May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies
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Sieghard Schicktanz
Hallo Ralph,
Du schriebst am Thu, 22 May 2025 05:04:07 -0000 (UTC):
Die Mengen hat Volker ja letthin abgeschätt, da kommt schon was im viel kg- bis Tonnenbereich über die Betriebseit 'raus. Ja, die Verschwendung für den Party-"Bedarf" ist, ä, unglücklich. Aber was "braucht" MRT an He? Wenn Du auf supraleitende Magnete anspielst - die arbeiten mit einem geschlossenen Kreislauf, da geht nichts relevantes verloren. Es gibt schließlich auch für He inwischen Möglichkeiten, seine Diffusionsfreudigkeit zu begrenzen.
Bei Blei-Akkus sind's inzwischen "gut über" 100 Jahre, und es gibt trotzdem immer wieder neue Entwicklungen und Ausführungen. Ni-Akkus leiden noch immer unter den jahrehntelanen Begrenzungen durch die Patentlae damals bei NiMH.
Was wird dafür eigentlich _nicht_ ausprobiert, wenn's auch nur marginal bessere Profite zu versprechen scheint?
Eher weniger, die habe ja ihre "eigenen" Li-Akkus. Aber Konkurrenz jeder Coleur "beobachten" werden sie sicher.
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S
Sieghard Schicktanz
Hallo Ralph,
Du schriebst am Thu, 22 May 2025 05:05:40 -0000 (UTC):
Wenn Du da noch erklären könntest, warum und - vor allem - _WIE_ die Magnete das He (im geschlossenen Kühlkreislauf für die Supraleiter, meinst Du wohl) _verbrauchen_ sollen?
M
Marc Haber
Die allerdings sowieso im Haus bleiben und deswegen nicht so schlimm sind wie es in den standardisierten Rechnungen erscheint.
Auch das ist nur rechnerisch, der Großteil der Wärme geht dorthin wo die Gebäudeheizung dann weniger arbeiten muss.
Grüße Marc
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Axel,
Du schriebst am Wed, 21 May 2025 20:19:00 +0200:
... ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
^^^^^^^^^^^^^^^^^ Wirfst Du hier zwei unterschiedliche Sachen in den selben Topf?
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Wolfgang Strobl
Am Wed, 21 May 2025 22:29:10 +0200 schrieb Sieghard Schicktanz snipped-for-privacy@SchS.de:
Nein, nichts davon habe ich geschrieben.
Das ist für das, was ich schrieb, wohl eher belanglos.
Nein, ist es nicht.
Welchen Teil von "BYD’s Battery Revolution — No Lithium, No Limits" hast du übersehen? BYD verwendet nicht Lithium-Ionen, sondern Natrium-Ionen.
Dann muss das hier
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wohl auf Einbildung beruhen.
"Volkswagen-backed EV maker rolls out first sodium-ion battery powered electric car". Das war 2023.
Oder das hier
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Thomas Prufer
Jupp, DLH -- die Untertisch-Speicher sind ja dauerwarm und nuckeln dafür Strom. Grad bei einem Waschbecken das nicht einmal täglich verwedet wird ist das ungut. Ich bin mir da sicher denn die Durchlauferhitzer waren mir bis dahin nicht untergekommen. War ja auch von Grund auf geplant, Neubau, könnte also auch zB mit dickerer Leitung angeschlossen gewesen sein...
Thomas Prufer
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Thomas Prufer
... oder eine Zirkulation eingebaut werden.
Thomas Prufer
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Axel Berger
Im Einfamilienhaus vielleicht. Neue Mehrfamilienhäuser haben belüftete Installationsschächte. Warmwasser wird zudem rund um's Jahr bereitgehalten, nicht nur in der Heizperiode.
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Ralph Aichinger
Trotzdem: Wenn Helium mal aus ist, ist es aus. Dann kann auch der reichste Scheich der Welt keins mehr herzaubern zu vertretbaren Preisen.
Autoakkus waren, wie ich das letzte mal mich damit beschäftigt habe, das was als Großserienproduktion angekündigt war.
/ralph
R
Ralph Aichinger
Diffusion in der Kühlung der supraleitenden Magneten, wohl auch bei Wartungsarbeiten Neubefüllung.
/ralph
V
Volker Bartheld
Das Argument möchte ich mal bei fossilen Ressourcen hören.
Nachdem man dort auf die vollkommen praxisferne Schnapsidee mit den E-Fuels gekommen ist [1][2], brütet man He-3 durch Neutronentransmutation in Kernreaktoren aus Li-6 und Li-7, erzeugt es "from Scratch" in Beschleunigern, recyclet Kernwaffen oder holt es sich eben aus der Sonne bzw. dem Sonnenwind.
Also jetzt nur nicht so ideenlos! Die 51,2 Mio. Tonnen in Deutschland jährlich abgefackelten Kraftstoff (60% Diesel, 32% otto, 6% Bio, [3]) lassen sich bestimmt gänzlich aus Energiepflanzen und künstlich hergestellten Alternativen decken. Da nimmt man erstmal die 10 Mio. Tonnen Lebensmittel, die alljährlich im Müll landen [4] und vergast die.
Die Werte an 103 Mio. Euro an Agrarprodukten, die Deutschland 2016 zur Preisregulation einlagerte [5][6], könnten sich auch freisetzen lassen. Jetzt noch 1.1Mrd.€ an umweltschädlichen Subventionen zur Energiesteuer für Land- /Forstwirtschaft weg, 5Mrd.€ an Vergünstigungen für Energieerzeugung und Stein- /Braunkohle, 8Mrd.€ Energiesteuervergünstigung für Diesel, 8Mrd.€ Steuerbefreiung Kerosin, 6Mrd.€ Pendlerpauschale, 1Mrd.€ für Agrardiesel und mindestens 5Mrd. Fleischförderung [7] und wir müssten vielleicht gar keine Fusionsreaktoren mehr bauen. Aber, obwohl: Für einen Verteidigungsetat i. H. v.
5% des BIP ist ja auch Geld da. Also 5-10 kommerzielle Wendelsteine.
Die Hirnfürze der EU [8]-[13] und aus der bayrischen Regierung [14]-[17] tragen sicher auch zum Biogas bei, man muss sie nur im Land- bzw. Bundestag oder Brüssel konzentrieren und einfangen.
So siehts aktuell in meiner Tiefgarage aus:
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geht bestimmt noch standesgemäßer, wo BMW doch jetzt den iX M70 produziert.
485kW Fahrfreude mit Batterien aus der Großserie. Mit etwa 0.20kW/kg steht meine olle KTM übrigens in puncto Leistungsgewicht (aka. "Fahrfreude") gegenüber Kampfstern Galactica (0.17kW/kg) deutlich besser da.
Volker
[1]
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V
Volker Bartheld
Wenn Du das evtl. noch belegen könntest? Ich habe nur
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gefunden. Die Milchmädchenrechnung: Angenommen, im Durchschnitt benötigt jedes MRT-Gerät 1.500 Liter Helium und jedes Gerät wird wegen kumulierten Verdampfungsverlusten alle 4 Jahre nachgefüllt, dann wäre der "Verbrauch" der
3.000 bis 5.000 in Deutschland betriebenen MRTs etwa 1.5-2.0 Millionen Liter/Jahr (~2.000m³ L-He).
Nach meinen Quellen benötige Deutschland etwa sieben bis zehn Millionen Kubikmeter Helium pro Jahr [1], meist aus Importen. Angeblich sei der He- "Verbrauch" moderner MRTs deutlich (um Zehnerpotenzen) geringer, angesichts des Gesamtverbrauchs (2.000m³ vs. 10.000.000m³) aber jetzt schon der sprichwörtliche Dreck unterm Fingernagel [2].
Ich mag mich aber auch täuschen.
Volker
[1]
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T
Thomas Heger
Wenn Gase komprimiert werden, dann steigt die Temperatur des Gases.
'Wärme' war gedacht als 'Stromgröße' und meint die übertragene thermische Energie.
Wenn ich also das komprimierte Gas durch einen Wärmetauscher schicke, dann wird thermische Energie an die Umgebung abgegeben.
Kondensieren ginge natürlich auch, ist aber nicht immer möglich.
Bei der Wärmepumpe ist nun die Richtung des Energiestroms vertauscht und man nutzt nicht 'Kälte' im Kühlschrank, sondern 'Wärme' im Haus.
Besser als Luft eignen sich etwa Erdreich oder Grundwasser, weil die Luft im Winter ziemlich kalt sein kann.
Nein, denn Physik ist eine Wissenschaft, welche diese Theorien erst vorhat aufzustellen.
Die Wissenschaft wird real praktiziert von Leuten, welche meist 'Wissenschaftler' genannt werden.
Diese bestehen aber keineswegs aus Theorien.
...
TH
R
Ralph Aichinger
Notfalls kann man verbranntes Erdöl wieder zu unverbranntem zusammenbasteln, bei Helium ist das ungleich schwieriger bis unmöglich.
LOL, Energiepflanzen. Wenn man Energiepflanzen und Photovoltaik in nennenswerten Parametern (Kosten, Flächenverbrauch, Effizienz etc.) vergleicht, das ist sowas von absurd, und lobbygetrieben, das ist nicht mal mehr lustig.
/ralph
R
Ralph Aichinger
Das Problem ist vielleicht nicht morgen, aber wenn wir so weiter machen eventuell in 1000 oder 100.000 Jahren relevant.
Es gibt Leute, die sagen, dass bei derzeitiger Nutzung die Reserven für
200-120000[1] Jahre halten, aber natürlich werden die Preise steigen, und niemand wird ab einem gewissen Punkt mehr Partyballons anfüllen.
Ein bißchen was wird sicher durch radioaktiven Zerfall natürlich neu entstehen, während dieser Zeit.
Und ja, nichts weswegen ich schlaflose Nächte habe, aber verglichen damit ist ausgehendes Lithium ein völlig unrealistisches Szenario. Weil Lithium nicht einfach ins Weltall verschwindet, und auch in der Erdkruste reichlich vorhanden ist.
/ralph
[1] ja, absurde Spanne, aber ich habe Leute beides argumentieren sehen
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Carla Schneider
Nicht unbedingt, man kann ein Gas auch isotherm komprimieren, d.h. die Temperatur bleibt gleich, aber es muss Waerme abgefuehrt werden. Dabei braucht man weniger mechanische Energie als wenn man das Gas adiabatisch komprimiert, d.h. keine Waerme abfuehrt und die Temperatur steigen laesst.
Bei einer solchen Kaeltemaschine muss das Kuehlmittel eine kritische Temperatur haben die deutlich ueber der Temperatur des Kondensators liegt, aber seine Erstarrungstemperatur muss unter der Temperatur des Verdampfers liegen. Das bedeutet pratisch dass es keine Waermepumpe gibt die mit einem Kaeltemittel von Raumtemperatur auf -80°C kuehlen kann, man braucht zwei, eine auf -40 und eine zweite mit einem anderen Kaeltemittel von -40 auf -80. Das macht diese Kuehlschraenke teuer.
Man kann auch beides nutzen, z.B. Kaelte fuer die Kunsteisbahn oder das Kuehlhaus und Waerme um das Wasser im Schwimmbad zu heizen.
Der Vorteil der Luft ist dass sie ueberall in beliebiger Menge verfuegbar ist, und bei unserem Klima ist sie eigentlich auch nie zu kalt. In Sibirien wo Temperaturen unter -40°C vorkommen sieht das anders aus. Dort koennte man die Waerme gewinnen indem man einfach Wasser aus Quellen oder Tiefbrunnen einfriert und stapelt. Oder man macht es mit der Expansionsmaschienen-Methode, die kostet zwar mehr hat aber kein Temperaturlimit nach unten.
Sie hat sie bereits aufgestellt.
Die Theorien sind die Physik, die Wissenschaftler sind Menschen die die Theorien aufstellen und anwenden. Der Punkt dabei ist, dass die Theorien nicht die Wirklichkeit sind, sondern nur diese nur beschreiben, bzw. mathematische Modelle davon sind, das sollte man nicht vergessen.
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Thomas,
Du schriebst am Fri, 23 May 2025 10:28:19 +0200:
Falsch. ...
Nein. 'Wärme' war _NIE_ gedacht als 'Stromgröße'. Wärme ist eine Zustandsgröße, und zwar mit der Einheit der Energie. Und wenn Du schreibst "'Wärme' ... meint [bedeutet] die übertragene thermische Energie", dann drückst Du geanu das damit aus: 'Wärme' ist Energie. Gemessen wird sie in Einheiten der Energie. Als "Stromgröße" müßte sie in Einheiten von Energie pro Zeiteinheit, also _Leistung_, gemessen werden. Dafür gibt es aber die Bezeichnung "Wärme_leistung_", die dzf. die zur Wärme als _Energie_ gehörende "Stromgröße" darstellt.
A
Axel Berger
Gas als Nebenprodukt der Vergärung von Gülle und Mist ist sehr sinnvoll, löst ein schwieriges Abfallproblem und schafft wertvollen Dünger. Es reicht aber auch kaum für mehr als den Betrieb der Anlage aelbst. Also der hochsubventionerte Anbau von Mais in Monokulturen. Fast keine Grenzwerte der Agrarchemie, da kein Futter und keine Lebensmittel. Mais ist die bodenschädigendste Nutzpflanze überhaupt und führt zu massiver Erosion. Bei den Amerikanern früher nicht dank symbiotischer Mischkultur mit drei Pflanzen.
Es stimmt wohl, es wird tatsächlich netto Nutzenergie gewonnen. Der Heizwert des Gases liegt (iirc und vor längerer Zeit gelesen) so um die
10 % über dem u.a. Dieseleinsatz für den Anbau. (Laß es 30 % oder 50 % sein, das ändert mein Argument nicht substatiell.) Der Strom aus dem Biogas ist dann zu rund 10 % kohlendioxidfrei erzeugt und zu 90 % aus fossilen Treibstoffen. Ihn zu 100 % emissionsfrei zu rechnen ist nichts als nackter Bilanzbetrug.
Aber Fernwärme ist das ja auch, ganz egal wie erzeugt.
A
Axel Berger
Als ich anfing, mich mit sowas zu befassen, baute Frankreich die sparsamsten Autos der Welt und Amerika die versoffensten. Die jeweiligen Benzinpreise lagen auch an den beiden Extremen der Skale. Zufall? Die Summe der Fahrleistungen in Deutschland sinkt m.W. seit Jahren kontinuierlich trotz steigender Fahrzeugzahl. Ob das ausreicht und schnell genug geht mag man diskutieren und wohl zu recht bezweifeln, die Mechanismen als solche funktionieren. Auch das exzessive Zersiedeln der Landschaft mit seinem Schaffen weiter Pendelstrecken läßt nach. Man sieht es nicht sehr, weil das starke Wachstum der Wohnfläche (Verdopplung seit 1960 bei grob konstanter Bevölkerung) es verschleiert -- aber es wird nicht mehr bewußt gesucht. Leute gehen nur noch so weit nach außen, wie es die Bezahlbarkeit erzwingt.
C
Carla Schneider
Man kann die Kaelte zum Verdampfer transportieren ohne dass sie unterwegs verloren gehen kann, selbst wenn die Leitung nicht isoliert ist, sie wird erst hinterm Drosselventil erzeugt.
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