Wärmepumpen-Wahnsinn (2026 Update)

May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies

Am 10.05.2023 um 18:27 schrieb Christoph Müller:

Wir hatte ja Glück mit dem Wetter im letzten Winter, denn der war rel. warm.

Aber nehmen wir mal an, dass im nächsten Januar die Außentemperaturen für drei Wochen unter minus 20° C fallen.

Dabei soll Inversionswetterlage herrschen, wo kein Wind weht und der Himmel trübe ist.

Das scheint nun nur als ungerechtfertigt pessimistische Annahme, was es aber nicht ist, da ich mich persönlich an mehrere solche Winter erinnern kann.

Nun soll auch bei strengem Winter noch das Wohnen möglich sein und keiner erfrieren, weil plötzlich der Strom fehlt, den Therme oder Heizkessel nun mal brauchen zum Funktionieren.

Wärmepumpen arbeiten bei solchen Temperaturen natürlich nahezu mit dem Wirkungsgrad einer e-Heizung.

Also muß der Wärmebedarf anderweitig gedeckt werden.

Und bei rein elektrischer Heizung muß das Stromnetz die gesamte Energie bereitstellen können.

Wo soll die aber her kommen, wenn kein Wind weht und es auch tagsüber nur wenig Sonne gibt?

Für das Abwenden einer Mega-black-out-Katastrophe mit zahlosen Toten und Verletzten muß daher die benötigte Leistung ohne mithilfe von Wind und Sonne bereitgestellt werden können und zwar auch dann noch, wenn auch noch weitere Havarien auf der Seite der Kraftwerke vorliegen.

Ein mega-blackout im Winter würde nämlich apokalyptische Zustände hervorrufen und muß um jeden Preis verhindert werden.

Daher ist von Seiten des Staates sicher zu stellen, dass auch bei komplettem Ausfall von 'Erneuerbaren' und erhöhtem Bedarf noch genügend Strom mit ausreichender Sicherheit zur Verfügung steht.

Und dieses muß, bitteschön, schon binnen weniger Monate erreicht werden, denn der nächste Winter kommt bestimmt.

Jetzt verstärkt nichtelektrische Heizungen durch solche mit Strom zu ersetzen erscheint diesem Ziel aber nicht dienlich.

Dergleichen kann man erst tun, wenn genügend Kraftwerkskapazität unabhängig von Wind und Sonne bereitsteht.

TH

...

Am 10.05.2023 um 12:28 schrieb F. W.:

Die Leitung schon..

Aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass jemand ernsthaft vorhat reinen Wasserstoff in die Haushalte zu leiten.

Reiner Wasserstoff ist ein unglaublich gefährlicher Stoff und kann unter bestimmten Bedingungen explosionsfähige Gemische bilden.

TH

In Deinem Einfamilienhaus kannst Du weitgehend tun, was Du willst. Im Mehrfamilienhaus kommt einmal jährlich (gebührenpflichtig natürlich) die Salmonellenprüfung. Wir hatten hier 55 °C mit einer Aufheizung einmal täglich für gut eine Stunde auf 60 °C. Das wurde auf Verlangen der Hausverwaltung auf 60 °C 24/7 geändert. Der Einfluß auf die Arbeitszahl ist klar erkennbar. Warmwasser brauchte hier schon vorher im Jahr mehr Strom als Heizung.

Am 10.05.2023 um 12:11 schrieb Rolf Bombach:

Erdgas ist im Prinzip vollkommen ok.

Ich bin ja Anhänger der sogn. 'abiogenen Öltheorie' wonach Erdgas kein 'fossiler' Brennstoff ist, sondern die leichteste Fraktion des im Innern der (wachsenden!) Erde gebildeten Materials.

Daher wird Erdgas eher reichlich vorhanden sein unterhalb der Erdkruste und zwar nahezu überall.

Man braucht daher nur bestehende und angeblich erschöpfte Quellen zu inspizieren und zu schauen, ob da wieder Öl und Gas vorhanden sind.

Dann kann man weiter mit Erdgas heizen und braucht dafür auch keine Pipelines.

Aber auch song. 'Resonanzwidder' würde ich interessant finden. Das sind solche 'free-energy-devices' die angeblich die Russen bauen können.

Dabei wäre interessant die Theorie von Edward Kunkel zu studieren, wonach die Pyramiden als solche 'Resonanzwidder' konzipiert waren und eigentlich als Kraftwerke gedient hatten.

TH

Die gibt es gleichmäßig kalt auch nicht. Schimmel tritt auf bei großen Temperaturdifferenzen, wenn sich feuchtwarme Luft an kalten Stellen niederschlägt. Luftaustausch zwischen warmen und kalten Bereichen ist strikt zu unterbinden. Wenn das gelingt, passiert nichts.

Am 10.05.2023 um 17:45 schrieb Christoph Müller:

Vor allem gibt es viel AAAUUUAHHHH!

TH

Am 11.05.2023 um 05:27 schrieb Werner Dominikowski:

Gemeint war natürlich nicht die Wohnfläche, sondern die Fläche der Wände und Decken, wo der Wohnraum an die Außenwelt grenzt.

Es gibt mittlerweile per Funk steuerbare oder solo programmierbare Thermostatventile.

Denen kann man dann die gewünschte Verlaufskurve für die Raumtemperatur über den Tag einprogrammieren.

Sowas hatte ich mal angeschafft, allerdings wollten die Reglerköpfe die eigentlichen Ventile an meinen Heizkörpern nicht verstellen.

Außerdem fand ich die Programmierung rel. aufwendig.

Daher liegen die Dinger jetzt noch irgendwo ungenutzt herum.

Aber das Konzept als solches leuchtet schon ein und man wird damit sicherlich einiges an Heizkosten sparen können.

TH

Am 10.05.2023 um 14:26 schrieb Jan Bruns:

Womit 'man rechnen kann',läßt sich nicht nachschlagen. Nachschlagen läßt sich nur der *thermodynamisch maximal erreichbare* Wirkungsgrad.

Nichts hindert einen Hersteller daran, Schrott anzubieten, dessen Wirkungsgrad nicht nur weit darunter liegt, sondern auch noch weit unter dem aktuell technisch machbaren. Planwirtschaftliche Zwangsmaßnahmen wie 'muß ab sofort überall eingebaut werden' bewirken dann, daß beliebiger Schrott Absatz findet.

Praktische Folgen solcher Politik in den letzten Jahren: Wachsen des Braunkohleanteils am Energiemix und mehrere hundert EUR Impfmittelschrott pro EU-Einwohner.

Am 11.05.2023 um 09:32 schrieb Thomas Heger:

Grüße,

Hmm...aber Gas doch auch. Allerdings muss man Wasserstoff irgendeinen "Gestank" beimischen wie beim Gas.

Sonst muss man sich nach einer Zigarette in der Küche oder dem Heizungskeller u. U. nicht mehr rasieren...

FW

Am 11.05.23 um 08:17 schrieb Thomas Heger:

Demnach gibst du jemandem Geld, wenn du heizt. Oben fragtest du noch, warum du das tun solltest. Tja.

[...]

Die werden zugeteilt. Und deutsche *Firmen* erwerben in der Tat Emissionsrechte aus dem Ausland. (Was demnächst mglw. schwieringer wird, vgl.

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Hast du eigentlich von irgendwas Ahnung? (rhetorische Frage) Vielleicht solltest du dich mal etwas mehr mit der Realität beschäftigen.

[...]

Deine Fantasien haben aber nun mal nichts mit der Realität zu tun, zumal du dir ja schon beim Versuch weh tust, sie zu verargumentieren.

Hanno

Am 11.05.23 um 08:20 schrieb Thomas Heger:

Und nachts ist es kälter als draußen.

Hanno

Das stimmt nicht. Nach echt gemessenen Daten jenseits bunter Kataloge wird man aber suchen müssen. Das beste ist, sich bei Beteibern umzuhören. Leider sind die wenigsten willens und in der Lage echte Meßdaten zu erfassen und schwurbeln oft nur weiter, was der Verkäufer ihnen vorgeschwatzt hat.

Am 11.05.2023 um 08:20 schrieb Thomas Heger:

Du wirst mir nicht erzählen wollen, dass bereits die oberste Schicht der Atmosphäre für irgendwas völlig undurchlässig sei.

Du bist stets sehr schnell dabei, eine Annahme (hier: undurchlässig) als absolut anzunehmen.

Die Folgerung, dass wegen der toxischen Unschädlichkeit des CO2 für uns Menschen keine Umweltbelastung vorliegen könne.

Kann er ja auch nicht. Wenn er schweißt während die Gäste duschen und die Gans brät und der Tee kocht, dann fliegt die Sicherung...

Oben warst du noch bei "innerhalb einer Wohnung"?

Der Gleichzeitgkeitsfaktor berücksichtigt das. Nachdem es funktioniert, kannst du doch nicht argumentieren, "das wird nie funktionieren"!

Nie ist eine sehr lange Zeit...

"Nie in etliche Jahrzehnten" ist so selten, das weitergehende Sicherheit doch nicht bringt.

Thomas Prufer

Bei mir waren bisher immer etliche Meter zwischen Flasche und Herd zu überbrücken - typisch, weil die Gasflasche im Schrank unter der Spüle landete und zwischen Spüle und Herd Arbeitsfläche war. Die Preise für Winkelverschraubungen und Rohre hatten in den Jahrzehnten erstaunlich angezogen.

Ich meinte mit 'nachschlagen' das, was als dauerhaft gültig im Lehrbuch steht.

Was technisch machbar ist und was aktuell technisch gemacht wird, ändert sich laufend aus Gründen, die mit dem thermodynamischen Grundprinzip nichts zu tun haben. Wird beispielsweise die Installation von mehr Wärmepumpen vorgeschrieben, als überhaupt verfüg- bzw.- produzier- bzw. montierbar sind, dann fördert das die Herstellung von Massen an Billigschrott, weil auch dafür der Absatz garantiert ist.

Ich hatte im Thread geschrieben, daß früher in den 1980ern die Nebenkosten überschlägig durch '2 DM * Wohnfläche' berechnet wurden.

Rechteckige Wohnung mit 4:3-Verhältnis L*B = b*a:

A = 2(a+b)*2,5 + 2ab ; W = ab A = 2(a+1,3a)*2,5 + 2a1,3a ; W = a*1,3a A = 2*2,5*a(1+1,3) + 2,6a^2 ; W = 1,3a^2 A = 2*2,5*2,3 a + 2,6 a^2 ; W = 1,3 a^2

a= 7: A= 208 W= 64 (3,25) a=10: A= 375 W= 130 (2,88) a=15: A= 758 W= 293 (2,59) a=20: A= 1270 W= 520 (2,44)

Es ist deutlich sichtbar, daß eine recht gute Linearität vorliegt! Also eine leicht gekrümmte Gerade. Ich habe zuvor nicht behauptet, daß eine perfekte mathematische Gerade [y=ax+b] resultierte.

Legionellen.

Einmal in der Woche alles kurz auf 70°C heizen haette den gleichen Effekt, ist aber wohl nicht moeglich...

Hallo Thomas,

Du schriebst am Thu, 11 May 2023 09:40:18 +0200:

Damit kann man Dein Geschreibsel eigentlich schon ignorieren.

Aber Du kannst das tatsächlich noch übertrumpfen... Deswegen habe ich zur "Erheiterung" doch noch'n Stückerl weitergeschaut, und was kommt denn da noch nach? ...

Noch ein Schwurbel-Trumpf aus Deinem Unverständnis-Blatt.

Da scheinst Du die physikalisch gut verstandenen, durchaus mittels Resonanz arbeitenden, Widder-Pumpen zu meinen. Die sind allerdings beileibe keine 'free-energy-devices', und daß "die angeblich die Russen bauen können" zeigt mal wieder deutlich Deine Sachkenntnis. DAS ist so ein Widder, in der usanischen Wildnis von einem Privatier gebaut:

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Hydraulic Ram Pump. Wesentlich größere Exemplare gibt's auch im kommerziellen Einsatz bei Speicherseen u.ä.

Jaja, die totale S(chw)achkenntnis quillt überall 'raus. Die Kisten wären als allerletzte aller Konstruktionen für jeden der ihnen von Dir zugesprochenen Zwecke tauglich...

Naja, mal wieder ein echter TH.

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