OK, also nichts Konkretes. Und ich dachte schon. Du weißt, was Einschlussdauern von mehr als 8 Minuten und reichlich ein Gigajoule Energieumsatz für das Konzept bedeuten?
Also die Primärquelle...
"Am 15. Februar 2023 erreichten die Forschenden dabei einen neuen Meilenstein: Erstmals konnten sie in dieser Anlage einen Energieumsatz von 1,3 Gigajoule erreichen. Damit steigerten sie den Bestwert aus der Zeit vor dem Umbau (75 Megajoule) gleich um das 17-fache. Der Energieumsatz ergibt sich aus der eingekoppelten Heizleistung multipliziert mit der Dauer der Entladung. Nur wenn es gelingt, kontinuierlich große Energiemengen ins Plasma einzukoppeln und die entstehende Wärme wieder abzuführen ist ein Kraftwerksbetrieb möglich."
... nicht gelesen? Für mich klingt das schon anders als "in 20-30 Jahren könnten wir evtl. einen kommerziell betriebsfertigen Stellerator bauen. Vielleicht hörst Du auch mal in die entsprechenden Passagen des Podcast rein. Felix darfst Du dabei getrost ignorieren, es reicht, wenn Du Dr. Adrian von Stechow und Prof. Dr. Thomas Klinger zuhörst. Mehr:
Monetär. Du Konifere kannst mich mit Deinen Latrinen nicht imprägnieren. Ich weiß, der war billig. Aber nachdem Du anderswo auch "Tokemaks" schreibst...
Forschung ist Forschung - um die dorthinein geflossenen Förderbeträge hat sich das Konsortium rings ums MPP gekümmert - und können nicht Gegenstand einer Rentabilitätsbetrachtung des fertigen Produkts sein. Denn sonst sähe PV und Windkraft auch recht schlecht aus.
Im o. g. Podcast wird von ~20Mrd.€ für einen kommerziellen Reaktor gesprochen. OK, sagen 40Mrd.€, geschenkt. Angesichts von
Und wenn ein Land wie unseres offenbar 5% des BIP für Rüstung übrig hat, sind
40Mrd. doch wohl der Dreck unterm Fingernagel.Ja, nein, nur damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich bin auch nicht überzeugt von der Wirtschaftlichkeit eines kommerziellen Fusionsreaktors. Generell fraglich, ob die Idee von großtechnischer, zentraler Energieerzeugung auf Dauer und in Zukunft so schlau ist.
Das mit der Energiewende muss man ja auch nicht überstürzen:
Aber IT-Projekte, die angeblich zu 75% scheitern...
Volker
*)