Derweil klatschen wir hocherfreut Beifall für Solardächer...
Derweil klatschen wir hocherfreut Beifall für Solardächer...
Am 14.05.25 um 09:04 Uhr Thomas Heger schrieb:
Nö, tut er nicht. Diese Größen korrelieren nämlich miteinander, ...
... und zwar so: Aₒ = 4πr²
In der Tat, das ist richtig, findet aber nicht statt.
Ja, tut der aber nicht.
Das könnte man, wenn es denn stattfände. Tatsächlich sinkt er nicht.
👋 Grüßchen!
𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼́𝓵𝓪 😊️
"Eher wird ein Deutscher Papst als daß Apple Intel-CPUs einsetzen würde."
Dennis
Am 25.05.25 um 18:20 schrieb Eric Bruecklmeier:
Unser Energietechnik-Prof. sagte +-1974 "mindestens 50 Jahre" Da lag er eigentlich richtig.
Der von Elektronik 101 sagte etwa zur gleichen Zeit: "Meine Dame & Herren, nun verstehen Sie, warum CMOS niemals schnell sein wird." Das war ein Schuss in den Ofen.
Gerhard
Den Propheten unterscheidet vom Glücksspieler, dass ersterer mit seinen binären Prognosen in signifikant mehr als 50% der Fälle richtig liegt.
Vol"Ob Spaltreaktoren jemals ein kommerzieller Erfolg waren, bedürfte ggfs. auch noch der Diskussion. Ich könnte mir jedenfalls vorstellen, dass man mit genug Subvention und Umweltvergewaltigung auch Gold großtechnisch durch Neutronentransmutation aus Quecksilber erzeugt. Einen kommerziellen Erfolg würde ich das Unterfangen dennoch nicht nennen."ker
Beim Papst und den CPUs hing die Entscheidung an einzelnen Menschen. Bei der Kernfusion hat die Physik einschließlich diverser Materialeigenschaft ein deutliches Wort mitzureden. Selbst der für ein Kraftwerk doch recht grundlegende Meilenstein "Betrieb mit mehr energetischer Output in Form von elektrischen Strom, als zum Betrieb erforderlicher Input" wird frühestens in ein paar Jahrzehnten erreicht werden. Von Kostendeckung oder gar monetärem Return-of-Investment ist da bei weitem noch nicht die Rede.
Außerdem ist die Hürde "kommerzieller Erfolg" in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen. Solar und Wind unterbieten bei den Kosten selbst die Kernspaltung so deutlich, dass man von der Differenz auch noch Speicher für die berüchtigte Dunkelflaute daneben stellen kann.
---<)kaiamrtin(>---
Wie so oft bei solchen Kosten-Angaben (besonders von Grünen) werden wieder zwei nicht vergleichbare Szenarien verglichen: Kosten für
- die von Wind und Wetter abhängigen "Erneuerbaren"
- die nur vom Einschalter abhängige, immer regel- und gleichmäßig zur Verfügung stehende Atomernergie (multipliziert mit Angst-Faktor).
Solange wir nicht über zuverlässige Speicher und Netze verfügen, kann niemand sagen, was uns der Kram letztlich kosten wird. Ich möchte auch gerne mal Solar-Panels oder Windmühlen sehen, die nur mittels erneuer- barer Energie hergestellt wurden.
Grüße, H.
Also dass Du ausgerechnet die Kosten "selbst der Kernspaltung" als größte Konkurrentin zu PV und Wind anführst, lässt sich wohl nur durch die Rahmenbedingungen "im Betrieb weitestgehend CO2-neutral", "unter Vernachlässigung aller Risiken", "falls ein kostengünstiges Endlager bzw. sonstige Entsorgungs- oder Recyclingmöglichkeiten für abgebranntes Material vom Himmel fallen", "ohne Berücksichtigung der finanziellen Aspekte bei der Brennstofferzeugung angesichts immer knapperer und insbesondere ausländischer Ressourcen" und "falls wir den Betreibern weiter ordentlich staatliche Subventionen in den Hintern blasen" begründen.
So wie ich Deutschlands intelligentester Diplomphysiker mit Wohnsitz im Raum München bin, unter all dn zahlreichen den Studenten, die 1990 in "Technische Physik" mit der Diplomarbeit "Physikalische Aspekte eines optischen Positionsüberwachungssystems höchster Präzision für das Myonspektrometer des ATLAS-Detektors am CERN" am Max-Planck-Institut für Physik abgeschlossen haben und deren Nachname mit männlicher Gesichtsbehaarung und einem durch kühne Taten auszeichnender Kämpfer zu tun hat.
Das Kernkraftwerk als finanziell-ökologischer Exkulpativ sozusagen.
Wenn selbst die Nuklearfanboys in Frankreich und England mit Flamanville und Hinkley Point ein finanzielles Desaster nach dem anderen hinlegen, wird der Renaissance deutscher Kernenergie wohl auch keine besonders rosige Zukunft beschieden sein - egal wie sehr der bayrische Landesvater an jedem Haus einen Balkon-Atom-Reaktor sehen will und die Wirrköpfe bei der AFD Windräder der Schande niederreißen.
Denn mit der heißen Luft aus den Mündern von Söder und Weidel lässt sich nunmal keine Gasturbine antreiben, da hat - um es mit Deinen Worten zu sagen - nicht nur die Physik einschließlich diverser Materialeigenschaften ein deutliches Wort mitzureden, sondern auch gewisse marktökonomische Gesetzmäßigkeiten. Bei denen mit einem Sack voller Steuergelder aus einem fetten roten Minus noch lange kein schwarzes Plus wird, so wie ein "Sondervermögen" nichts mit irgendwelchen Guthaben zu tun hat - vielmehr mit Neuverschuldung.
Volker
Im Sommer mittags und wohl auch nachfrageunabhängig im Jahresmittel. Der Preis für ein Gesamtsystem mit Speicher, das zuverläsig den Strom dann liefert, wenn er gebraucht wird, liegt erheblich höher. Ein Kernkraftwerk kann das.
Vorrechnen.
Betriebswirtschaftliche Betrachtungen sind bei manchen Leuten verpönt, zumindest dann, wenn sie zu ungern gesehenen Ergebnissen führen. Dass neben den Kosten für PV-Anlagen und Windräder (u.a.) auch die Kosten des angesichts der Jahresverfügbarkeit von ca. 10% bei PV-Anlagen und immerhin ca. 20% bei WK-Anlagen erforderlichen 100% Backups zu berücksichtigen wären, wird da gern vergessen
Lieber nicht, das könnte die Befürworter des Sonnen- und Windstroms verunsichern.
In jedem Fall sollten wir doch ganz bestimmt froh sein um den Erfolg der Energiewende, da wir ansonsten wohl kaum die weltweit günstigsten Strompreise für unseren seit vielen Jahren andauernden wirtschaftlichen Aufschwung zu verzeichnen hätten...
MfG Rupert
Ich gewichte stündlich, jeweils eine Minute vor der Umschaltung, meinen in den letzten 60 Minuten erzeugten Strom mit dem EPEX Börsenpreis. Der aufsummierte Marktwert geteilt durch die aufsummierte Erzeugung ergibt den mittleren Wert meiner Stromerzeugung. Er beträgt seit Sptember 3.18 Ct/kWh und im Juni bisher 2.04 Ct/kWh.
Strom, den keiner haben und schon gar nicht bezahlen will, wäre normalerweise nicht anders sondern gar nicht erzeugt worden. Die Kohlendioxidersparnis ist dann exakt null oder sogar negativ. Kostenpflichtige Entsorgung muß bezahlt werden, weil sie Aufwand bedeutet, und Aufwand ist immer mit Emissionen verbunden.
Rund ein Drittel meines erzeugten Stroms verbrauche ich selbst. Mit jeder kWh spare ich 30 Ct auch zu Zeiten negativen Börsenpreises. Das ist echtes Geld und es fließt in meine Tasche. Man muß also fragen, wo es herkommt und wem es zu meinen Gunsten weggenommen wird. (Den Börsenpreis darf man abziehen. Das ist die eingesparte Erzeugung. Das Netz nutze ich weiter, sogar mehr, und die mit Steuern und Gebühren erbrachten Leistungen ebenso.)
Hallo Axel,
Du schriebst am Fri, 13 Jun 2025 17:35:29 +0200:
Und das "garnicht erzeugen" geht besonders einfach mit PV und nicht viel schwieriger mit Windkraft. Mit einem konventionellen Kraftwerk sinkt halt "nur" die Auslastung, was heißt, daß mit etwa gleichem Brennstoffverbrauch entsprechend weniger Strom erzeugt wird; die "überschüssige" Energie wird "abgeblasen" - der Kühlfluß oder die Umgebungsluft aufgeheizt.
Genau, bei konventioneller Erzeugung ist das nicht zu vermeiden.
Das trifft nur auf die konventionelle Erzeugung zu. Welchen Aufwand macht es Dir, zu verhindern, daß Deine Balkonanlage Strom erzeugt? Hast Du da einen dicken Heizwiderstand einbauen müssen, der Dir dann ungebeten die Wohnung heizt? Und nichtmal der würde Emissionen erzeugen. Also nee. Manchmal muß man sich schon echt fragen, was manche Leute so an unreflektierten Pseudo-Argumenten von sich geben...
Am Freitag000014, 14.06.2024 um 20:33 schrieb Sieghard Schicktanz:
Klar, das gibt es schon.
Allerdings war Hilgenberg Profi und angestellt an der damaligen Universität von Charlottenburg.
Die heißt heute TU-Berlin, denn Charlottenburg ist seit langem keine selbständige Stadt mehr.
Ich selber habe übrigens sehr viel Zeit in dem Gebäude verbracht, wo auch Hilgenberg gearbeitet hatte (das Gebäude 'BH' am Ernst-Reuter-Platz).
Dann sind wir uns ja zumindest teilweise einig.
Das kann man am besten an den Videos von Neal Adams sehen:
Der Schwachsinn der Plattentektonik basiert auf genau dieser Vermutung, obwohl das natürlich totaler Stuss ist.
Die Ozeane sind nämlich zwar tief, aber ungleich flacher als die tektonischen Platten dick sind.
Die Krustenplatten haben nämlich eine Dicke von etwa 30 km und mehr, während die Ozeane im Schnitt etwa 5 km tief sind.
Daher kann man das Wasser weitgehend ignorieren und nur die tektonischen Platten betrachten.
Diese sind zwar unter den Ozeanen deutlich dünner als beispielsweise unterhalb von Gebirgen an Land.
Aber z.B. 25 km Dicke ist immer noch erheblich.
Dabei handelt es sich um Gestein und zwar idR in kristalliner Form.
Diese dicken Gesteinsplatten kann man nun keineswegs 'variabel' nennen.
Die Platten unterhalb der Meere sind also auch tektonische Platten und keineswegs nur 'Zwischenräume'.
Die Idee, dass Kontinenten quasi im Meer umherschwimmen, die ist kopfkranker Schwachsinn!
..
TH
Die kriegen ja noch nicht mal den Brenner-Nordzulauf oder einen größeren Bahnhof hin. Bevor man es nicht schafft Tunnelzufahrten oder Bahnhöfe zu bauen, sollte man über Atomkraftwerke nicht mal nachdenken.
/ralph
Aber immer noch unter den Kosten eines Atomkraftwerks oder ungefähr gleich teuer.
Nicht wirklich. Z.B. gibt es Studien wie die da:
Man mag einzelne Annahmen nicht akzeptieren, und das ist halt eine reine US-Studie, aber die Größenordnungen könnten Stimmen: D.h. Atomkraft ist nicht besonders billig, und nur "besonders billig" würde rechtfertigen, dass man sich das ganze antut. Wegen "10% billiger als ein Solarpanel mit Batterie" tut sich niemand das mit der Atomkraft an. Nicht finanziell, nicht politisch.
Atomkraft kommt weltweit unter Kostendruck, und wird nur mehr in Ausnahmefällen gebaut, während Solarpanels und Batterien mehr oder weniger exponentiell wachsen, zu letzt besonders heftig in Pakistan.
/ralph
Think Big*)! Die Fähigkeiten steigen mit den Herausforderungen. Habe ich mal in einem Seminar für Manager gehört. Und es wirkt, Söder wird ein nützliches Mitglied der Gesellschaft:
Volker
Und selbst wenn's teurer wäre:
- das Betriebsrisiko ist weitaus geringer. Ein abgefackeltes Windrad oder Batteriespeicher bleibt ein reiner Sachschaden mit minimalen, örtlich begrenzen Nebenwirkungen. Ein Atomunfall mit ordentlich Fallout ist in einem dicht besiedelten Land wie Deutschland kaum auszumalen.
- das Müllproblem ist weitaus geringer. Zwar gibt es noch kein sinnvolles Recycling für die Faserverbundwerkstoffe der Windradflügel oder die Solarpanels, aber diese verhalten sich auch ziemlich inert, wenn man sie vorerst einfach deponiert.
- man ist für den laufenden Betrieb der Anlagen nicht von ausländischen Zulieferern abhängig, die Betriebskosten unterliegen kaum politischen Schwankungen. Für Atombrennstoff hingegen gibt es nur wenige Lieferanten, und wenn die aus politischen Gründen "nö" sagen, hast du die tollste Dunkelflaute aller Zeiten.
Eigentlich überall auf der Welt:
Es ging/geht um die Wirtschaflichkeit von Kernfusion. Offenbar verliert selbst diese lange eingeführte und erprobte Technologie wirtschaftlich gegen Solar und Wind. Um so weniger wahrscheinlich ist es, dass Kernfusion innerhalb weniger Jahrzehnte den Energiemarkt durch niedrige Kosten übernehmen wird.
Beim Kraftwerksneubau spielt Kernkraft global keine quantitativ relevante Rolle. Dieser Markt wird im Moment dominiert durch Solar (>50%), dann Wind und mit deutlichem Abstand Kohle, Gas und Hydro.
Siehe zum Beispiel:
Lazard beansprucht, diese Faktoren bei der Ermittlung der anfallenden Stromgestehungskosten zu berücksichtigen. Dabei stützen sie sich auf tatsächlich gezahlte Beträge und real gebaute Kraftwerke. Details:
Hier als übersichtlicher Graph über die Zeit von 2008 bis 2023:
---<)kaimartin(>---
Hallo Thomas,
Du schriebst am Sat, 14 Jun 2025 08:41:38 +0200:
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
So? Dann willst Du die "offensichtliche Verbreiterung der Ozeane" jetzt doch anders erklären als durch Erdwachstum? Dann erklär'mal, was Du jetzt erklren willst.
...
Nein, das kann man da ganz und garnicht sehen, da kann man nur sehen, wie sich ein (unterbeschäftigter) Animateur & Artist so einen Vorgang ohne Rücksicht auf Forschungsergebnisse zusammengebastelt hat.
Du könntest mal was intelligenteres äußern als solche haltlosen Tiraden gegen Deine "bestgehasste" Gegentheorie.
Ja, schließlich sind die ja auch durch, sicher auch mehrfaches, Auffalten und Übereinanderschieben der primorialöen Platten entstanden. Dadurch haben sich halt Bereiche entwickelt, die bei einem späteren solchen Vorgang schon dicker waren, wodurch sie leichter der Ozeanboden überfahren konnten und dadurch noch weiter in der Dicke anwuchsen. Eigentlich ein ganz natürlich zu erartender Vorgang, der auch gleich die _Entstehung_ der Kontinental- Platten erklrt. Wie komme diese anormal dicken Bereiche denn eigentlich bei der "growing earth"-Hypothese zustande?
Was genau hast Du an "auch noch Speicher für die berüchtigte Dunkelflaute daneben stellen" nicht verstanden?
Es hat schon seinen Grund, warum Solarenergie global mehr als die Hälfte der aktuell neu installierten Leistung ausmacht. Siehe:
Dezentrale Erzeugung braucht grundsätzlich weniger Netze als wenige zentrale Großkraftwerke.
In etwa so wie die Ewigkeitskosten des Kohleabbaus im Rheinland, die Kosten der nuklearen Endlagerung oder der durch fosssile Verbrennung bewirkte Meeresanstieg und vermehrte Extremwetter. Ganz zu schweigen von den Auswirkungen, die eine durch abschmelzendes grönländisches Süßwassereis zusammenbrechende AMOC haben würde. Ohne AMOC kein Golfstrom. Und ohne Golfstrom kein gemäßigtes europäisches Klima...
Weißt Du, was FUD ist?
---<)kaimartin(>---
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