Wärmepumpen-Wahnsinn (2026 Update)

May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies

OK, also nichts Konkretes. Und ich dachte schon. Du weißt, was Einschlussdauern von mehr als 8 Minuten und reichlich ein Gigajoule Energieumsatz für das Konzept bedeuten?

Also die Primärquelle...

"Am 15. Februar 2023 erreichten die Forschenden dabei einen neuen Meilenstein: Erstmals konnten sie in dieser Anlage einen Energieumsatz von 1,3 Gigajoule erreichen. Damit steigerten sie den Bestwert aus der Zeit vor dem Umbau (75 Megajoule) gleich um das 17-fache. Der Energieumsatz ergibt sich aus der eingekoppelten Heizleistung multipliziert mit der Dauer der Entladung. Nur wenn es gelingt, kontinuierlich große Energiemengen ins Plasma einzukoppeln und die entstehende Wärme wieder abzuführen ist ein Kraftwerksbetrieb möglich."

... nicht gelesen? Für mich klingt das schon anders als "in 20-30 Jahren könnten wir evtl. einen kommerziell betriebsfertigen Stellerator bauen. Vielleicht hörst Du auch mal in die entsprechenden Passagen des Podcast rein. Felix darfst Du dabei getrost ignorieren, es reicht, wenn Du Dr. Adrian von Stechow und Prof. Dr. Thomas Klinger zuhörst. Mehr:

formatting link

Monetär. Du Konifere kannst mich mit Deinen Latrinen nicht imprägnieren. Ich weiß, der war billig. Aber nachdem Du anderswo auch "Tokemaks" schreibst... 

Forschung ist Forschung - um die dorthinein geflossenen Förderbeträge hat sich das Konsortium rings ums MPP gekümmert - und können nicht Gegenstand einer Rentabilitätsbetrachtung des fertigen Produkts sein. Denn sonst sähe PV und Windkraft auch recht schlecht aus.

Im o. g. Podcast wird von ~20Mrd.€ für einen kommerziellen Reaktor gesprochen. OK, sagen 40Mrd.€, geschenkt. Angesichts von

formatting link
bis 2031) sollte man langsam lakonisch von der "Kernspaltungskonstante" sprechen, d. h. dass es für geplante oder im Bau befindliche Reaktoren jedes Mal, wenn man nach den Kosten fragt, 20Mrd. mehr sind.

Und wenn ein Land wie unseres offenbar 5% des BIP für Rüstung übrig hat, sind

40Mrd. doch wohl der Dreck unterm Fingernagel.

Ja, nein, nur damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich bin auch nicht überzeugt von der Wirtschaftlichkeit eines kommerziellen Fusionsreaktors. Generell fraglich, ob die Idee von großtechnischer, zentraler Energieerzeugung auf Dauer und in Zukunft so schlau ist.

Das mit der Energiewende muss man ja auch nicht überstürzen:

formatting link

Aber IT-Projekte, die angeblich zu 75% scheitern...

formatting link
und zwar nach eigenen Maßstäben des Projektmanagements, sind es schon wert, sie immer und immer wieder in bester NIHS-Manier weiter zu verfolgen? Ich denke da insbesondere an die zahllosen Versuche mit KI *). Irgendwann muss es doch endlich mal klappen!

Volker

*)
formatting link

Geht das hier um _einen_ Reaktor, oder eine _Reaktorgruppe_, die zusammengenommen inklusive Reserven kontinuierlich genug Wärme erzeug um Turbinen betreiben zu können?

Wegen des nur gepulst möglichen Betriebs nützt _ein_ Reaktor kommerziell recht wenig.

Grüße Marc

Am Sonntag000025, 25.05.2025 um 20:54 schrieb Sieghard Schicktanz:

Mir geht es eigentlich nicht um Modelle, welche die Verhältnisse beschreiben, um Modelle, die genauso funktionieren wie die Natur selber.

Solche Modelle sind grundsätzlich nicht praktisch einsetzbar, weil man natürlich nicht beliebig viele Parameter von unendlich vielen Teilchen verwalten kann.

Aber man kann annehmen, dass die Natur auf rel. einfachen fundamentalen Prinzipien basiert, welche man auch dann verstehen kann, wenn man selber nicht so rechnen kann.

Hier bin ich nun so vorgegangen, dass ich solange nach denkbaren Mechanismen gesucht habe, bis etwas passendes heraus gekommen ist.

Es sollte ein einfache Prinzip sein, welches man beliebig skalieren und iterieren kann und eine Möglichkeit bieten, aus einem Kontinuum etwas diskontinuierliches zu bekommen.

Mein Annahme ging dann so, dass man die Raumzeit der ART als reales physikalisches System annehmen könnte, welches ein Kontinuum darstellt und interne fraktale Strukturen besitzt, welche wir als interne Beobachter jeweils 'Welt' nennen.

Diese betrachtete 'Welt' ist aber nur ein Teil des realen Universums und ergibt sich dadurch, dass man irgendwo ist und die Welt von dort aus betrachtet.

Das kann man erreichen, wenn man annimmt, die Raumzeit wäre aus 'punktartigen Elementen' aufgebaut, welche Eigenschaften haben können.

Wenn diese sozusagen oszillierend an die Umgebung abgegeben werden und von dort wieder zurückkehren, dann sollten sich 'zeitartig stabile Muster' bilden.

Dieses wäre dann in meinem Konzept das, was wir 'Materie' nennen.

Materie wäre dadurch 'relativ'.

Das dazu gehörige 'Buch' findet man hier:

formatting link

TH

Am 26.05.25 um 07:54 Uhr Thomas Heger schrieb:

Du sollst nicht plenken!

Und das aus gutem Grund nicht!

Aber zur Sache.

Demnach hat unser phantastischer Thomas mehr Material verschwinden lassen als überhaupt da gewesen ist!

*WER* hat das angegeben? In der von Carla zitierten Quelle waren es nur 900.000 Tonnen, und davon können schwerlich 1.000.000 Tonnen verschwun– den sein.

Geschätzt hast Du das, Pi mal Daumen!

Nein, das ist esoterische Mumpe, Die in der Küche der Verschwörungs– idioten gekocht wird.

Ja, Perry Rhodan was here!

Oder waren es vielleicht doch die Klingonen?

 👋 Grüßchen!

 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼́𝓵𝓪 😊️

Ich habe das Stelleratorprinzip so verstanden, dass grundsätzlich Dauerbetrieb möglich ist:

formatting link
Auch wurde mir mitgeteilt, Entladungszeiten von 480s bei einem Energieumsatz von 1,3 Gigajoule seien "quasi eine Ewigkeit".

Deine Informationen mögen freilich andere sein, mehr als die Schätzung von Dr. Stechow et al in

formatting link
habe ich auch nicht und für einen rein akademischen Factcheck mit meinen Spezls am MPP fehlt mir echt die Lust.

Im o. g. Podcast ist die Rede von "Kraftwerk" (also die fixfertige Energiererzeugungsanlage mit allen Nebenbaugruppen im landläufigen Sinn), es gibt weiter unten Shownotes zum Direkteinstieg. Lass so ein Ding doch 50Mrd. kosten. Ist ungefähr das, was Frankreich unter den argwöhnischen Augen des Rechnungshofes am Ende im defizitären Hinkley Point C versenken wird.

Ein nicht sinnvoll versicherbares, kräftig subventioniertes Unternehmen, das auf der Illusion sauberer Atomkraft und utopischen Uranvorkommen basiert. Da kaufe ich lieber Cryptoshitaktien oder was mit KI.

Volker

Ich sehe allerdings dass die Tokamaks zuerst marktreif sein werden.

Grüße Marc

Hallo Volker,

Du schriebst am Mon, 26 May 2025 09:19:33 +0200:

Es heißt, daß da eine mittlere Leistung von um 2MW "umgesetzt" wurde. Die Einschlußdauer ist schon recht gut, aber das Prinzip ist ja für den _Dauerbertrieb_ gedacht, und für ein Kraftwerk sind 8min doch noch bisserl knapp. Schön, der W7 ist ein Glanzstück der Fusionsforschung, und das bei einer Art "Außenseiterprojekt", rein in Deutschland entwickelt und gebaut.

...

Danke für das Zitat.

Leider stellt sich da der _Energieumsatz_ als die _zugeführte_ Heizleistung heraus (was ich so auch eher in Erinnerung hatte), und nicht als durch Reaktionen _freigesetzte_ Energie. AFAIK ist auch noch nichtmal ernsthaft versucht worden, damit Fusionsreaktionen zu provozieren, allenfalls als Nebenreaktionen. Da hätten dann mehr als die 2MW 'rauskommen müssen, und das in einer weiterverwertbaren Form. (Was bei den "Konkurrenzmaschinen" aber auch nicht anders ist).

Also ich lese das so, daß da 20-30 Jahre durchaus noch dran zu werkeln sein wird, auch wenn tatsächlich die größten Probleme mit den Plasma- Instabilitäten anscheinend beherrscht werden können. Und _wenn_ dann mal die Fusionsreaktionen mehr Leistung liefern, als 'reingeheizt werden muß, haben die Ingenieure noch ausreichend Probleme, die Wärme bei den auftretenden Temperaturen einzusammeln, in passende Medien zu bringen und die in einem Kreislauf durch Turbinen zu jagen, um die Generatoren anzutreiben, die den Strom für die Heizung liefern, und noch "bisserl mehr".

...

Nana, wo bin ich Dir denn da so arg auf die Zehen gestiegen? Ich bin ja auch recht optimistisch, daß das Konzept vielversprechend ist und weiter verfolgt werden sollte, mindestens wie derzeit parallel zum Tokamak, dessen Name schon so impulsiv klingt wie er dann bastenfalls arbeiten könnte.

...

Ja, das ist ein trübes Kapitel, das Du da ansprichst... Die ersten "Fusionsreaktoren", die entwickelt wurden, sind so total zerstörerisch, daß es nach den ersten Versuchen noch keine weiteren gegeben hat (was hoffentlich auch so bleibt). Sie zeigen halt zum einen, daß sich da enorme Energiemengen freisetzen lassen, die enormen Nutzen bringen könnten - aber auch, daß da Leistungen auftreten, die sich nur extrem schwierig "bändigen" lassen und für deren Nutzung ganz andere, neue Vorgeghensweisen zu finden sind. Inzwischen ist deutlich geworden, daß das eine völlig neue Generation der Technik erfordert, die jetzt gerade so in die Anfänge einer Art Probebetrieb einzumünden scheint. Deswegen auch meine Anmerkung zu den Magnetfeldern - Maschinen, deren Betriebstemperaturen weit jensits aller Belastbarkeiten von materiellen Werkstoffen liegen, können halt mit solchen nur noch sehr indirekt gebaut und betrieben werden und brauchen für den direkten Kontakt zu ihrem Arbeitsmedium andere, bisher nicht oder kaum verfügbare Methoden. Magnete mit um Faktoren >10 höheren Feldstärken als bisher verfügbar wären da halt wirklich hilfreich.

Ach, "irgendwie wirtschaftlich" wird man sowas schon hintrimmen können, notfalls wird halt die Definition für "wirtschaftlich" angepasst...

Da könnte sich ein anderer, "alternativer" Weg bieten. Einfach und geradlinig wird der aber halt auch nicht. In einem bildlichen Vergleich könnte man sagen, daß der so breit anfängt, daß ihn viele garnicht als Weg erkennen, sondern für den Graben halten, in den die Proponenten "die Karre zu lenken" im Begriff sind.

...

...

Vielleicht übernimmt ja die KI doch eines Tages die Oberleitung... Bisher weiß ja sowieso noch keiner, was das "I" da überhaupt bedeutet.

[Danke wieder für Deine umfangreiche Link-Sammlung] (Soviel kann man doch garnicht nachverfolgen, zumindest wenn man auch noch anderes tun möchte...)

Sollten 0.9Mio Tonnen oder 900 000 Tonnen sein.

Das wurde nachgeprueft, auf Antinamaterie wirkt die Gravitation in die gleiche Richtung wie auf Materie, also ist die Masse nicht negativ.

Geschwindigkeit ist ein Vektor, der Betrag kann nicht negativ sein, die Richtung ist sowieso beliebig.

Das mit der rueckwaerts laufenden Zeit und der negativen Energie ist allerdings heute uebrliche Interpretation:

formatting link
formatting link
Within Dirac's theory, the problem of infinite charge of the universe remains. Some bosons also have antiparticles, but since bosons do not obey the Pauli exclusion principle (only fermions do), hole theory does not work for them. A unified interpretation of antiparticles is now available in quantum field theory, which solves both these problems by describing antimatter as negative energy states of the same underlying matter field, i.e. particles moving backwards in time.

------

Ob es z

formatting link

Am Montag000026, 26.05.2025 um 16:01 schrieb Erika Ciesla:

Die Zahl stammte imho von der Katastrophenschutz-Behörde FEMA.

Aber so richtig wichtig ist die Zahl überhaupt nicht. Ein paar tausend tonnen mehr oder weniger sind daher nicht so relevant.

Jawolllo..

Das habe ich so 'pi mal Daumen' geschätzt.

Das ging so:

Ein normales Bürogebäude besteht zu ungefähr zehn Prozent aus festen Stoffen und zu 90% aus umbautem Raum (aka 'Luft').

Bei einem Bürogebäude von 410 m Höhe sind 10% daher 41 m, was ein massiver Kubus aus den feinzermahlenen Baustoffen mit der gleichen Grundfläche hoch wäre.

Diesen Kubus wandelt man gedanklich um in eine Schütthalde aus Bauschutt.

Dafür gibt es empirisch ermittelte Böschungswinkel und mit denen kann man dann eine volumengleiche Halde berechnen.

Diese müßte einen Tick höher sein, aber unwesentlich, also etwa bis zum zehnten Stock reichen, wenn man die Gebäude fein geschreddert auf eine Halde gestreut hätte.

Tatsächlich reichte der Schuttberg nur bis zur Hälfte der Lobby.

Die Höhe der Lobby entsprach dabei ungefähr drei Stockwerken.

Statt 41 m war die Schutthalde also nur ungefähr z.B. zehn Meter hoch (bestenfalls).

Das wären demnach (bestenfalls) 1/4 der zu erwartenden Menge an Bauschutt, während 3/4 ohne jede Spur entschwunden sind.

Das wären so in etwa 1 Mio. to. (+/- ein paar hunderttausend to).

Wohin die fehlende Menge Bauschutt verschwunden ist, das weiß ich leider nicht zu sagen und auch nicht wie das passiert ist.

Aber ausschließen kann man die häufig geäußerte Vermutung, dass der Schutt sich in den tieferen Etagen befunden hat.

Das kann man deswegen ausschließen, weil etwa die Parkgarage noch weitgehend intakt und im übrigen vollkommen leer gewesen ist, weil die Schaufensterscheiben in 'The Mall' noch unversehrt waren, die Kleider noch auf den Bügeln hingen und die Vasen noch in den Regalen standen.

Auch die 'PATH'-Züge waren noch ziemlich intakt, wenn auch teilweise etwas beschädigt. Aber sie hatten noch mehrheitlich heile Fenster und man konnte auch noch rein in die Züge.

Auch war die Straßenebene erstaunlicherweise unbeschädigt, was man an den verschiedenen Fahrzeugen im Schutt erkennen kann.

Was sich tatsächlich zugetragen hat, das war so bizarr, dass die wenigsten Menschen das erkennen können, weil wir dafür einfach keine Erfahrungen besitzen:

die riesigen Gebäude haben sich im Fallen in feinen Staub verwandelt, welcher zum großen Teil weg geweht ist.

Und wer denkt, dass dies normal wäre, der sollte sich mal untersuchen lassen.

...

TH

Am 27.05.25 um 08:58 Uhr Thomas Heger schrieb:

Carla hat eine andere Quelle und nennt andere Zahlen. Wer von Euch nun Recht hat kann ich nicht sagen, ist mir aber auch wumpe. Was ich Dir aber mit Sicherheit sagen kann, ist, daß sich, zumindest in diesem Universum, Bauschutt nicht einfach auflöst; das ist genau so unmöglich wie daß die Masse eines Planeten mal einfach aus den nichts heraus zunimmt.

Ich habe viele Romane aus dem Genre der Science Fiction gelesen und zahlreiche ebensolche Filme gesehen und bin also durchaus vertraut mit zahlreichen Techniken aus diesem Ressort, auch außerirdischer Technik, aber im Gegensatz zu Dir kann ich noch zwischen diesen Phantasien und der Realität unterscheiden.

Fagott it (blas Dch einen)!

Wenn ich mich auf Carlas Quelle beziehe dann hast Du mehr Masse „verschwinden“ (???) lassen als jemals da gewesen ist.

Ja und? Sollen die Trümmer sich akkurat zu einem Würfel stapeln?

THOMAS!!!

Die haben sich in die Fläche verteilt, die können also gar nicht 41 m hoch sein!

Und eine Physik, die diesen Effekt erklären könnte, hast Du auch nicht.

JETZT haben wir sie!

— Es sind große schwere Passagiermaschinen in die Türme gekracht, wodurch die Gebäude schonmal in einem erheblichen Maße Vorge- schädigt wurden. — Dann hat es darin auf Stahlerweichen gebrannt, bis das Stahl– gerüst sich anfing zu verformen, und dann krachten die Dinger.

Irgend welche Außerirdische mit irgend welchen exotischen Waffen brauche ich zur Erklärung dieses Vorgangs nicht, das lief alles ganz natürlich ab.

Nö.

Dann mach das mal. Außer Dir denkt das nämlich keiner hier.

 👋 Grüßchen!

 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼́𝓵𝓪 😊️

Hallo Volker,

Du schriebst am Tue, 27 May 2025 08:32:54 +0200:

Ja, saachickdoch. ...

Also da komm'ich jetzt nicht mit, wie Du zu soner Antwort kommst. Wer schaut hier so "gönnerhaft auf ein deutsches Vorzeigeprojekt" und jubelt das höher, als es selber gehen will? Du scheinst davon beleidigt zu sein, daß ich die Meldungen mal ganz banal-realistisch in ihre Umgebung zu setzen versucht habe. Da solltest Du eher froh sein, daß nicht alles einem Konzept hinterherläuft, sondern auch noch andere Wege erforscht werden. Mir ist im übrigen kein entsprechendes chinesisches Projekt bekannt, aber da fehlt mir sowieso der große Überblick. Was gibt's denn da so?

...

Ja, da besteht halt immer die Möglichkeit, daß die Mittelanforderungen für "das", internationale, Vorzeige-, Projekt, an dem "man" beteiligt ist, keinen Spielraum für eigene Randprojekte lassen, die dzf. "zurückgefahren" werden und dabei verkümmern. Auch die MPG ist auf Fremdmittel angewiesen.

Oh, interessant. Soweit bin ich nie in der Forschung gekommen, ich bin recht schnell in den Banalitäten der kommerziellen Welt versackt...

...

Hmm, da kann ich mir jetzt eigentlich nicht recht vorstellen, was Du damit meinen könntest. Ich meinte zunächst mal ganz simpel die weitere Verbreitung von privaten Erzeugungsanlagen, gleich welcher Art (dzf. wohl vornehmlich PV) und Speicherung, um von der zentralisierten, monopol- orientierten Erzeugung und ggfs. auch Verteilung unabhängig(er) zu werden. Mit Machenschaften von Hackern, gar noch "gut organisierte[n], extrem kriminelle[n]", will ich lieber nichts zu tun haben.

"Die Welt" wird sich auf jeden Fall "weiterdrehen", die Erde zumindest, bis sie die Sonne verschluckt und wohl noch ein paar Jahrhunderte danach (in den außersten Schichten der Sonne).

formatting link
Quote:

"Kosmologisch

Das Universum hat mit dem Urknall begonnen und dehnt sich seither aus. Ob es sich bis in alle Ewigkeit ausdehnen wird, ist nicht sicher bekannt. Nach den derzeit vorherrschenden Berechnungen und Theorien sieht es so aus. Somit kann man die vergangene Zeit an der Größe des Universums ablesen: Die Zukunft ist die Richtung des größeren Universums.

Aber selbst wenn sich das Universum wieder zusammenzieht, sieht der späte, zusammenstürzende Kosmos anders aus als der frühe, expandierende: Er enthält ausgebrannte Sterne, die zum Teil in schwarze Löcher zusammengestürzt sind, und schwere Elemente, die in Supernova-Explosionen entstanden sind. Somit kann man auch an der Zusammensetzung des Universums sein Alter, und damit die Zeitrichtung ablesen. "

Dies ist aber falsch!

Bewiesen hatte das mal ein gewisser Alexander Franklin Meyer mit seinem Buch 'Geometry of Time'.

Es war ein empirischer Beweis, allerdings war der ziemlich kompliziert.

Es ging darum, dass die Zählung der Sterne und Galaxien und deren Zuordnung zu 'Schalen gleicher Dicke und Entfernung zur Erde' zu Widersprüchen führt, weil sich die gezählten Galaxien nicht gleichmäßig im Universum verteilen.

Das meint, dass man den o.g. 'Schalen' einen Rauminhalt zuordnen kann und dann erwarten würde, dass sich die beobachteten Objekte ungefähr gleichmäßig über den Raum verteilen.

Die 'Dichte' (also die Zahl der Objekte je Einheit an kosmischem Raum) sollte in etwa gleich bleiben, tut das aber nicht.

Jedenfalls hatte der dann gezeigt, dass man zu einem schlüssigeren Bild gelangt, wenn man die Einheitlichkeit der Zeit über das gesamte Universum aufgibt und Zeit als lokalen Parameter betrachtet.

Diese Ansicht möchte ich mich energisch anschließen, allerdings aus einem anderen Grund.

Es ist nämlich so, dass ich den 'Big-bang' als 'white hole' ansehe und das als 'andere Seite' von einem 'Schwarzen Loch'.

Eine derartige 'Geometrisierung der Zeit' war nämlich die Grundlage für mein 'Buch' mit Namen 'structured spacetime'.

Da Materie als 'zeitartig stabile Muster' aufgefasst wird, ist Materie demnach 'relativ' und kann aus dem Nichts auftauchen ('big-bang') oder im Nichts verschwinden ('Schwarzes Loch').

Dabei ist das alles eine Frage der Perspektive, denn 'auftauchen' bedingt ein vorheriges verschwinden.

Das kann man sich am besten so vorstellen, dass das 'Schwarze Loch' eine andere Seite besitzt, wo die soeben verschluckte Materie wieder aufpoppt.

TH

Am Dienstag000027, 27.05.2025 um 12:37 schrieb Erika Ciesla: ...

Was ist jetzt am Begriff 'Schütthalde' unverständlich??

Wenn ein Gebäude einstürzt und später zerdeppert am Boden liegt, dann würde ich jedenfalls irgendeine Art Haufen erwarten.

Sowas nennt man gewöhnlich 'Halde'.

Aber wenn dir 'Haufen' lieber oder geläufiger ist, dann kannst du das Wort natürlich auch nehmen.

In erster Näherung sind Schütthalden nun kegelförmig. Durch die Art des Inhalts (hier: Bauschutt) kann man die empirisch ermittelten Böschungswinkel von Bauschutthalden nehmen und mit den Angaben für Volumen und Böschungswinkel einen theoretischen Schuttberg berechnen.

Der ist dann zwar kegelförmig und damit nicht ganz so, wie der reale Schuttberg aussehen würde. Aber der Unterschied dürfte nicht sonderlich groß sein.

Reale Halden sind nicht ganz kegelförmig, sondern haben eher eine leichte Glockenform.

Aber der Unterschied ist gering und hier nicht wirklich wichtig, weil der reale Schuttberg der Zwillingstürme nicht ansatzweise genug Bauschutt enthielt.

Mindestens 3/4 des Bauschutts haben demnach gefehlt und sind niemals am Boden angekommen.

DAS ist das Phänomen, auf welches ich hinweisen wollte!!

Dazu passt natürlich bestens, dass die Erdbeben-Messstellen keine Erschütterung durch den Einsturz aufgezeichnet haben, dass die Straßenebene nicht beschädigt wurde, dass ausgesprochen fragile Objekte wie die Windschutzscheiben von Feuerwehrautos noch heil waren, obwohl gerade das größte Bürogebäude der Welt darauf gestürzt war.

Eigentlich hätte man erwartet, dass Bauteile mit einer Masse im Bereich von einigen -zig Tonnen, die aus großer herunter sausen und mit mehr als

200 km/h auf den Boden krachen, den durchschlagen wie nasses Papier.

Zumindest Autos sollten solche Teile so plattklopfen, dass man sie unter der Tür durchschieben könnte.

Das ist aber nicht passiert.

Statt dessen haben sich die riesigen Gebäude im Fallen in feinen Staub verwandelt, welcher einfach weggeweht ist.

...

TH

Am Dienstag000027, 27.05.2025 um 12:37 schrieb Erika Ciesla:

Die FEMA hatte die Gebäude des WTC auf eine Gesamtmasse von 1,6 Millionen tonnen taxiert.

Im übrigen hatte sich nicht der Bauschutt in Luft aufgelöst, sondern das Gebäude hat hatte das getan und zwar, als es noch stand!

Der eigentlich zu erwartende Schutt ist also niemals am Boden angekommen. Statt dessen hat sich das riesige Gebäude zum großen Teil im Fallen in feinen Staub verwandelt, welcher weggeweht ist.

Am Boden ist trotzdem noch etliches Material angekommen, aber nur etwa

1/4 der zu erwartenden Menge.

Man kann das übrigens leicht erkennen, wenn man weiß, worauf man achten muß.

a)Man muß nur Ausschau halten nach Hinweisen dafür, wie hoch der Bauschutt auf der WTC-Plaza gelegen hat am Abend des 11.9.

b)Außerdem muß man nach Hinweisen suchen, ob die WTC-Plaza selber heil geblieben ist oder nicht, bzw. ob der Bauschutt in die Untergeschosse eingedrungen ist.

a) ist einfach, weil der Schuttberg bis etwa zur Hälfte der Höhe der ehemaligen Lobby gereicht hat (knapp zehn Meter). Diese läßt sich durch die besondere Form der Perimeter-Säulen der Lobby sehr leicht erkennen.

b) kann man an den Autowracks im Schutt erkennen.

Diese stehen oder liegen noch erkennbar auf der ehemaligen Straße, weswegen die Oberfläche der Plaza nicht eingestürzt gewesen sein kann.

TH

...

Breaking:

formatting link
"In der aktuellen Experimentkampagne sei an der Forschungsanlage ein Weltrekord für das sogenannte Tripelprodukt bei langen Plasmaentladungen erzielt worden".

Hier geht es um eine positive (Nettor)Energiebilanz. Und, ja, für 43 Sekunden. Die Forumstrolle klopfen sich vor Lachen auf die Schenkel.

Volker

Äh - nein, Wendelstein-7X macht Plasmaforschung *für* zukünftige Fusionsreaktoren, aber in der Anlage findet keine Fusion statt, daher auch kein Energiegewinn - siehe

formatting link
"Um diese Ziele zu erreichen, ist es nicht nötig, ein energielieferndes Fusionsplasma herzustellen. Denn die Eigenschaften eines gezündeten Plasmas lassen sich vom Tokamak ITER zum großen Teil auf Stellaratoren übertragen. Wendelstein 7-X kann daher mit großer Kostenersparnis auf den Einsatz des radioaktiven Fusionsbrennstoffes Tritium verzichten."

Es geht allein um die Beherrschung der Plasmaprobleme. Die Ergebnisse sind natürlich ein wichtiger Schritt in Richtung eines zukünftigen Reaktors, der Nettoenergiegewinn erreichen kann.

cu Michael

Am 05.06.2025 um 21:47 schrieb Michael Schwingen:

Ja, ich verfolge Wendelstein 7-X schon seit Jahren und bin vom Stellarator doch etwas fasziniert. Dass das Experiment Wendelstein 7-X kein Fusionsraktor-Prototyp sondern eine Fusionsforschungsanlge ist, hätte man auch einfach erlesen können.

Zum Energiegewinn der Leiter von Wendelstein 7-X:

formatting link
"...Wendelstein 7-X ist überhaupt nicht dafür ausgelegt, jemals Energie zu erzeugen. „Dazu ist er mit dreißig Kubikmeter Plasmavolumen zu klein“, sagt Klinger. ..."

Es ist Grundlagenforschung, keine Entwicklung mit minimierter time to market...

Natürlich hast Du Recht. Beim Tripelprodukt an sich geht es um eine positive (Netto)Energiebilanz. Diesem sei man für 43 Sekunden in einen neuen Rekordwert auf Tokamak-Niveau nahegekommen.

Bekannt und danke. Ist halt schwierig, den Sachverhalt in einem Satz zusammenzufassen, ohne Spielraum für Fehlinterpretationen zu lassen. Die, die sich für sowas interessiern, kennen die Hintergründe und die, denen es wurscht ist, ist es - äh - wurscht.

Lass uns doch lieber den Nekro-Thread über Wassereinspritzung wiederbeleben, über H-O-H-Perpetua-Mobilia, freie Energie und Energieklanglack diskutieren, den Wärmepumpen-Wahnsinn, Dunkelflautenblackouts, wie wir die Windräder der Schande schnellstmöglich niederreißen, um von den unerschöpflichen Annehmlichkeiten der Atomkraft zu profitieren.

Volker

[Wendelstein]

Wobei die allgemeine Gesellschaft, die den Spaß finanziert, sicher erfreut wäre, wenn es weniger als 100 Jahre dauert, bis ein brauchbares Konzept gefunden wurde.

---<)kaimartin(>---

...in 20...30 Jahren...

=:-O

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required