Wärmepumpen-Wahnsinn (2026 Update)

May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies

Hallo Carla,

Du schriebst am Sun, 11 May 2025 14:34:09 +0200:

Und sie wurde inzwisschen recht weitgehend meßtechnisch belegt, womit man sie als nachgewiesen ansehen kann. (Effektiv ist das zwar keine Widerlegung der Hilgenbergschen Idee, weil die Plattentektonik sozusagen orthogonal dazu ist und im Prinzip beides nebeneinander laufen könnte.)

Doch, das hat mit Physik zu tun, wie eigentlich alles, was mit der - beobachtbaren - Natur zu tun hat. Und wen da solch esoterische Behauptungen aufgestellt werden wie in dem von TH angeführten Filmchen, ist es schon angebracht, den mal mirt einer gehörigen Portion Skepsis zu begutachten. Besonders "nett" fand ich da die Idee, daß der Mond bei einer Sonnenfinsternis die Neutrinostrahlung der Sonne "fokussieren" sollte - zum einen ist der Mond dazu viel zu klein, zum anderen ist die Wechselwirkung von Neutrinos mit Materie so klein, daß das überhaupt keinen merklichen / meßbaren Einfluß auf die Sonnen-Neutrinos haben kann - geschweige denn auf den Gesamtfluß durch die Erde, zu dem die Sonne sowieso nur einen kleinen Bruchteil beiträgt. (Immerhin behauptet der Film nicht, daß die Erde insgesamt weitgehend homogen wachsen sollte, wenn er auch total vage darüber bleibt, welchen Bereich das "Wachstum" denn jetzt betreffen sollte. Daß nur der Erdkern betreiligt wre, widerlegt sich allein dadurch, daß der Neutrinofluß die Erde recht gleichförmig durchsetzt. Wenn aber das Wachstum trotzdem nicht homogen stattfindet, widersprechen sich die Ausführungen recht "kreativ"...) Fazit: _Diesen_ Beitrag kann man guten Gewissens in die Schublade "Esoterik" legen.

Am Sonntag000011, 11.05.2025 um 08:26 schrieb Thomas Prufer:

Das stimmt überhaupt nicht, denn die Theorie der wachsenden Erde ist sehr viel älter als ich.

Ich hatte die Theorie nur genommen und versucht zu belegen, weil ich einen empirischen Beleg dafür gebraucht hatte, dass Materie 'relativ' sei.

Unter 'relativ' verstehe ich dabei 'Beobachter-abhängig'.

Anders ausgedrückt, was für einen Beobachter ein materielles Objekt ist, das kann ein anderer Beobachter für Strahlung halten.

MaW: ich halte ein bestimmtes Paradigma für falsch, welches besagt, dass Materie sozusagen 'absolut' sei.

Man kann das auch anders belegen, etwa in dem man den photoelektrischen Effekt uminterpretiert.

Dann sind Elektronen bestimmte Strukturen, die man theoretisch auch aus einer anderen Perspektive sehen könnte und dann wären es Photonen.

Dreht man die Reihenfolge um, dann würde man Ladung aus Licht erzeugen können und hätte den photoelektrischen Effekt.

Die Annahme, dass man Materie aus dem nichts erzeugen kann, die brauchte ich dann idT für meine eigene 'Theorie' (eigentlich ist es mehr ein Konzept) mit Namen 'Structured spacetime'.

Darüber habe ich auch eine Art Buch geschrieben, was man sich hier anschauen kann (allerdings auf Englisch):

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TH

Am Sonntag000011, 11.05.2025 um 21:40 schrieb Sieghard Schicktanz:

Ich hatte gemeint darauf hinweisen zu müssen, dass das Erdwachstum unglaublich langsam abläuft und nur im Laufe einiger Millionen Jahre wirklich offensichtlich wird.

Wie sollte man sowas denn heutzutage messen?

Erschwerend käme hinzu, dass die eigentliche Messgröße (der Erdradius) einer direkten Messung nicht zugänglich ist (da im Innern der Erde verborgen).

Außerdem dürfte bekannt sein, dass 'Growing Earth' vor allem deswegen abgelehnt wird, weil es u.a. 'abiogenic oil' und 'Transmutation' nahelegt.

'Growing Earth' erfordert nämlich die Kreation von Materie aus dem Nichts im Innern des Planeten.

Jetzt ratet doch mal, was das für Auswirkungen hätte und wer da wohl etwas gegen haben könnte.

Filme auf Arte o.ä. sind nicht im eigentlichen Sinne wissenschaftliche Publikationen und werden wohl eher von Redakteuren und Filmemachern produziert.

Daher kann man sowas durchaus mal anschauen, aber nicht als Beleg für oder gegen irgendwas ansehen.

Die Irrtümer der Filmemacher sprechen also keineswegs gegen die Expansionstheorie, einfach weil Filmchen im Fernsehen überhaupt keinen wissenschaftlichen Anspruch haben (können).

Zwar tun die Filme häufig so, als hätten sie ihre Weisheiten direkt aus göttlichen Offenbarungen bezogen, aber letztlich sind TV-Filme gedacht als Unterhaltung und nicht als Teil des wissenschaftlichen Diskurses.

Aber anschauen kann man sowas natürlich trotzdem.

Nur darf man nicht denken, dass alles (oder überhaupt irgendwas) in einem TV-Beitrag tatsächlich stimmt.

TH

Am 12.05.25 um 07:21 Uhr Thomas Heger schrieb:

Ja!

Es ist nachweislich richtig, daß der Atlantik expandiert, aber in gleichem Maße der Pazifik schrumpft. Die Summe aus beiden Prozessen ist null. Damit ist die Plattentektonik bewiesen.

Es läuft gar nicht ab.

Mit Satelliten.

Unerheblich! Man kann auch den Umfang messen, und der ist zugänglich. Und wenn Du den Radius brauchst, der im Mittel übrigens 6.371 km beträgt, dann nimmste den Umfang, den wir ja kennen, den die alten Griechen sogar schon kannten, teilen den durch π, und davon nehmen wir die Hälfte, fertig!

Nö, hat damit gar nichts zu tun.

Eben. Und genau dafür hätte ich mal gerne eine validierbare physikalische Ableitung, und die hast Du nicht.

Ach, die nicht! Die auf YouTube aber schon, ja?

 👋 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼́𝓵𝓪 😊️

Übrigens!

Damit das auch mal gesagt wird: wir haben 6½-mal mehr rechtsextreme Straftäter in Deutschland als Islamisten.

Was hat das Alter der Theorie damit zu tun?

Die Wachsende Erde ist widerlegt, und taugt deshalb nicht als Beleg für die Neue Physik.

Thomas Prufer

Allerdings soll in 2000 Jahren einige Meter zusammenkommen, wegen irgendwelche römischer Häfen, Ostia, wasweißich.

Also: Meter im Jahrtausend? Hieße Tausende Meter in Million Jahren.

Oder weniger? mehr? Ein Zahl, Bitte.

Der Erdmittelpunkt ist auf wenige Millimeter genau Vermessen, über die Zeit.

Ich hatte dazu links geschrieben die du schlicht ignoriert hast.

Kreation von Materie lässt sich nirgendwo nachweisen: die Gravitation würde zunehmen, zB. Und die lässt sich mit einer Genauigkeit von ca. 10^-18 messen.

g ändert sich auf der Erde täglich durch den Tidenhub um ca. 10^-7.

Die Ölindustrie, die Illuminaten, die XYZ, ...

Crackpot.

Thomas Prufer

Hallo Thomas,

Du schriebst am Mon, 12 May 2025 07:21:19 +0200:

Tja. Dein Referenz-Propagator schwafelt was von "vor 65 Millionen Jahren auf einer (linear!) halb so großen Erde wie heute". Das hieße also halber Durchmesser, 1/4 Volumen (und Masse), gute 32000km kleiner, die gegenüber "damals" dazugekommen sein mußten. Nachdem die Erde ja ein paar Milliarden Jahre älter zu sein scheint, ca. 4,5 Milliarden Jahre IIRC, wäre sie also in weniger als 1,5% ihrer bisherigen Lebensdauer auf den doppelten Umfang angewachsen. Exponentielles Wachstum angenommen, müßte sie also bei ihrer "Geburt" eine Größe von ca. 10^-13m, d.i. 0,1pm gehabt haben - nicht mal die Größe eines Wasserstoffatoms, allenfalls die eines Atomkerns. (Das implizierte, daß der Wachstumsvorgang entweder extrem selten auftritt oder daß inzwischen das gesamte Universum eine vielfach höhere Dichte haben müßte als ein Neutronenstern...)

Mit ausreichend genauen Messmethoden, die es inzwischen gibt. Bei einer Zunahme des Radius um grob 32000km/65000000a, also fast 1/2m pro Jahr, sollte das für gängige geologische Verfahren nicht nur meßbar, sondern eher enorm auffällig sein.

Und dazu noch ist es nicht ganz trivial, den genauen Mittelpunkt eines so zerbeulten Körpers überhaupt zu definieren, geschweige denn zu bestimmen. Aber das muß ja auch nicht sein - eine Größenzunahme muß ja auch das Volumen, damit die Oberfläche und damit den Umfang verändern - und wenigstens der letztere läßt sich recht genau messen, und wird auch gemessen. Die Ergebnisse wurden hier schon öfters angeführt.

Nein - warum sollte sowas diese anderen Annahmen nahelegen? Transmutation ist im übrigen ein durchaus machbarer Vorgang, der in fast jedem Beschleuniger routinemäßig vorkommt - erst kürzlich hat ein deutsches (!) Institut von der Umwandlung irgendwelcher Ausgangsatome (-ionen, genauer) in Goldatome berichtet; in Mengen von pg (Picogramm, 10^-12g). In dem Zusammenhang also uninteressant. Und warum sollte das Entstehen neuer Materie, also "irgendwelcher" (_welcher_?) Atome, die 'abiogenic oil'- Hypothese nahelegen, mehr "nahe" als eine stationäre Erde? Nach welchem chemischen Mechanismus, der nur unter dieser Voraussetzung ablaufen kann, sollten daraus gerade Kohlenwasserstoffketten entstehen?

Ja, und das "aus dem Nichts" steht sowieso im Widerspruch zu allen bisher bekannten Beobachtungen nicht nur der Wissenschaftler, sondern auch aller Menschen im täglichen Leben. Aber das ist ja auch nichtmal _Deine eigene_ Annahme - Du gehst ja auch davon aus, daß da irgendwelche Strahlung oder sowas beteiligt sein müßte.

Naja, IMHO wären die Auswirkungen furchtbar, wenn auch nicht relevant, weil es uns dann nicht gäbe. Aber wer da etwas "gegen haben könnte" wäre sowieso nicht relevant, weil "der" das weder verhindern noch provozieren könnte.

...

Hat das wer behauptet? Dasselbe trifft auf vieles zu, was sich so in Werbungs- und Künstlerkreisen findet, und speziell im internet ist der Anteil von Miß- und Desinformation jeder Art inzwischen ausreichend, um dessen Nutzen in die Beduetungslosigkeit zu verweisen. ...

Das ist allerdings zutreffend. Der einzige Satz in Deinem Beitrag mit Inhalt.

Das mit der Neutrinostrahlung ist eben ein bischen unmodern, vor allem weil man Neutrinos recht genau kennt und weiss dass sie das nicht koennen.

Warum nicht "dunkle Materie" von der man weiss dass es sie in unserer Milchstrasse in grosser Menge gibt, aber nicht was es ist, sie kann daher noch allerlei unbekannte Eigenschaften haben.

Im Erdkern koennten sich unbekannte Materialien befinden die mit der dunklen Materie wechselwirken und dabei an Volumen zunehmen... Leider kann man das zur Zeit nicht beobachten, aber vielleicht passiert das nur manchmal wenn das Sonnensystem eine Wolke dunkler Materie durchquert...

Der Autor des Films hat von Physik keine Ahnung, er verwechselt so manches...

Halber Durchmesser bedeutet 1/4 der Oberflaeche und 1/8 des Volumens. Ueber die Masse kann man nicht soviel sagen, da sich die Dichte veraendert haben kann. Die Erde hat heute einen Durchmesser von ca. 12000km. Der Umfang ist 40000km.

Nehmen wir mal an der Durchmesser verdoppelt sich alle 65 Mio Jahre, dann waeren das bei 4,5Mrd Jahren 69 verdoppelungen, das ist mehr als die 64 in der Geschichte vom Schachbrett und den Reiskoernern.

Die Erde hat nur ca. 6000km Radius.

Das kann auch daran liegen dass man nicht wirklich wissen kann was im Erdkern drin ist.

Ingrid sagt:

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Video ein Plattenverschiebung, in Echtzeit. Dauer des Videos 26 Sekunden, Weg mehrere Meter. Auch auf den Hochspannungsmast hinten recht achten...

Thomas Prufer

Was heiß denn 'widerlegt'??

Ich habe mich ungefähr zehn Jahre lang mit dem Thema beschäftigt und kann dir versichern, dass die Erde tatsächlich wächst.

Allerdings ist das Wachstum so langsam, dass man hunderte von Jahren messen müßte, um da etwas zum messen zu haben.

Die direkte Messung ist daher überhaupt nicht möglich, zumal die Messgröße 'Erdradius' der Messung nicht direkt zugänglich ist.

Außerdem ist die Messgröße nur sehr schwer eindeutig genau zu definieren, denn die Erdoberfläche ist ja keine polierte Kugel, sondern enorm uneben und zerklüftet.

Also bräuchte man schon einige Meter Wachstum, bevor man da sicher sein kann, ob die Erde nun wächst oder nicht.

Leider bräuchte man dafür eine Messung, die sich über einige Jahrhunderte erstreckt, was aber nicht möglich ist.

Also kann man sich dem Problem nicht über Messungen nähern, sondern über Interpretation der vorgefundenen Strukturen auf der Erdoberfläche.

Diese muss man schlüssig herleiten aus einfachen Prämissen und wenn das möglich ist, dann hat man wahrscheinlich die richtige Idee.

Allerdings sind Interpretationen ja keine Messung, sondern Gegenstand des Disputs.

Man kann also darüber streiten, ob die Erde nun wächst oder nicht.

Und meiner Ansicht nach wächst die Erde.

Diese Ansicht vertrete ich auch nicht allein, denn 'Growing Earth' war sozusagen mal 'State of the art'.

TH

Das ist Quatsch, denn wenn der Effekt auf der aktuellen Masse der Erde basiert, dann wächst ein sehr viel kleinerer Himmelskörper auch SEHR viel langsamer.

Die Wachstumsrate muss daher auch einer Exponentialfunktion folgen und kann nicht linear sein, wie du das annimmst.

Außerdem sollte die letzte Verdoppelung nicht in 64 Mio. Jahren erfolgt sein, sondern in ungefähr 600 Mio. Jahren.

Klar.

Aber man kann den Erdradius nicht direkt messen, weil es keine Schiebelehren gibt, die die Temperaturen im Erdkern verkraften.

Man kann die Erde nur von außen her messen.

Dabei ist das Problem, dass die Landmarken ja durch das Erdwachstum auch angehoben werden.

Daher nützt einem die Vermessung von Landmarken vom All aus überhaupt nichts.

Statt dessen müßte man den Erdumfang genau messen.

Hierbei fällt auf, dass man horizontale Entfernungen über die gesamte Erdoberfläche vom All aus nicht mit der benötigten Genauigkeit messen kann.

Das macht aber nichts, denn man kann beispielsweise das Alter des Meeresbodens nehmen und daraus indirekt auf die Zunahme des Erdumfangs schließen.

Die Rechnung ist etwas kompliziert, aber im Prinzip machbar.

Man muß nur gedanklich den Meeresboden wieder entfernen, der zu einer bestimmten Zeit entstanden ist (den jüngsten Meeresboden zuerst).

Das macht man dann so lange, bis die Kontinente wieder zusammenstoßen und die Oberfläche der Erde bilden, die allerdings viel kleiner sein muß.

Das muß man allerdings alles garnicht mehr selber tun, weil z.B. dies Video auf diesem Prinzip basiert:

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TH

Thomas Heger wrote: [...]

Die Ansichten, das die Erde eine Scheibe ist oder das Zentrum unseres Sonnensystems waren auch alle mal 'State of the Art'.

Falsch waren sie trotzdem.

Michael

Am 13.05.25 um 07:59 Uhr Thomas Heger schrieb:

Rate mal!

Oder lies das:

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Nein, das kannst Du nicht,

Und auch die stehen im Widerspruch zur Expansionstheorie, denn auf einer Erde, die aufgeblasen wird, gäbe es die alpinen Hochgebirge nicht, eine solche Erde müßte glatt sein wie ein Kinderpopo.

Kann man, muß man aber nicht, denn dieses Thema ist erledigt.

Und wie? Kannst Du die dafür notwendige Physik benennen?

Nein, war sie nicht. Sie ist zwar mal diskutiert worden, wohl wahr, aber anerkannt war sie nie.

 👋 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼́𝓵𝓪 😊️

Ich sehe schon länger nur noch die Antworten, aber ich finde es bewundernswert, mit welchem Durchhaltevermögen und welcher Ausdauer es Thomas Heger seit Jahrzehnten schafft, immer wieder neue Leute zu finden, die versuchen, sich mit ihm auf eine ernsthafte Diskussion einzulassen. Manche brauchen fast so lange wie ich, bevor sie sich die Sinnlosigkeit eingestehen müssen.

Ich denke, das ist relativ einfach erklärbar:

  1. Man möchte derartigen Schwachsinn nicht unkommentiert stehen lassen. Kann aber nicht funktionieren, da der Crackpot immer das letzte Wort hat.

  1. Menschen fühlen sich immer vom "Unglaublichen" angezogen. und es fällt halt wirklich schwer zu glauben, daß jemand ernsthaft so völlig neben der Spur ist...

Am 13.05.2025 um 07:59 schrieb Thomas Heger:

Sehe ich auch so.

Man kann sich auch ein Leben lang mit den falschen Dingen beschäftigen.

Praktisch, wenn man die Thesen nicht nachprüfen kann.

Die Erdvermessungssatelliten arbeiten inzwischen auf den Zentimeter genau. In allen drei Dimensionen.

Mit Mittelwertbildung kommt man ganz gut hin.

Woher will man dann wissen, dass es Erdwachstum gäbe? Wenn es nicht messbar ist, dann gibt's eben keine ausreichende Wechselwirkungen, um daraus irgendwas schließen zu können.

Man kann dann auch sagen, dass das Erdwachstum nicht nachweisbar ist. Dann ist es halt nur eine These, die bei ausreichendem Interesse zu prüfen wäre.

Sowas gibt es aber nur mit hinreichend großer Wechselwirkung. Wechselwirkung ist die Grundvoraussetzung für jede Art von Messung. Wenn es Strukturen gibt, die mit dem Erdwachstum zu tun haben, dann gibt es auch Wechselwirkungen und somit auch Messverfahren. Und wenn es die Strukturen selbst sind. Dann sind eben diese Strukturen die Messgeräte.

Damit kann man JEDES Messgerät in Zweifel ziehen. Worauf willst du dich verlassen?

Natürlich kann man das. Welche Konsequenzen hat das?

Meiner Ansicht nach wächst die Erde auch. Aber nicht in dem Sinne, wie du das hier darstellst. Die Planeten, die heute um die Sonne kreisen, haben sich höchstwahrscheinlich aus einer Akretionsscheibe um die Sonne gebildet. Also Anfangs einfach nur Staub- und Gaswolke, die sich aufgrund von Masseanziehungskräften, die mit dichteren Strukturen größer werden, allmählich verklumpt hat und im Zuge dessen begann, zu rotieren. Im Zentrum die Sonne, die die meiste Masse abbekommen hat. Drumherum hat sich die Staubscheibe gebildet, die sich allmählich auch verklumpte. Aus diese Klumpen entstanden die Planeten. Was anfangs noch aus der Reihe tanzte und die Sonne auf anderen Ebenen als die Staubscheibe um die Sonne rotiert, kollidierte regelmäßig am Schnittpunkt der Ebenen. So wurden die Klumpen immer größer und schwenkten auf die Ebene der Akretionsscheibe ein. Im Lauf der Zeit wurde so die Staubscheibe immer weiter abgeräumt. Das Material verdichtete sich in den Planeten. Die Einschläge wurden immer weniger. Heute wächst die Erde nur noch aus den Resten der Akretionsscheibe, was etwa 200 Tonnen Massenzunahme pro Tag bedeutet. Weil es im Wesentlichen nur um kleinste Staubteilchen geht, bemerken wir das nicht. Die größeren Dinger sieht man mitunter als Sternschnuppen verglühen. Größere Brocken gibt's auch. Die kommen dann z.B. als Meteoriten daher. Sie landen auf der Erdoberfläche. Je größer, desto Wumms. Das Donauries ist z.B. das Ergebnis eines solchen Wumms. Interstellares Zeug kommt auch daher. Aber nur in kleinen Mengen.

Du bist hoffentlich nicht böse, wenn ich mich deiner Sichtweise NICHT anschließe.

Das war doch die Exponentialfunktion, also eine Verdoppelung in konstanter Zeit. D.h. der Zuwachs ist proportional zum bestehenden. Es ist allerdings nicht klar warum der Radius so wachsen soll, logischer waere ein Volumenwachstum

Dann hatten wir 7 Verdoppelungen und die Erde ist um den Faktor 128 gewachsen. Wenn das ein Volumenwachstum waere entspraeche das einem Wachstum des Durchmessers um etwas mehr als den Faktor 4 (2 hoch 7/3). Wenn die Erde so langsam waechst koennte man das in der Tat heute nicht messen, aber es waere auch zu langsam um die Effekte der Plattentektonik anders zu erklaeren.

Was man aber sehr genau messen kann ist die Postion von festen Stationen auf der Erde relativ zueinander, und die Aenderungen der Abstaende innerhalb eines Jahres oder Jahrzehnts, und damit indirekt auch eine Aenderung des Erdradius.

Natuerlich nutzt das was.

Aber man kann sie aus den Messwerten ausrechnen...

Aber nur wenn es keine Subduktion gaebe.

Dann rechnest du also 65 Mio Jahre zurueck , da war der Meeresboden praktisch weg, und die gesamte Erde musste unter Wasser gestanden haben, denn irgenwo muss das Wasser ja gewesen sein. Tatsaechlich gab es aber damals Landtiere und Landpflanzen, d.h. das Meer lag nur woanders, und der damalige Meeresboden ist verschwunden - subduziert nach der Plattentektonik, aber growing Earth gibt darauf keine Antwort.

Nett, aber wo war das Wasser damals ? Die Erde war nicht tausende Meter ueberschwemmt, das weiss man sicher.

Am 13.05.25 um 08:13 Uhr Thomas Heger schrieb:

Äääh – (4,5·10⁹) / (65·10⁶) = 69,230769230769 ... stimmt!

Und 2⁶⁹ = 5,9·10²⁰

Das wäre dann das 600.000.000.000.000.000.000-fache des Anfangswerts!

Ja!

Nö.

DAS prüfen wir mal!

Nehmen wir mal an die Erde wäre am Anfang ein einziges Wasserstoffatom gewesen (r ≈ 25 pm, also 25·10⁻⁹ m ), dann wäre die Erde heute so groß:

🧮 25·10⁻⁹ · 5,9·10²⁰ = 1,475·10¹³ m

Tatsächlich beträgt der Erdradius aber nur 6,378·10⁶ m, und damit ist deine Vermutung, daß das Ding sich bläht, für den Arsch.

Erstens!

Zweitens: Das Proton in diesem Atom wiegt ungefähr 1,7·10⁻²⁴ g. Die Erdmasse beträgt derzeit 6·10²⁷ g! Das wäre eine Zunahme um das

10⁵¹‑fache! Wo zum Teufel kommt diese Masse her? Wenn ich einem Physiker erzähle, daß die Erde diese Masse selbst erzeugt, dann lacht der sich kaputt.

Ach so! Anstatt endlich den Fehler zu erkennen veränderst Du einfach mal, und das völlig beliebig, die Parameter – wie dilettantisch ist DAS denn!?

Aber gut, nehmen wir dieses Argument mal an.

4,5·10⁹ / 6·10⁸ = 7,5 … gerundet 8

Und 2⁸ ergeben 256 … gerundet 250

Dann war deine Erde damals also rund 250-mal kleiner gewesen als sie heutem ist, aber auch 250³-mal dichter!

Ein cm³ Erde wöge dann 15.625 kg, also knapp 16 Tonnen!

Just an dieser Stelle kommt dann wieder der Physiker aus dem Schrank, und der sagt dann klar und deutlich: »NEIN!«

Nicht nötig, den kann man auch bestimmen: r = 0,5 × U / π

Und der U (am Äquator) hat rund 40.075,017 km

Das setzen wir mal in die Formel ein:

0,5 × 40.075,017 / π = 6.378 km

Brauchen wir auch nicht, wir haben »Schieblehren« (Satelliten) im Orbit.

Erdöl besteht aus organischen Substanzen (Wasserstoff und Kohlenstoff); es sind die Hinterlassenschaften mikroskopisch kleiner Lebewesen (Algen und diverse Mikroben). Daß das Erdgestein dieses Öl auschwitzen könnte, ist nur ein frommer Wunsch, der sich nie bestätigt hat.

Und da sagten die Physiker: »NEIN!«

Doch, wissen wir. Der Kern enthält Eisen und zahlreiche andere schwere Elemente, die aufgrund ihrer hohen Dinge da hin abgesunken sind, als die Erde noch insgesamt flüssig war und noch keine feste Kruste hatte.

Die britischen Agenten? 😆🥳🤣

 👋 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼́𝓵𝓪 😊️

Übrigens!

Damit das auch mal gesagt wird: wir haben 6½-mal mehr rechtsextreme Straftäter in Deutschland als Islamisten.

Exponentiell ist das dasselbe.

-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069  X in | D-50829 Köln-Ossendorf

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