Am 10.05.2023 um 18:27 schrieb Christoph Müller:
Wir hatte ja Glück mit dem Wetter im letzten Winter, denn der war rel. warm.
Aber nehmen wir mal an, dass im nächsten Januar die Außentemperaturen für drei Wochen unter minus 20° C fallen.
Dabei soll Inversionswetterlage herrschen, wo kein Wind weht und der Himmel trübe ist.
Das scheint nun nur als ungerechtfertigt pessimistische Annahme, was es aber nicht ist, da ich mich persönlich an mehrere solche Winter erinnern kann.
Nun soll auch bei strengem Winter noch das Wohnen möglich sein und keiner erfrieren, weil plötzlich der Strom fehlt, den Therme oder Heizkessel nun mal brauchen zum Funktionieren.
Wärmepumpen arbeiten bei solchen Temperaturen natürlich nahezu mit dem Wirkungsgrad einer e-Heizung.
Also muß der Wärmebedarf anderweitig gedeckt werden.
Und bei rein elektrischer Heizung muß das Stromnetz die gesamte Energie bereitstellen können.
Wo soll die aber her kommen, wenn kein Wind weht und es auch tagsüber nur wenig Sonne gibt?
Für das Abwenden einer Mega-black-out-Katastrophe mit zahlosen Toten und Verletzten muß daher die benötigte Leistung ohne mithilfe von Wind und Sonne bereitgestellt werden können und zwar auch dann noch, wenn auch noch weitere Havarien auf der Seite der Kraftwerke vorliegen.
Ein mega-blackout im Winter würde nämlich apokalyptische Zustände hervorrufen und muß um jeden Preis verhindert werden.
Daher ist von Seiten des Staates sicher zu stellen, dass auch bei komplettem Ausfall von 'Erneuerbaren' und erhöhtem Bedarf noch genügend Strom mit ausreichender Sicherheit zur Verfügung steht.
Und dieses muß, bitteschön, schon binnen weniger Monate erreicht werden, denn der nächste Winter kommt bestimmt.
Jetzt verstärkt nichtelektrische Heizungen durch solche mit Strom zu ersetzen erscheint diesem Ziel aber nicht dienlich.
Dergleichen kann man erst tun, wenn genügend Kraftwerkskapazität unabhängig von Wind und Sonne bereitsteht.
TH
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