die relativ wenig verbrauchen, aber z.B. ihr Duschwasser mit einem DLH erzeugen.
Auch da gäbe es ja ein einfaches Mittel: Deutschlandticket statt Einzelfahrscheine.
"Interessant" in dem Zusammenhang ist beispielsweise, wie die Energieerzeuger/Netz- und Meßstellenbetreiber selbst argumentieren. Da wird in den Normungsausschüssen lauthals herumgetönt, das ginge alles gar nicht, das müsse alles von denen gesteuert werden (egal ob Wallbox, Wärmepumpe, Balkonkraftwerkenergieeinspeisung oder sonstwas). Dabei kriegen viele es noch nicht einmal gebacken, die Haushalte mit der gesetzlich(!) vorgeschriebenen Meßeinrichtung oder innerhalb der gesetzlich(!) vorgeschriebenen Frist überhaupt zu antworten. Finde ich ja spannand, wie sie dann Tante Elfriedes Durchlauferhitzer bei Bedarf zu- oder abschalten wollen, weil Horst nebenan seinen Rasierer ein- oder aussteckt. Ach ja, nach fast 2 Jahren haben sie bei mir angefragt, ich möge den Batteriespeicher doch anmelden. Ich habe dann die fast 2 Jahre alte Anmeldebestätigung des MaStR nochmal hingeschickt. Mal sehen ob in 2 Jahren wieder eine Antwort kommt (Und ich hatte den tatsächlich erst später registriert, weil der Elektrobetrieb irgendwie zwar alles zusammen aufgebaut und beim Netzbetrieb angemeldet hat, aber nur die Erzeugungsanlage im MaStR registriert hatte).
Bernd, Sozialparasit[TM] mit €18,00 pro Monat Einspeisevergütung.
V
Volker Bartheld
Oh Gott! Ein anderes ABRECHNUNGSMODELL?!?!!!!111einself Also Du bist ja naiv. Am Ende haben die Leuts die Schnauze voll, machen ihren Strom selbst und SAGEN ES NICHT?!? Was da alles passieren kann!
Das defizitäre Deutschlandticket? Haben wir leider kein Geld mehr für, Wirtschaftssubventionen, Rüstung, Whatever it Takes! Make Rheinmetall Great Again!
Naja, das kennen wir ja von der Bundespost und ihrer Erbin der Telekom. Fand ich schon damals affig, Akustikkoppler gebaut und dann direkt angeschlossen...
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irgendwann dann Datenklo und Importmodem von USR.
Ich war ja der naiven Annahme, dass man inzwischen sein Elektroauto als Batteriespeicher am Smart-Grid partizipieren lassen könnte. Zumindest las sich
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Überfliegen so. Aber, o tempora o mores: Gesetzesänderungen, keine passenden Wallboxen, Doppelbesteuerung, Infrastruktur, Gewährleistungsfragen. Warten wir lieber auf den Fusionsreaktor.
*LOL* Wie hoch sind eigentlich die Strafen, wenn man sein Solarzeugs NICHT beim MaStR anmeldet? Man munkelt ja von tausenden Euros:
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wäre natürlich unschön. Da überziehe ich lieber die HU, fahre mit einer Krawallbüchse rum oder klebe mich auf der Straße fest.
Pfui! Schäm Dich! Wenn das Jeder machte!
Volker
A
Axel Berger
Das ist ein zwar extrem grober, aber dafür besonders leicht erhältlicher Schätzwert. Solarpaneele, Wechselrichter u.a. bestehen fast nur aus Rohstoff und Energie ohne Handarbeit. Was also kein Geld spart, wird auch auch den Rohstoff- und Energieverbrauch nicht mindern und die Kohlendioxidemission wohl auch kaum.
Man kann mit viel Aufwand versuchen, Stoff- und Energieströme der ganzen Kette zusammenzutragen. Im Prinzip geht das, in der Praxis sind die Fehler dabei meist noch größer als die Grobabschätzung aus dem Preis allein.
Siehst Du, auch das ist seit meiner kleinen Anschaffung einfach nur noch falsch. Mit so wenig Aufwand kann man Kläffern den Wind aus den Segeln nehmen. allein dafür hat sich der Kauf gelohnt. Heute habe ich bis jetzt (20:00 h) 4.2 kWh verbraucht und 4.9 kWh erzeugt. Ob ich damit irgendjemandem außer meiner eigenen Brieftasche etwas gutes getan habe, wäre erst zu prüfen. In der Zeit des Hauptertrages war der Marktpreis negativ also unerwünscht. Bei 18 % Eigennutzung (es ist mehr, aber den genaueren Wert erfasse ich derzeit nur monatlich) habe ich 27 Cent verdient. Zur Amortisation in zehn Jahren brauche ich 16 Ct/d.
A
Axel Berger
Ja natürlich. Ein auf Prämissen aufbauendes Argument verliert seine Gültigkeit, wenn die Prämissen sich ändern. Bis sie das tun, gilt es aber, auch wenn in einem hypothetischen anderen Universum eine ander Welt vorstellbar wäre.
Das Geld, um das sich die Haushaltskasse der Selbsterzeuger verbessert, kommt irgendwo her. Aber egal, im deutschen Fernsehen kann man völlig ohne widerspruch und Rückfrage sagen "es ist ja nur [das] Geld [anderer Leute]".
T
Thomas Einzel
Am 21.06.2025 um 19:07 schrieb Volker Bartheld: ...
Kann man machen, viele Auto sind dazu schon in der Lage, aber, aber, aber,man braucht dazu eine ziemlich andere "Wallbox". Klar, die muss für V2Drehstrom auch einen recht kräftigen Einspeise-Wechselrichter haben, denn der Fahrzeugakku gibt schließlich nur DC ab. Und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit muss diese Auto/WR-Wallbox Kombi der auch spätestens ab 02/2025 vom VNB gesteuert werden können - gibt es eigentlich dafür schon eine eigene Anmeldung im MaStR? (jemand könnte ja auf die Idee kommen seine bei AG oder wo auch immer billige bis kostenlos geladenen Elektroenergie so zum Höchstpreis zu verkaufen) Diese ganzen Aufwendungen muss man kaufmännisch erst mal gegenrechnen. Plus Kalkulation der Degradation des Fahrakkus. Wer will das dann privat immer noch? VNB sind in der Regel Töchter von Energiekonzernen. Ein Schelm, wer...
Vermutlich wurde unsere Spezies aus Borg und Ferengi gekreuzt, plus ein bisschen Klingonen, damit es angriffslustiger wird.
V
Volker Bartheld
Ich erwähne das ja nur, weil wir über die Dunkelflautenspeicherproblematik gesprochen haben und es bei oberflächlicher Betrachtung in der Presse immer heißt, man könnte da jetzt ruckizucki und ohne größeren Aufwand seine wegen Reichweitenparanoia vollkommen überdimensionierte E-Karre anschließen, die 90% der Zeit sowieso nur ungenutzt mit randvollem Akku rumsteht, bevor sie sich gefüllt mit 100kg Fleisch durch den Stau schleppt, dabei durchschnittlich 16 Kilometer je Weg und täglich insgesamt rund 40km zurücklegt [1], um dann mit einem vom KBA anno 2011 geschätzten Durchschnittsalter von 15 Jahren endgültig stillgelegt werden [2].
Aber man muss "Das Elektroauto als Stromspeicher: So funktioniert bidirektionales Laden" des ADAC wohl eher als bayrisches Hädikanntiwari verstehen, als Utopie, die irgendwie, irgendwo, irgendwann vielleicht mal Realität wird, wenn die vielen Beteiligten alles richtig machen.
Ist die Situation denn bei dedizierten bzw. stationären Batteriespeichern für Privatpersonen schon weiter? Ich meine hier nicht irgendwelchen Prepperkram mit einem Konvolut an ausrangierten UPS- und Autobatterien für die Gartenlaube, sondern Anlagen, die dem Reifegrad von PV ebenbürtig sind - ohne Potential zum lustigen Tischfeuerwerk.
Du hattest was zu Deiner 11kWp-Anlage erwähnt - wenn man z. B. 100kWh wegspeichern will, wird das schon ein ganz schöner Schrank [3][4][5][6]. Bis auf [7] steht da überall verdächtigerweise "Preis auf Anfrage" und das fixfertige Ding von Blauhoff schlägt mit 43k€ zu Buche. Da muss man also erstmal 100MWh umsetzen (ich habe einen fünfköpfigen Haushalt mit etwa 4MWh/a und einen regionalen Ökostromtarif zugrunde gelegt, man gönnt sich ja sonst nix), bis die Rentabilitätsgrenze in Sicht kommt.
Magst Du Details zu Deinem Projekt erzählen - interessiert mich wirklich. Nicht, dass ich in meiner Mietwohnung Bedarf in dieser Größenordnung hätte (die letzten
358 Tage habe ich ~800kWh verbraucht), aber vielleicht gibts das ja auch zwei Nummern kleiner.
Obwohl ich bei der stumpfen Durchschnittsrechnung auf ~100W komme und dann schon wieder so meine Zweifel habe, ob es im Land der geregelten Verhältnisse zum steckerfertigen Balkonsolarkraftwerk auch eine steckerfertige Batterielösung gibt. [8] klingt nicht so euphorisch, aber in Extrapolation des Solarpaket I von
2024 würde ich - in wie immer grenzenloser Naivität - annehmen, mein Batteriespeicher dürfe dann wohl auch max. 800W zurückspeisen, wenn die Sonne nicht scheint.
Ich habe das etwas kleinere Schrankmodell mit 77kWh. Wegen seiner hohen Masse wurde das gleich mit Rädern und Motoren ausgeliefert.
11kWp mit 27 bifazialen 1,9x m² Modulen (Kioto/Sonnenkraft) in 2 Strings Süd-West an einem SMA 10.0 Tripower SE. 19 Module 2023, 8 Module 2024. Akku ist ein BYD HVS, der kann mit 10KW laden und entladen. Ein Leistungsmesser von SMA (Home Manager 2.0) in der Hauptverteilung liefert die für Regelungen erforderlichen Werte an Wechselrichter und seine Peripherie. Ein paar Shellys schalten Waschmaschine u.a. Haushaltsgeräte nach einstellbarer PV-Anteil Schwellen. Wenn o.a. fahrbarer Akku (hergestellt in Mlada Boleslav) geladen wird, mache ich das mit einem 11kW go-eCharger. Bei ausreichend Sonne wird der Lader via WLAN von einem Raspi mit evcc nur im Solarüberschuss geregelt (1 und
3-Phasenautomatik zwischen 1,6 bis 11kW). Dauert länger (geht hier bis etwa 9kVA am Nachmittag hoch). Der Lader und evcc zusammen sollten auch eine 4,2kW VNB Abregelung (EnWG $14a) hinbekommen, die den Solarüberschuss unbehelligt läßt.
Netzwerktechnisch läuft das alles einem gesondertem VLAN, nur der BYD ist nochmal extra eingesperrt. Statistikfunktionen und Shelly Einstellungen gibt es in der SMA Cloud, alle restlichen Funktionen inkl. ein paar einfache Statistiken laufen auch ohne Internetverbindung lokal im LAN - das war mir wichtig.
Über alles bis heute, gemessen (hatte ich schon gepostet): Autarkiequote 71 % Eigenverbrauchsquote 43 % Direktverbrauchsquote 20 %
Die Autarkiequote steigt, sie lag 2023 ab Ende August bei 54%, im vollen Jahr 2024 bei 71% und bisher 2025 bei 81%. Klar, die Anlage wurde ja erweitert. Ich produziere nach der Erweiterung 2024 im Jahr über das doppelte von dem was ich verbrauche, trotzdem fast nichts von Ende November bis Januar. Mein Verbrauch lag mit 3 Generationen im Haus bei ursprünglich um die
5,5MWh/a, meine asozialen Einsparungen durch Kühlschränke, Pumpen und Leuchtmittel mit teilweise drastisch weniger Energiebedarf drücken das auf 4700...4800kWh/a. In den letzten 12 Monaten bin ich nun bei ca.
1300kWh Bezug. Ein BEV (ohne Förderung!) ist da schon mit dabei.
Angemeldet beim VNB ist das alles (PV, Akku, Lader) seit 2023 vom Elektromeister, eine Einspeisevergütung habe ich allerdings noch nicht bekommen, aber sogar schon Durchhalte-Bettelbriefe. Ob mir der Mutterkonzern des VNB auch mal >500€ über >1,5a für nichts stunden würde, weil ich z.B. gerade mit Hochdruck an der Abarbeitung meiner Rechnungen arbeite und er sich noch etwas gedulden müsste? (nur rhetorische Frage)
Rückfragen gern (außer zum VNB Ärger).
Für Steckersolar finde ich die Ansätze der Ideen mit einer dafür ausgelegten Powerstation mit MC4 Steckern und 2kWp mal gar nicht so schlecht. So kann man den Akku mit bis zu 2kW DC legal laden und an der Powerstation sogar eine nicht netzgekoppelte Steckdose >800VA haben, sogar für Notstrom. Netzgekoppelt gibt es dann einen Wechselrichter mit
800VA. Das ganze sehe ich nur sinnvoll mit einer Leistungsmessung in der HV und einer Regelung mindestens im Akku Einspeisebetrieb. Gibt es tatsächlich so zu kaufen. Mir gefällt an solchen Geräten nicht, dass man die Module nicht in einen String schalten kann - die ich bisher gesehen habe, vertragen bezüglich Spannung nur ein Modul an ihren MPPTs. Wenn man die Module auf ein Garagen/Schuppen/...Dach bringt, hätte man dann den Spaß 8 oder 10 DC Kabel bis zum Akku bringen zu dürfen, da dieser im Regelfall nicht für den ganzjährigen Außenbetrieb ausgelegt. Aber das ist nur eine persönliche Befindlichkeit.
BTW: ich sehe hier[tm], dass kaum noch PV Anlagen >2kWp neu gebaut werden, die Freundlichkeit und das Entgegenkommen der VNB animiert die Leute offenbar dazu, nur noch 2...5 Module und vermutlich Steckersolargerätete zu bauen. Kein Elektromeister, keine Anmeldung (nur MaStR) kein weiteres irgendwas. Da ich darauf achte, habe ich viele neue dieser 2 oder 4 PV Modul Anlagen gesehen. Das wird den Mutterkonzernen der VNB aber auch nicht gefallen, als nächstes vermute ich Maßnahmen gegen diese schlimmen Steckersolargeräte.
F
Fritz
On 20.06.25 near 09:47, Thomas Heger suggested:
Wennst nicht mehr weiter weist, kommen schwachsinnige Beschuldigungen daher!
F
Fritz
On 20.06.25 near 20:32, Sieghard Schicktanz suggested:
Gab mal Orte die waren voll von solchen Leuten ....
F
Fritz
On 20.06.25 near 09:17, Erika Ciesla suggested:
......
Heger kommt mir so vor wie all jene Typen die sich gscheiter als Einstein halten, seine RT & ART in Zweifel und behaupten bessere Theorien erfunden zu haben .... nur nachweisen konnte von denen das bisher keiner!
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